Dr.
Ezzodin Ibrahim
Diesen
üblen Plan kann man sich vor Augen halten in einer ganzen Serie von
Ereignissen, die miteinander in Zusammenhang stehen wie die Glieder einer
Kette. der Erfolg der Herausforderung wäre nicht möglich ohne die Errichtung
des zionistischen Staates, der den Sturz des Kalifats fordert. Der Fortbestand
des zionistischen Staatswesens fordert von Regierungen in der islamischen
Welt, dass sie zu Anwälten und Verbündeten der Mächte des Neo-Kolonialismus
werden. Solche Regime sind das natürliche und logische Produkt dieses
Konfliktes und insgesamt die eine Seite der Medaille, deren andere der
zionistische Staat ist.
So
lagen die Dinge bis vor vier Jahren, als der Westen glaubte, zum endgültigen,
Todesstoß gegen die vermeintlich zusammenbrechende Islamische Kultur
auszuholen. Dann richtete die Islamische Revolution im Iran ihre ersten Pfeile
gegen den Westen und errang den ersten Sieg des Islam in der Neuzeit. Das
Leben kehrte in den islamischen Körper zurück, von dem sie meinten, er sei
gestorben. Er erwacht und erhebt sich genau in dem Gebiet, wo ihre satanischen
Absichten die stärkste und grüßte Wirkung hatten. Eine neue Ära dämmert
herauf. Wir haben uns selbst entdeckt. Nach zweihundert Jahren der Demütigung,
nach Jahrhunderten der Rückständigkeit und des Analphabetentums sind wir
dabei, uns zu erheben.
Dien
ist die Islamische Revolution auf dem Vormarsch, viele neue Tatsachen zu
schaffen, zu denen einige wie folgt gehören:
1.
Das Gefühl der Angst vor den Staaten und Großmächten in den Köpfen aller
zu zerstreuen, insbesondere der Muslime und anderer unterdrückter Volker in
der Welt.
2.
Der Menschheit unsere beispielhafte neue Kulturform zu bringen, während die
westliche in die Verteidigung gedrängt wird. Roger Garoudi, der bekannte
französische Denker, sagt: "Khomeini hat das westliche
Entwicklungskonzept in die Verteidigung gedrängt." weiter sagt er:
„Khomeini hat dem Leben des iranischen Volkes einen Sinn gegeben."
3.
Die historische Rolle zu bestätigen, die der revolutionäre Islam im Leben
der Menschen dieses Gebietes zu spielen hat, nach mehr als einem Jahrhundert,
in dem der Islam den Versuchen ausgesetzt war, ihm Macht und Einfluss zu
nehmen.
Überlassen
nun aber der Westen und seine Vertreter die Revolution sich selbst? Sie bekämpfen
sie und versuchen, ihren Geist zu brechen. Bleibt er ruhig angesichts der
Freude, die die Herzen des Volkes erfüllt, so, als wenn nach einer langen
Zeit des Wartens Regen auf das trockene Erdreich fällt? Und lässt er zu,
dass diese Sehnsucht nach dem Islam, die durch die Revolution aufbrach, anhält
und sich ausbreitet?
Sie
waren betroffen über den Aufstand dieser muslimischen Nation und ihre 'unmögliche'
Revolution. Sie versuchten bis zum äußersten, die revolutionären Muslime
daran zu hindern, an die Macht zu gelangen. Aber es gelang ihnen nicht! Dann
fingen sie an, auf verschiedene miteinander verquickte Methoden zu arbeiten,
wie z.B.:
1.
Indem sie Veröffentlichungen in Umlauf brachten, die von Minderheiten
berichteten, indem sie den, wie sie es nannten, 'Zustand des Aufruhrs'
ausnutzten, den die Revolution durchlief.
2.
Indem sie gewisse iranische Gruppen, die sich der Revolution entgegenstellten,
unterstützten, wie die 'Royalisten', 'Savakisten' und andere Säkularorganisationen,
die zu den Waffen griffen, um gegen die Revolution zu kämpfen.
3.
Indem sie ein von den USA und Westeuropa gesteuertes wirtschaftliches und
politische» Embargo verhängten, das während der Geisel- und Spionage-Krise
deutlich wurde.
4.
Indem sie die direkte Invasion von außen einsetzten wobei sie sich Saddam
Takritis und der jämmerlichen irakischen Armee bedienten.
5.
Indem sie Unfrieden stifteten, soziale Spannungen zwischen den beiden Flügel
der muslimischen ummah, den Sunniten und Schiiten, in einem letzten Versuch,
die Flut der Revolution zurückzuhalten und zu verhindern, dass ihre
Auswirkungen auch die Gebiete mit sunnitischer Bevölkerung erreichten, die
entweder über eins verfügen oder sich in Konfrontation mit dem zionistischen
Staat befinden.
Es
gelang der Revolution, die Rebellion gewisser westlich gesteuerter Gruppen,
wie der Hoyalisten und der Agenten der säkularen Opposition niederzuwerfen.
Den Sanktionen stellte sie sich mit solcher Kraft, dass Imam Khomeini
optimistisch war. Zu seinen Studenten, die seinem Programm folgten, sagte er:
"Wir haben die Revolution nicht gemacht, um unsere Bäuche zu füllen,
darum können sie uns nicht zum Schweigen bringen, wenn sie versuchen uns mit
der Verhängung von Sanktionen Angst einzujagen, wir haben uns um des Islam
willen erhoben wie es der Prophet Muhammad - Allahs Friede und Wohlgefallen
auf ihm und seinen Angehörigen - getan hat, und wir haben noch nicht sehr
gelitten im Vergleich zu den Leiden, denen sich der Prophet des Islam gegenüber
sah." Und weiter sagte er; "So lange ihr nicht frei von Knechtschaft
seid, werden eure Gehirne nicht arbeiten."
Soweit
es um die Invasion von außen geht, so ging der Schuss nach rückwärts,
mitten ins Herz der Invasoren, und brachte ihnen Not, Leiden und die totale
Niederlage. Die fünfte Achse der Verschwörung, das Aufwühlen sozialer
Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten, hatte einigen Erfolg, aber nur in
einem gewissen Ausmaß und zeitweilig, weil die muslimische ummah schnell
begreift, wer das Feuer dieses künstlichen sozialen Spannungen schürt, und
dass die Neo-Kolonialisten die islamischen Staaten trennen wollen, um sie in
ihrer Auseinandersetzung mit ihren tyrannischen Herrschern zu isolieren.
Darüber
hinaus begreifen die Neo-Kolonialisten und ihre Agenten, nämlich die
Herrscher einiger Öl-Staaten und andere Marionetten der Tyrannen, dass diese
Front keine Waffen und keine Armee braucht, sondern einen Betrüger oder eine
Gruppe von Betrügern, die schnell vorbereitete, fix und fertige religiöse
Erlasse ausgeben können.
Fortan
fiel diese Rolle einigen Muslimen zu, die Turbane tragen und Barte haben, in
oder außerhalb des offiziellen Heeres. Einige davon begannen mit einer
schlauen Kampagne, indem sie zu verstehen gaben, man habe plötzlich entdeckt,
dass die Islamische Revolution eine schiitische Revolution sei, die Schiiten
vermutlich eine ausgeschlossene atheistische Sekte und Ayatollah Khomeini, von
dem sie einmal sagten, er habe "die Welt erschüttert, während er auf
seinem Gebetsteppich saß", wurde ein verfemter Atheist (???).
Das
Bild eines Muslim mit einem saudischen Buch voller Lügen und unbegründeter
Anschuldigungen ist vertraut und alltäglich geworden. Er trägt es von einer
Moschee zur anderen und versucht, die darin enthaltenen Lügen unter das Volk
zu bringen.
Vielleicht
handeln einige dieser Menschen mit den besten Absichten und meinen, dass sie
zur Ehre Gottes arbeiten, aber wie wir wissen, ist der Weg zur Hölle voll von
solchen Menschen, die das Beste wollen. Wenn solche Leute entdecken, dass sie
mitsamt ihren guten Ansichten eine imperialistische Verschwörung ausführen,
sollten sie versuchen, sich zu retten, ehe es zu spät ist.
Die
Einstellung mancher Muslime zur Revolution hat zur Folge, dass man sie in der
ummah mit Misstrauen betrachtet, besonders ihre Prinzipien, Motive und Mittel.
Ihr merkwürdiger Standpunkt bringt die islamische Bewegung in eine ernste
Situation, mit der sie in der Vergangenheit nicht in Konflikt gekommen ist,
denn die Feinde der Revolution in den Reihen der Islamischen Bewegung haben
keine Existenzberechtigung, und die wahre Bewegung kann nichts anderes tun,
als solche Feinde aus ihren Reihen auszustoßen. Diejenigen, die dieses
erstaunliche Modell muslimischer Verwirklichung früher oder später
vernichten wollen, besonders im besetzten Palästina, werden nur sich selbst
vernichten, denn sie stehen einer Flutwelle der Geschichte im Wege, wenn sie,
wie sie es tun, eine Islamische Revolution bekämpfen, die von einem Imam geführt
wird, "der die Ehre und der Stolz des Islam und der Muslime" ist,
wie in einer der Verlautbarungen der Internationalen Organisation der
Muslim-Brüder ausdrücklich festgestellt wird.
Ist
es ein zufälliges Zusammentreffen, dass ein palästinensischer Muslim, der
viele muslimische Länder besucht hat, gesagt hat, er habe nirgends mehr
krasse Beispiele dieser Angriffe gegen die Islamische Revolution im Iran
gefunden als von einigen Muslimen in seinem eigenen besetzten Land, wahrend er
gleichzeitig keinen Staat gefunden habe, der in seiner Gesamtheit soviel
Hochachtung und glühende Begeisterung für die Revolution empfinde wie der
seine.
