Kitab al-Irschad
(Das
Buch der
Rechtleitung)
Band 1
Scheich al-Mufid


Kitab al-Irschad
(Das Buch der Rechtleitung)
von
Scheich al-Mufid
in zwei Bänden
Band 1
Aus dem Arabischen übertragen von Fatima Özoguz
© 2006 Islamisches Zentrum Hamburg e.V.
Schöne Aussicht 36, D-22085 Hamburg
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Die deutsche Übersetzung erfolgte aus einem arabischen Originalnachdruck, herausgegeben von „Mu'assasa Aali-Bait (a.)1 al Ihya Al-Touraath, 1. Auflage, Beirut 1995. Alle Quellenangaben in den Fußnoten sowie eine ganze Reihe von Erklärungen (ebenfalls in Fußnoten) entstammen dieser Ausgabe. Einige wenige Fußnoten sowie das einleitende Vorwort wurden aus der englischen Übersetzung von „Tarike Tarsile Qur'an Inv.", New York 1981, übernommen. In Fällen, in denen für den deutschsprachigen Leser eine weitergehende Anmerkung notwendig erschien, wurde dies mit dem Hinweis „Anm. d. Über." in Form einer Fußnote ergänzt. Die jeweils in Klammern gesetzten Texte stehen zwar nicht wortwörtlich im arabischen Original, folgen aber unmittelbar aus der jeweiligen Grammatik bzw. Zusammenhang und sind für das Verständnis der deutschen Übersetzung notwendig. Sowohl das arabische Original als auch die englische Übersetzung sind jeweils in einem Band zusammengefasst. Da der Umfang des Buches aber ein derart umfangreiches Werk in einem Band als unhandlich erschienen ließ, wurde die deutsche Ausgabe in zwei Bände unterteilt.
Nach vorliegender Kenntnis ist es die erste Übersetzung eines derart alten und umfangreichen Originalwerkes über das Leben der zwölf Imame ins Deutsche. Es sei erwähnt, dass es durchaus unterschiedliche Meinungen zu einigen Passagen innerhalb des Buches auch unter Anhängern der zwölf Imame geben kann. Darüber hinaus ist bei dem Charakter der Schilderungen sowie Schwerpunktlegung zu berücksichtigen, dass es sich um ein Jahrhunderte altes Werk aus dem 10. Jh. n.Chr. handelt, dessen Darstellungsform gemäß heutigen Maßstäben teilweise ungewöhnlich erscheinen mag. Um die Authentizität zu wahren, erfolgte die Übersetzung ohne Anpassung der Sprache und Darstellungsform an die Moderne. Im Zweifelsfall ist ein zur Rechtsfindung befähigter Gelehrter „Mudschtahid" einzuschalten, der die Glaubhaftigkeit der Passage überprüfen kann. Die Übersetzung erfolgte im Auftrag des Islamischen Zentrums Hamburg, das auch Herausgeber des Buches ist.
Möge Allah, der Erhabene, diese bescheidene Arbeit annehmen. Die Übersetzerin
Aleyhi/aleyha/aleyhumma salam - Der Frieden sei mit ihm/ihr/ihnen, Anm. d. Übers.
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Von Dr. Said Radschaie Chorassani1
Im Namen Allahs, Der Gnädigen, Des Barmherzigen
„Ich hinterlasse euch zwei bedeutende Dinge: Das Buch Allahs, und meine Itrah -die Mitglieder meiner Familie."
Das Leben Muhammads (s.)2, des Propheten des Islams, und das seiner Familie (Ahl-al-Bait), die er aufwachsen lassen hat, und er erzogen hat, repräsentieren das vollkommene Vorbild der islamischen Lebensweise. Die 'Itrah oder die Familie des Propheten, durch welche seine Überlieferungen und seine Sunnah (Lebenspraxis) verdeutlicht und vermittelt wurden, führten die Anwendung der qur'anischen Prinzipien an sich vor. Ihre Worte, Taten und Bestätigungen (d.h. Taten, die in ihrer Gegenwart praktiziert wurden und die sie nicht ablehnten) bleiben gleich nach dem Qur'an selbst die wichtigste Quelle des islamischen Wissens. Das Prinzip des Imamats in der schiitischen Theologie ist in diesem Verständnis in der Rolle der 'Itrah (Ahl-al-Bait) verwurzelt. Der Imam oder das Oberhaupt in der schiitischen Theologie erhält seine Befehlsgewalt nicht durch die öffentliche Zustimmung, sondern durch den Beschluss des Propheten (s.). Alle Muslime müssen ihm gehorchen und folgen, weil er der Vertreter des Propheten ist. Der Imam ist der Führer der Muslime in jeder Hinsicht. Er ist ebenso ein politisches wie ein religiöses und spirituelles Oberhaupt. Religiöse und politische Aspekte verschmelzen in der schiitischen Theologie miteinander, und sie bleiben untrennbar. Wenn das Volk oder dessen Mehrheit ihn nicht als ihren Imam anerkennt, dann bleibt er immer noch ein Imam, weil er vom Propheten ernannt worden war und aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften. Er ist wie ein hochqualifizierter Arzt, den einige Patienten nicht gern konsultieren mögen, aus Gründen, die nichts mit seiner beruflichen Fähigkeit und Auszeichnung zu tun haben.
Der erste Imam der Schi'a war 'Ali ibn Abi Talib (a.), der Vetter und Schwiegersohn von Muhammad (s.), dem Gesandten Allahs, und (er war) der erste und jüngste Mann, der den Islam annahm. Er schloss sich dem Islam an, als er erst zehn Jahre alt war, und da der Prophet des Islams (s.) ihn selbst aufgezogen hatte, war er ihm sehr verbunden, wie ein Kind seinem Elternteil. In frühem Alter hatte er sowohl die äußeren als auch die spirituellen Aspekte des Islam verinnerlicht. Der Gesandte Allahs selbst legte über seine außergewöhnlichen Fähigkeiten in seinen Überlieferungen Zeugnis ab; davon zwei Beispiele:
Das Vorwort entstammt der englischen Übersetzung, Quellenangabe siehe „Vorwort zur deutschen Übersetzung".
Sallalahu aleyhi wa alihi wa-sallam: Gottes Segnungen und Gruß seien mit ihm und seiner Familie, Anm. d. Übers.
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„Ich bin die Stadt des Wissens, und 'Ali ist Tor dazu."
„ 'Ali steht zu mir wie Harun (Aaron) zu Musa (Moses), außer dass es nach mir keinen Propheten mehr geben wird."
Es sollte hier angemerkt werden, dass unsere sunnitischen Brüder und Schwestern, vor allem die Gelehrten unter ihnen, die sich um den Islam höchst verdient gemacht haben, großen Respekt für die Mitglieder der Familie des Propheten haben und in der Tat auch für die Imame der schiitischen Muslime. In ihren Bittgebeten beten auch sie um den Segen Allahs für sie. Sie bezeichnen Hassan und Hussain (a.), die Kinder von 'Ali ibn Abi Talib (a.), als die
„Prinzen der jungen Männer im Paradies."
Imam 'Alis (a.) Nahdsch-ul-Balagha, das größte literarische und theologische Werk im Islam nach dem Erhabenen Qur'an, wurde von dem großen sunnitischen Gelehrten Ibn Abi al-Hadid herausgegeben. Er schrieb auch den ersten und bedeutendsten Kommentar darüber. Selbst Angelegenheiten, welche die Verborgenheit und das Wiedererscheinen des Imam Mahdi (möge Allah uns mit seiner Wiederkunft segnen) betreffen, wurden von bedeutenden sunnitischen Überlieferern, Gelehrten und Theologen aufgeschrieben, unter ihnen Buchari und Muslim!
Al-Irschad (die Rechtleitung) ist ein prägnantes biographisches Handbuch über die Zwölf Imame der schiitischen Muslime, geschrieben von Scheich Al-Mufid (r.)1.
Möge Allah den Autor, Herausgeber und natürlich die Leser dieses monumentalen Buches segnen.
Leben Scheich al-Mufids und Umstände seiner Zeit
Scheich al-Mufids tatsächlicher Name war Muhammad ibn Muhammad ibn Nu'man al-Bagdadi al-Karchi. Sein Beiname ('kunya', mit dem ein Araber normalerweise bezeichnet wird, und welche ihn als den Vater von jemandem ausweist, gewöhnlich wird der Name seines ältesten Sohnes genannt) war Abu 'Abdallah. Während seiner Lebenszeit hatte er den Titel (laqab) „Ibn al-Mu'allim" (Sohn des
radiallahu anh - Allah möge mit ihm zufrieden sein, Anm. d. Übers.
von I. K. A. Howard, Übersetzer der englischen Ausgabe von Kitab al-Irschad
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Lehrers). Aristoteles war für die Araber der „Lehrer" schlechthin, und der Titel mag sich auf Scheich al-Mufids große Gelehrsamkeit bezogen haben, als ob er vom Intellekt her der Sohn von Aristoteles hätte sein können (in den Augen seiner Zeitgenossen). Der eigentliche Titel, unter dem er später bekannt wurde, „al-Scheich al-Mufid", bezog sich ebenfalls auf seine große Gelehrsamkeit. „Scheich" bedeutete zu jenen Zeiten „Gelehrter", und „mufid" bedeutet: „Der, der Nutzen bringt."
Er wurde im Jahre 336 n.H.1 (948 n.Chr.) oder (nach anderen Informationen) 338 n.H. (950 n.Chr.) in 'Ukbara im Irak geboren. Er wurde im sehr frühen Alter nach Bagdad gebracht. In Bagdad fanden auch die meisten seiner Studien und Lehrtätigkeiten statt, deshalb wurde er al-Bagdadi (der Bagdader) genannt. Der Bezirk von Karch in Bagdad wurde mehrheitlich von Schiiten bewohnt, und dort ließ sich al-Mufid wahrscheinlich nieder und hielt viele seiner Lehrveranstaltungen ab. Daher wird er al-Karchi genannt.
Al-Mufid war ein vom Führung sauf trag der Zwölf Imame überzeugter Schilt. Die Zeitspanne, die er in Bagdad verbrachte, war eine Periode, in der schiitische Gelehrte relative Freiheit genossen, und so sehen wir ein Aufblühen der schi'irischen Gelehrsamkeit in Bagdad, besonders derjenigen der Zwölfer-Schi\. Der Grund dafür bestand darin, dass die in Bagdad herrschende Dynastie, die Buwayhiden, der Schi'a sehr zugeneigt waren. Ursprünglich stammten sie aus Daylam im Iran, sie hatten Bagdad 334 n.H. (945 n.Chr.) erobert. Wahrscheinlich waren sie von der zaiditischen Überzeugung, aber die Lehren der Zwölfer-Schi\ passten in ihr politisches Konzept. So wurde den Imami-Schilten (Zwölfer-Schiiten) die Gelegenheit eingeräumt, ihre Lehre auf eine Weise zu verkünden, wie es ihnen selten möglich gewesen war.
Die Tatsachen, dass al-Mufid der herausragende Gelehrte der Imami-Schi'a während seines Lebens wurde, dass sein Werk al-Irschad (die Rechtleitung) von der Geschichte der Zwölf Imame handelt sowie von ihrem Verhältnis mit den anderen schi'irischen Glaubensrichtungen, die Berücksichtigung des guten Verhältnisses, welches die Imami-Schilten mit den zaiditischen Buwayhiden hatten, erfordern wohl eine gewisse Beschreibung der Stufe, welche die Schi'a in dieser Periode erreicht hatte.
In jener Zeit gab es drei Hauptgruppierungen der Schiiten: Imamis, Ismallis und Zaidis. Der grundlegende Unterschied zwischen den drei Gruppen lag in ihrer Auffassung über das Imamat. Auch in ihren Gesetzeslehren gab es Unterschiede. Jedoch waren diese Unterschiede nur wie diejenigen zwischen den verschiedenen Rechtsschulen außerhalb der Schi'a.
1 n.H.: Abkürzung für „nach der Hidschra." Hidschra bezeichnet die Auswanderung des Propheten Muhammad (s.) von Mekka nach Medina, und damit begann die islamische Zeitrechnung.
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Das ismallitische und das zaiditische Gesetz waren dem Recht, das im Irak praktiziert wurde, viel näher. Die Imamiten hatten eine klarere Art von Gesetz, aber einige Zaiditen vertraten ähnliche gesetzliche Ansichten wie die Imamiten. Die Imamiten und die Ismalliten hatten einen ähnlichen Glauben über die Natur des Imamats. Sie glaubten, dass die Menschen nicht gut ohne Führung arbeiten konnten, und dass es für den Menschen notwendig war, so eine Führung zu haben, damit er seine religiösen Pflichten erfüllen und Allah dienen kann. Zuerst hatte Allah diese Führung in Gestalt der Propheten herabgesandt, die Seine offenbarte Rechtleitung der Welt präsentierten. Diese Propheten waren vor Irrtum beschützt, damit ihre Botschaft erhärtet werden konnte. Egal ob ein Prophet nun wirklich ein Herrscher war oder nicht, in Wahrheit hätte er der Herrscher sein sollen. Der Prophet war in einem gewissen Sinne ein Imam. Der Letzte der Propheten war Muhammad (s.), und nach Muhammad (s.) sandte Allah eine Reihe von Imamen, die vor (jeglicher) Sünde geschützt waren, damit sie als Hüter des Glaubens für die Welt agieren konnten. Die Imame waren die Zeugen Allahs für die Welt, welche das Fortbestehen der Existenz der Welt garantierten. Ohne die Imame würde die Welt aufhören zu bestehen. Die Imame waren durch Allah ernannt worden, und diese Ernennung war durch ihren (jeweiligen) Vorgänger öffentlich gemacht worden. So war der erste Imam, 'Ali ibn Abi Talib, der Schwiegersohn und Vetter des Propheten Muhammad (s.), durch Muhammad und den Qur'an ernannt worden. Die nächsten beiden Imame, al-Hassan und al-Hussain (a.), die Söhne 'Alis (a.), waren jeder der Reihe nach ernannt worden. Nach al-Hussain (a.) bestanden sie darauf, dass das Imamat in der Linie al-Hussains (a.) blieb. 'Ali ibn al-Hussain (a.) ernannte seinen Sohn, Muhammad al-Baqir (a.), und letzterer ernannte seinen Sohn Dscha'far al-Sadiq (a.).
Es war nach dem Imamat Dscha'far al-Sadiqs (a.), dem sechsten Imam, dass die Hauptmeinungsverschiedenheit zwischen den Imamiten und den Ismalliten eintrat. Eine Grappe von DschaTars (a.) Anhängern stellten die Behauptung auf, dass er seinen Sohn Ismall zu seinem Nachfolger ernannt habe. Es wurde angenommen, dass dieser Mann gestorben war, aber diese Anhänger des Imamats von Ismall teilten sich in zwei Gruppen: Die eine behauptete, dass Ismall nicht gestorben, der letzte Imam in der Verborgenheit sei und er am Ende der Zeit wiederkehren würde. Eine zweite Gruppe behauptete, dass das Imamat auf Muhammad, den Sohn Ismalls, übergegangen sei. Diese letztgenannte Grappe wurde der Kern, um die sich die Ismalliten formierten. Sie verfolgten die Nachfolge durch Ismall. Diese Gruppe hatte nun in Ägypten politische Macht errungen und bildete für die zentrale islamische Welt, die durch die Buwayhiden dominiert wurde, eine ernsthafte Gefahr.
Die Imamiten vertraten die Ansicht, dass Dscha'far (a.) seinen Sohn Musa (a.) zum siebten Imam ernannt hatte. Mit dem Tode Musas (a.) entstand eine weitere ernst-
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hafte Spaltung. Es waren mehrere Überlieferungen im Umlauf, dass es nur sieben Imame geben würde, und dass der siebente Imam der Imam sein würde, der (aus der Verborgenheit) wiederkehren würde. Dann behauptete eine Gruppe, dass Musa (a.) gar nicht gestorben sei und am Ende aller Zeiten wiederkehren würde. Diese Gruppe war als „al-Waqifa", „die Anhaltende", bekannt, und sie hatte noch zu der Zeit von al-Mufid eine Menge Anhänger. Jedoch war die Hauptgruppe der Imami-ten der Meinung, dass es in Wahrheit nur zwölf Imame gab, wobei der Sohn dem Vater folgte. Nach Musa (a.) folgten: 'Ali al-Ridha, Muhammad al-Dschawad, 'Ali al-Hadi, al-Hassan al-Askari und dessen Sohn, der zwölfte Imam. Die Überlieferungen, dass der zwölfte Imam in die Verborgenheit entrücken und am Ende der Zeit wiederkehren würde, sind zahlreich. Die Imamis waren der Ansicht, dass al-Hassan al-Askari die Geburt seines Sohnes geheim hielt, und dass der zwölfte Imam nach al-Hassans Tod 260/873 in der Verborgenheit blieb, wobei er mit seinen Anhängern in Kontakt blieb durch vier spezielle Abgesandte. Bei dem Tode des vierten dieser Abgesandten 329/940 schickte der Imam die Ankündigung, dass er in die andauernde Verborgenheit entschwinden und erst am Ende aller Zeiten zurückkehren würde. Diese beiden Perioden werden die „Kleine Verborgenheit (ghaiba al-sughra)" und die „Große Verborgenheit (ghaiba al-kubra)" genannt. Der Imam war immer noch in der Welt, obwohl er von seiner Gemeinschaft abwesend war, und das sicherte, dass seine Gemeinschaft ihren wahren Glauben bewahren würde.