Dieses
Essay beginnt mit der Darlegung einiger wichtiger Fakten für Muslime im
allgemeinen und zeigt die Grundlage der Islamischen Bewegung im besonderen.
Statt weitere Beweise vorzulegen zur Betonung der Tatsache, dass Sunniten und
Schiiten Brüder im Islam sind, obwohl Auslegungen von Koran und Sunna sie
getrennt haben, - statt den endlosen religiösen Wahrheitsbeweis dieser klaren
und einfachen Tatsache anzuführen, gibt es noch eine andere Auslegung, die
wir in dieser Zeit, wo Analphabetentum und sektiererischer Fanatismus
allgemein geworden sind, uns zu eigen machen müssen. Dieses Essay erbringt
den Beweis für die Einheit der Muslime aus anderer Sicht, nämlich indem es
die Standpunkte und Meinungen muslimischer Führer und Denker darlegt, wobei
die Führung der meisten von den Anhängern der Islamischen Bewegung Insgesamt
akzeptiert wird.
Es
ist klar, dass die Einstellung einer Gruppe innerhalb der Islamischen Bewegung
gegen die Revolution, die zwischen Sunniten und Schiiten soziale Spannungen
schafft im wesentlichen nicht eigenständig ist, sondern eine Übergangsphase,
die den jungen Menschen von anderen diktiert wurde, die Argwohn und
Pessimismus in ihnen wecken. Danach 'entdecken' sie dann vielleicht, dass die
Revolution, die ihre Hoffnungen entfachte und sie anspornte, 'keine
Islamische, sondern eine Schiitische Revolution' ist, und dass die Schiiten
'nicht rechtgläubig' sind.
Muhib
ad-din al-Khatib, der Autor eines saudischen Buches (von dem 5000 Exemplare in
Palästina nachgedruckt wurden) führt weitere fiktive Beweise an, um zu
zeigen, dass die Schiiten wahrscheinlich Ungläubige sind, irregeleitet und
dem Islam entfremdet. Er beschuldigt sie, einen Koran zu haben, der sich von
dem sunnitischer Muslime unterscheidet und andere falsche Beschuldigungen, die
jeder Grundlage entbehren. Manche Leute verbreiten diese falschen, konfusen
und fehlgeleiteten Gedanken al-Khatibs, während sie andere gegenteilige und
konkrete Fakten, die von bedeutenden muslimischen Führern in ihren eigenen
Reihen vorgelegt werden, vergessen und übersehen.
Mr.
Khatib ist der, der das 'Islamische Kalifat' bekämpfte. Er arbeitete mit
einer der nationalistischen Bewegungen zusammen, Talai' al-shabab al-arabi
(Die Vorhut der arabischen Jugend). Im Jahre 1905, als seine Machenschaften während
seines Aufenthaltes in Istanbul, wo er lehrte, enthüllt wurden, flüchtete er
nach dem Jemen und schloss sich später Sharif Husain und seiner Arabischen
Revolte an. Darauf erließ das Islamische Kalifat das Todesurteil gegen ihn.
Er ging nach Damaskus zurück, als die türkische Armee geschlagen wurde und
die arabische Armee einzog. Danach war er verantwortlich für die Herausgabe
der ersten arabischen Leitung in Damaskus. 1
Lassen
Sie uns jetzt' zurückblicken und die Meinungen und Ansichten der islamischen
Bewegungen und Denker zu diesem religiös rechtswidrigen sozialen Umsturz und
dem falschen, jämmerlichen Aufschrei kritisch überprüfen. Der zum Märtyrer
gewordene Husain al-Banna, einer der ersten Pioniere der modernen Islamischen
Bewegung, hatte den Gedanken, Sunniten und Schiiten zusammenzubringen, neu
belebt. Er hatte wesentlichen Anteil an den Unternehmungen von Jama'at
at-taqrib bain el-mathahib al-islamiyah (Liga zur Zusammenführung Islamischer
Rechtsschulen). Einige glaubten, dies sei unmöglich zu erreichen, aber
al-Banna und andere islamische Gelehrte und Führer hielten es für möglich
und dicht vor der Verwirklichung. Sie kamen überein, dass die Muslime in den
wesentlichen Glaubenssätzen und Prinzipien, die von allen akzeptiert werden,
zusammenkommen sollten, und dass sie jeweils andere Überzeugung akzeptieren
sollten in Fragen, die keine Bedingung für den Glauben darstellen noch eine
der Säulen der Religion und auch nicht zur Leugnung dessen werden, was als
eine der notwendigen Voraussetzungen der Religion bekannt ist.
Abdul
Karim al-Shirazi sagt in seinem Buch 'al-wahdat al-islamiyal (islamische
Einheit), einer Sammlung von Reportagen und Artikeln von religiösen Führern
der Schiiten und Sunniten, erstmals in dem Magazin Risalat al-islam ( Die
Botschaft des Islam) veröffentlicht, verlegt an der al-Azhar Universität, zu
dem Projekt von Jama'at at-taqrib 2, "Sie stimmten darin überein, dass
Muslim ist, wer an den Einen Gott glaubt, an Muhammad als den Propheten, an
den Koran als das Buch, an die Ka'ba als die Kibla (Gebetsrichtung) und das
Haus der Pilgerfahrt, an die fünf bekannten Säulen, an(den Glauben an)die
Auferstehung und die Ausführung dessen, was nach göttlichem Gebot als
verpflichtend bekannt ist." Diese als Beispiel angeführten Grundsätze
waren die Punkte des Übereinkommens unter allen Repräsentanten der vier
bekannten sunnitischen und der zwei bekannten schiitischen Rechtsschulen,
al-imamiyah und al-zaidiyah, die an der Versammlung teilnahmen.
Außerdem
waren al-Azhar's erster Religionswissenschaftler und zu damaliger Zeit höchster
Jurist für Glaubenserlasse, Imam Abdul Majid Salim, und die hervorragenden
Gelehrten Imam Mustafa 'Abd al-Razzaq und Imam Mahmut Shaltut unter den
einflussreichen Teilnehmern in jener Gruppe. Gegenwärtig haben wir keine
genaue Information über die spezielle Rolle die der zu Tode gekommene Imam
al-Banna in dieser Hinsicht gespielt hat. Einer der Denker von Ikhwan
al-Muslimun, Salim al-Bahnasawi, sagt in al-sunna al-muftara aliaha (Die verfälschte
Tradition) 3 ;"Seit Bildung der Gruppe zur Zusammenführung Islamischer
Hechtsschulen, an der Imam al-Banna und Imam al-Qunimi eindeutig teilhatten
gab es die Zusammenarbeit zwischen Ikhwan al-Muslimun und den Schiiten was zum
Besuch von Nawab Safawi in Kairo im Jahre 1954 führte." Auf derselben
Seite sagt er weiter: "Diese Art der Zusammenarbeit ist nicht überraschend
oder merkwürdig, da die religiöse Überzeugung beider Gruppen (der Sunniten
und der Schiiten) dazu führt." 4
Es
ist bekannt, dass Imam al-Banna mit dem schiitischen Imam, Ayatollah Kashani,
zusammentraf anlässlich seiner Pilgerfahrt 1948, und dass es zwischen ihnen
zu einer Verständigung kam. Dies wurde von einer hervorragenden Persönlichkeiten
des Ikhwan al-Muslimun unserer Zeit und einem Schüler des ermordeten Imam
al-Banna berichtet, nämlich 'Abd al— Muta'al al—Jabri, der in seinem Buch
'Limatha yuqitia Hasan' (Warum Hasan al-Banna einem Attentat zum Opfer fiel),
5 Robert Jackson's Worte zitiert:" Wenn das Leben dieses Mannes
(al—Banna) länger gedauert hätte, so wäre es möglich gewesen, viel Gutes
für dieses Land zu erreichen, besonders durch das Übereinkommen zwischen al-
Banna und Ayatollah Kashani, einem der iranischen Muslimführer, den Streit
zwischen Sunniten und Schiiten bei der Wurzel zu packen und beizulegen. Sie
Trafen sich 1948 im Hedschaz. Es scheint, dass sie miteinander konferierten
und eine grundsätzliche Verständigung erreichten, aber Hasan al—Bannah
wurde zu schnell ermordet." 6 Mr. Jabri kommentiert diese
Aussage:"Jackson hat recht, und mit seinem politischen Denken erfasst er
die Bemühungen von Imam al-Banna, die verschiedenen Rechtsschulen zusammenzuführen."
7
Daraus
entnehmen wir viele wichtige Fakten, von denen u.a. sind: Erstens: jeder
Sunnit und jeder Schiit betrachtet den anderen als Muslim. Zweitens:
Begegnung, gegenseitiges Verständnis und Überwindung der Unterschiede
zwischen ihnen ist möglich und dringend erforderlich und eine Verantwortung
der im Glauben aufgetragenen, bewussten Islamischen Bewegung. Drittens: der
ermordete Imam Hasan al Banna unternahm große Anstrengungen, um dieses Ziel
zu erreichen. Dr. Ishaq Musa al-Husaini sagte in seinem Buch 'al-Ikh-wan
al-mualimun' eine der bedeutendsten islamischen Bewegungen der Moderne, dass
einige Schiiten, die in Ägypten studierten, sich dieser Gruppe 'angeschlossen
haben. Es ist auch bekannt, dass sich in den Reihen des Ikhwan al-Muslimun im
Irak viele Schiiten befinden. Als Nawab Safawi in Syrien zu Besuch weilte,
traf er Dr. Mustafa al- Siba'ai, den Generalbeobachter des Ikhwan al-Muslimun.
Als dieser sich Safawi gegenüber beklagte, dass manche schiitische
Jugendliche sich den säkularen und nationalen Bewegungen anschlössen, wandte
er sich an sehr viele Schiiten und Sunniten mit den Worten: "Wer ein
echter Dscha'fari sein will, der sollte sich dem Ikhwan al-Muslimun
anschliessen."
Wer
ist Nawab Safawi? Er ist der Führer der Fedajjn Islam Organisation. Mr.
Muhammad All al- Dhanawi zitiert in seinem Buch 'Kubrah al-harakat
al-islamiyah fi al-asr al-hadith- (Die größte islamische Bewegung der
Moderne) 8 Bernard Lewis: "Trotz ihrer schiitischen Rechtsschule glauben
sie In hohem Maße an die islamische Einheit, ähnlich dem Glauben der ägyptischen
Muslimbrüder, und es gab zwischen ihnen regen Gedankenaustausch."
al-Banawi
fasste einige Grundsätze des Fedajjn Islam mit den Worten zusammen; "Der
Islam ist ein umfassendes Lebensprogramm. Zweitens, es gibt kein Sektierertum
unter Müsliman, nämlich zwischen Sunniten und Schiiten," Dann zitiert
er die Worte Nawabs: "Lasst uns eng zusammenarbeiten für den Islam, und
lasst uns alles vergessen, außer dem Kampf um der Würde des Islam willen.
Ist nun nicht die Zeit für die Muslime gekommen, die Teilung von Sunniten und
Schiiten zu verstehen und aufzuhaben?"
In
seinem Buch al-mawsua'al-harakah (Enzyklopädie der Bewegungen) 9 schreibt
Fathi Yakin über den Besuch Nawab Safawis in Kairo und die starke
Begeisterung und den warmen Empfang durch den Ikhwan al-Muslimun. Er schreibt
dann über das Todesurteil, das der Schah über ihn verhängte, folgendes:
"Die
Reaktion auf dieses ungerechte Urteil war heftig, und die muslimischen Massen
hörten es mit Empörung, denn sie schätzen die heldenhaften Taten Nawab
Safawis und »einen Kampf sehr hoch ein. Sie verdammten dieses Urteil,
demonstrierten dagegen und sandten Tausende von Telegrammen aus verschiedenen
Teilen der muslimischen Welt, worin sie ein so unfaires Urteil über diesen gläubigen
heldenhaften Mann und Kämpfer öffentlich brandmarkten. Sein Tod wurde als
großer Verlust für unsere Zeit angesehen." So wurde ein schiitischer
Muslim schließlich als einer der größten Märtyrer des Ikhwan betrachtet.
Fathi Yakin sieht darüber hinaus Nawab und seine Gefährten in ihrem
Martyrium unter denen, die "sich dem Zug der ewigen Märtyrer
angeschlossen haben", und dass "ihr reines Blut zur Fackel werde,
die den Weg der nächsten Generation in Freiheit und Opfer erleuchten
wird."
Genau
das ist jetzt geschehen, das Rad der Zeit hat sich gedreht, und im Iran hat
sich eine Islamische Revolution erhoben. Sie hat den Thron des tyrannischen
Schah zertrümmert, der zum Flüchtling wurde in der Welt. Wie Gott sagt: 'Und
wahrlich. Unser Wort erging zuvor zu Unseren entsandten Dienern, dass ihnen
geholfen werden und dass Unsere Heerschar für sie obsiegen sollte.'(37:171-3)
In
seinem Buch 'al-islam, fikr wa haraka wa inqilab' (Islam, Denken, Bewegung und
Revolution) 10 schreibt Fathi Yakin: "Jetzt, wo der Iran des Schahs den
zionistischen Staat anerkannt hat, ist es unbedingt notwendig, dass die Araber
die Existenz Nawabs und der Brüder von Nawab im Iran klar erkennen, aber eben
das haben die arabischen Regime noch nicht getan, und es ist ihnen nicht
bewusst, dass die Islamische Bewegung selbst außerhalb der islamischen Welt
ihre Interessen unterstützt. Gibt es heute im Iran wieder einen 'Nawab'
7"
Fathi
yakin wartete also auf einen neuen 'Nawab'. Aber bei Gott, warum waren so
viele Leute empört, als ein neuer 'Nawab' im Iran erschien, eher noch größer
als 'Nawab'7
Die
Zeitschrift al-muslimun, die von Ikhwan al-Nusli-mun herausgegeben wird,
schreibt in ihrer ersten Ausgabe 11 unter der Überschrift "Mit Nawab
Safawi": 'Der verehrte Märtyrer hatte eine starke Bindung zu den
Muslimun. Während seines Besuches in Ägypten im Januar 1954 war er Gast in
ihrem Hause in Kairo.' Die Zeitschrift erwähnt auch Nawabs Meinung zur
Inhaftierung mehrerer Mitglieder des Ikhwan: "Wenn die Tyrannen irgendwo
die Männer des Islam unterdrücken, müssen die Muslime sich über die
Differenzen ihrer Hechtsschulen hinwegsetzen, ihre unterdrückten Brüder trösten
und ihre Leiden, Nöte und Sorgen teilen. Es besteht kein Zweifel, dass wir
mit unserem positiven islamischen Kampf die Pläne der Feinde, die darauf
abzielen, unter den Muslimen soziale Spannungen zu schaffen, zunichte machen können.
Es schadet nicht, dass es viele Rechtsschulen gibt, und wir können sie nicht
abschaffen. Was wir aber tun können ist, die Manipulation einer solchen
Situation zugunsten der Feinde des Islam zu verhindern." 12
Am
Schluss des Artikels zitiert die Zeitschrift Nawabs Worte:
"Wir
sind ganz sicher, dass wir früher oder später umgebracht werden, aber unser
Blut und Opfer wird den Islam neu beleben und zu seiner Renaissance führen.
In unserer Zeit braucht der Islam dieses Blut und Opfer, anders wird er sich
nie erheben."
Bevor
wir diesen Teil der Beziehungen des Ikhwan al-Musli-mun zu den Schiiten
abschließen, möchten wir erwähnen, dass der Generalbeobachter für den
Ikhwan al-Muslimun im Nord-Jemen bis vor zwei Jahren Schiit war, Abd al-Majid
al—Zindani. Es gibt im Nord-Jemen auch sehr viele Ikhwan al-Muslimun, die
Schiiten sind.
Wenden
wir uns wieder dem Jama'at al-Taqrib zu und den Worten eines hervorragenden
Mitglieds dieser Gruppe, des großen Imam Mahmud Shaltut des verstorbenen
Leiters der al-Azhar- Universität, der gesagt hat: "Ich glaubte an die
Idee der Zusammenführung islamischer Rechtsschulen als einen korrekten
Grundsatz und nahm von Anfang an teil in dieser Gruppe."
Weiter
sagte er: "Al-Azhar stimmte der grundsätzlichen Regel dieser Gruppe von
Führern verschiedener islamischer Rechtsschulen zu und beschloss, die
Jurisprudenz verschiedener islamischer Rechtsschulen zu lehren, ein Studium,
das auf dem überzeugenden Augenschein, dem Beweis basiert, ohne Vorurteil und
ohne dieser oder jener Gruppe den Vorzug zu geben." Er fährt fort:"
Ich möchte über die Zusammenkünfte In Dar-al-Taqib sprechen, wo der Ägypter
neben dem Perser, Libanesen, Iraker, Pakistan! oder anderen aus den
verschiedenen mus l im i sehen Ländern sitzt. So gibt es auch die Hanafiten,
Malikitten, Schafiiten und Hanbaliten, die neben den Imamiten und Zaiditen an
einem runden Tisch sitzen, und in ihren Reden ist ebensoviel Wissen,
Ergebenheit und Rechtswissenschaft wie der Geist der Brüderlichkeit, der
Freundschaft, Liebe und Treue zu Wissenschaft und Gnostizismus."
Imam
Shaltut wies außerdem darauf hin, dass es einige gab, die den Gedanken einer
Zusammenführung islamischer Rechtsschulen bekämpfen, weil sie glauben, wie
er sagt:
"Diese
Gruppe will die Rechtsschulen zerschlagen oder miteinander vereinigen."
Er sagt weiter: "Dieser Idee haben sich einige Leute von geringer
Intelligenz widersetzt und andere, die bestimmte unlautere Ziele haben. Es
gibt keine Nation, in der es solche Leute nicht gibt. Ihr widersetzten sich
auch einige, die ihre Sicherheit, die Sicherheit ihrer Interessen und ihren
Lebensunterhalt in der gegenwärtigen Teilung gefunden haben, die von übel
gesonnenen Leuten benutzt werden, die ihrerseits ihre eigenen Interessen, ihre
persönlichen Wünsche verfolgen, diese und andere, die sich für Praktiken
anbieten, die der Spaltung Vorschub leisten mit ihren direkten und indirekten
Zielen und Methoden, sich jeder Reformbewegung zu widersetzen und jeden
Fortschritt im Bemühen, Muslime zusammenzuführen und zu vereinen und ihre Äußerungen
zusammenzubringen, verhindern."
Bevor
wir al Azhar damit abschließen, möchten wir das von Imam Schaltut veröffentlichte
Urteil bezüglich der Schiitischen Rechtsschule erwähnen, wo es -
auszugsweise -heißt:" Die Dscha'fari Rechtsschule, die auch bekannt ist
als al-shi'ah al-ithna asharia, ist eine Rechtsschule, die wie andere
sunnitische Rechtsschulen in der Ausübung des Glaubens korrekt zu befolgen
ist. Muslime müssen das wissen und sollen sich vor einem ungerechten
Vorurteil gegen irgendeine besondere Rechtsschule hüten. Denn die Religion
Gottes und Sein göttliches Gesetz mussten niemals einer bestimmten
Rechtsschule folgen. Alle sind rechtsgültig und Gott der Allmächtige nimmt
sie an."