Die Zaiditen waren ein viel ungeordnetere Gruppierung als die anderen beiden Gruppen. Ursprünglich scheinen ihre beiden Hauptlehren so zu sein, dass erstens der wahre Imam nur dann Imam ist, wenn er sich selbst dazu erklärt und offen gegen die Machthaber revoltiert, und zweitens, dass sein Imamat zu dem hussaini-dischen Zweig der 'Aliden-Familie gehört. Sie haben anscheinend diese Lehren aufgrund der Überlieferung von Zaid ibn 'Ali behauptet, dem Bruder Imam Muhammad al-Baqirs, welcher so einen Aufstand nach dem Tode seines Bruders angeführt hatte.
Viele der Zaiditen haben scheinbar Abu Bakr und 'Umar, die ersten beiden Kalifen, als echte Imame akzeptiert, und einige akzeptierten auch den früheren Teil von 'Uthmans Kalifat. Diese Einstellung wurde in der theologischen Lehre „das Imamat des mafdhul (der weniger Ausgezeichnete) " genannt. Es herrschte Übereinstimmung darüber, dass 'Ali ibn Abi Talib al-afdhal (der Ausgezeichneteste) und somit der Geeigneteste für das Imamat war, jedoch wurde eingeräumt, dass das Imamat des mafdhul (des weniger Ausgezeichneten) eintreten könnte, wenn der Ausgezeichneteste (al-afdhal) nicht öffentlich sein Recht auf das Imamat durch einen bewaffneten Aufstand geltend machte.1 Diese Lehrmeinung schloss eine erneute Festsetzung von 'Alis Nominierung durch den Propheten ein. Wenn 'Alis
1 'Abd al-Jabbar al-Asadabadi, al-Mughni (Kairo, 1965), XX/184
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Ernennung für alle klar und öffentlich gewesen wäre, dann wäre über die Legitimation des Imamats von Abu Bakr, 'Umar und 'Uthman schwerlich eine Übereinkunft erzielt worden. Daher behaupteten einige Gruppen der Zaiditen, dass 'Alis Ernennung durch den Propheten eine geheime Ernennung gewesen sei (an-nass al-chafi), die nicht allen Gläubigen öffentlich gemacht worden war, im Gegensatz zu der Lehrmeinung der öffentlichen Ernennung (an-nass al-dschali).
Die revolutionären Tendenzen der frühen zaiditischen Bewegung gab es in einer Gruppe, die vorher die Anhänger Muahhad al-Baqirs gewesen waren. Nach seinem Tod wurden sie die Anhänger von Zaid ibn 'Ali. Diese Gruppe, unter der Führung von Abu al-Dscharud, war unter dem Namen „Dscharudiyya" bekannt. Sie stehen der Imami-Schi\ näher als die anderen. Ihre Einstellung zu dem Imamat war der Imami-Schi'a näher, wie es ihrer legalen Lehre entsprach. Was sie anscheinend an der zaiditischen Bewegung angezogen hat, war deren Schwerpunkt auf den bewaffneten Aufstand für einen (scheinbar) Anspruchsberechtigten der 'Aliden auf das Imamat. Dennoch ist ihr enges Verhältnis zur Imami-Schi\ daran zu erkennen, dass einige von ihnen glaubten, dass es einen Imam geben würde, der in die Verborgenheit gehen und am Ende aller Zeiten wiederkehren würde.1 Es wird auch gesagt, dass einige Mitglieder der Dscharudiyya bereit waren, die Zwölf Imame der Imami-Schi\ zu akzeptieren, doch dass sie auch einen Platz für Zaid innerhalb des Imamats wünschten.
Jedoch führten solche Lehren wie die des Imamats des mafdhul (des weniger Ausgezeichneten) bald zu einer passiven Tendenz unter einigen Elementen in der zaiditischen Bewegung. Sie fanden, dass diese Doktrin ihnen eine enge Zusammenarbeit mit dem Kalifat der 'Abbasiden erlaubte.
Die Buwayhiden waren wahrscheinlich der Zaidiyya zugeneigt, wie schon erwähnt, wenigstens zu der Zeit ihrer Eroberung Bagdads. Zu einer früheren Zeit dachten sie sogar daran, den abbasidischen Kalifen abzusetzen und einen Imam der Aliden an die Macht zu bringen. Das hätte jedoch zu einer extrem schwierigen Situation geführt hinsichtlich der Mehrheit ihrer Untertanen, die Nicht-Schiiten waren und das Kalifat der Abbasiden akzeptierten. Die Doktrin des Imamats des mafdhul (dem weniger Ausgezeichneten) erlaubte ihnen, mit den weniger ausgezeichneten Abbasiden zusammenzuarbeiten. Durch die Förderung der Imami-Schi'a, deren Imam in der Verborgenheit war und nicht bis ans Ende aller Zeiten zurückkehren würde, konnten sie schiitische Bestrebungen ermutigen, ohne ihre eigene politische Macht zu gefährden. Durch die Ernennung eines Aliden-Imams hätten sie sich selbst auf eine viel niedrigere politische Stellung herabgestuft als die, die sie innehatten, indem sie einen Abbasiden-Kalifen unterstützen, den sie bestenfalls als mafdhul betrachteten, als weniger ausgezeichnet.
J. Hussain, „The Historical Background to the Occultation of the Twefth Imam"
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Die Buwayhiden schafften eine Atmosphäre im Irak und Iran, die einigen Gruppen Freiräume verschafften, die vorher unter dem Druck der Machthaber gestanden hatten. Dies galt vor allem für die verschiedenen Zweige der Schi'a, mit Ausnahme der Isma'iliten und ihrer gefährlichen Bedrohung für Irak von ihrer Machtbasis in Ägypten aus. Eine andere Gruppierung, der es in dieser Periode anscheinend gut ging, war die Mu'tazila, eine theologische Schule, die dem Gebrauch des Verstandes großes Gewicht beimaß. Sie hatten sich fortlaufend der Ansicht angenähert, dass 'Ali (a.) der Ausgezeichneteste (al-afdhal) der Gefährten des Propheten war, und daher hatten sie eine sehr positive Einstellung zur Schi'a.
In dieser Atmosphäre wurde al-Mufid geboren, erzogen und lebte sein Leben. Er wurde in Bagdad von führenden imami-schi'irischen Gelehrten sowie führenden Angehörigen der Mu'tazila ausgebildet. Die früheren Gelehrten hatten so eine öffentliche Stimme nicht hervorbringen können. Während es mehrere imami-schi'irische Gelehrten vor al-Mufid gegeben hatte, die das Prinzip der Anwendung des Verstandes in der theologischen Spekulation gebraucht hatten, wurde al-Mufid der Führer eines theologischen Trends innerhalb der Zwölfer-Schi'a, welcher (das Prinzip der) Vernunft in der imami-schi'irischen theologischen Spekulation fest etablierte.
In der Tat hatte die breite Masse der imami-schiIrischen Gelehrsamkeit sich für die Sammlung der Überlieferungen der Imame interessiert. Die ersten Sammlungen von Überlieferungen, die entweder direkt von den Imamen oder aus zweiter Hand gesammelt worden waren, waren als „usul"(„Wurzeln" = Grundlagen) oder Quellen bekannt. Es hieß, dass es vierhundert solcher usul gegeben habe.1 Die nächste Stufe bestand darin, diese Sammlungen nach Themen (geordnet) in eine systematischere Form zu bringen. Die wichtigste dieser systematischen Sammlungen von Überlieferungen der Imame war al-Kafi. Diese umfangreiche Sammlung von Überlieferungen wurde von Muhammad ibn Ya'qub al-Kulaini zusammengestellt, der im Jahre 329 n.H. / 940 n.Chr. starb. Al-Mufid studierte dieses Werk unter (der Anleitung) eines anderen großen Sammlers von Überlieferungen, Ibn Qulawaih (gestorben 368 n.H. / 978-79 n.Chr.).2 Al-Mufid studierte auch Überlieferungen unter dem zweiten großen Sammler von Überlieferungen, Ibn Babawayh, auch unter dem Namen „al-Scheich al-Saduq" bekannt, welcher 381 n.H. / 991-92 n.Chr. starb.3
Mit der Verborgenheit des zwölften Imams ruhte die Führung der imami-schi'irischen Gemeinschaft sehr stark in den Händen der Überlieferungs-Sammler,
1 Agha Bozorg al-Teherani, „Al-Dhari'a ila tasnif al-Shi'a" (Najaf, 1963-8,) II, 125-9
2 Al-Tusi, „Fihrist", 328.
3 Al-Tusi, „Fihrist", 305
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welche die Lehre über die Imame propagierten. Ihr vielleicht größtes Aushängeschild während dieser Periode war Ibn Babawayh. Al-Mufid war durch sein großes Wissen über die Überlieferungen und seiner Praxis in theoretischer Spekulation in der Lage, die Kluft zwischen den beiden Elementen zu überbrücken, den spekulativen Theologen und den Sammlern von Überlieferungen, und so die Imami-Schi'a mit einer Synthese auszustatten, welche die spekulative Theologie mit einer intelligenten Anwendung von Überlieferungen kombinierte.
Obwohl diese Periode eine viel günstigere Zeit für die imami-schiltischen Gelehrten war, war sie nicht ohne Reibereien zwischen den Schiiten und ihren Gegnern. Zwei schiitische Gedenktage wurden eingeführt. Der Gedenktag an Ghadir Chumm am 18. Dhu-l-Hidscha1, und 'Aschura am 10. Muharram2. Diese Gedenktage wurden von dem Buwayhiden Mulzz al-Dawla im Jahre 351 n.H. / 962 n.Chr. eingeführt. Der Gedenktag an Ghadir Chumm erinnert an die Begebenheit, bei welcher der Prophet, als er von der Abschieds-Pilgerfahrt zurückkehrte, 'Ali (a.) zum Führer (mawla) der Leute erklärte und ihn ihnen anempfahl. Dies wurde von den Schiiten als eine explizite Ernennung 'Alis (a.) für das Imamat aufge-fasst. 'Aschura erinnert an das Märtyrertum von al-Hussain im Irak. Im Gegenzug zu diesen beiden Gedenktagen setzten die Sunniten im Jahre 389 n.H. / 999 n.Chr. zwei konkurrierende Feiertage an, den 26. Dhu-l-Hidscha und den 18. Muharram, an welchen sie in dieser Reihenfolge Abu Bakrs Verbleiben in der Höhle mit dem Propheten während seiner Auswanderung von Mekka nach Medina bzw. den Tod des Mus'ab ibn al-Zubairs, der den aufständischen Muchtar niederschlug, der aufgestanden war, um den Tod al-Hussains (a.) zu rächen. Diese Feiertage wurden zu einer regelmäßigen Quelle der Gewalt zwischen sunnitischen und schiitischen Parteigängern. Es gab mehrere Gelegenheiten, an denen ernsthafte Gewalttätigkeiten zwischen den rivalisierenden Parteien auftraten. An einem dieser Anlässe wurde al-Mufid aus dem Stadtzentrum von Bagdad verbannt aufgrund von Unruhen, aber es sieht nicht so aus, als ob al-Mufid in irgendeiner Weise für die Anstiftung zu diesen Unruhen verantwortlich war. Vielmehr scheint es, als ob die Buwayhiden es für nötig befanden, unter den Schiiten einen Sündenbock zu finden, um die Ordnung zu wahren und ihre Justiz als unparteiisch darzustellen. Al-Mufid war wichtig genug für sie, um die Gefühle der Sunniten zu befrieden. Jedoch waren diese Verbannungen nur von kurzer Dauer.
Al-Mufid war ein großer imami-schiltischer Gelehrter in einem Zeitalter von großen imami-schiltischen Gelehrten. Seine älteren Zeitgenossen und Lehrer, Ibn
Zwölfter Monat im islamischen Mondkalender, Anm. d. Übers Erster Monat im islamischen Mondkalender, Anm. d. Übers
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Qulawaih und Ibn Babawayh sind schon erwähnt worden. Er war jedoch selbst der Lehrer von zwei sehr großen imami-schi'irischen Gelehrten, den Brüdern al-Scharif al-Radhi (gestorben 406 n.H. / 1015 n.Chr.) und al-Scharif al-Murtadha (gestorben 436 n.H. / 1044n. Chr.). Al-Radhi, der tatsächlich vor al-Mufid starb, war ein großer Schriftsteller, Dichter und der Zusammensteller von Nahdsch-ul-Balagha, eine Sammlung der Ansprachen 'Ali ibn Abi Talibs.1 Al-Murtadha folgte und entwickelte al-Mufids Werk in spekulativer Theologie und muss als einer der größten imami-schi'irischen Theologen angesehen werden.2 Ein anderer Schüler al-Mufids, der zu den Rängen der großen imami-schiIrischen Gelehrten gehört, war der Überlieferungensammler, Jurist und Theologe und der spätere Führer der imami-schiIrischen Gelehrten, al-Scheich al-Tusi.3
Die Anzahl von al-Mufids eigenen literarischen Werken war enorm. Ihm werden über zweihundert Werke zugerechnet; viele davon waren kurze Abhandlungen polemischer Natur, aber er schrieb auch viel längere Werke über die gesamte Bandbreite religiöser Themen.
Al-Mufid starb im Jahre 413 n.H. /1022 n.Chr. Eine riesige Menschenmenge war bei seinem Begräbnis anwesend, und das Toten-Gebet für ihn wurde von seinem früheren Schüler al-Scharif al-Murtadha geleitet. Er wurde zuerst in seinem Haus aufgebahrt, dann aber nach Kazimain gebracht, wo er neben seinem früheren Lehrer Ibn Qulawaih begraben wurde.4
Preis sei Allah für Seine Inspiration von Wissen über Sich und für Seine Rechtleitung zu Sich durch Gehorsam Ihm gegenüber. Frieden und Segen sei auf dem besten Seiner Geschöpfe, Muhammad, Herr der Propheten und Sein aufrechter Freund, und über die rechtgeleiteten Imame aus seiner Nachkommenschaft. Ich berichte - Allah gebe mir Hilfe und Erfolg - über das, um das ihr gebeten habt, über die Namen der Imame der Rechtleitung und die Daten ihres Lebens; genauso erwähne ich die Orte, an denen ihre Gräber liegen und die Namen ihrer Kinder und einige ihrer Geschichten, die zum Verständnis ihrer Umstände nützlich sein werden, so dass ihr mit ihnen so vertraut werdet, wie jemand, der sie kennt, so dass der Unterschied zwischen (verschiedenen) Behauptungen und Überzeugungen über sie klar wird. Indem ihr (diese Beweise) mit einbezieht, könnt ihr zwischen düsterem Irrtum und bewiesenen Tatsachen unterscheiden und euch auf die Wahrheit darin
Ibn Dawud, „Ar-Ridschal" (Teheran, 1342 n.H . nach persischer Zeitrechnung)
2 Al-Tusi, „Fihrist", 218-220
3 Al-Tusi, „Fihrist", 285-288
4 Al-Tusi, „Fihrist"; 316
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verlassen mit der Sicherheit von jemandem, der Gerechtigkeit und die wahren Überzeugungen der Religion besitzt. Ich komme dem nach, worum ihr gebeten habt, wobei ich darauf achte, kurz und knapp in meiner Antwort zu sein, wie ihr gefordert habt, dass sie so sein soll. Ich setze mein Vertrauen auf Allah und suche Seine Rechtleitung entlang des Weges der Rechtschaffenheit.
Leben des Fürsten der Gläubigen 'Ali ibn Abi Talib
Hintergrund des Lebens des Fürsten der Gläubigen1 (a.)(Dieses Kapitel) berichtet über den ersten der Imame der Gläubigen, der Herrscher (wulat) der Muslime, den (von Allah ernannten) Nachfolger der Religion nach dem Propheten Allahs, dem Wahrhaftigen und Vertrauenswürdigen, Muhammad ibn 'Abdullah, dem Siegel der Propheten (s.). (Imam 'Ali (a.) war) sein Bruder und sein Cousin, sein Helfer (wazir) in seiner Sache, sein Schwiegersohn (verheiratet) mit Fatima al-Batul, der Herrin der Frauen der Welten. (Das Buch berichtet) über 'Ali ibn Abi Talib ibn 'Abd-al-Mutallib ibn Haschim ibn 'Abd-al-Manaf, den Herrn der Testamentsvollstrecker, die allerbesten Segnungen und Frieden seien mit ihm.
Sein Beiname (kunya) war Abu al-Hassan, er wurde in Mekka im Heiligen Haus (Kaaba) am Freitag, den 13. Radschab2 geboren, dreißig Jahre nach dem Jahre des Elefanten (570 n.Chr.)3. Vor und nach ihm ist niemand im Hause Allahs (Baitul-lah) geboren worden außer ihm, (ein Zeichen) der Ehrung für ihn von Allah, Dem Erhabenen sowie seiner Position, die in ihrer Größe gewürdigt wurde.
Seine Mutter war Fatima Bint Asad ibn Haschim ibn 'Abd-al-Manaf (r.), und sie war dem Gesandten Allahs (s.) wie eine Mutter, und er (der Prophet) wurde in ihrer Obhut aufgezogen.
Er war dankbar für ihre Freundlichkeit, und sie war unter den ersten, die an ihn glaubten. Sie wanderte mir ihm in der Schar der Auswandernden (Muhadschirun) aus. Als Allah, Der Erhabene sie zu Sich nahm, wickelte der Prophet (s.) sie in sein Hemd ein, um die Insekten der Erde von ihr fernzuhalten. Er bettete sie in ihr Grab, um sie damit vor dem Druck (der Enge) im Grab zu schützen. Er gab ihr die Festsetzung der Nachfolge (wilaya) ihres Sohnes ein, dem Fürsten der Gläubigen (a.), damit sie bei der Befragung (im Grab) damit würde antworten können. Er
Amir al-Mu'minin, a.
Siebter Monat im islamischen Mondkalender, Anm. d. Übers.
Geburtsjahr des Propheten, Anm. d. Übers.