Was
die Liga zur Zusammenführung Islamischer Rechtsschulen betrifft, ihre unzähligen
Gruppen islamischer Denker, beginnend mit Scheich Muhammad al-Ghazzali - in
seinem Buch 'kaifa nafham al-islam' (Wie verstehen wir den Islam?)
13:"und nie entging die Religion dem Verhängnis der Unruhen, die sich
auf die vorherrschende Politik auswirkten, was Stolz und Egoismus mit
einschließt. Wer also nicht ihrer Überzeugung ist, endet in zwei großen
Muslimgemeinschaften, den Schiiten und den Sunniten, obwohl beide Gruppen an
den EINEN Gott glauben und an die Botschaft des Propheten, und keiner übertrifft
den anderen, indem er mehr Aspekte des islamischen Glaubens besäße, jener
Heilsreligion und jenes Denkens, durch das sie Erlösung suchen."
Weiter
schreibt er auf derselben Seite: "Obwohl ich viele meiner Beurteilungen
zu Einzelfällen auf andere Weise suche als die Schiiten, so halte ich doch
meine Überzeugung nicht für eine Religion, so dass jeder, der anders
urteilt, sündigen würde, und das gilt auch für meine Meinung zu den
allgemeinen Meinungsverschiedenheiten in Fragen der Jurisprudenz unter
Sunniten, ik Später fügt er hinzu: "Und letztlich wurde die Spaltung
zwischen Schiiten und Sunniten mit den Prinzipien des Glaubens in Verbindung
gebracht, um die eine Religion zu entzweien und die eine Nation zu spalten.
Auf jeden, der dieser Spaltung auch nur mit einem Wort hilft, bezieht sich der
Koranvers: "Siehe, diejenigen, die ihren Glauben spalteten
und
zu Sekten wurden, mit ihnen hast du nichts zu schaffen. Ihre Sache steht Allah
anheim. Alsdann wird er ihnen verkünden, was sie getan."(6:160) Ich
warne davor, andere voreilig als Ungläubige zu bezeichnen, das ist in einer
Debatte leicht geschehen, und jemand wegen einer Meinung, die er äußert, als
Verfechter des Unglaubens anzuklagen, ergibt sich in der Hitze der Diskussion
sehr leicht."
Scheich
al-Ghazzali fährt fort: "Beide Schulen begründen ihre Bindung an den
Islam auf dem Glauben an das Buch und die Sunna Seines Propheten und sie
stimmen in allen Grundsätzen dieser Religion völlig überein. Und wenn die
Meinungen über Rechtsfragen und auf dem Gebiet der Gesetzgebung
Auseinandergehen, so sind doch alle Rechtsschulen der Muslime noch in dem
Punkt gleich, dass ein (wahrer) muslimischer Jurist (mujtahid) danach belohnt
wird, ob er richtig oder falsch urteilt... Wenn wir uns auf das Feld der
vergleichenden Jurisprudenz begeben und die Schwierigkeiten der Ansichten
erleben oder die Differenzen wie beispielsweise, ob ein Wort des Propheten
korrekt ist oder zweifelhaft, finden wir, dass die Distanz zwischen Schiiten
und Sunniten der Distanz zwischen der Rechtsschule Abu Hanifa's und der von
Malik oder Shafi'e ähnelt. Wir sehen alle gleichgestellt in der Suche nach
der Wahrheit, wenn auch die Wege verschieden sind." 15
In
gleicher Weise finden wir, dass Scheich al-Ghazzali in seinem Buch 'natharat
fil-Koran' mit den Worten eines Schiitischen Gelehrten beginnt, und zwar:
"Er gehört zu den Schiitischen Juristen und ist einer der großen
Gelehrten. Ich habe seine Worte in voller Länge zitiert, weil einige Leute
von geringer Intelligenz glauben, dass die Schiiten außerhalb des Islam
stehen und vom geraden Weg abgeirrt sind. In dem Abschnitt aber Wunder will
ich anführen, was das Wissen der Leute erweitern wird." l6
Er
stellt noch einen anderen Gelehrten, Hibbat al—din al- Huseini, vor und
sagt:"Von den hervorragenden schiitischen Gelehrten. Und wir haben es
unternommen, die Zusammenfassung vollständig zu veröffentlichen, damit der
muslimische Leser das umfangreiche Wissen dieses Gelehrten Über die Natur des
Wunders kennenlernt und daraus das Ausmaß der Ehrerbietung, die die Schiiten
dem Buche Gottes - dem Koran - entgegenbringen." 17
So
also spricht Scheich al-Ghazzali, einer der bedeutenden Denker des Ikhwan
al-Musliroun, über die Schiiten, widerlegt alle naive Vorstellung, um mit dem
Lichte der Wahrheit die Dunkelheit von Unwissenheit, Hass und egoistischen
Interessen zu zerstreuen.
Dr.
Subhi al- Salih sagt in seinem Buch 'Ma'lim el-shariah al-islamiyah (Grundzüge
des islamischen Kodex): "In den Aussprüchen der Schiitischen Imame wird
nie etwas gesagt, was nicht mit der Sunna des Propheten übereinstimmt."
Dann sagt er: "Sie (die Schiiten) räumen der Sunna einen hohen Rang ein
und glauben, dass sie zu den Quellen der Rechtssprechung gehört, - gleich
nach dem Koran." '8
Sayyid
Hawij schreibt in seinem Buch 'a1-islam' über den islamischen Staat und die
administrative Aufteilung; "Die praktische Realität der islamischen Welt
besteht aus Schulen der Jurisprudenz, von denen jede in eine» Gebiet
dominiert, oder Glaubensschulen, jeweils ein Gebiet beherrschend. Gibt es
irgendein religiöses Verbot, diese Realitäten bei der administrativen
Aufteilung zu berücksichtigen? Ein einsprachiges Gebiet wird zu einem (halb
autonomen) Staat werden, die Schiitische Region wird einen (halb autonomen)
Status haben, und die Region einer bestimmten Rechtsschule wird ebenfalls halb
autonom sein, und jeder wird seine Regenten wählen, vorausgesetzt, dass er
unter der Kontrolle der zentralen Macht steht, die durch das Kalifat repräsentiert
wird." 19 Dies ist ein klares und freimütiges Bekenntnis von einem der
ersten Führer des heutigen Ikhwan al-Muslimun, dass die Existenz der
zahlreichen Rechtsschulen weder den Glauben des Volkes an den Islam noch seine
Religion schädigt, und dass die Schiiten im islamischen Staat einen Regenten
aus ihren Reihen haben werden.
In
seinem Buch 'islam bila mathahib' (Islam ohne Sekten) sagt der islamische
Forscher Dr. Mustafa al-Shaka: "Die Imamiten (Zwölfer) sind die
Schiitische Gruppe, die in dieser Zeit unter uns lebt, mit uns Dunniten
verbunden durch die Bande der Vergebung und in dem Bemühen, die Rechtsschulen
zusammenzuführen, denn es gibt nur das eine Herz der Religion, und ihr
ureigener Kern erlaubt keine Trennung."" 20 Dann schreibt er über
diese Form des Islam (der die Mehrheit der iranischen Bevölkerung angehort)
und ihre Bescheidenheit:"Sie sind unschuldig an dem, was in Artikeln von
manchen Gruppen gesagt wird, sie sehen es als Untreue und Irrtum an. 21
Der
hochgeachtete Scheich Imam Muhammad Abu Zuhara sagt in seinem Buch 'Tarikh
al-mathahib al-islamiyah' (Die Geschichte der islamischen Rechtsschulen):
"Es besteht kein Zweifel, dass der Schiismus eine islamische Sekte ist.
Wenn wir solche Beispiele wie die Saba'ah ausschließen, die All als Gott
ansahen, und andere wie sie (wohl wissend, dass die Saba'ah = Siebener von den
Schiiten als Ungläubige betrachtet werden), so besteht kein Zweifel, dass
alles, was diese Sekte sagt, sich auf Koranverse oder auf Worte des Propheten
bezieht."22 Er fährt fort: "Gegen Sunniten, die ihre Nachbarn
werden, sind sie freundlich und weisen sie nicht zurück."23
Dr.
Abd al-Karim Zaydan, ein bedeutendes Mitglied des Ikhwan al-Muslimun im Irak,
sagt in seinem Buch 'al-mad-khal le derasat al-ahariah al-islamiyah (Einführung
in das Studium des göttlichen Kodex des Islam):" Die Ja'fari -
Rechtsschule besteht im Iran, Irak, in Indien, Pakistan und im Libanon und hat
Anhänger in Syrien und anderen Ländern. Der Unterschied zwischen der Ja'fari
- Rechtsschule und anderen Schulen ist nicht größer als zwischen zweien der
anderen Schulen."24
Ustad
Salim al-Uahnasawi, einer der angesehenen Denker des Ikhwan, der diese Frage
in seinem hervorragenden Buch 'al-sunnah al-muftara alayha' (Die verfälschte
Sunna) ausführlich behandelt hat: "Denen zur Antwort, die behaupten,
dass die Schiiten ein anderes Heiliges Buch haben als unseres; das Heilige
Buch, das die Sunniten haben, ist das gleiche wie das, das sich in den
Moscheen und Häusern der Schiiten findet."25 Weiter sagt er: "Die
Ja'fari Schiiten betrachten diejenigen, die nach der Authentizität des Koran
fragen, der seit den frühesten Anfängen des Islam von der gesamten Ummah als
vollkommen authentisch beglaubigt worden ist, als Ungläubige."26
(Ja'fari = Anhänger der Zwölfer). In gleicher Weise stellt er als Antwort
auf die Behauptungen von Muhib al-Din Khatib und Ihsan Dhahir zur Frage von
Entstellungen im Koran einen Brief vor über die Gedanken vieler Schiitischer
Gelehrter und Juristen, und zitiert Imam Khu'i:" Es ist unter Muslimen
bekannt, dass Entstellungen im Koran nie vorgekommen sind, und der, den wir in
Händen haben, ist der, der dem großen Propheten herabgesandt wurde."27
Er zitiert auch Scheich Muhammad Ridha al-Mudhaffar;" Das, was wir in Händen
haben, ist der ganze Koran, der dem Propheten gesandt wurde, und wer auch
immer etwas anderes behauptet, der verfälscht oder zweifelt, und sie sind
nicht Rechtgeleite denn so ist Gottes Wort, dass "nicht soll zu ihm
kommen das Eitle, weder von vom noch von hinten." Dann zitiert er von
Imam Kashif al-Ghita: "Es findet sich in ihm keine Unzulänglichkeit,
keine Entstellung, kein Zusatz, und darin sind alle einer Meinung."