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zeichnete sie mit diesem großen Vorzug aus aufgrund ihrer Stellung sowohl bei Allah, Dem Erhabenen, als auch bei ihm (dem Gesandten Allahs), und der Bericht darüber ist wohlbekannt.1
Der Fürst der Gläubigen (a.) und seine Brüder waren unter den führenden Mitgliedern der Nachkommen von den Haschim der zweiten Generation. Auf diese Weise gewann er zwei Ehrungen, durch sein Aufwachsen unter der Fürsorge des Gesandten Allahs (s.). Er war der Erste der Familie des Propheten (Ahl-al-Bait) und unter seinen Gefährten, der an Allah, Den Erhabenen, und Seinen Gesandten (s.) glaubte, und der erste Mann, den der Gesandte Allahs (s.) zum Islam einlud und der (der Einladung) nachkam. Er unterstützte unaufhörlich die Religion und bekämpfte die Götzendiener. Er verteidigte den Glauben und kämpfte gegen die Parteigänger der Abweichung (von der Wahrheit) und Despotie. Er verbreitete die Lehren von der Sunna (die Lebensführung des Propheten) und des Qur'ans, er urteilte gerecht und befahl das Gute (zu tun).
Er war mit dem Gesandten Allahs (s.) nach dessen Berufung zum Prophetentum (bi'tha) 23 Jahre zusammen, davon 13 Jahre in Mekka vor der Hidschra. Er teilte mit ihm alle schweren Prüfungen und trug die meisten seiner Härten, und zehn Jahre nach der Hidschra in Medina verteidigte er ihn gegen die Götzendiener und kämpfte mit ihm gegen die Ungläubigen. Er schützte ihn mit seinem eigenen Leben vor seinen Feinden bzw. denjenigen der Religion, bis Allah, Der Erhabene, ihn (den Propheten) ins Paradies nahm und ihn auf die höchste Stufe im Paradies ('i-liyyin) erhob. An jenem Tage, als der Prophet heimkehrte, war der Fürst der Gläubigen dreiunddreißig Jahre alt.
Die Ummah war über sein Imamat am Tage des Ablebens des Propheten (s.) uneinig. Seine Schi'a, die aus allen Mitgliedern der Banu Haschim bestanden, darunter (auch) Salman, 'Ammar, Abu Dharr, Miqdad, Chuzaima ibn Thabit, der Mann mit den beiden Zeugnissen, Abu Ayyub al-Ansari, Dschabir ibn 'Abdullah al-Ansari, Abu Said al-Chudri und andere von den Bedeutenden unter den Auswanderern (Muhadschirun) und den Helfern (Ansar) waren der Ansicht, dass er der Kalif nach dem Gesandten Allahs (s.) sein sollte und der Imam aufgrund seiner hervorragenden Verdienste (fadhl) über die gesamte Menschheit, durch die Tatsache dass in ihm die Eigenschaften von hervorragendsten Charaktereigenschaften und vollkommener Urteilskraft vereinigt waren. (Auch, weil er derjenige war,) welcher der Gemeinschaft im Glauben vorangegangen war, (aufgrund) seiner Auszeichnung ihnen gegenüber in Wissen über die (religiösen) Urteile (ahkam), seines Vorangehens vor ihnen im Kampf, die Unterscheidung, die ihn hervorstechen ließ im Grad seiner Gottesfurcht, Genügsamkeit und Rechtschaffenheit. Er hatte auch eine besondere Stellung beim Propheten (s.) unter all seinen Verwandten, die niemand
1 „Al-Kafi": 1: 377 / 2, „Da'a'im al-Islam": 2: 361, und „Chassa'is al-A'imma: 64
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anderer von seinen Verwandten teilte. Dann (auch) aufgrund der Ernennung Allahs im Qur'an, wo Er sagte:
„Eure Führer (wali) sind Allah, Sein Gesandter und die Gläubigen, die das Gebet verrichten, die die Zakat zahlen, während sie sich beugen (im Gebet die Ruku '-Stellung einnehmen)"1
Es ist bekannt, dass niemand in seinem Ruku' Zakat gezahlt hat (außer Imam Ali, a.). Es ist in der Sprache festgelegt worden, dass 'wali' „Der Angemessenste, um die Macht innezuhaben" (awla) ist, ohne dass es irgendeine Kontroverse darüber geben würde.
Da der Fürst der Gläubigen (a.) für die Herrschaft über die Leute aufgrund des Urteils des Qur'ans angemessener als sie war, weil er der 'wali ' war gemäß der Ernennung (nass) in der klaren Erklärung (tibyan), war es offensichtlich obligatorisch für sie, ihm zu gehorchen, wie beim Gehorsam gegenüber Allah und dem Gehorsam gegenüber dem Propheten (s.), wie es im Bericht über ihre Herrschaft (wilaya) über die Geschöpfe in dem Vers mit klarem Beweis enthalten ist.
(Ein anderer Grund für ihre Unterstützung des Fürsten der Gläubigen (a.) war) was der Prophet (s.) am Tage der Versammlung in seinem Hause sagte - er hatte die Banu 'Abd-al-Mutallib dort versammelt, besonders um folgende Versprechen (auszusprechen): „Wer immer mir in dieser Sache hilft, wird mein Bruder, mein Testamentsvollstrecker (wasi), mein Helfer (wazir), mein Erbe und mein Nachfolger nach mir."
Dann stand der Fürst der Gläubigen (a.) vor der versammelten Gesellschaft auf, und er war der Jüngste unter ihnen. Er sagte: „ O Gesandter Allahs, ich werde dir helfen." Der Prophet sagte zu ihm : „ Setze dich, du bist mein Bruder, mein Testamentsvollstrecker, mein Helfer, mein Erbe und nach mir mein Nachfolger." Das ist ein klarer Ausspruch über die Nachfolgerschaft (des Propheten).
Es gibt außerdem seinen Ausspruch am Tage von Ghadir Chumm. Die gesamte Ummah hatte sich versammelt, um seine Ansprache zu hören, (in der er fragte): „Bin ich nicht angemessenerßr die Führerschaft (awla) über euch als ihr?" „Ja, bei Allah", antworteten die (Leute). Da sagte er zu ihnen in gleichmäßiger Form, ohne seine Rede zu unterbrechen: „ Wessen Herr (mawla) ich bin, dessen Herr ist auch 'Ali."
(Der Prophet) machte ihnen den Gehorsam ihm ('Ali, a.) gegenüber zur Pflicht und verlangte die gleiche Macht (wilaya) für ihn, wie er selbst sie über sie (die Um-
Heiliger Qur'an: 5: 55
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mah) innehatte. Er brachte sie damit dazu, das anzuerkennen, und sie leugneten es nicht. Auch das ist ein klarer Beweis für seine (Imam 'Alis, a.) Ernennung für das Imamat und seine Nachfolge für die Position (der Führung).
Außerdem ist da die Aussage (des Propheten, s.) an dem Tage, als sie sich auf den Weg nach Tabuk machten: „Du stehst zu mir wie Harun (Aaron) zu Musa (Moses) (a.), nur dass es nach mir keinen Propheten mehr gibt." Dadurch verpflichtete er ihn (Imam 'Ali, a.) zu dem Amt des Helfers (wazir) und dazu, sich gegenüber allen (anderen) durch Liebe und hervorstechende Verdienste (fadhl) auszuzeichnen, und er (verlangte auch) seine Funktion als Stellvertreter sowohl während seines Lebens als auch nach seinen Ableben. Der Qur'an bezeugt all das hinsichtlich Haruns und Musas (a.): „ Und gib mir einen Beistand aus meiner Familie mit, Harun, meinen Bruder, mit dem ich meine Kraft steigere, und lasse ihn an meiner Aufgabe teilhaben, auf dass wir Dich oft preisen mögen und Deiner oft gedenken, denn Du siehst uns wohl. (Allah) sprach: Dein Wunsch ist gewährt, o Musa "1
Dadurch wurde festgelegt, dass Harun (a.) mit Musa (a.) einen Anteil am Prophe-tentum hatte sowie am Beistand (für Musa, a.), die Botschaft zu vermitteln, und seine Unterstützung wurde durch seine Hilfe gestärkt. (Musa, a.) sagte ihm auch hinsichtlich seiner Funktion als Stellvertreter: „...Vertritt mich bei meinem Volk und führe (es) richtig, und folge nicht dem Pfade derer, die Unfrieden stiften. "2
Dies bekräftigt seine Stellvertreterschaft durch das offenbarte Urteil (im Qur'an), da der Gesandte Allahs (s.) dem Fürsten der Gläubigen (a.) all die Rangstufen gab, die Harun (a.) von Musa (a.) gegeben wurden, außer der des Prophetentums. (All diese Dinge) waren verpflichtend für ihn wie die Unterstützung des Gesandten (s.), ihm zu helfen sowie Verdienst (um die Religion) und Liebe, da in der Tat diese Charaktereigenschaften durch diese (Stellvertreterschaft) erforderlich waren. Dann wurde seine Stellvertreterschaft während seines Lebens (des Lebens des Propheten, s.) klar bestimmt. „Nach dem Prophetentum" (welches auf seine Nachfolgerschaft hinweist) durch die Herausstellung der Ausnahme (des Prophetentums), von dem er ihn (Imam Ali, a.) ausschließt, indem er „nach mir" sagt.
Es gibt zahlreiche solcher Beweise, deren Erwähnung in (diesem) Buch zu weit führen würde, da wir bereits die Aussage darüber an anderen Stellen unserer Bücher angeführt haben, Preis sei Allah.
Das Imamat des Fürsten der Gläubigen (a.) dauerte dreißig Jahre nach dem Propheten, von denen er vierundzwanzig Jahre und einige Monate daran gehindert wurde, nach den Gesetzen (seines Amtes) zu regieren, (und er war gezwungen,
1 Heiliger Qur'an: 20: 29-36
2 Heiliger Qur'an: 7: 142
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sich der Mittel der) taqiyya1 und Rückzug zu bedienen. Für fünf Jahre und sechs Monate davon wurde er von Kriegen gegen die Heuchler geprüft, die ihre Eide gebrochen hatten, von den Ungerechten und denjenigen, die (von der Religion) abgewichen waren. Er wurde verfolgt von der Zwietracht der Irregegangenen, wie auch der Gesandte Allahs (s.) dreizehn Jahre seines Prophetentums durch (den Versuch der) Einschüchterung, Spionage und Vertreibung an der Führung der Regierungsgeschäfte gehindert wurde. So konnte er nicht die Ungläubigen bekämpfen, und er war auch nicht in der Lage, die Gläubigen zu verteidigen. Dann wanderte er aus und kämpfte für zehn Jahre nach der Auswanderung gegen die Götzendiener und wurde von den Heuchlern malträtiert, bis Allah, Der Erhabene, ihn zu Sich nahm und ihn in den Gärten der Glückseligkeit weilen ließ.
Das Ableben des Fürsten der Gläubigen (a.) ereignete sich gegen Dämmerung des Freitags, des 21. des Monats Ramadan im Jahre 40 n.H. . Er wurde durch das Schwert ermordet. Ibn Muldscham al-Muradi (l.)2 tötete ihn in der Moschee von Kufa, zu der er (a.) sich aufgemachte hatte, um die Leute zum Morgengebet zu wecken in der (sich dem Ende zuneigenden) Nacht des 19. Ramadan. Er (Ibn Muldscham) hatte ihm seit Einbruch der Nacht deswegen aufgelauert. Er (Imam Ali, a.) ging an ihm vorbei, während Letzterer seinen Plan verbarg, indem er Schlaf vortäuschte in der Gruppe der Schlafenden. Er (Ibn Muldscham) sprang auf ihn (a.) zu und hieb ihn mit dem Schwert, das vergiftet war, mitten auf den Kopf. Er überlebte noch den Tag des 19. sowie die Nacht und den Tag des 20 (Ramadan) sowie das erste Drittel der Nacht des 21. (Ramadan), dann starb er den Märtyrertod und traf seinen Herrn, Den Erhabenen, als jemand, dem Unrecht zugefügt worden war.
Er (Imam Ali, a.) hatte noch vor der Zeit (des Eintreffens dieses Ereignisses) davon gewusst, und er kündigte es den Leuten vorher an. Seine Leichenwaschung und die Einhüllung ins Begräbnisgewand vollzogen seine beiden Söhne al-Hassan und al-Hussain (a.) gemäß seiner Verfügung. Dann trugen sie ihn nach al-Ghari in Kufa und bestatteten ihn dort. Gemäß seines diesbezüglichen Testaments verwischten sie die Spuren seines Grabes, aufgrund dessen, was er über das Regime der Banu Umayya (Umayyaden) wusste, die nach ihm kommen würden, ihre feindliche Einstellung gegen ihn, (er kannte auch) ihre bösen Taten und Worte, zu denen sie durch ihre bösen Absichten verleitet werden könnten, wenn sie dazu in der Lage gewesen wären (wenn sie den Ort des Grabes Imam Alis (a.) gekannt hätten). Sein Grab blieb verborgen, bis Imam al-Sadiq Dscha'far ibn Muhammad (a.)3 es in der Abbasiden-Zeit offenbar machte, als er es besuchte, als er zu Abu Dscha'far4
Schutz-Verstellung, Anm. d. Übers.
La'natullahi alaihi - Allahs Fluch laste auf ihm, Anm. d. Übers. Sechster Imam der Schi'iten, Anm. d. Übers.
Es handelt sich hier um Abu Dscha'far al-Mansur, 'Abdullah ibn Muhammad ibn 'Ali ibn al-'Abbas, den zweiten Kalifen der 'Abbasiden. Er wurde in al-Hamima (Humaima?) geboren im Jahre 95 n.H. Er
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ging, während dieser in al-Hira war. Da erfuhren die Schiiten davon und begannen von dieser Zeit an, ihn (Imam 'Ali) zu besuchen, Friede sei mit ihm und seinen reinen Nachkommen. An seinem Todestag war er 63 Jahre alt.
Berichte über ihn über das Ereignis (seines Ablebens) und seine Kenntnis darüber, bevor es eintrat
Es wurde durch 'Ali ibn al-Mundhir al-Tariqi berichtet, über Ibn al-Fudhail al-Abdi1, von Fitr, von Abu Tufail 'Amir ibn Wathila (r.), welcher berichtete:
Der Fürst der Gläubigen (a.) versammelte die Leute um Treueid (baTa), und 'Abd-al-Rahman ibn Muldscham al-Muradi (l.) kam (zu ihm), und er (Imam 'Ali, a.) weigerte sich zwei- oder dreimal, (seinen Treueid anzunehmen). Dann ließ er ihn den Treueid leisten und sagte währenddessen zu ihm (Ibn Muldscham, l.): „ Was hindert die verdorbenste Person (der Ummah, ihre böse Tat jetzt auszußhren)? Denn bei Dem, in dessen Hand mein Leben ist, du wirst dieses (mit Blut) von diesem färben", und er legte seine Hand auf seinen Bart und seinen Kopf. Als Ibn Muldscham (l.) sich von ihm abwandte und ihn verließ, rezitierte er (Imam 'Ali, a.) folgendes:
„Stärke deine Brust für den Tod, denn er wird dir begegnen, Zeige keine Besorgnis vor dem Tod, wenn er in dein Tal tritt. So wie das Leben dich lachen ließ, so wird es dich zum Weinen bringen. "2
Es wurde von al-Hassan ibn Mahbub überliefert, von Abu Hamza al-Thumali, von Abu Ishaq al-Sabi'i, von al-Asbagh ibn Nubata, welcher berichtete:
Ibn Muldscham kam zu dem Fürsten der Gläubigen (a.) und leistete ihm den Treueid mit denjenigen, die ihm die Treue schworen. Dann wandte er sich von ihm ab, und der Fürst der Gläubigen (a.) rief ihn und ermahnte ihn, vertrauenswürdig zu
übernahm das Kalifat nach dem Tode seines Bruders al-Saffah („der Blutvergießer") im Jahre 136 n.H., und er starb durch die Hand von Maimun im Jahre 158 n.H. Er wurde in al-Hudschun in Mekka begraben, und sein Kalifat dauerte 22 Jahre (siehe „Tarich Bagdad": 1: 62, und „Schadparat al-Dhahab" 1: 244, und „Tarich Tabari": 8: 113, „al-'Ibar": 1: 175, „al-A'lam": 4: 117.
Möglicherweise handelt es sich um al-'Abdi Taschif al-Dhab'i, Muhammad ibn al-Fudhail ibn Ghazwan al-Dhab'i, ihr Gefolgsmann war 'Abdurrahman, und Scheich Tusi (q.s. = „quddisallahu sirrahu - möge Allah sein Geheimnis heiligen) zählte ihn unter die Anhänger von Imam Sadiq (a.) und vertraute ihm („Ridschal al-Scheich": 297), und 'Ali ibn al-Mundhir al-Tariqi überlieferte von ihm, siehe: „al-Tabaqat al-kubra": 6: 389, und „Ansab al-Ma'ani": 8: 145, und „Mizan al-Ftidal": 3: 157, und „Tahdhib al-Tahdhib" 7: 386, und 9: 405.
2 „Al-Tabaqat al-Kubra": 3: 33, „Ansab al-Aschraf: 2: 500, „Maqatil al-Talibiyyin": 31, „Chara'idsch wa al-Dschara'ich": 1: 182 bis zum Ende des Hadith 14, und Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar al-Anwar": 42: 192 / 6.
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sein und sicher zu sein, nicht verräterisch zu handeln und nicht seinen Eid zu brechen. Er tat dies (d.h. er versprach, sein Wort zu halten), dann wandte er sich ab. Der Fürst der Gläubigen rief ihn ein weiteres Mal und warnte ihn, vertrauenswürdig zu sein und sich zu versichern, nicht verräterisch zu handeln und nicht seinen Eid zu brechen, und er tat (d.h. versprach) es, dann wandte er sich von ihm ab, und der Fürst der Gläubigen (a.) rief ihn ein drittes Mal und ermahnte ihn, vertrauenswürdig zu sein und sich zu versichern, nicht verräterisch zu handeln und nicht seinen Eid zu brechen, da sagte Ibn Muldscham (l.): „Bei Allah, oh Fürst der Gläubigen, ich habe nicht gesehen, dass du so etwas bei einem anderen außer mir gemacht hast", und da sagte der Fürst der Gläubigen (a.): „Ich will sein Leben, und er will meine Ermordung. Derjenige, der bei euch Entschuldigungen vorbringt, ist einer deiner Freunde der (vom Stamme) Murad. Geh, Ibn Muldscham, und bei Allah, ich sehe nicht, dass du das, was du gesagt hast, halten wirst."
Es wurde von Dscha'far ibn Sulaiman al-Dhab'i überliefert, von al-Mu'alla ibn Ziyad, welcher berichtete: 'Abd-al-Rahman ibn Muldscham (l.) kam zum Fürsten der Gläubigen (a.) und bat ihn, ihm ein Pferd zu geben. Er sagte: „O Fürst der Gläubigen, gib mir ein Pferd", und der Fürst der Gläubigen (a.) sah ihn an und sagte: „Bist du 'Abd-al-Rahman ibn Muldscham al-Muradi?" „Ja", antwortete er, und (Imam 'Ali, a.) sagte: „ Ghazwan, gib ihm den Fuchs1," und er kam mit einem Fuchs. Ibn Muldscham (l.) stieg auf und nahm die Zügel auf. Als er sich entfernt hatte, sagte der Fürst der Gläubigen: „Ich will sein Leben, und er will meinen Tod. Derjenige, der bei euch Entschuldigungen vorbringt, ist einer deiner Freude (vom Stamme) der Banu Murad."
Und als er (Ibn Muldscham, l.) das, was er vorhatte, ausgeführt und den Fürsten der Gläubigen (a.) (mit dem Schwert) getroffen hatte, wurde er ergriffen, als er die Moschee verließ und wurde zu dem Fürsten der Gläubigen (a.) gebracht. Da sagte der Fürst der Gläubigen (a.) zu ihm: „Bei Allah, ich habe dich so behandelt, wie ich es getan hatte. Obwohl ich wusste, dass du mein Mörder sein wirst, habe ich das getan, um Allah um Unterstützung gegen dich zu bitten."
Es gibt andere Berichte, in denen er (Imam 'Ali, a.) seinen eigenen Tod seiner Familie und seinen Gefährten vor seiner Ermordung ankündigte: Abu al-Ahwal überlieferte von al-Adschlah, von den Scheichs von Kinda, dass er sie mehr als zwanzig Mal sagen hörte: „ Wir hörten 'Ali auf der Kanzel (minbar) sagen: 'Was hindert den Niedrigsten von ihr (d.h. der Ummah) daran, dieses mit dem Blut von dem Darüb erliegenden rot zu färben?', und er legte seine Hand an seinen Bart.
'Ali ibn al-Hazawwar berichtete von al-Asbagh ibn Nubata: Der Fürst der Gläubigen (a.) predigte in dem Monat, in dem er ermordet wurde und sagte: „Der Monat
Eine Pferdefarbe, Anm. d. Übers.
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Ramadan ist zu euch gekommen, und der ist der Herr der Monate und der Vorderste im Jahr. In ihm (d.h. im Monat Ramadan) dreht sich die Mühle der Macht von neuem. Fürwahr, ihr werdet die Pilgerfahrt im (nächsten) Jahr in einer Reihe antreten (d.h. ohne einen Imam, der euch anführt). Das Zeichen dafür wird sein, dass ich nicht mehr unter euch sein werde." So kündigte er seinen Tod an, aber wir haben es nicht verstanden.
Al-Fadhl ibn Dukain überlieferte von Hayyan ibn al-Abbas, von 'Uthman ibn al-Mughira: Als der Monat Ramadan begonnen hatte, nahm der Fürst der Gläubigen (a.) sein Abendessen einen Abend mit al-Hassan (a.) ein, einen Abend bei al-Hussain (a.) und einen Abend bei 'Abdullah ibn al-Abbas. Er begnügte sich mit drei Bissen (Essen). Als er eines Abends danach gefragt wurde, sagte er: „Ich möchte, dass die Bestimmung Allahs zu mir kommt, während ich hungrig bin ". Es war nur eine oder zwei Nächte später, als er gegen Ende der Nacht (vom Schwert) getroffen wurde.
Ismall ibn Ziyad berichtete von Umm Musa, einer Dienerin Imam 'Alis (a.) und Amme seiner Tochter Fatima. Sie sagte: Ich hörte 'Ali (a.) zu seiner Tochter Umm Kulthum sagen: „ Oh mein Töchterchen, ich sehe, dass mir nur noch wenig Zeit mit euch bleibt." „Wie das, mein Vater", fragte sie. „Ich sah den Gesandten Allahs (s.) in meinem Traum, wie er den Staub von meinem Gesicht wischte und sagte: "Ali, sorge dich nicht, du hast deine Aufgabe vollbracht.'" Nur drei Tage später wurde er mit jenem (Schwert-)Streich niedergestreckt. Umm Kulthum schrie auf (vor Kummer), und er (Imam 'Ali, a.) sagte: „Mein Töchterchen, mach das nicht, denn ich sehe den Gesandten Allahs (s.) mit der Hand auf mich zeigen und sagen: 'Ali, komm zu uns, denn was bei uns ist, ist besserfür dich.'"
'Ammar al-Duhni überlieferte von Abu Salih al-Hanafi, welcher berichtete: Ich hörte 'Ali (a s.) sagen: „Ich sah den Propheten (s.) im Traum, und ich klagte bei ihm weinend über die Belastungen und Zwistigkeiten, die ich von seiner Ummah erfuhr. Er sagte: 'Weine nicht, 'Ali, schaue hinter dich', und ich schaute mich um und sah zwei gefesselte Männer, und ihre Köpfe wurden von Felsbrocken zerschmettert. " (Abu Salih fügte hinzu:) Ich ging am nächsten Morgen zu ihm, wie ich es jeden Morgen zu tun pflegte. Als ich zu dem Platz der Metzger kam, traf ich die Leute, und sie sagten mir, dass der Fürst der Gläubigen (a.) ermordet worden war.
'Abdullah bin Musa überlieferte von al-Hassan ibn Dinar, von al-Hassan al-Basri, der erzählte: Der Fürst der Gläubigen (a.) durchwachte die Nacht, an deren folgendem Morgen er ermordet wurde, und ging nicht in die Moschee, um das Nacht-Gebet1 zu verrichten, wie es (sonst) seine Gewohnheit war. Seine Tochter Umm
Gemeint ist das freiwillige (nafilah) Gebet zwischen Mitternacht und Morgendämmerung (salat al-lail), nicht zu verwechseln mit dem Pflichtgebet nach dem Abend-Gebet (salat al-'ischa').
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Kulthum (r.) fragte ihn, was es denn sei, das ihn wach halte. Er antwortete: „ Wenn es Morgen wird, werde ich getötet werden." Da kam Ibn al-Nabbah zu ihm und rief ihn zum Gebet. Er (Imam 'Ali, a.) ging nicht weit, dann kehrte er zurück. „ Sage Dscha 'da, dass er mit den Leuten beten soll", sagte Umm Kulthum. „ Ja ", sagte er, „sage Dscha'da, dass er mit den Leuten das Gebet verrichten soll." Doch dann sagte er: „Es gibt kein Entkommen von der (mir) bestimmten Zeit", und er ging zur Moschee. Da war plötzlich ein Mann, der die ganze Nacht wach geblieben war, um ihm aufzulauern. Als es vor der Morgendämmerung kühl geworden war, war er eingeschlafen. Da berührte ihn der Fürst der Gläubigen (a.) mit dem Fuß und sagte: „Das Gebet", da stand er auf und schlug ihn (mit dem Schwert) nieder.
In einem anderen Hadith hieß es: Der Fürst der Gläubigen (a.) war jene Nacht aufgeblieben und oft hinausgegangen, um zum Himmel zu schauen und zu sagen: „Bei Allah, ich habe nie gelogen, noch bin ich (jemals von Allah) belogen worden. Dies ist die Nacht, die mir verheißen wurde." Dann ging er zurück auf sein Nachtlager, und als die Dämmerung heraufzog, zog er sein Taillengewand (izar) an, ging hinaus und sagte: „Stärke deine Brust für den Tod, denn der Tod wird dir begegnen. Zeige dem Tod gegenüber keine Besorgnis, wenn er dein Tal betritt." Als er auf den Hof seines Hauses trat, kamen ihm die Gänse entgegen und schnatterten ihm ins Gesicht. (Die Leute) versuchten, sie zu vertreiben, doch er (Imam 'Ali a.) sagte: „Lasst sie, sie trauern ", dann ging er hinaus und wurde niedergeschlagen.
Berichte über die Gründe für seine Ermordung und wie es dazu kam
Es wurde von einer Gruppe von Geschichtsschreibern (ahl-al-siyar) überliefert, darunter Abu Michnaf, Ismall ibn Raschid, Abu Haschim al-Rifal, Abu 'Amr al-Thaqafi und andere, die berichteten:
Eine Gruppe Charidschiten hatten sich in Mekka versammelt, sie erwähnten die Führer (der Leute), und sie bemängelten sie und ihre Taten. Sie sprachen über die Leute von al-Nahrawan, und sie erbaten die Barmherzigkeit Allahs für sie. Sie sagten zueinander: „ Wenn wir uns nur für Allah opfern würden, zu den Führern (Imamen) des Irrtums (dhalal) gehen und dann auf einen Augenblick der Unachtsamkeit warten könnten, dann könnten wir die Leute und das Land von ihnen befreien und die Märtyrer von al-Nahrawan rächen." Sie kamen darüber bei der Pilgerfahrt (Hadsch) überein, und Abd-al-Rahman ibn Muldscham al-Muradi (l.) sagte: „Ich werde alles Erforderliche für euch dafür tun, (dass) 'Ali (getötet wird)." Al-Burak ibn 'Abdullah al-Tamimi sagte: „Ich werde zusehen, (dass) Muawiya für euch (getötet wird)". 'Amr ibn Bakr al-Tamimi sagte: „Ich werde zusehen, für euch 'Amr ibn al-Aas (zu töten)". Sie kamen darin überein, das zu tun und banden sich an seine Erfüllung. Sie beschlossen einträchtig, (diese Tat) in der
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Nacht zum neunzehnten Ramadan (auszuführen), so verblieben sie, dann trennten sie sich.
Ibn Muldscham (l.) machte sich auf den Weg - er wurde zu den Kinda gerechnet -bis er nach Kufa kam. Dort traf er seine Gefährten. Aber er hielt seine Aufgabe vor ihnen geheim, weil er fürchtete, dass sich davon etwas verbreiten könnte. So lagen die Dinge für ihn, als er einen seiner Gefährten besuchte von Ta'im al-Rabab. Bei ihm traf er zufällig Qatam bint al-Achdar al-Tamimiyya. Der Fürst der Gläubigen (a.) hatte ihren Vater und ihren Bruder in al-Nahrawan getötet. Sie gehörte zu den schönsten Frauen ihrer Zeit. Als Ibn Muldscham (l.) sie sah, verliebte er sich in sie, und seine Bewunderung für sie wurde sehr stark. Er machte ihr einen Heiratsantrag, und verlobte sich mit ihr. Sie fragte: „Welche Brautgabe schlägst du für mich vor?" „Entscheide du darüber", erwiderte er. „Ich habe entschieden", sagte sie, „dass du mir dreitausend Dirham, einen Botenjungen, einen Diener und die Ermordung von 'Ali ibn Abi Talib geben sollst." „Du sollst alles haben, was du willst"; sagte er (Ibn Muldscham, l.), „aber wie soll ich die Tötung von 'Ali ibn Abi Talib schaffen?" „Suche einen Augenblick, in dem er unachtsam ist"; erwiderte sie, „wenn du ihn getötet hast, werde ich mich heilen (von meinem Hass gegen ihn), und das Leben mit mir wird für dich angenehm sein, und wenn du getötet wirst, dann hat Allah nichts Besseres für dich auf der Welt (als so einen Tod)." „Das Einzige, was mich in diese Stadt geführt hat, vor der ich geflohen war, weil ich vor ihren Einwohnern nicht sicher war, war, 'Ali ibn Abi Talib zu töten, was du wolltest. Du sollst haben, was du verlangt hast." „Ich werde jemanden suchen, der dir hilft und dich in dieser Sache stärken wird", sagte sie. Dann ließ sie nach Wardan ibn Mudschalid schicken von Taym al-Rabab. Sie gab ihm die Information (über das Vorhaben Ibn Muldschams, l.) und bat ihn, Ibn Muldscham (l.) zu helfen, und er nahm es für sie auf sich. Ibn Muldscham (l.) zog aus und kam zu einem Mann von Aschdscha' namens Schabib ibn Badschura und sagte zu ihm: „Schabib, möchtest du die Ehre im Diesseits und im Jenseits haben?" „Was ist das?", fragte er (Schabib), und (Ibn Muldscham, l.) antwortete: „Hilf mir, 'Ali ibn Abi Talib zu töten." Schabib teilte die Ansichten der Charidschiten, und so sagte er zu Ibn Muldscham (l.): „Ibn Muldscham, mögen Klageweiber dich betrauern (an deinem Tod), denn was du vorhast, ist etwas Schreckliches. Wie willst du das vollbringen können?" „Wir werden bei der Großen Moschee Stellung beziehen und auf ihn warten ", sagte Ibn Muldscham (l.), „ und wenn er zum Morgengebet hinausgeht, bringen wir ihn um. Damit können wir Genugtuung und unsere Rache erreichen." Er hörte nicht auf, auf ihn (Schabib) einzureden, bis dieser zustimmte und mit ihm zu der Großen Moschee ging, wo Qatam Ttiqaf1 praktizierte und ein Zelt aufgestellt hatte. Die beiden Männer sagten zu ihr: „ Wir sind darüber übereingekommen, diesen Mann (Imam 'Ali, a.) zu töten." „Wenn ihr das tun wollt,
In den letzten 10 Tagen des Monats Ramadan empfohlener (mustahabb) Ritus, bei dem unter völliger Zurückgezogenheit in die Moscheen die Tage mit Gebet, Du'a (Bittgebeten) und Rezitation des Heiligen Qur'an verbracht werden (Anm. d. Übers.)
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dann kommt zu mir an diesen Ort", sagte sie. Die beiden gingen von ihr weg und warteten (einige) Tage, dann kamen sie in der Nacht von Mittwoch, dem Neunzehnten des Monats Ramadan, im Jahre 40 n.H. schließlich zu ihr. Sie ließ Seide bringen, die sie ihnen um die Brust band, und sie gürteten ihre Schwerter um, gingen los und setzten sich gegenüber das Tor, durch das der Fürst der Gläubigen (a.) zum Gebet zu treten pflegte. Vorher hatten sie al-Asch'ath ibn Qais von ihrer Entschlossenheit erzählt, die sie im Sinn hatten, den Fürsten der Gläubigen (a.) zu ermorden. Al-Asch'ath (l.) stimmte ihnen darin zu. Al-Asch'ath war in jener Nacht anwesend, um sie in dem, worin sie übereingekommen waren (die Ermordung Imam 'Alis, a.), zu unterstützen.
Hudschr ibn 'Adi (r.) verbrachte auch die Nacht in der Moschee. Er hörte al-Asch'ath ibn Qais (l.) zu Ibn Muldscham (l.) sagen: „Schnell, schnell, geh an deine Aufgabe, denn die Dämmerung bricht an." Hudschr fühlte, was al-Asch'ath (l.) wollte und sagte zu ihm: „Du willst ihn töten, du Einäugiger!" Er verließ direkt die Moschee, um zu dem Fürsten der Gläubigen (a.) zu kommen, um ihn zu informieren und ihn vor der Gruppe zu warnen. Doch der Fürst der Gläubigen (a.) ließ ihn auf dem Weg hinter sich und betrat die Moschee, und Ibn Muldscham (l.) kam ihm zuvor und versetzte ihm einen Schwerthieb. Hudschr kam heran, als die Leute riefen, dass der Fürst der Gläubigen getötet worden sei.
'Abdullah ibn Muhammad al-Azdi berichtete:1 In jener Nacht betete ich in der Großen Moschee mit Männern aus der Stadt. Während jenes Monats (Monat Ramadan) pflegten sie von Anfang bis Ende der Nacht zu beten. Als ich auf die Männer blickte, die nahe am Tor beteten, aus dem 'Ali ibn Abi Talib (a.) zum Morgengebet trat, begann er zu rufen: „Das Gebet, das Gebet!" Ich konnte den Ruf kaum wahrnehmen, bevor ich das Blitzen von Schwertern sah, und ich hörte jemanden sagen: „Allahs ist das Urteil, 'Ali, nicht deins oder das deiner Gefährten!", und ich hörte 'Ali (a.) sagen: „Lasst den Mann nicht entkommen", und dann wurde 'Ali (a.) niedergeschlagen, und Schabib ibn Badschura schlug (auch) nach ihm, verfehlte ihn aber, und sein Hieb ging in die Luft. Die Leute flohen in Richtung der Moscheetore, und die Menschen eilten davon, um sie (Ibn Muldscham und Schabib) zu ergreifen. Ein Mann ergriff Schabib ibn Badschura, schlug ihn nieder, setzte sich auf seine Brust und nahm sein Schwert zur Hand, um ihn damit zu töten. Als er die Leute auf ihn zurennen sah, fürchtete er, dass sie übereilt handeln könnten, ohne ihm zuzuhören. Deswegen sprang er von seiner Brust auf, ließ ihn entkommen und warf das Schwert aus seiner Hand weg. Schabib floh zu seinem Haus, und sein Cousin väterlicherseits kam zu ihm und sah, ihn das seidene Tuch von seiner Brust lösen und sagte: „Was ist das? Hast du etwa den Fürsten der Gläubigen (a.) getötet?" Schabib wollte „Nein" sagen, aber er sagte „Ja",
Der folgende Bericht ist fast identisch mit „Maqatil al-Talibiyyin, 34-37. Aber die Überlieferungsketten (isnad) sind ausgelassen worden und die Ordnung wurde leicht neu arrangiert. Es gibt eine kurze Hinzufügung über die Leute, die zu 'Ali gingen, und Details über Al-Asch' ath wurden ausgelassen.