Auf
den vorstehenden Seiten finden sich viele Ideen, auf die man zurückgreifen
sollte. Unbestreitbare Darstellungen der Tatsachen werden von den Schiiten zurückgewiesen,
genau wie es mit den sunnitischen Muslimen der Fall ist. Bahna-sawi diskutiert
die Frage der Unfehlbarkeit und sagt; "Was die Unfehlbarkeit betrifft,
die von den Sunniten zurückgewiesen wird, so hätte es, wenn beide Seiten sie
auf der Basis der Qualitäten ansahen, die die Zwölfer hatten, nichts
gegeben, was eine Gruppe veranlassen könnte, die andere als Ungläubige zu
betrachten. Weil die besonderen Eigenschaften der Zwölfer sie nicht vom
geraden Weg des Islam abbringen. Nach sunnitischem Glauben wurde die Annahme
der Unfehlbarkeit von den Sunniten zurückgewiesen, da sie in Untersuchungen,
die sie für korrekt halten, nicht erwähnt wurde, und es ist bekannt, dass
aus der Verleugnung dessen, was wie man weiß, durch Koran und Sunna bestätigt
wurde, Unglaube wird, während jemand, wenn er weder weiß noch an die
Wahrheit eines bestimmten Zitates glaubt, nicht an Gott gezweifelt hat, denn
es gibt keine volle Klarheit."28
Anwar
al-Jandi sagt in seinem 'al-islam wa harakat al-tarikh' (Der Islam und die
Bewegung der Geschichte):"Die Geschichte des Islam war voller
Meinungsverschiedenheiten, ideologischen Streitigkeiten und politischen
Differenzen zwischen Sunniten und Schiiten. Die Invasion des Auslands begann
mit den Kreuzzügen und setzte sich bis heute fort, indem sie diesen
Differenzen immer neue Nahrung gab, um ihre Wirkungen noch zu vertiefen, damit
die Welt des Islam sich nicht eint. Mehr noch, die Bewegung zur Verwestlichung
stand hinter dem Streit zwischen Sunniten und Schiiten und ihrer Teilung zusätzlich
zur Vertiefung des Hasses zwischen ihnen. Alle Sunniten und Schiiten haben
diese Verschwörungen bemerkt und verstanden und daran gearbeitet, die Kluft
der Differenzen zu verringern." 29
Haben
wir verstanden, wer diese religiösen, ungesetzlichen Unruhen anheizt? Wer
davon den Nutzen bat? Haben wir verstanden, dass es der Satan ist, der gerufen
ist, uns zu teilen, zu zweifeln und einer den anderen als Ungläubigen
anzusehen? Die Differenzen sind viel geringer als manche Leute glauben, Leute,
die auf die Listen dieses Satans hereingefallen sind. Al-Jandi sagt von dem
oben angeführten Buch "Die Wahrheit ist, dass der Unterschied zwischen
Sunniten nicht größer ist als zwischen den vier Sekten (Schulen) der
Sunniten."
Al-Jandi
fährt fort:" Die Forscher müssen um der Wahrheit willen sehr aufpassen,
wenn sie zwischen Schiiten und Extremisten differenzieren, solchen, die selbst
von den Schiitischen Imamen angegriffen worden sind. Außerdem haben die
schiitischen Imame die Menschen vor jenen Extremisten gewarnt wegen ihrer
falschen Aussagen."30
Samih
Atif al-Zain, Autor des Buches 'al-islam wa tha-qafat al-inean' (islamische
Menschenerziehung), hat ein Buch geschrieben mit dem Titel 'al-muslimun man
hum?' (Die Muslime - wer sind sie?), in dem er die Frage der Sunniten und
Schiiten behandelte. Er schreibt im Vorwort: "Was mich veranlasst hat,
dieses Buch zu schreiben, ist die schwer verständliche Teilung zwischen
Schiitischen und sunnitischen Muslimen, die mit der Beseitigung des
Analphabetentums vergangen sein sollte, aber unglücklicherweise wurden diese
Wurzeln sehr fest eingepflanzt von Leuten, die die islamische Welt auf der
Basis des Bruderzwistes regierten, während sie gleichzeitig die Liebe zu den
Feinden dieser Religion ermutigten, und jenen , die sich weigern anders zu
leben denn als Parasiten vom Blut anderer. Ich möchte euch sagen, mein Bruder
Schiit und Bruder Sunnit, die wichtigste Grundlage der Differenzen liegt im
Verständnis des Heiligen Buches, und nie waren Sunniten und Schiiten uneins
über das Heilige Buch und die Sunna; Differenzen gibt es in ihrem Verständnis.
31
Am
Schluss seines Buches fügt Samih Atif al-Zain hinzu:
"Nachdem
wir uns klar geworden sind über die wichtigsten Elemente, die diese Nation
angegriffen haben, beenden wir dieses Buch mit der Feststellung, dass es
unsere Pflicht als Muslime ist, besonders zum gegenwärtigen Zeltpunkt, die Böswilligen
aufzuhalten und zurückzudrängen, die die islamischen Rechtsschulen dazu
benutzen, das Volk irrezuführen und mit den Köpfen der Massen zu spielen und
Misstrauen zu steigern. Wir müssen den sektiererischen Geist, der so voll
Hass ist, ausmerzen und denen den Weg versperren, die Gerüchte,
Glaubensstreitigkeiten verbreiten, bis die Muslime zu dem zurückkehren, was
sie einmal waren: eine Gesellschaft, kooperativ und freundlich, statt geteilt,
getrennt und einer den anderen hassend. Mehr noch, sie müssen der
kooperativen Einstellung der orthodoxen Kalifen ähnlich sein." 32
In
dieser Hinsicht wollte Abd al-Ilasan al-Nadawi zwischen Sunniten und Schiiten
gutes Einvernehmen schaffen, als er der ägyptischen islamischen Zeitschrift
'majallat al-i'tisam al-islamiyah al-misriah'33 sagte: "Und wenn diese
Aktion unternommen werden sollte, (d.i. die Muslime zu versöhnen) würde eine
einzige Revolution in der Geschichte der Neubelebung islamischen Hechts
stattfinden."
Sabir
Tuaimah sagt in seinem Buch Tahaddiat aman ul-urubah wal-islaro
(Herausforderungen für Arabismus und Islam);"Man muss wahrheitsgemäß
sagen, dass es in den allgemeinen Glaubenssätzen zwischen Sunniten und
Schiiten keinen Unterschied gibt, da wir alle in der Einheit (Einzigartigkeit)
Gottes übereinstimmen; vielmehr liegt der Unterschied in den sekundären
Fragen und ist dem zwischen verschiedenen Hechtsschulen der Sunniten selbst ähnlich
(den Schafitten und den Hanafiten) da sie alle an die Grundwahrheiten der
Religion glauben, wie sie im Heiligen Koran und in der reinen Sunnah dargelegt
werden. Ebenso glauben sie an die Notwendigkeiten des Glaubens; ohne eine
solche Notwendigkeit sind sie weit sntfernt vom Islam. Es ist eine unumstößliche
Tatsache, dass Sunniten und Schiiten zwei Rechtsschulen sind, die sich auf das
Buch Gottes und die Sunna Seines Propheten stützen." 34
Die
Rechtsgelehrten ihrerseits sind der Meinung, dass es keinen Konsens gibt
(ijma'), wenn nicht die Schiiten absolut derselben Meinung sind, ebenso wie es
keinen Konsens gibt, wenn nicht die sunnitischen Juristen zustimmen.
Abd
al-Wahaab Khilaf sagt in seinem Buch 'Ilm usul al-fiqh (Kenntnis der
Rechtsgrundlagen): "Für einen Konsens gibt es vier Säulen, ohne die der
Konsens nicht legitim ist; die zweite Säule ist diese: Muslimische Juristen müssen
sich in einem Fall oder einem Ereignis über ein religiöses Verdikt einigen,
in der Zeit, wenn es geschieht, ungeachtet ihrer Stadt, ihrer Rasse oder
Sekte. Wenn also nur die Juristen von Mekka sich über ein religiöses Verdikt
einigen oder nur die Juristen des Irak oder nur die Juristen des Hedschas oder
die ahl al-bait (Schiiten) oder Juristen der Sunniten oder die Juristen der
Schiiten, so ist das Verdikt nicht legitim, da ein solches Übereinkommen
nicht als Konsens betrachtet -werden kann, und dieser ist nur gegeben, wenn
alle Juristen der islamischen Welt zum Zeitpunkt jenes Falles übereinstimmen,
wohl wissend, dass kein Nicht-Jurist mit einbezogen ist." 35
Wenn
das Einverständnis der Schiiten notwendig ist, um die Bedingungen eines
Konsensus der Muslime zu erfüllen, ist es dann möglich, sie als Abweichler
und in der Hölle anzusehen?