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und sein Cousin ging weg und legte sein Schwert an. Dann kam er wieder (zu Schabib) und versetzte ihm Schwerthiebe, bis er ihn getötet hatte.
Ein Mann der Hamdan folgte Ibn Muldscham (l.) und warf ein Stück Samt über ihn, das er in der Hand hatte, schlug ihn nieder und nahm ihm das Schwert aus der Hand. Er brachte ihn zum Fürsten der Gläubigen (a.). (In der Zwischenzeit) war der Dritte entkommen und unter den Menschen untergetaucht.
Als Ibn Muldscham (l.) zu dem Fürsten der Gläubigen (a.) gebracht wurde, sah dieser ihn an und sagte: "Ein Leben für ein Leben, und wenn ich sterben sollte, dann tötet ihn, wie er mich getötet hat, und wenn ich überlebe, werde ich sehen, wie ich über ihn entscheiden werde." Ibn Muldscham (l.) sagte: „Bei Allah, ich habe sein Leben für tausend erkauft, und ich habe für tausend (Leben) einen Anschlag auf ihn verübt, und wenn er mich verraten hat, dann möge Allah ihn zerstören". „Feind Allahs", schrie Umm Kulthum, „du hast den Fürsten der Gläubigen (a.) getötet", und er (Ibn Muldscham, l.) antwortete: „Ich habe (nur) deinen Vater getötet", und sie rief: "Du Feind Allahs, ich hoffe, dass es kein Unglück für ihn bedeutet." „Ich sehe", sagte Ibn Muldscham (l.), „dass du nur um 'Ali weinst. In der Tat, bei Allah, ich schlug ihn nieder. Wenn ich unter die Leute des Landes aufgeteilt worden wäre, dann hätte ich sie zerstört." Dann wurde er von ihm (I-mam 'Ali, a.) weggebracht, während die Leute am liebsten ihn wie reißende Tiere zerfleischt hätten. Sie schrieen: „Du Feind Allahs, was hast du getan? Du hast die Ummah Muhammads (s.) vernichtet, und du hast den Besten der Menschen getötet. " Er schwieg und sprach nicht. Er wurde ins Gefängnis gebracht, und die Leute gingen zum Fürsten der Gläubigen (a.) und sagten: „ O Fürst der Gläubigen, gib uns den Befehl über den Feind Allahs, denn er hat die Ummah vernichtet und die Religion verdorben." „Wenn ich überlebe", sagte der Fürst der Gläubigen (a.), „werde ich sehen, was ich mit ihm machen werde. Doch wenn ich sterbe, dann macht mit ihm, wie der Prophet (s.) mit einem Mörder verfahren ist. Tötet ihn und verbrennt ihn danach im Feuer. "1 Als der Fürst der Gläubigen (a.) starb, weinte seine Familie um ihn, und als sie sein Begräbnis beendet hatten, setzte sich al-Hassan (a.) nieder und befahl, dass Ibn Muldscham (l.) zu ihm gebracht werden solle. Er wurde zu ihm gebracht, und als er vor ihm stand, sagte al-Hassan (a.) : „Du Feind Allahs, du hast den Fürsten der Gläubigen getötet und die Verdorbenheit der Religion vergrößert", dann ließ er ihn köpfen. Umm Haitham bint al-Aswad al-Nacha'iyya bat darum, dass ihr seine Leiche überlassen werde, damit sie für deren Verbrennung sorgen könne, und er (Imam Hassan, a.) gab sie ihr, und sie verbrannte sie im Feuer.2
Es ist weit davon entfernt, das der Imam so etwas gesagt haben kann, und die meisten Hadith-Sammler widersprachen dieser Aussage und meinten, dass er (Imam 'Ali) das Verbrennen verbot und (auch) dass er (Ibn Muldscham, l.) damit bestraft wird.
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Ein Dichter sagte über die Sache mit Qatam und die Ermordung des Fürsten der Gläubigen (a.) folgendes: „Ich habe nie eine von einem Ehrwürdigen geleistete Brautgabe gesehen wie die der Qatam, sei (der Mann) nun reich oder mittellos. (Sie betrug) dreitausend Dirham, einen Sklaven und einen Diener, und den Schwerthieb gegen Ali mit einem scharfen Schwert. Nie gab es eine teurere Brautgabe als (die Ermordung von) 'Ali, und keine vernichtende Tat war vernichtender als die von Ibn Muldscham."
Was die beiden Männer betrifft, die mit Ibn Muldscham (l.) darüber übereingekommen waren, Muawiya und 'Amr ibn 'As zu töten, so attackierte der eine Mua-wiya, während dieser Ruku' (im Gebet) machte. Doch traf sein Schwerthieb sein Gesäß, und so wurde er (vor seinen Folgen) bewahrt. Er wurde ergriffen und sofort getötet.
Was den anderen angeht, so (ging er), um (seine Mission) 'Amr (zu töten) an jener Nacht (zu erfüllen), jedoch fühlte sich 'Amr krank und hatte einen Mann als seinen Vertreter geschickt, um mit den Leuten zu beten; und der nannte sich Charidscha ibn Abi Habiba al-Amiri. Er traf ihn mit seinem Schwert und dachte, dass es 'Amr war. Er wurde gefasst und zu 'Amr gebracht, der ihn tötete. Charidscha starb am zweiten Tag.
'Abbad ibn Ya'qub al-Rawadschini überlieferte: Hayyan ibn 'Ali al-Anazi erzählte uns: Ein Gefolgsmann (mawla) von 'Ali ibn Abi Talib (a.) sagte mir: Als der Fürst der Gläubigen (a.) dem Tode nahe war, sagte er zu al-Hassan und al-Hussain (a.): , Wenn ich sterbe, legt mich auf eine Bahre, dann nehmt mich herunter und tragt mich am Ende der Bahre, ihr beide werdet den vorderen Teil davon schützen. Dann bringt mich nach al-Ghariyyayn. Ihr beide werdet einen weißen, vor Licht strahlenden Felsen sehen. Grabt dort, dort werdet ihr einen Schild finden, begrabt mich darin." Als er starb, trugen wir ihn hinaus und begannen, ihn am hinteren Teil der Bahre zu tragen, während wir den vorderen Teil schützten. Wir hörten ein Dröhnen und Rascheln, bis wir nach al-Ghariyyayn kamen, und da sahen wir einen weißen Felsen, der vor Licht erstrahlte. Wir gruben dort, und da war ein Schild, auf dem geschrieben stand: „Dies ist eines der Dinge, die Nuh (a.) für 'Ali ibn Abi Talib (a.) aufbewahrt hat." Wir bestatteten ihn dort und gingen fort. Wir waren glücklich über die Ehrung, die Allah dem Fürsten der Gläubigen (a.) zuteil werden ließ. Eine Gruppe der Schi 'a folgte uns, aber sie waren nicht bei dem Gebet für ihn anwesend gewesen. Wir berichteten ihnen, was geschehen war und von der Ehrung, die Allah, Der Allmächtige, dem Fürsten der Gläubigen erwiesen
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hatte. Sie sagten, dass sie auch gerne das sehen würden, was wir gesehen hatten. Wir sagten ihnen: 'Der Platz ist seinem Vermächtnis gemäß verborgen worden.' Sie gingen los, kehrten zurück und berichteten, dass sie zwar gegraben, aber nichts gefunden hatten."
Muhammad ibn 'Umara berichtete: Dschabir ibn Yazid al-Dschu'fi sagte zu mir: „Ich fragte Abu Dschafar Muhammad ibn 'Ali al-Baqir, wo der Fürst der Gläubigen (a.) begraben sei. Er sagte: „Er wurde in der Nähe von al-Ghariyyayn begraben. Er wurde noch vor der Morgendämmerung begraben. Al-Hassan, al-Hussain (a.) und Muhammad, die Söhne 'Alis, sowie 'Abdullah ibn Dscha far (r.) gingen in das Grab hinein."
Ya'qub ibn Yazid berichtete von Ibn Abi 'Umair, von seinen Männern: „Al-Hussain ibn 'Ali (a.) wurde gefragt: 'Wo habt ihr den Fürsten der Gläubigen (a.) begraben?', 'Wir gingen mit ihm in der Nacht an der Moschee von al-Asch'ath vorbei, bis wir mit ihm an die Hinterseite neben al-Ghariyyayn kamen und bestatteten ihn dort.'"
Muhammad ibn Zakariyya berichtete: 'Abdullah ibn Muhammad sagte uns von Ibn A'ischa, der sagte: 'Abdullah ibn Hazim berichtete mir: „Wir gingen eines Tages mit al-Raschid von Kufa aus auf die Jagd. Wir kamen in die Region von al-Ghariyyayn und al-Thawiyya und sahen einige Gazellen. Wir schickten die Jagdfalken und -hunde auf sie los. Sie verfolgten sie eine Stunde lang, doch die Gazellen flüchteten auf einen Hügel. Sie hörten auf, sie zu jagen; die Falken flogen zum Boden hinab, und die Hunde kehrten zurück. Al-Raschid wunderte sich darüber, dann kamen die Gazellen den Hügel hinab, auch die Falken und die Hunde. Da kehrten die Gazellen zum Hügel zurück, und die Falken und Hunde gingen wieder weg von ihnen, und das wiederholte sich dreimal. Da sagte Harun al-Raschid: "Rennt los und bringt mir den, den ihr dort trefft", und wir brachten einen alten Mann zu ihm von den Banu Asad. „Sage mir, was es mit diesem Hügel auf sich hat", sagte Harun al-Raschid. „Wenn du mir Sicherheit garantierst, dann werde ich es dir berichten", antwortete er. „Du hast das Versprechen und den Bund Allahs ", sagte (Harun al-Raschid), „ dass ich nicht wütend auf dich sein oder dir Schaden zufügen werde." Da sagte der alte Mann: „Mein Vater berichtete mir von seinen Vorvätern, dass sie zu sagen pflegten, dass sich auf diesem Hügel das Grab von 'Ali ibn Abi Talib (a.) befinde, und dass Allah es zu einem Heiligtum gemacht habe, so dass alles (und jeder), der dort Zuflucht sucht, sicher ist." Harun stieg hinab und rief nach Wasser. Dann vollzog er die rituelle Reinigung (wudhu') und betete beim Hügel. Er rieb sich mit dem Sand (des Hügels) ein und begann zu weinen. Dann gingen wir fort." Muhammad bin 'A 'ischa sagte: „Mein Herz konnte das nicht akzeptieren, und einige Tage später vollzog ich die Pilgerfahrt nach Mekka. Dort traf ich Yasir, einen von al-Raschids Männern. Er pflegte mit uns zu sitzen. Als wir die Umkreisung der Kaaba (tawwaf) beendet hatten, ging das Ge-
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spräch weiter, bis er sagte: „Al-Raschid sagte mir eines Nachts, als wir aus Mekka gekommen waren und in Kufa Halt machten: 'Yasir, sage Isa ibn Dscha Jar, dass er (mit mir) losreiten soll.' Und sie ritten los, und ich ritt mit ihnen, bis wir nach al-Ghariyyayn kamen. 'Isa legte sich nieder und schlief ein. Aber al-Raschid ging zum Hügel und betete dort, und immer, wenn er zwei Rak'at gebetet hatte, sprach er ein Bittgebet (Du 'a), weinte und rieb sich mit dem Sand des Hügels ein, dann sagte er: 'O Cousin, bei Allah, ich kenne deine Vorzüge und deinen Vorzug (im Islam). Bei Allah, du hast in meiner Versammlung gesessen, als ich da war, und du warst, wie du warst, aber deine Nachkommen fügen mir Schaden zu und stellen sich gegen mich.' Danach stand er auf und betete, dann wiederholte er diese Worte laut und weinte, bis es Mitternacht war. Dann sagte er : 'Yasir, wecke 'Isa auf,' und ich weckte ihn, und er sagte zu diesem: "Isa, wach auf und bete am Grabe deines Cousins. "Welcher Cousin vom mir ist das?', fragte 'Isa. Er sagte: 'Das ist das Grab von 'Ali ibn Abi Talib,' antwortete er. Dann verrichtete 'Isa seine rituelle Waschung und stand auf zum Gebet. Er hörte damit nicht auf, bis die Morgendämmerung heraufzog. Dann sagte ich : 'Fürst der Gläubigen, es ist Morgen geworden. ' So ritten wir fort und kehrten nach Kufa zurück."
Abu al-Dschaisch al-Zafar berichtete von ibn Muhammad al-Balchi, welcher berichtete: Abu Bakr Muhammad ibn Ahmad ibn Abi al-Thaldsch sagte uns: Abu al-Hassan Ahmad ibn al-Qasim al-Barqi sagte: 'Abd-al-Rahman ibn Salih al-Azdi erzählte mir: Said ibn Chaschima berichtete uns: Asad ibn 'Ubaida sagte zu uns von Yahya ibn 'Afif ibn Qais, von seinem Vater: Ich saß mit al-Abbas ibn 'Abd-al-Mutallib (r.) in Mekka zusammen, noch bevor die Angelegenheit des Propheten (s.) bekannt geworden war. Da kam ein junger Mann und schaute in den Himmel, als die Sonne höher stieg. Dann wandte er sich in Richtung Kaaba und betete. Dann kam ein Junge und stellte sich an seine rechte Seite. Dann kam eine Frau und stellte sich hinter die beiden. Der junge Mann beugte sich (wie Ruku' im Gebet), der Junge beugte sich, und (auch) die Frau. Dann erhob sich der junge Mann, und Mukallafin
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(auch) die anderen beiden erhoben sich, dann warf sich der junge Mann nieder, und (auch) die beiden (anderen) warfen sich nieder.: „'Abbas", sagte ich, „was für eine großartige Sache!" „Eine großartige Sache," antwortete al-Abbas, „weißt du denn, wer dieser junge Mann ist? Das ist Muhammad ibn 'Abdallah ibn 'Abd-al-Muttalib, mein Cousin, und weißt du, wer dieser Junge ist? Es ist 'Ali ibn Abi Talib, mein Cousin. Weißt du, wer diese Frau ist? Es ist Chadidscha bint Chuwailid. Dieser mein Cousin (d.h. Muhammad, s.) hat mir erzählt, dass sein Herr der Herr der Himmel und der Erde sei, Der ihm diese Religion befohlen hat, die er praktiziert. Nein, bei Allah, es gibt niemandem auf dieser Erde mit dieser Religion außer diesen dreien."
Abu Hafs 'Umar ibn Muhammad al-Sairafi berichtete : Muhammad ibn Ahmad ibn Abu al-Thaldsch berichtete mir von Ahmad ibn Muhammad al-Qasim al-Barqi von Abu Salih Sahl ibn Salih - es war etwa im Jahre 100 nach der Hidschra - welcher berichtete: Ich hörte Abu al-Mu'ammar 'Abbad ibn 'Abd-al-Samad sagen: Ich hörte, wie Anas ibn Malik sagte: Der Gesandte Allahs (s.) sagte: „Die Engel segneten mich und 'Ali für sieben Jahre, weil nur Ali und ich die Hände zum Himmel (erhoben) und das Zeugnis aussprachen, dass es keinen Gott außer Allahs gibt, und dass Muhammad der Gesandte Allahs ist."
Mit der gleichen Überlieferungskette von Ahmad ibn al-Qasim al-Barqi Ishaq sagte mir: Nuh ibn Qais berichtete mir: Sulaiman ibn 'Ali al-Haschimi Abu Faima sagte zu uns: Ich hörte Mu'adha al-Adawiyya sagte: Jch hörte 'Ali ibn Abi Talib (a.) auf der Kanzel (Minbar) in Basra sagen: „Ich bin der größere Aufrichtige (al-Siddiq al-Akbar), ich habe geglaubt, bevor Abu Bakr glaubte, und ich wurde Muslim, bevor er Muslim wurde.1"
Abu Nasr Muhammad ibn al-Hussain al-Muqri al-Basri al-Sairawani berichtete: Abu Bakr Muhammad ibn Abi Thaldsch berichtete mir: Abu Muhammad al-Naufali berichtete mir von Muhammad ibn 'Abd-al-Hamid, von 'Umar ibn 'Abd-al-Ghiffar al-Faqimi, welcher sagte: Ibrahim ibn Hayyan, von Abu Abdullah, dem Gefolgsmann der Abu Haschim, von Abu Suchaila, (welcher berichtete): „ 'Ammar und ich traten die Große Pilgerfahrt (Hadsch) an. Wir hielten bei Abu Dharrs (r.) Haus an und blieben drei Tage bei ihm. Als es für uns Zeit zum Außruch wurde, sagte ich zu ihm: „Abu Dharr, wir sehen, dass nichts als Verwirrung die Leute erfasst hat, was meinst du dazu?" Er sagte: „Halte dich an das Buch Allahs und an 'Ali ibn Abi Talib (a.), dann bezeuge den Gesandten Allahs (s.), welcher sagte: „ 'Ali war der erste, der an mich glaubte und wird der erste sein, der mir am Tage der Auferstehung die Hand reichen wird. Er ist der größere Wahrhaftige (al-Siddiq al-Akbar), der Unterscheider zwischen Wahr und Falsch. Er ist der Fürst der Gläubigen, und das Geld ist der Führer des Unrechts."
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Scheich al-Mufid (r.) sagte (dazu)1: Die Berichte mit dieser Bedeutung sind zahlreich und die Zeugnisse (darüber) umfangreich. Darunter ist die Aussage von Chu-zaima ibn Thabit al-Ansari (r.), der Mann, der zwei Zeugnisse abgab, in denen er mir berichtete durch Abu 'Abdullah Muhammad ibn 'Imran al-Marzubani von Muhammad ibn 'Abbas: Muhammad ibn Yazid al-Nahwi rezitierte uns von Ibn 'Alscha (die Worte von) al-Chuzaima ibn Thabit al-Ansari (a.): „Ich habe nie gedacht, dass diese Sache den Klan der Banu Haschim ausschließen würde, und dann auch Abu al-Hassan (Imam 'Ali, a.) . War er nicht der Erste, der mit ihrer Qibla2 betete, und der Wissendste von dem Leuten in Überlieferungen und Lebenspraxis? (War er nicht) der letzte Mann, der sich dem Propheten verpflichtete und der von Dschibrif (a.) bei der Leichenwaschung und Einkleidung ins Grabgewand Hilfe bekam? Er hat das, womit andere nicht ausgezeichnet werden, und unter den Leuten ist nicht derart Gutes, was an ihm ist. Was ist es, das euch veranlasst, ihn abzulehnen, denn wir kennen ihn? Doch sind eure Treueide der größte Betrug."
Berichte über seine außergewöhnlichen Verdienste (und seine Überlegenheit) über alle im Wissen
Abu al-Hassan Muhammad ibn Dscha'far al-Tamimi al-Nahwi informierte mich: Muhammad ibn al-Qaim al-Muharibi al-Bazzaz berichtete mir: Haschim ibn Yunis al-Nahschali berichtete uns: Aldh ibn Habib berichtete uns von Abu al-Sabbah al-Kinani, von Muhammad ibn 'Abdurrahman al-Sulami, von seinem Vater, von Tkrima, von Ibn 'Abbas, welcher berichtete: Der Gesandte Allahs (s.) (sagte): „ 'Ali ibn Abi Talib (a.) ist der Wissendste von meiner Ummah und der Fähigste im Erteilen von Richtsprüchen nach mir in dem, worin sie4 uneins sind."
Abu Bakr Muhammad ibn 'Umar al-Dschi'abi berichtete mir: Ahmad ibn 'Isa Abu Dscha'far al-'Idschli berichtete uns: Ismall ibn 'Abdullah ibn Chalid erzählte uns: 'Ubaidullah ibn 'Umar sagte zu uns: 'Abdullah ibn Muhammad ibn 'Aqil berichtete uns von Hamza ibn Abi Said al-Chudri, von seinem Vater: Ich hörte den Gesandten Allahs (s.) sagen: „Ich bin die Stadt des Wissens, und 'Ali ist das Tor zu ihr. Wer das Wissen begehrt, der soll es von 'Ali (a.) erwerben."
Abu Bakr Muhammad ibn 'Umar al-Dschi'abi berichtete mir: Yusuf ibn al-Hakam al-Hannat berichtete uns, Dawud ibn Raschid sagte zu uns: Salama ibn Salih al-Ahmar erzählte uns von 'Abd al-Malik ibn 'Abdurrahman, von al-Asch'ath ibn
Es war damals üblich eigene Kommentare des Autors in der dritten Person wiederzugeben. Gemeint ist die Gebetsrichtung der Muslime, Anm. d. Über Der Erzengel Gabriel
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Gemeint sind die Menschen allgemein, Anm. d. Übers.
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Taliq, welcher sagte: Ich hörte al-Hassan al-Arani von Murra berichten, von 'Abdullah ibn Massud, der sagte: Der Gesandte Allahs (s.) rief 'Ali (a.) und ging mit ihm weg. Als er zu uns zurückkam, fragten wir ihn: „ Was ist es, womit er sich an dich gebunden hat?" Er antwortete: „Er lehrte mich tausend Tore des Wissens, und er öffnete von jeder dieser Tore tausend weitere Türen."
Abu Bakr Muhammad ibn al-Muzaffar al-Bazzaz berichtete mir: Abu Malik Kuthayyir ibn Yahya sagte: Abu Dscha'far Muhammad ibn Abu al-Sirri erzählte uns: Ahmad ibn 'Abdullah ibn Yunus berichtete uns von Said al-Kinani, von al-Asbagh ibn Nubata: Als dem Fürsten der Gläubigen (a.) der Treueid als Kalif1 geleistet wurde, ging er zur Moschee, wobei er den Turban des Gesandten Allah (s.) und dessen Gewand trug. Er bestieg die Kanzel (Minbar), lobte und pries Allah, gab (den Leuten) Ermahnungen und Warnungen, dann setzte er sich in feste Positur, faltete seine Finger ineinander und legte sie unter seinen Nabel, dann sagte er: „ Oh Versammlung der Menschen, fragt mich, bevor ihr mich verliert. Fragt mich, denn ich habe das Wissen der Früheren und der Späteren. Wenn das Kissen (auf dem ein Richter sitzt) für mich ausgebreitet werden würde (um darauf zu sitzen), dann würde ich zwischen den Leuten der Tora gemäß ihrer Tora richten, zwischen den Leuten des Evangeliums gemäß ihres Evangeliums, zwischen den Leuten der Psalmen (Hz. Dawuds, a.) nach ihren Psalmen und zwischen den Leuten des Furqan („Unterscheidung", d.h. Qur'an) gemäß ihres Furqan. So dass jedes dieser Bücher erfüllt werden und sagen würde: 'Oh Allah, wahrlich, 'Ali hat durch Deinen Beschluss geurteilt.' Bei Allah, ich kenne den Qur 'an und seine Auslegung (ta wiil) besser als jeder, der behauptet, darüber Wissen zu besitzen. Wenn es nicht wegen eines Verses im Buch Allahs, Des Erhabenen wäre, dann könnte ich euch sagen, was bis zum Tage der Auferstehung geschehen würde." Dann sagte er: „Fragt mich, bevor ihr mich verliert, denn bei Dem, Der das Saatkorn aufspaltete und den Geist (der Seele) erschuf, wenn ihr mich nach Vers um Vers (des Qur'an) fragt, dann werde ich euch über die Zeit seiner Herabsendung informieren, warum er herabgesandt wurde, ich werde euch Auskunft geben über den aufhebenden (Vers) sowie über den aufgehobenen, über seine speziellen und allgemeinen Aspekte, über die eindeutigen (muhkamat) und die mehrdeutigen (mutaschabihat), über die mekkanischen und die medinensischen (Verse). Bei Allah, es gibt keine Gruppe, die irreführen oder rechtleiten kann bis zum Tage der Auferstehung, ohne dass ich ihren Führer kennen würde, denjenigen, der sie vorantreibt und den, der sie vorwärts drängt."
Derartige Beispiele von solchen Berichten sind sehr zahlreich, doch würden sie den Rahmen dieses Buches sprengen.
Als er vom Volk zum vierten Kalifen gewählt wurde, Anm. d. Übers.
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Berichte über seine herausragenden Verdienste, möge der Segen Allahs auf ihm sein
Abu Bakr Muhammad ibn Muzaffar al-Bazzaz berichtete mir: 'Umar ibn 'Abdullah ibn 'Imran erzählte uns: Ahmad ibn Baschir berichtete uns: 'Abdullah ibn Musa, von Qais, von Abu Harun, der berichtete: „Ich ging zu Abu Said al-Chudri und fragte ihn, ob er bei der Schlacht von Badr war. 'Ja', antwortete er, 'an jenem Tage hörte ich den Gesandte Allahs (s.) zu Fatima (a.) sagen, als sie an jenem Tage weinend zu ihm kam und sagte: 'Oh Gesandter Allahs, die Frauen der Qu-raisch schmähen mich wegen der Armut 'Alis.' 'Fatima', sagte der Prophet (s.) zu ihr, 'bist du nicht damit zufrieden, dass ich dich mit dem allerersten und wissendsten Muslim verheiratet habe? Wahrlich, Allah, Der Erhabene, betrachtete die Erdenbewohner eingehend, dann erwählte er aus ihnen deinen Vater und machte ihn zu einem Propheten, dann blickte er ein zweites Mal auf sie und erwählte deinen Gatten aus ihnen und machte ihn zum Testamentsvollstrecker (wasi). Allah offenbarte mir, dass ich dich mit ihm verheiraten soll. Weißt du nicht, o Fatima, dass dein Ehemann dadurch, dass Allah dich geehrt hat, der Langmütigste und der Wissendste ist sowie der Erste, der den Islam angenommen hat?' Da lachte Fatima (a.) freute sich. Da sagte der Gesandte Allahs (s.) zu ihr: 'Fatima, 'Ali (a.) hat acht Backenzähne, niemand vor oder nach ihm hat so etwas. Er ist mein Bruder im Diesseits und im Jenseits, und kein anderer Mensch hat diesen (Rang). Du, Fatima, die Herrin der Frauen im Paradies, bist seine Frau. Die Enkel der Barmherzigkeit (Hassan und Hussain, a.) sind meine Enkel und seine Söhne. Sein Bruder1 wird mit Flügeln im Himmel geschmückt und mit den Engeln fliegen, wohin auch immer er will. Er (Imam 'Ali, a.) besitzt das Wissen der Früheren und der Späteren, und er war der Erste, der an mich geglaubt hatte, und er wird der Letzte unter den Menschen sein, der mich sieht. Er ist mein Testamentsvollstrecker und der Erbe (warith) (aller) Testamentsvollstrecker'."
Scheich al-Mufid (r.) sagte: Ich habe (den folgenden Bericht) im Buch Abu Dscha'fars Muhammad ibn al-Abbas Al-Radhi gefunden, welcher sagte: Muhammad ibn Chalid berichtete uns: Ibrahim ibn 'Abdullah erzählte uns: Muhammad ibn Sulaiman al-Dailami sagte zu uns von Dschabir ibn Yazid al-Dschu'fi, von 'Adi ibn Hakim 'Abdullah ibn al-Abbas: „(Wir), die Ahl-al-Bait, haben sieben Eigenschaften, die keiner der übrigen Leute hat: Der Prophet (s.) ist von uns, von uns kam sein Testamentsvollstrecker (wasi), der Beste dieser Ummah nach ihm, 'Ali ibn Abi Talib (a.); von uns ist Hamza, der Löwe Allahs und der Löwe des Gesandten Allahs und der Herr der Märtyrer, und von uns ist Dscha far ibn Abi Talib, der mit den Flügeln Geschmückte, mit denen er im Paradies fliegt, wohin er will. Von uns sind die beiden Enkel dieser Ummah und die beiden Herren der
Damit Dscha'far ibn Abi Talib gemeint, der die Hidschra angeführt hatte. Er heißt auch Dsch'far al-Tayyar (der Fliegende), Anm. d. Übers.
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jungen Männer im Paradies, al-Hassan und al-Hussain (a.) . Von uns ist (auch)
der Qa 'im (der das Imamat für den Rest der aller Zeiten übernehmen wird) aus der Familie von Muhammad (s.), durch den Allah Seinen Propheten geehrt hat. Von uns kam der, dem die Hilfe Allahs zuteil wurde (al-Mansur)."
Muhammad ibn Aiman berichtete von Abu Hazim, den Gefolgsmann (mawla) von Ibn Abbas: Der Gesandte Allahs (s.) sagte zu 'Ali ibn Abi Talib (a.): „Ali, du wirst in Streitigkeiten verwickelt werden, aber du wirst durch sieben Besonderheiten (die Streitigkeiten) besiegen, die niemand anders hat: Du bist mit mir zusammen der Erste, der geglaubt hat, der Größte von ihnen im Kampf, der Wissendste von ihnen in den Schlachten (ayyam) um Allahs Willen, der Treuste im Hinblick auf den Bund mit Allah, der Gütigste gegen die Untertanen, der zur Gleichbehandlung Fähigste, und der Vortrefflichste bei Allah."
Berichte wie dieser und in diesem Sinne, sind den Sunniten und Schiiten wohlbekannt, so dass es nicht nötig ist, sie mit Erklärungen zu lang zu machen. Selbst wenn es nur dieses (folgende) Hadith von dem Vogel und dem Worte des Propheten (s.) wäre, das verbreitet wurde, so würde es genügen, zu zeigen, dass er (Imam 'Ali, a.) das (nach dem Propheten, s.) liebenswerteste Geschöpf bei Allah war, der am meisten (von Allah) Belohnte, der Nächste (zu Allah) und der, mit den hervorragendsten Taten: (Der Prophet sagte): „ O Allah, bringe mir das Geschöpf, das du am meisten liebst, um diesen Vogel mit mir zu essen ", und da kam der Fürst der Gläubigen (a.).
(Ähnlich ist es mit) der Aussage von Dschabir ibn 'Abdallah al-Ansari, als er über den Fürsten der Gläubigen befragt wurde. Er sagte: „Das ist der beste Mensch, (so dass) nur ein Ungläubiger über den klaren Beweis Zweifel haben kann." Dschabir hatte dieses in einer Überlieferung mit einer ununterbrochenen Überlieferungskette unterstützt, und sie ist bei den Hadith-Sammlern (ahl-al-naql) wohlbekannt. Diese Beweise für die Tatsache, dass der Fürst der Gläubigen (a.) der Beste der Menschen nach dem Gesandten Allahs (s.) war, unterstützen einander. Wenn es unser Ziel wäre, das zu beweisen, dann müssten wir ein gesondertes Buch darüber schreiben. Was wir an Berichten niedergeschrieben haben, ist ausreichend für die Zusammenfassung, die wir bezweckten und in diesem Buch an einen geeigneten Platz gesetzt haben.
Gemeint ist der in die Verborgenheit entschwundene und erwartete zwölfte Imam, Imam Mahdi (a.), Anm. d. Übers.
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Abu Bakr Muhammad ibn 'Umar, bekannt als Ibn al-Dschi'abi al-Hafiz, berichtete: Muhammad ibn Sahl ibn al-Hassan erzählte uns: Ahmad ibn 'Umar al-Dihqan berichtete uns: Muhammad ibn Kathir sagte zu uns: Ismail ibn Muslim berichtete uns: Al-A'masch sagte uns von 'Adi ibn Thabit, von Zirr ibn Hubaisch, der berichtete: Ich sah den Fürsten der Gläubigen 'Ali ibn Abi Talib (a.) auf der Kanzel und hörte ihn sagten: „Bei Dem, Der das Saatkorn sprießen ließ und die Seele in Existenz brachte, der Prophet versprach mir: 'Nur der Gläubige wird dich lieben, und nur der Heuchler wird dich hassen.'"
Abu 'Abdullah Muhammad ibn 'Imran al-Marzubani berichtete: 'Abdullah ibn Muhammad ibn 'Abd-al-Aziz al-Baghawi berichtete: uns: 'Ubaidullah ibn 'Umar al-Qawariri erzählte uns: DschaTar ibn Sulaiman sagte zu uns: Al-Nadhr ibn Hamid sagte uns von Abu al-Dscharud, von al-Harith al-Hamdani, welcher sagte: „Ich sah 'Ali (a.). Eines Tages kam er und stieg auf die Kanzel, lobte und pries Allah, dann sagte er: 'Eine Bestimmung, die Allah, Der Erhabene, durch die Zunge des Propheten (s.) erlassen hat: 'Nur der Gläubige wird mich lieben, und nur der Heuchler wird mich hassen. Wer eine Lüge ersinnt, der wird zugrunde gehen. '"
Abu al-Hassan Muhammad ibn Muzaffar al-Bazzaz berichtete uns: Muhammad ibnYahya berichtete uns: Muhammad ibn Musa al-Barbari sagte zu uns: Chalaf ibn Salim erzählte uns: Waki' sagte zu uns: Al-A'masch sagte uns von 'Adi ibn Thabit, von Zirr ibn Hubaisch, von dem Fürsten der Gläubigen (a.), der sagte: „Der Prophet (s.) versprach mir: 'Nur ein Gläubiger wird dich lieben, und nur ein Heuchler wird dich hassen.'"
Berichte über ihn (a.) und seine Schia, welche die Erfolgreichen (fa izun) sein werden
Abu 'Abdillah Muhammad ibn 'Imran al-Marzubani erzählte uns: 'Ali ibn Muhammad ibn 'Abdillah al-Hafiz berichtete uns: 'Ali ibn al-Hussain ibn 'Ubaid al-Kufi sagte uns: Ismall ibn Aban, von Sa'd ibn Talib, von Dschabir ibn Yazid, von
Muhammad ibn 'Ali al-Baqir (a.) sagte: „ Umm Salama, die Frau des Propheten (s.), wurde nach 'Ali ibn Abi Talib (a.) gefragt, und sie sagte: 'Ich hörte den Ge-
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sandten Allahs (s.) sagen: 'Wahrlich, 'Ali und seine Schi'a1 sind die Erfolgreichen. '"
Abu 'Abdillah Muhammad ibn 'Imran berichtete uns: Ahmad ibn Muhammad al-Dschawhari sagte mir: Muhammad ibn Harun ibn 'Isa al-Haschimi berichtete mir: Tamim ibn Muhammad ibn al-Ala sagte zu uns: 'Abd al-Razzaq erzählte uns: Yahya ibn 'Ala, von Saad ibn Tarif, von al-Asbagh ibn Nubata, von 'Ali (a.): Der Gesandte Allahs (s.) sagte: „Allah, Der Erhabene, hat ein Rohr aus Rubin, niemand wird es bekommen außer unserer Schi 'a, und der Rest der Leute ist davon ausgeschlossen."