Ahmad
Ibrahim Baigh, der Lehrer von Scheich Shellut und Aub Zuhra und Khilaf, sagt
in seinem Buch 'Ilm usul al-fiqh wa yalih tarikh al-tashria al islamiyah (Die
Kenntnis der Rechtsprinzipien und die Geschichte des göttlichen Gesetzes des
Islam) in dem Abschnitt Über die Geschichte des göttlichen Gesetzes des
Islam: "Die Schiitischen Imamiten sind Muslime, die an Gott und Seinen
Gesandten und an den Koran glauben und an alles, was der Prophet gebracht hat,
und ihr Glaube ist im Land der Perser weit verbreitet." 36 Dann sagt er:
"Und unter den schiitischen Imamiten sind in Vergangenheit und Gegenwart
große Juristen und Gelehrte auf jedem Wissensgebiet, die tiefe Denker und
umfassend gebildet sind. Ihre Schriften gehen in die Hunderttausende, und
viele davon habe ich durchgesehen." 37 In der Fußnote auf derselben
Seite sagt er noch: "Es gibt unter den Schiiten solche, die Extremisten
sind, die über die Grenzen des Islam hinausgehen, aber sie werden von der
Masse der Schiiten ignoriert." 38
Nach
dieser Studie der Werke verschiedener Gelehrter auf diesem Wissensgebiet müssen
wir die nennen, die versuchten, die Ideen von Ibn Taymiyah zu verbreiten gegen
die rafidhah, ein Name für Schiitische Extremisten, die viele Schiitische
Sekten einbeziehen, und diejenigen, die versuchten, seine Ideen zu
verallgemeinern und Schiitische Imamiten aufzunehmen, indem sie das von da an
gegen die Islamische Revolution im Iran verwandten. Diese Leute haben viele
entscheidende Fehler gemacht, denn sie haben sich nie gefragt, warum sie in
der Geschichte des Islam vor Ibn Taymiyah nie ähnliche Verdikte fanden, trotz
der Tatsache, dass er im 7. Jahrhundert nach der Hidschra lebte, nämlich mehr
als sechs Jahrhunderte nach dem Auftreten des Schiismus. Sie begriffen oder
verstanden die Zeit von Ibn Tamiyah nicht, nicht die Bedingungen, denen sich
die muslimische Gesellschaft gegenüber sah in Konfrontation mit der ausländischen
Invasion. Sie versuchten nicht, ihren Hass gegen die Islamische Revolution im
Iran zu verbergen oder ihre politischen Ansichten dagegen. Sie versuchten
nicht, nach dem Wort rafidhah zu forschen, das von Ibn Taymiyah erwähnt wird,
und ob es auf die Zwölfer anzuwenden ist oder nicht.
Anwar
al-Jandi schreibt in seinen Buch 'al-islam wa harakat al-tarikh' (Der Islam
und die Bewegung der Geschichte); "Die rafidhah sind anders als Sunniten
und Schiiten." 39 Ebenso zitiert Imam Abu Zuhrah in seinem Buch:
"Ibn Taymiyah erwähnt einige Schiitische Sekten, wie die Zaiditen und
die Imamiten (Zwölfer), ohne gegen diese beiden eine negative Meinung zu äußern;
während er bei Überprüfung der Sekte der Ismailiten schreibt: 'Gegen einige
Anhänger dieser einen Sekte stand Ibn Taymiyah in heftigem Widerspruch, und
er bekämpfte sie mit seinem Wissen, mit Sprache und Schwert'" 40 Das ist
der Grund, warum Imam Abu Zuhrah seine Studie Über diese Sekte so ausführlich
ausdehnt, wie er selbst sagt.
Dies
war der Standpunkt einiger islamischer Bewegungen und ihrer Führerschaft über
diesen hinterhältigen Aufschrei zwischen Schiiten und Sunniten. Darüber
hinaus hat die Islamische Revolution, die sich Anfang 1978 erhob, die Seele
der islamischen Nation geweckt von Tanger bis Jakarta, und die muslimische
'Welt schaut auf Teheran und Qom und erinnert sich an die erstaunlichen Siege
in den Anfängen des Islam, Mit dem Fortschreiten der Revolution nimmt ihre
Anziehungskraft auf das Volk immer noch zu. Diese Menschen haben in den Straßen
von Kairo, Damaskus, Karatschi. Khartum, Istanbul und sogar um Jerusalem und
überall, wo Muslime leben ihre Freude und ihr Glück ausgedrückt. In
Westdeutschland war es Isam al-Attar, einer der historischen Führer der
Ikhwan Bewegung, der bekannt ist für seine Integrität, seinen langen Kampf,
die Reinheit seiner revolutionären Ideen, der sich in seinem Leben nie einem
Herrschenden beugte, sich nie einem Schloss näherte. Er hat über die
Geschichte der Revolution, ihre Wurzeln und Standpunkte, ein umfassendes Buch
geschrieben! Nicht nur unterstützte er die Revolution und sandte mehr als
einmal Glückwunschteiggramme an Imam Khomeini, er bat auch um Segen find
unterstützte die Revolution. Tonbänder mit seinen anfeuernden Reden machten
bei der muslimischen Jugend die Runde. Überdies unterstützt die Zeitschrift
al-raid, an der er wesentlichen Anteil hat, die Revolution, erklärt die
Revolution und wofür sie eintritt.
Im
Sudan war die Stellungnahme der Ikhwan al-Muslimun Bewegung und der Jugend der
Universität Khartum eine der großartigsten Demonstrationen, die eine
islamische Hauptstadt je gesehen hat, als sie zur Unterstützung der
Revolution demonstrierten. Hasan al-Turabi, der Führer der Bewegung im Sudan,
der bekannt ist für seine umfassende Bildung und seinen scharfsinnigen,
wachen Verstand in politischen Fragen reiste in den Iran, wo er seine Unterstützung
für die Revolution und ihre Führer ankündigte.
In
Tunesien unterstützte die Zeitschrift der Islamischen Bewegung, al-marifah,
die Revolution, erbat ihr Segen und rief alle Muslime auf, ihr zu helfen, bis
zu dem Punkt, wo der Führer der Islamischen Bewegung in Tunesien, Rashid
al-Ghannushi, in derselben Zeitschrift Imam Khomeini für die Führung der
Muslime nominierte. Dies führte zur Schließung der Zeitschrift und Festnahme
der Führer der Bewegung durch die Regierung Bourguiba.
In
seinem Buch 'al-harakah al-islamiyah wa'1-tahdith' (Die Islamische Bewegung
und ihre Erneuerung) betrachtet Ghannushi die neue islamische Annäherung als
das, was Imam Hassan al-Bannah, al-Mawdudi, Sayyid Qutb und Imam Khomeini
klargestellt, dem sie Gestalt gegeben haben als Repräsentanten der
wichtigsten Annäherungsversuche in der zeitgenossischen Bewegung.
Der
Autor ist der Ansicht, dass mit dem Erfolg der Revolution im Iran eine neue
islamische Zivilisation anfangen wird. 42 Unter der Überschrift "Was
meinen wir mit dem Ausdruck' Die Islamische Bewegung'?" sagt er:
"Was wir meinen, ist jene Annäherung, die sich herleitet von der
Bedeutung des umfassenden islamischen Staates auf den Grundlagen der
allumfassenden Weite und Reichhaltigkeit des Islam, und diese Definition
stimmt mit drei größeren Annäherungen überein, dem Ikhwan al-Muslimun, dem
Jama'at al-Islamiyah in Pakistan und Imam Khomeinis Bewegung im Iran." 43
Er sagt; "Im Iran hat ein Unternehmen begonnen, das eins der
bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Freiheitsbewegungen in der
ganzen Region sein mag, indem es den Islam befreit aus der Kontrolle der
Regierungen, die den Islam (als Deckmantel) benutzen, um die revolutionäre
Flut in der Region zu verhindern." 44
Was
den Libanon angeht, so war dort die Unterstützung der Revolution durch die
Islamische Bewegung eine der klarsten und tiefsten Demonstrationen, und Fathi
Yakin, der Führer der Bewegung, und seine einmalige Zeitschrift al-aman
vertraten eine hochachtbare islamische Einstellung. Fathi Yakin hat den Iran
mehr als einmal besucht und an seinen Feierlichkeiten teilgenommen und zu
seiner Unterstützung Vorlesungen gehalten. In Jordanien kündigte Muhammad
Abd al-Rahman Khalifa, der Generalbeobachter des Ikhwan al-Muslimun, vor und
nach seinem Besuch im Iran seine Unterstützung für die Revolution an. Auch
Yusif al-Athum rief in seinem berühmten Gedicht, das in mehr als einer
Zeitschrift (einschließlich el-aman) veröffentlicht wurde, alle auf, Imam
Khomeini ihre Ergebenheit zu bezeugen, und sagt in seinen letzten Teil:
"Khomeini
als Führer und Imam hat die Tyrannei vernichtet" nie zittert sein Herz
vor der Schlacht Ihm gebühren Medaillen und Gewänder von unserem Blut, wenn
wir stürmen voran. Falsche Götter vernichten wir
zerstreuen
das Dunkel, So kehrt das Weltall zurück zum Licht
und
wird voll Frieden sein."