Abu 'Abdillah berichtete uns: 'Ali ibn Muhammad ibn 'Abdillah al-Hafiz erzählte mir: 'Ali ibn al-Hussain ibn 'Ubaid al-Kufi berichtete mir: Ismall ibn Aban berichtete mir von 'Amr ibn Huraith, von Dawud ibn al-Salil, von Anas ibn Malik: Der Gesandte Allahs sagte: „Siebzigtausend von meiner Ummah werden in das Paradies eintreten, ohne dass es irgendeine Abrechnung oder Strafe für sie geben wird." Dann wandte er sich zu 'Ali (a.) und sagte: „Sie sind deine Schi'a, und du stehst ihnen vor."
Abu 'Abdillah berichtete mir: Ahmad ibn 'Isa al-Karchi berichtete mir: Abu al-Ayna' Muhammad ibn al-Qasim berichtete mir: Muhammad ibn 'A'ischa erzählte mir, von Ismall ibn 'Amr al-Badschali: 'Umar ibn Musa berichtete mir von Zaid ibn 'Ali ibn al-Hussain, von seinem Vater, von seinem Großvater, von 'Ali (a.).
Er (Imam Ali, a.) sagte: „Ich klagte bei dem Gesandten Allahs (s.) über den Neid der Leute gegen mich, und er sagte: "Ali, die ersten vier, die ins Paradies eingehen werden, das sind ich, du, al-Hassan und al-Hussain. Unsere Nachkommen werden nach uns kommen, und unsere Lieben hinter unseren Nachkommen. Unsere Schi 'a wird zu unserer Rechten und zu unserer Linken sein.'"
Abu al-Dschaisch al-Muzaffar ibn Muhammad al-Balchi berichtete mir: Abu Bakr Muhammad ibn Ahmad Abi al-Thaldsch sagte zu uns: Dscha'far ibn Muhammad al-Alawi erzählte uns: Ahmad ibn 'Abd al-Mun'im berichtete uns: 'Abdullah ibn Muhammad al-Fazari, von Dscha'far ibn Muhammad, von seinem Vater (a.), von
Das arabische Wort „Schi'a" bedeutete Parteigänger bzw. Anhängerschaft Imam 'Ali, (a.)
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Dschabir ibn 'Abdillah al-Ansari, welcher berichtete: „Ich hörte den Gesandten Allahs (s.) zu 'Ali ibn Abi Talib (a.) sagen: 'O 'Ali soll ich dich erfreuen, dich beschenken, und dir eine frohe Botschaft bringen?' 'Gib mir (die) frohe Nachricht, o Gesandter Allahs', sagte 'Ali (a.). 'Du und ich', sagte (der Prophet), 'sind aus dem gleichen Stück Ton erschaffen worden. Etwas davon war übrig, und daraus erschuf Allah unsere Schi 'a. Am Tage der Auferstehung werden die Menschen mit ihren Namen gerufen werden, außer unsere Schi'a, denn die werden mit den Namen ihrer Väter gerufen werden aufgrund ihrer guten Herkunft.'"
Abu al-Dschaisch al-Muzaffar ibn Muhammad ibn Ahmad ibn Abi Thaldsch berichtete uns: Muhammad ibn Muslim al-Kufi berichtete uns: 'Ubaidullah ibn Ka-thir erzählte uns: Dscha'far ibn Muhammad ibn al-Hassan al-Zuhri erzählte uns: 'Ubaidullah ibn Musa überlieferte uns von Isra'il, von Abi Hussain, von 'Ikrima, von Ibn 'Abbas, von dem Gesandten Allahs (s.), welcher sagte: „Am Tage der Auferstehung werden alle Menschen mit den Namen ihrer Mütter gerufen werden, außer unserer Schi 'a, denn sie werden mit den Namen ihrer Väter gerufen werden wegen ihrer guten Herkunft."
Abu al-Qasim Dscha'far ibn Muhammad al-Qummi berichtete uns: Abu 'Ali Muhammad ibn Hammam ibn Suhail al-Iskafi berichtete uns: Dscha'far ibn Muhammad ibn Malik sagte uns: Muhammad ibn Ni'ma al-Saluli sagte uns: 'Abdallah ibn al-Qasim sagte uns von 'Abdullah ibn Dschabala, von seinem Vater, welcher sagte: Ich hörte Dschabir ibn Abdillah ibn Hizan al-Ansari sagten: „Eines Tages waren wir, eine Gruppe der Ansar, bei dem Gesandten Allahs (s.): „ Gebt euren Kindern die Liebe zu 'Ali ibn Abi Talib ein, denn wer immer ihn liebt, der soll wissen, dass er rechtgeleitet ist, und wer immer ihn hasst, soll wissen, dass er im Irrtum ist."
Abu al-Dschaisch Muzaffar ibn Muhammad al-Balchi berichtete mir. Abu Bakr Muhammad ibn Ahmad ibn Abi al-Thaldsch informierte mich: Al-Hussain ibn Ayyub berichtete mir von Muhammad ibn Ghalib, von 'Ali ibn al-Hussain, von al-Hassan ibn Mahbub, von Abu Hamza al-Thumali, von Abu Ishaq al-Sabi'i, von Baschir al Ghiffari, von Anas ibn Malik, welcher berichtete.
„Ich war ein Diener des Gesandten Allahs (s.). Eines Abends brachte Umm Habi-ba bint Abi Sufyan dem Gesandten Allahs (s.) Wasser, damit er die Gebetswaschung (wudhu') durchführen konnte. Er sagte zu mir: 'O Anas, in diesem Moment wird der Fürst der Gläubigen durch diese Tür zu dir kommen, der Beste der Sach-
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walter (wasiyyun), der Erste unter den Menschen, der den Islam annahm, der Wissendste und der Vorzüglichste unter ihnen.' 'O Allah, lasse ihn von meinem Stamm sein', erwiderte ich, und fast in diesem Moment trat 'Ali ibn Abi Talib durch die Tür, während der Gesandte Allahs (s.) seine Gebetswaschung durch-ßhrte. Der Gesandte Allahs (s.) spritzte das Wasser ins Gesicht des Fürsten der Gläubigen (a.) bis dessen Augen damit (mit dem Wasser) voll waren. 'O Gesandter Allahs', sagte 'Ali (a.),'„ist irgendeine Unreinheit auf mir?', und der Prophet (s.) sagte zu ihm: 'Es ist nur Gutes auf dir, du bist von mir, und ich bin von dir, du wirst an meiner Stelle die Regierungsgeschäfte führen, du wirst meine Schulden begleichen (d.h. meine Pflichten für mich ausführen), meinen Leichnam waschen und mich in meinem Grab bestatten. Du wirst (den Fragen) nach mir von den Leuten zuhören, und du wirst ihnen nach mir (den Islam) erklären. 'O Gesandter Allahs', sagte 'Ali (a.), 'hast du es ihnen denn nicht verkündet?', 'Doch'; erwiderte er, 'aber du sollst ihnen die Dinge klar machen, über die sie nach mir uneins sein werden.'"
Abu al-Dschaisch al-Muzaffar ibn Muhammad berichtete mir von Muhammad ibn Ahmad ibn Abi al-Thaldsch: Mein Großvater berichtete mir: 'Abdullah ibn Dahir berichtete uns: Abu Dahir ibn Yahya al-Ahmari al-Muqri berichtete mir von al-A'masch, von 'Abaya al-Asadi, von ibn 'Abbas: „Der Prophet (s.) sagte zu Umm Salama (r.): 'Höre und bezeuge, dass dieser 'Ali der Fürst der Gläubigen und der Herr der Testamentsvollstrecker ist.'"
Mit dieser Überlieferungskette, von Muhammad ibn Abi al-Thaldsch: Mein Großvater berichtete mir : 'Abd al-Salam ibn Salih berichtete uns: Yahya ibn al-Yaman erzählte uns: Sufyan al-Thawry berichtete uns von Abu al-Dschahhaf, von Mua-wiya ibn Thalaba: „Jemand sagte zu Abu Dharr (r.): 'Ernenne jemanden zum Testamentsvollstrecker', und er sagte; 'Ich habe schon einen Testamentsvollstrecker ernannt.' 'Wen?', und er sagte: 'Den Fürsten der Gläubigen.' ‘’Uthman?' 'Nein,' antwortete er (Abu Dharr, a.), 'sondern den Fürst der Gläubigen, 'Ali ibn Abi Talib (a.). Wahrlich, er ist der Dreh- und Angelpunkt der Welt, und der Herr dieser Ummah. Wenn ihr ihn verlieren würdet, dann würdet ihr die Erde und die (Menschen) darauf nicht kennen.'"
Der Bericht von Buraida ibn Chudhaib al-Aslami ist bekannt und berühmt unter den religiösen Gelehrten mit so vielen Überlieferungsketten, dass ihre vollständige Erläuterung zu lang wäre. Er berichtete: „Der Gesandte Allahs (s.) befahl mir, während ich der siebte in einer Gruppe von sieben (Personen) war, unter denen sich auch Abu Bakr, 'Umar, Talha und al-Zubair befanden: 'Grüßt 'Ali mit dem Titel „Amir al-Mu'minin (Fürst der Gläubigen)', und wir begrüßten ihn mit diesem Titel, solange der Gesandte Allahs (s.) unter uns lebte."
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Es gibt viele Beispiele wie diese Berichte, deren Niederschreiben zu weit führen würde, und Allah ist der Überbringer der Wahrheit. Was seine (Imam 'Alis, a.) zahlreichen hervorragenden Eigenschaften angeht, so sind sie so berühmt und so zuverlässig berichtet durch Überlieferung und durch den Konsensus der religiösen Gelehrten (idschma'), (was bedeutet,) dass sie nicht die Überlieferungsketten der Berichte benötigten; da sie so zahlreich sind, würde ihre Erläuterung das Buch zu lang machen. In unserer Niederschrift wird ein Auszug davon genügen, anstatt sie alle aufzulisten, in der Absicht, der wir dieses Buch zugrunde gelegt haben, so Allah will.
Die Zusammenkunft mit den Banu 'Abd al-Muttalib
Unter diesen ist der Bericht, (der davon handelt,) dass der Prophet (s.) seine eigene Familie und seine Stammesmitglieder am Anfang seiner Mission für den Islam versammelte. Er zeigte ihnen den Glauben und ersuchte sie um Hilfe gegen die Ungläubigen und die Feinde, und er garantierte ihnen dafür Ansehen in dieser Welt sowie Ehre und Lohn im Himmel, doch keiner von ihnen antwortete ihm, außer dem Fürsten der Gläubigen (a.). Deshalb garantierte er ihm die Verwirklichung der Brüderlichkeit, die Stellung seines Helfers (wazir) und seines Testamentsvollstreckers, seines Erbes und seines Nachfolgers, und er verkündete, dass er unweigerlich ins Paradies kommen würde. Dies wird im Bericht der (Zusammenkunft) des Hauses überlieferte (Hadith ad-Dar), über dessen Richtigkeit die Überlieferer übereinstimmen:
Als der Gesandte Allahs (s.) die Mitglieder der Banu 'Abd al-Muttalib im Hause Abi Talibs (r.) versammelte, waren sie etwas mehr oder weniger als vierzig Männer an jenem Tag, wie die Überlieferer berichteten. Er ließ ihnen ein Essen servieren aus dem Schenkel eines Schafs mit einem mudd1 Weizen und einem Sa'2 Milch. Jeder Mann von ihnen war bekannt dafür, dass er ein ganzes Lamm an einer Sitzung essen sowie ein Farq3 trinken konnte. Er (der Prophet, s.) beabsichtigte dadurch, dass er der Gruppe nur eine geringe Menge Essen und Getränken servierte, ihnen ein klares Zeichen zu bringen, indem er sie mit dem sättigte und ihren Durst stillte, was normalerweise nicht einmal einen von ihnen sättigen und seinen Durst löschen konnte. Dann ließ er ihnen (das Essen) servieren, und die Gruppe aß von dieser geringen (Menge), bis sie völlig satt waren, und was sie gegessen und getrunken hatten, war nicht deutlich geworden. Er verblüffte sie damit und verdeutlichte ihnen das Zeichen seines Prophetentums und das Anzeichen seiner Wahrhaftigkeit durch den Beweis Allahs, Des Erhabenen. Nachdem sie bis zu
entspricht 750 g (siehe „Adschwiba al-istifta'at" von As-Seyyid Ali Al-Hussain Al-Khamene'i altarabische Flüssigkeitseinheit farq: Flüssigkeitsmaß
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ihrer Sättigung gegessen und getrunken hatten, sagte er zu ihnen: „Banu 'Abd al-Muttalib, Allah hat mich zu der gesamten Schöpfung gesandt, und vor allem hat Er mich zu euch geschickt. Er (Allah) sagte: „ Und warne deine nächsten Verwandten..."1.
Ich rufe euch auf zwei Aussagen zu machen, die leicht für die Zunge, aber schwer auf der Waage (Allahs) sind. Durch diese könnt ihr die Führer der Araber und Nicht-Araber ('adscham) sein, und durch sie werden die Nationen sich euch unterwerfen. Ihr werdet durch sie ins Paradies eingehen, und durch sie werdet ihr vor dem Feuer gerettet werden. Es ist die Bezeugung, dass es keinen Gott außer Allah gibt, und dass ich der Gesandte Allahs bin. Wer immer mir in dieser Angelegenheit folgt und mir darin bei ihrer Ausführung hilft, wird mein Bruder, mein Testamentsvollstrecker, mein Helfer, mein Erbe und mein Stellvertreter (chalifa) nach mir."
Niemand von ihnen antwortete ihm, doch der Fürst der Gläubigen (Imam 'Ali, a.) berichtete (später): „Ich stand vor ihm unter ihnen auf. Zu jener Zeit war ich der Jüngste von ihnen und hatte die dünnsten Beine, und meine Augen waren entzündet. Ich sagte: 'O Gesandter Allahs, ich werde dir helfen!' 'Setz dich', sagte er zu mir. Dann wiederholte er ein zweites Mal, was er zu den Leuten gesagt hatte, und sie schwiegen (wiederum). Ich stand auf und sagte das, was ich zuerst gesagt hatte, und (wieder) sagte er, dass ich mich setzen solle. Dann wiederholte er seine Aussage zu den Leuten ein drittes Mal, und (abermals) sprach niemand von ihnen auch nur ein Wort. Ich erhob mich (wiederum) und sagte: 'Ich werde dir in dieser Sache helfen, o Gesandter Allahs.' Er sagte: 'Setz dich nieder. Du bist mein Bruder, mein Testamentsvollstrecker, mein Helfer (wazir), mein Erbe und nach mir mein Nachfolger (chalifa). Die Leute standen auf und sagten zu Abi Talib: 'Heute gratulieren wir dir, dass du in die Religion deines Neffen eingetreten bist, der deinen Sohn zum Führer über dich gemacht hat2.'"
Diese herausragende Stellung ist allein dem Fürsten der Gläubigen (a.) vorbehalten, und niemand von den ersten Muhadschirun3 und den Ansar4 hatten daran Anteil, noch sonst irgendjemand von den Leuten des Islam. Niemand sonst ist ihm an Verdiensten gleich, nicht einmal annähernd. In den Berichten über ihn (a.) wird gezeigt, dass der Prophet (s.) durch ihn seine Botschaft verkünden, seine Mission offenlegen und die Wahrheit des Islam verkünden konnte.
1 Heiliger Qur'an, 26 / 214
Letztere Aussage war eine Verhöhnung des Propheten durch seine Angehörigen, die sich darüber lustig machten, dass ein Jüngerer über einen Älteren gestellt werden sollte, Anm. d. Übers.
Muhadschirun: Die „Auswandernden", d.h. diejenigen unter den Muslimen, die von Mekka nach Medina ausgewandert sind, d.h. die Hidschra gemacht haben (Anm. d. Übers.).
Ansar. „Helfer", diejenigen der Muslime in Medina, die die aus Mekka ausgewanderten Muslime (Muhadschirun) aufnahmen und sie versorgten (Anm. d. Übers.)
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Wenn er nicht gewesen wäre, dann wäre die Religion nicht gefestigt, das göttliche Gesetz (Scharia) nicht begründet und die Einladung zum Islam (da'wa) nicht erfolgt worden. Er (a.) war der Helfer des Islam, der Unterstützer desjenigen, der um Allahs willen (zum Islam) einlud. Dadurch, dass er dem Propheten der Rechtleitung (s.) die Hilfe garantierte, vollendete er (für den Propheten), was dieser wollte. Darin liegt so ein Verdienst, den nicht (einmal) die Berge aufwiegen können, noch sind alle (anderen) Tugenden ihm an Position und Rang gleich.