In
Ägypten senden die Zeitschriften al-da'wa, al-itisam und al-mukhtar al-islam
auf Seiten der Revolution, sie betonten ihren islamischen Charakter und
unterstützten ihre Führer. Als Saddam seine Invasion gegen den Iran begann,
schrieb al-itisam auf das Titelblatt seiner Oktobernummer 1980:
"Kamerad
Saddam Takriti ... Schüler von Michel Aflaq, der ein neues Qadisiyah (eine
historische Schlacht) schaffen will gegen den islamischen Iran..." Und
auf Seite 10 derselben Ausgabe nannte alfitisam den Grund des Krieges:
"Die Angst vor der Ausbreitung der Islamischen Revolution im Irak,"
sagte dann; "Saddam Takriti sah die Übergangsphase, die die Armee des
Iran durchläuft, die gemeinsame Anstrengung, aus einer imperialistischen eine
islamische Armee zu schaffen, als goldene und unwiederholbare Gelegenheit,
diese Armee zu zerschlagen, ehe sie eine unzerstörbare Kraft wurde, weil der
islamische Glaube die Herzen ihrer Offiziere und Soldaten machtvoll lenken
wird."
Darüber
hinaus hat Jabir Rizq, einer der hervorragenden Journalisten des Ikhwan
al-Muslimun im al-itisam, in der Ausgabe von Dezember 1980, die Gründe für
dieses Vorgehen genannt:" Genau in dem Augenblick, als dieser Krieg
begann, waren alle Verschwörungen und Komplotte der USA gescheitert." 45
Weiter sagte er: "Saddam Takriti vergaß, dass er gegen eine Nation kämpfen
wird, die viermal soviel wert ist wie die des Irak, und dass diese Nation die
einzige ist, die gegen den Imperialismus der Kreuzfahrer und Zionisten
rebellieren kann." 46 Dann fährt er fort: "Die Iranische Nation mit
all ihren Organisationen und Gruppen ist entschlossen, den Krieg bis zum Sieg
und zum Sturz der blutigen Bath-Partei... zu führen. Mehr noch, für die
geistige und psychologische Haltung jedes Einzelnen der iranischen Bevölkerung
hat es nie etwas dem jetzigen Beispiel Vergleichbares gegeben, und der Wunsch
nach dem Martyrium hat die Form eines Wettstreit angenommen. Deshalb vertraut
das iranische Volk darauf, dass am Ende die muslimische Revolution im Iran den
Sieg davontragen wird."
Dann
erklärt Jabir Rizq die Absicht der Kolonialisten mit dem Krieg die Revolution
zu stürzen, und sagt: "Mit dem Sturz des revolutionären Systems im Iran
wäre die Gefahr, der sich diese Tyrannen gegenübersehen, beseitigt. Diese
Tyrannen zittern bei dem Gedanken, dass ihre Nationen vielleicht gegen sie
revoltieren und sie absetzen könnten, wie es die muslimische Nation des Iran
mit dem konspirativen Schah getan hat. "Am Schluss seines Artikels sagt
er: "Aber die Rolle Gottes ist so gebieterisch wie Kampf und Martyrium
unumgänglich ist. Gott gibt den Sieg denen, die seine Sache unterstützen,
und Gott ist der Mächtige, Gewaltige."
Das
sind also die eigentlichen Motive für den Krieg, und nicht das, was von der
saudischen Regierung, ihren Anhängern und ein paar Gutgläubigen wiederholt
wird, die keine Ahnung haben von der Welt, die sagen, dass das schiitische
System im Iran die sunnitische Regierung des Irak vernichten will. Wie traurig
ist doch diese Blindheit. Und wie gefährlich sind die Schuldigen, die
Unkenntnis und Hass in den Herzen der Völker bestärken. In der Juniausgabe
1981 (Safar l401) stellt die Titelseite von al-itisam fest: "Die
Revolution, die die Kalkulationen über den Haufen warf und die Maßstäbe änderte"
und später stellt die Zeitschrift die Fragen: "Warum wird die Revolution
im Iran als größte Revolution der Neuzeit angesehen?" 48
Am
Ende des Artikels zum zweiten Jahrestag des Sieges der iranischen Revolution,
nachdem der Verfasser über die Stärke und die Unterdrückungsmethoden der
Armee des Schahs geschrieben hat, fährt er fort; "Trotz alledem hatte
die iranische Revolution Erfolg, nachdem Tausende von Märtyrern gefallen
waren! Danach wurde es in ihren Unternehmungen, positiven Ergebnissen und
Auswirkungen, die alle Kalkulationen Über den Haufen warfen und die Kriterien
veränderten, die größte Revolution der modernen Geschichte."
Die
Internationale Organisation des Ikhwan al-Muslimun veröffentlichte einen
Rechenschaftsbericht Über die islamischen Bewegungen in der Weit während der
Geisel- und Spionage-Krise mit folgendem Wortlaut: "Wenn die
Angelegenheit den Iran allein beträfe, so hätte man sich auf eine vernünftige
Lösung geeinigt, nachdem klargestellt war, um was es dabei geht, tatsächlich
aber liegt die Verantwortung für den Islam und seine Nationen überall auf
dem einzigen islamischen Regime das im 20. Jahrhundert mit dem Blut seiner
Nation erreicht hat, Gesetz und Ordnung Gottes über das Gesetz der
Herrschenden, der Kolonialisten und des internationalen Zionismus zu
stellen."
Der
Bericht bezieht sich auch auf die Meinung der Iranischen Revolution über
diejenigen, die ihr in den Arm fallen wollen, wie etwa die
folgende..."Entweder ist er ein Muslim, der die Ära des islamischen
Blutes nicht verstehen kann und immer noch in der Zeit des Kapitulierens lebt.
Dann sollte er Gott um Verzeihung bitten und versuchen, sein fehlendes Wissen
Über den Kampf und die Würde des Islam zu vervollständigen - oder er ist
ein Agent, der für die Interessen der Feinde des Islam arbeitet unter dem
Deckmantel der Brüderlichkeit und der Belange des Islam oder ein naiver
Muslim, der von anderen angestiftet wird, die keine eigene Überzeugung und
keinen eigenen Willen haben oder heuchlerisch zwischen den beiden hin und her
pendeln."
Als
Saddam mit seiner Invasion des islamischen Iran begann, veröffentlichte der
Ikhwan al-Muslimun einen an die irakische Nation gerichteten Bericht, in dem
er die ungläubige Bath-Partei angriff. Ein Abschnitt davon lautete:
"Dieser Krieg ist kein Krieg zur Befreiung unterdrückter Männer, Frauen
und Kinder, für die es keinen Ausweg und keine Führung gibt. Die muslimische
Nation des Iran hat sich von der Unterdrückung und vom
amerikanisch-zionistischen Kolonialismus befreit durch einen heldenhaften,
herrlichen Kampf und eine stürmische islamische Revolution, die in der
Geschichte der Menschheit einzigartig ist, unter der Leitung eines
muslimischen Imams, der ohne jeden Zweifel für den Islam und die Muslime eine
Ehre ist." Der Bericht nennt weiterhin die Absichten von Saddams
Angriff'. "Die Islamische Bewegung zu vernichten und das Licht der
islamischen Befreiung, die vom Iran ausging, zu loschen." Am Schluss des
Artikels fordert er das irakische Volk auf: "Tötet eure Schlächter. Die
Gelegenheit, die sich nie wiederholen wird, ist gekommen. Legt eure Waffen
nieder und schließt euch der Revolution an. Die Islamische Revolution ist
eure Revolution."
Die
Position von Pakistans Jama'at al-Islami im Hinblick auf die Islamische
Revolution des Iran spiegelt sich in der fatwa (Glaubensedikt) des
verstorbenen Mawlana Abdul Ala Mawdudi, die in der Kairoer Zeltschrift
al-da'wa in der Ausgabe vom 29. August 1979 veröffentlicht -wurde. Es war die
Antwort auf eine an Mawlana Mawdudi gerichtete Frage über die Islamische
Revolution. Die Antwort des verstorbenen Mawdudi war: "Khomeinis
Revolution ist eine islamische Revolution, ihre Anhänger sind islamische
Gruppen und die von den islamischen Bewegungen gelenkte Jugend. Alle Muslime
im allgemeinen und die islamischen Bewegungen im besonderen müssen diese
Revolution unterstützen und in jeder Hinsicht mit ihr zusammenarbeiten.
"
Dies
war der Standpunkt des verstorbenen Mawdudi, eines der größten und
einflussreichsten Gelehrten dieses Jahrhunderts. Aus der Sicht Mawdudis war
die Unterstützung der Revolution die legitime Pflicht eines Jeden Muslims,
und das macht die Ungesetzlichkeit des Kreuzzuges deutlich, der von einigen,
mit den islamischen Bewegungen in Verbindung stehenden Gruppen gegen diese
Islamische Revolution gestartet wird Bevor wir zu einer anderen Veröffentlichung
kommen, ist es wichtig, einen Vorfall zu erzählen. Ein junger Mann fragte
einmal jemand nach Mawdudis Zurücknahme seines Verdiktes über die
Revolution. Der Betreffende war bei der Frage des jungen Mannes überrascht,
der offenbar von jemand gehört hatte, Mawlana Mawdudi habe später seine
fetwa über die Revolution zurückgezogen. Man entdeckte bald die boshaften
Machenschaften, die dieses Gerücht über Zurücknahme der fatwa durch den
Juristen aufgebracht hatten. Wenn das wahr wäre, war es dann nicht die
Pflicht der Zeitschrift al-da'wa. wenn Mawdudi das wirklich getan hätte, Zurücknahme
oder Widerruf zu drucken? Al-da'wa hatte jedoch nichts dergleichen veröffentlicht.
Der erste, der über diese Angelegenheit Bescheid wusste, war der, der das Gerücht
aufgebracht hatte! Interessant war auch die Verspätung des Gerüchtes:
Maulana Mawdudi starb innerhalb eines Monats nach der Veröffentlichung seines
Verdiktes, während das Gerücht von dessen Widerruf Monate später verbreitet
wurde!
Den
Standpunkt der berühmten al-Azhar Universität hat ihr ehemaliger Shaykh in
einem Interview mit al-sharq al-awsat verkündet, veröffentlicht von London
und Jiddah in der Ausgabe vom 3, Februar 1979. Er sagte: "Imam Khomeini
ist unser Bruder im Islam, trotz der Unterschiede in ihren Rechtsschulen sind
die Muslime Brüder im Islam, und Imam Khomeini steht unter dem gleichen
Banner wie ich: dem Islam."
In
seinem letzten Buch, das unter den Jungen, die der islamischen Bewegungen
angehören, die Runde machte, mit dem Titel Abjadeyet al-tasawwur al-haraki
1'1-amal al-islami (ABC des praktischen Wissens über das Islamische Werk),
enthüllt Ustad Fathi Yakin die Verschwörungen der Kolonialisten und Supermächte
gegen den Islam. Er schreibt: "Es gibt ein lebendes Beispiel für das,
was wir gesagt haben, (nämlich über die Komplotte der Kolonialisten und
Supermächte gegen den Islam) das ist das gegenwärtige Experiment der
Islamischen Revolution im Iran. Wir haben ein Beispiel, bei dem alle ungläubigen
Mächte der Erde darauf losstürmte! um zu kämpfen und sich erbittert bemühten,
diese Revolution zu vereiteln, weil sie islamisch ist und weil sie weder östlich
noch westlich ist." 49
Manchmal
wundert man sich über die üblen Kräfte, die die Ansichten unserer
muslimischen Jugend manipulieren wollen. Sie würden allerdings nicht irregeführt,
wenn sie auf ihre aufrichtigen Führer hören würden, wie etwa der
verstorbenen Maulana Mawdudi und Ustad Fathi Yakin, statt sich täuschen zu
lassen durch Mullas mit religiösem Auftreten, die aber in Wirklichkeit mit
verdächtigen Interessen liebäugeln.
Den
neuesten uns vorliegenden Artikel schrieb al-da'wa in ihrer Ausgabe von Nai
1982:" Es gibt in der heutigen Welt ein wachsendes islamisches
Bewusstsein, ein Anzeichen dafür ist die Islamische Revolution im Iran, die
trotz aller Hindernisse imstande war, des älteste Kaiserreich zu vernichten,
das verwerflichste Regime, einen der bösartigsten Feinde des Islam und der
Muslime. 50
In
einer ihrer späteren Ausgaben sah die Zeitschrift a l-da'wa die Islamische
Revolution im Iran als Ergebnis der weltweiten islamischen Bewusstwerdung, auf
die wir am Beginn dieser Studie Bezug nahmen. Was die Hindernisse und Hürden
betrifft die gegen diese Revolution errichtet worden sind, so meinen wir, es
ist die Pflicht aller wahren Muslime, bei ihrer Beseitigung mitzuhelfen.
Was
wir im Vorstehenden dargelegt haben, gibt die Meinung bekannter sunnitischer
Gelehrter und Denker wieder, die den islamischen Bewegungen nahestehen. Um auf
den Standpunkt einzugehen, den die Schiiten in der Frage der Einheit aller
Muslime einnehmen, genügt es, die Antwort zu zitieren, die Imam Khomeini gab,
als man ihn nach den Grundlagen der Iranischen Revolution fragte. Imam
Khomeini sagte; "Es gibt heutzutage keinen Grund mehr, Muslime zu
Sunniten und Schiiten zu machen. Heute sind wir alle Muslime. Dies ist eine
islamische Revolution, und wir alle sind Brüder im Islam."
Ustad
al-Ghannushi zitiert in seinem Buch 'al-harakat al-islamiyah wal-tahdith'
folgende Worte Imam Khomeinis:
"Wir
wollen vom Islam beurteilt und gelenkt werden, so wie er dem Propheten
Muhammad, Allahs Segen und Heil auf ihm und seinen Nachkommen, offenbart
wurde, und in dem es eine solche Unterscheidung zwischen einem Sunniten und
einem Schiiten nicht gibt, da es die verschiedenen Rechtsschulen zur Zeit des
Propheten nicht gab," 51
Auf
der 14. Konferenz über islamisches Denken,' die in Algier stattfand, sagte
einer der Teilnehmer und Repräsentant von Imam Khomeini: "Brüder! Die
Feinde unterscheiden nicht zwischen Schiiten und Sunniten. Sie wollen den
Islam vernichten als Religion, als Rechtsschule und als Ideologie. Diejenigen,
die mit Wort und Tat die Muslime in Schiiten und Sunniten zu teilen versuchen,
stehen in den Reihen der Ungläubigen und im Widerspruch zum Islam und allen
Muslimen. Von jetzt an ist es, wie Imam Khomeini in seiner Fatwa erklärt hat,
religiös verboten. Es ist die Pflicht aller Muslime, es zu verhindern."
Sollten
wir nicht danach streben, den innersten Kern dieser Revolution zu verstehen,
ihre historischen Ziele und ihre göttlichen Absichten? Heute steht der Islam
wieder auf beiden Beinen, bemüht, sich den Herausforderungen, die ihm der
Westen zuwirft, zu stellen. Die iranischen Muslime - und mit ihnen alle wahren
und bewussten Muslime - haben das Banner des Islam aufgenommen, Banner seiner
Wiedergeburt und seines Sieges auf Erden. Dies ist das höchste Ziel im Leben
eines jeden Muslim, und darin liegt Gottes Wohlgefallen, des Allmächtigen.
Lassen Sie uns sehen, was Ghali Shukri, ein ägyptischer Christ und Marxist,
über die göttlichen Eigenschaften dieser Revolution zu sagen hat. Er greift
diese Revolution in einem Artikel an, der in Dirasat al-arabiyah (Arabische
Studien) veröffentlicht wurde, und sagt: "Einige dieser vorhandenen
Widerspruche sind auf fallend; Gelehrte, die für ihren marxistischen
Hintergrund bekannt sind, haben sich im Handumdrehen zu entschlossenen
Muslimen gewandelt; andere, die nach ihrem Taufschein Christen sind, werden in
einem Augenblick zu muslimischen Extremisten; Gelehrte, die ihrer Erziehung
nach zum Westen gehören, die mit seinen Sitten und Gewohnheiten aufgewachsen
und erzogen worden sind, werden ohne den geringsten Rückhalt zu fanatischen
Ostlern. Unter dem Banner von Khomeini kehren gebildete Araber zurück in den
Schoß der Tradition, wie verlorene Schafe in ihren pferch zurückkehren nach
langer Verbannung und Trennung, und all das mit der Entschuldigung, zu den
Tatsachen und zur Realität zurückzukehren, und mit der Entschuldigung des
bitteren Versagens von Marxismus, Säkularismus, Liberalismus oder
Nationalismus." 52 Diese Worte Ghali Shukris mit seiner bitteren und
sarkastischen Kritik an Imam Khomeini und der Islamischen Revolution geben uns
eine bessere Gelegenheit, die Tiefe und Spannweite dieser Islamischen
Revolution zu verstehen als viele muslimische Autoren, die zum Islam aufrufen!
Wir
schließen unseren Artikel mit den Worten Imam Khomeinis aus einer Ansprache
in Qum vor 17 Jahren. Dort sagte der Imam:
"Die
schmutzigen Hände, die die Differenzen zwischen Schiiten und Sunniten noch
verschärfen, sind weder die der Schiiten noch der Sunniten. Es sind die Hände
der Kolonialisten, die vorhaben, uns die islamischen Länder aus den Händen
zu nehmen. Diese Kolonialmächte, die mit unterschiedlichen Methoden und
Konspirationen unseren Wohlstand plündern wollen, sind es, die unter dem
Vorwand von Schiismus oder Sunnismus Verschwörungen ausbrüten, um einen
Keilet" zwischen beide zu treiben."
FUSSNOTEN
1-
Siehe Usul al-takadum inda mufakkiri al-islam fil a'lam al-arabi al-hadith
(Die Grundlagen des Fortschritts nach den muslimischen Gelehrten der
arabischen Welt) von Dr. Fahmi Jadan, 1. Auflage Juni 1979
2-
s. 561-562.
3-
S. 7
4-
s. 57
5-
s. 57
6-
Dar al-itisam. 1. Auflage. S. 33
7-1.
Auflage, S. 33
8-
ebend. S. 33 ebend. S. 33
9-
s. 150
10-
S. 163
11-
S. 56
12-
5. Bd, Apr. 1956, S» 73
13-
S. 76
14-
S. 142
15-
s. 143
16-
S. 144-45 S. 79
17-
s. 158
18-
S. 82
19-
Bd 2, S. 165
20-
S.183
21-
S. 187
22-
S. 39
23-
S. 52
24-
S. 128
25-
S. 60
26-
s. 263
27-
19S. 69
28-
S. 61
29-
S. 420
30-
S. 421
31-
S. 9
32-
S. 98-99
33-
1398 A.H.
34-
S. 208
35-
4. Nachdruck S. 46
36-
Gedr. in Dar al-ansar. S. 21
37-
S. 22
38-
ebend.
39-
S. 422
40-
S. 170
4l
- S. 16
42-
S. 17
43-
ebend.
44-
S. 24
45-
S. 36
46-
s. 27
47-
ebend.
48-
S. 39
49-
S. 48
50-
S. 20
51-
S. 21
52.
Das Zitat ist von al-bayadir al-siyasi (Zeitschrift) Bd. II, 1. Febr. 1982, S.
3