Die Umstände der Auswanderung des Propheten (s.) aus Mekka
Ein anderes Beispiel (dafür) ist (die Begebenheit), als der Prophet (s.) nach dem Beschluss der Stammesoberhäupter der Quraisch, ihn zu töten, die Auswanderung befahl. Er (Imam Ali, a.) wäre nicht in der Lage gewesen, ihre Pläne zu durchkreuzen, wenn er Mekka verlassen hätte. Er wollte seine (des Propheten) Abreise geheimhalten und die Information (über die Auswanderung) von ihnen verbergen, damit dieser seine Abreise in Sicherheit vor ihnen antreten konnte. Er (der Prophet, s.) teilte dies dem Fürsten der Gläubigen (a.) mit und befahl ihm, es geheimzuhalten. Er gab ihm den Auftrag, ihn zu schützen, indem er in seinem (d.h. des Propheten) Bett übernachten solle, damit sie (die Quraisch) nicht wissen würden, dass er es sein würde, der im Bett des Propheten schlafen würde, und damit sie annehmen sollten, dass es der Prophet sei, der dort schlief, wie er es in den vorhergehenden Nächten getan hatte. Der Fürst der Gläubigen (a.) übergab sein Leben Allah, Dem Erhabenen, in Gehorsam Ihm gegenüber im Austausch gegen das des Propheten (s.), um ihn vor dem Plan der Feinde zu retten und ihm so Sicherheit und Überleben zu garantieren und um ihm damit den Weg zu seinem Ziel zu ebnen, (die Leute) zum Glauben einzuladen, die Religion zu etablieren und das göttliche Gesetz (Scharia) zu veröffentlichen. So übernachtete er (a.) im Bett des Gesandten Allahs (s.), mit dessen Gewand bekleidet. Die Leute, die den Plan verfolgten, den Propheten (s.) zu töten, kamen zu ihm und umzingelten ihn, und sie waren bewaffnet. Sie warteten die Morgendämmerung ab, damit sie ihn offen töten konnten, so dass sein Blut so ausfließen würde, damit die Banu Haschim sehen sollten, dass seine Mörder von allen Stämmen (der Quraisch) stammten. Dann wäre es ihnen nicht möglich gewesen, ihn zu rächen, da jeder an seinem Blut(-vergießen) einen Anteil haben würde. Jedem Stamm bliebe somit erspart, seine Gruppe zu bekämpfen und sich so von seiner Familie zu trennen.
Das war der Grund für die Rettung des Propheten (s.), so dass sein Blut nicht vergossen wurde und er bis zum Befehl seines Herrn am Leben blieb. Wenn der Fürst der Gläubigen (a.) und das, was er getan hatte, nicht gewesen wären, dann wäre es dem Gesandten Allahs (s.) nicht möglich gewesen, (den Islam) zu verkünden und
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(seinen Auftrag) auszuführen, und er hätte auch nicht überlebt. Durch ihn (Imam Ali, a.) überwand er den Neid (der Leute) und die Feinde.
Am Morgen, als die Leute sich auf ihn (den Propheten) stürzen wollten, sprang er (Imam Ali, a.) auf sie zu. Als sie ihn erkannten, stoben sie auseinander und entfernten sich. Ihre List gegen den Propheten (s.) war fehlgeschlagen. Die Maßnahmen, die sie zu seiner Ermordung ergriffen hatten, waren zunichte gemacht worden. Ihre Vermutungen waren dahin, und ihre Hoffnungen hatten sich zerschlagen. Auf diese Weise wurde der Glaube etabliert, der Satan bezwungen und die Anhänger des Unglaubens und der Feindseligkeit gedemütigt. Niemand von den Muslimen war dem Fürsten der Gläubigen (a.) in diesen Ruhmestaten gleich, noch ist irgendeiner unter irgendwelchen Umständen ihm vergleichbar, noch kommt ihm irgendjemand (auch nur) an Verdiensten nahe gemäß richtiger Betrachtungsweise. Hinsichtlich des Fürsten der Gläubigen (a.) und aufgrund seiner Übernachtung im Bett (des Propheten, s.) sandte Allah, Der Erhabene, folgenden Vers herab:
„ Und manch einer unter den Menschen würde sich selbst verkaufen im Trachten nach Allahs Wohlgefallen, und Allah ist gütig gegen die Diener.“1
Der Fürst der Gläubigen (a.) erfüllt in Mekka die Verpflichtungen des Propheten (s.)
Der Prophet (s.) war der Bevollmächtigte der Quraischiten über die Dinge, die sie hinterlegen wollten. Als er plötzlich vor den Ungläubigen aus Mekka fliehen musste, fand er unter seinem Volk und seiner Familie niemanden, dem er das, was ihm hinterlegt worden war, (selber) anvertrauen konnte, außer dem Fürsten der Gläubigen (a.). Er ernannte ihn (a.) als seinen Vertreter, damit er (an seiner Stelle) die anvertrauten Dinge ihren Besitzern zurückerstatten und die Schulden, die er bei ihnen hatte, zurückzahlen sollte.2 Dann versammelte er seine Töchter, die Frauen aus seiner Familie und seine Ehefrauen und vertraute sie ihm (Imam Ali, a.) für die Auswanderung an, denn er sah niemanden unter den ganzen Leuten (als würdig an), seinen (Imam Alis a.) Platz einzunehmen. So verließ er (der Prophet, s.) sich auf seine Treue, Mut und Tapferkeit, und er setzte sein Vertrauen im Hinblick auf die Verteidigung seiner Familie und seiner Schutzbefohlenen auf seinen Mut und seine Stärke. Er verließ sich auf seine Zuverlässigkeit hinsichtlich seiner Familie und seiner Frauen. Er erkannte in seiner (Imam Alis, a.) Frömmigkeit und seiner Immunität vor Irrtum und Fehlern ('ismah) etwas, wodurch seine Seele aufgrund seiner Verlässlichkeit in dieser Sache beruhigt war.
1 Heiliger Qur'an: 2: 107 Siehe al-Tabari, Ibn Ishaq zitierend; Ibn Hischam: „Sira", 334-5.
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Ali (a.) führte seine Aufgabe perfekt aus: Er gab jedes anvertraute Gut seinem Besitzer zurück; er gab jedem das, was ihm zustand; er beschützte die Töchter und Frauen des Propheten (s.) und wanderte mit ihnen aus, wobei er zu Fuß ging, damit er sie vor den Feinden und den Gegnern schützen konnte. Er behandelte sie freundlich auf der Reise, bis er sie nach Medina brachte mit dem besten Schutz und Behütung, freundlichster Begleitung und bester Organisation. Der Prophet (s.) nahm ihn in seinem Hause auf, als er in Medina ankam und erlaubte ihm, bei ihm und mit seinen Frauen und Kindern zu bleiben. Er schloss ihn von keiner seiner Angelegenheiten aus, noch hielt er die innersten und geheimsten seiner Belange vor ihm zurück. Dies ist eine hervorragende Eigenschaft, die er (Ali, a.) allein innehatte unter seiner (des Propheten, s.) gesamten Familie und seinen Anhängern. Niemand seiner Gefährten oder Anhänger teilten dies, und in keinem anderen Geschöpf außer ihm zeigte sich eine solche Tugend, die seiner auch nur annähernd in Erscheinung und (Härte der) Prüfung glich. Das war zusätzlich zu seinen hervorragenden Errungenschaften, die wir erwähnten, sowie deren prächtige Verdienste und ihre Ehrenhaftigkeit in den Herzen derjeniger, die nachdenken.
Der Fürst der Gläubigen korrigiert die Verbrechen, die von Chal id ibn al-Walid begangen wurden1
Allah, Der Erhabene hat ihn (Imam Ali, a.) für die Aufgabe auserwählt, das in Ordnung zu bringen, was von denjenigen vernachlässigt wurde, die gegen die Befehle des Propheten (s.) opponierten und das zu verbessern, was sie verdorben hatten, bis er die Grundlagen der Rechtschaffenheit in Kraft gesetzt hatte. Diese (die Rechtschaffenheit) wurde angetrieben durch seine Hand, das Glück seiner Anstrengung, seine gute Organisation und den zwangsläufigen Erfolg, den er den Angelegen der Muslime brachte. Die Grundpfeiler der Religion wurden durch ihn aufrechterhalten.
Der Prophet (s.) schickte Chalid ibn al-Walid zu den Banu Dschadhima, um sie zum Islam einzuladen, nicht um sie zu bekriegen, doch dieser widersetzte sich seinem Befehl, brach sein Versprechen, rebellierte gegen seine Religion und tötete Leute, die den Islam (bereits) angenommen hatten. Er verriet ihren geschützten Status, als sie den Glauben angenommen hatten, und er legte die rohe Handlungsweise der Unwissenheit an den Tag und wandte die Methode der Ungläubigen und der Feinde an.
Den vollen Hergang von Chalid ibn al-Walids Mission und deren Korrektur durch Imam Ali (a.) steht in al-Tabari: 1: 1244, Ibn Ishaq zitierend; Ibn Hischam in seiner „Sira": 833-40, al-Waqidi: „Al-Maghazi", (Oxford, 1966), 2: 875-84
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Seine Taten schadeten dem Islam, und diejenigen, die der Prophet (s.) zum Glauben eingeladen hatte, wären fast durch ihn (Chalid) vom Propheten abgeschreckt worden, und fast wäre das System der Ordnung im Glauben durch seine Tat zunichte gemacht worden. Daher war der Gesandte Allahs (s.) darum bemüht, das, worin er (Chalid ibn al-Walid) übertrieben hatte, zu korrigieren und das, was er verdorben hatte, wieder gut zu machen. Er zahlte die Entschädigungszahlung gemäß dem göttlichen Gesetz (Schari\) dafür an den Fürsten der Gläubigen (a.) und schickte ihn (dorthin), um die Leute versöhnlich zu stimmen, ihren Hass zu besänftigen und ihnen Freundlichkeit zu erweisen, indem er sie in ihrem Glauben festigte. Er befahl ihm (Imam Ali, a.), die Entschädigungszahlung für die Ermordeten zu zahlen und damit diejenigen zufrieden zu stellen, die für die Lebendigerhaltung ihres Blutes zuständig waren (d.h. um sie an der Blutrache zu hindern).
Der Fürst der Gläubigen (s.) erreichte damit (ihre) vollkommene Zufriedenheit darin, denn er fügte dem (Betrag), den er (zu zahlen) verpflichtet war, noch eine Spende hinzu von dem Geld, das er bei sich hatte und sagte zu ihnen: „Ich habe die Entschädigungszahlung für eure Getöteten gezahlt, und zusätzlich dazu habe ich euch Geld gegeben, das ihr an die, die euch nachfolgen, weitergeben könnt, so dass Allah mit Seinem Gesandten zufrieden sein möge und (auch) ihr durch Seine Güte gegen euch zufrieden sein mögt." Der Gesandte Allahs (s.) distanzierte sich öffentlich in Medina von den Taten Chalids gegen sie, was er (Imam Ali, a.) ihnen übermittelte. Durch die Lossagung des Gesandten Allahs (s.) von den Verbrechen Chalids und die Schlichtung durch den Fürsten der Gläubigen (a.) stimmten die Leute (einer Versöhnung) zu, trotz dessen, was ihnen angetan worden war. So vollendete er die Rechtschaffenheit, und der Gegenstand der Verderbnis wurde ausgeschaltet. Niemand außer dem Fürsten der Gläubigen (a.) wurde mit so einer Aufgabe betraut, noch unternahm irgendjemand anders aus der Gemeinschaft außer ihm etwas gleich diesem, noch wollte der Gesandte Allahs (s.) jemand anderem als ihm so eine Aufgabe auferlegen.
Diese ruhmreiche Tat übertraf jede Tugend, die andere außer dem Fürst der Gläubigen (a.) zu Recht oder zu Unrecht beanspruchten, sie war eine Auszeichnung des Fürsten der Gläubigen (a.), die niemand unter ihnen mit ihm teilte, noch wurde eine gleichwertige Tat von einem anderen als ihm durchgeführt.
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Die Geheimhaltung der Eroberung Mekkas1
(Ein weiterer Beweis für die Auszeichnung Imam Alis (a.) ist die Begebenheit,) als der Prophet (s.) Mekka erobern wollte. Da bat er Allah, Erhaben ist Sein Name, darum, die Informationen darüber vor den Quraisch zu verbergen, so dass sie nicht plötzlich (die Stadt) betreten könnten. Er (Imam Ali, a.) hatte seinen Plan, dorthin zu reisen, auf die Geheimhaltung aufgebaut. Aber Hatib ibn Abu Balta'a schrieb den Mekkanern (einen Brief), in dem er ihnen von dem Entschluss des Gesandten Allahs (s.) mitteilte, die Stadt zu erobern. Er gab den Brief einer farbigen Frau, die nach Medina gekommen war, um dort für die Leute um Entschuldigung zu bitten, damit ihnen vergeben werden möge. Er befahl ihr, ihn (einigen) Leuten von den Mekkanern zu geben, deren Namen er ihr nannte, und er sagte ihr, sie sollte nicht den Hauptweg benutzen. Da kam darüber eine Offenbarung zum Gesandten Allahs (s.) herab. Er rief den Fürsten der Gläubigen (a.) und sagte: „Einer meiner Gefährten hat den Mekkanern geschrieben, um sie über uns zu informieren. Ich hatte Allah, den Allamächtigen, gebeten, dass er die Informationen über uns geheimhalten möge. Eine farbige Frau hat den Brief, und sie hat einen der Nebenwege genommen. So nimm dein Schwert, hole sie ein, und nimm ihr den Brief weg. Lasse sie gehen und bringe ihn (den Brief) zu mir."
Dann rief er al-Zubair ibn al-Awwam und sagte zu ihm: „ Gehe mit Ali ibn Abi Talib auf diese Reise", und sie machten sich auf den Weg, ohne den Hauptweg einzuschlagen. Sie holten die Frau ein, und al-Zubair ging zuerst zu ihr hin und fragte sie nach dem Brief, den sie bei sich hatte. Doch sie leugnete es und schwor, dass sie nichts bei sich hatte und weinte. „Ich sehe keinen Brief an ihr, Abu al-Hassan ", sagte al-Zubair, „lass uns zum Gesandten Allahs zurückkehren und ihm berichten, dass ihre Reise harmlos ist." „Der Gesandte Allahs (s.) hat mir mitgeteilt, dass sie einen Brief bei sich hat", sagte der Fürst der Gläubigen (a.), „und er befahl mir, ihn ihr wegzunehmen, und du sagst, dass sie keinen Brief bei sich hat?" Dann zog er sein Schwert, ging auf sie zu und sagte: „Bei Allah, wenn du den Brief nicht herausgibst, dann werde ich dich entschleiern und danach köpfen." „Da doch kein Ausweg daraus ist", erwiderte sie, „dann wende dein Gesicht von mir ab, Ali ibn Abi Talib". Er (a.) wandte sein Gesicht von ihr ab, und sie enthüllte ihren Schleier und zog den Brief aus ihrem Haar hervor. Der Fürst der Gläubigen nahm ihn an sich und ging damit zum Propheten (s.).
Er ordnete an, dass zu einem gemeinsamen Gebet gerufen werden sollte (d.h. jeder sollte daran teilnehmen), und die Leute wurden in die Moschee gerufen, bis sie mit
Siehe al-Tabari, 1626-7, Ibn Ishaq in seiner „Sira" zitierend 833-40, und al-Waqidi „al-Maghazi", 2: 797-9. In der ersten beiden Berichten ist es Imam Ali, (a.) der die Frau dazu bringt, den Brief herauszugeben. In al-Waqidi's Bericht sind beide Männer gleichermaßen dafür verantwortlich, sie dazu zu veranlassen, den Brief herzugeben.
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ihnen gefüllt war. Dann stieg der Prophet (s.) auf die Kanzel, nahm den Brief in die Hand und sagte: „Ihr Leute, ich hatte Allah, den Mächtigen und Erhabenen, darum gebeten, dass Er die Information über uns (d.h. über die beabsichtigte Eroberung Mekkas) vor den Quraisch verborgen halten möge. Doch einer von euch hat den Einwohnern Mekkas einen Brief geschrieben und ihnen (darin) über uns berichtet. Derjenige, der den Brief geschrieben hat, soll aufstehen. Wenn er das nicht tut, dann wird die Offenbarung (Allahs) ihn enthüllen." Niemand erhob sich. Der Gesandte Allahs (s.) wiederholte ein zweites Mal, was er gesagt hatte, und er sagte: „Der Schreiber des Briefes soll sich erheben, ansonsten wird ihn die Offenbarung enthüllen", und Hatib ibn Abu Balta'a erhob sich, und er zitterte wie ein Palmblatt an einem stürmischen Tag. „Gesandter Allahs," sagte er, „ich habe den Brief geschrieben. Ich habe keine Heuchelei begangen, nachdem ich den Islam angenommen hatte, noch habe ich Zweifel nach meiner festen Überzeugung (über den Islam)." „Was brachte dich dann dazu, diesen Brief zu schreiben?", fragte der Prophet (s.). „Gesandter Allahs," sagte er, „ich habe Familienangehörige in Mekka, und ich habe keine anderen Stammesangehörigen ('aschira) dort, und ich befürchtete, dass ihnen unsretwegen ein Unglück geschehen könnte. Dieser Brief war (ein Versuch), meiner Familie eine helfende Hand zu reichen, um sie zu unterstützen. Ich habe es nicht getan, weil ich Zweifel an der Religion hatte." Umar ibn al-Chattab sagte: „ Oh Gesandter Allahs, lass mich ihn töten, denn er hat einen Akt der Heuchelei begangen." „Er ist einer von denen, die (die Schlacht von) Badr mitgekämpft haben," sagte der Gesandte Allahs (s.), „vielleicht wird Allah (gnädig) auf sie schauen und ihnen vergeben. Bringt ihn aus der Moschee." Dann begannen die Leute, ihn in den Rücken zu stoßen, bis sie ihn hinausgebracht hatten, wobei er zum Propheten (s.) gewandt diesen um Gnade anflehte. Da befahl der Prophet, ihn zurückzubringen und sagte zu ihm: „Ich habe dir vergeben, und für dein Verbrechen bitte deinen Herrn um Vergebung, und begehe so ein Verbrechen nicht noch einmal."
Und diese großartige Tat schließt sich denen an, die ihr vorangingen. Dadurch vollendete der Gesandte Allahs (s.) die Vorbereitung für das Einmarschieren in Mekka, sich vor den Leuten zu schützen und ihr Wissen von seinen Absichten ihnen gegenüber zu verhindern, bis er sie plötzlich überraschte. In der Angelegenheit des Briefes, welcher der Frau fortgenommen wurde, konnte er sich auf niemanden verlassen außer auf den Fürst der Gläubigen (a.), denn er fragte niemanden um Rat in dieser Sache außer ihm, und er verließ sich auf keinen anderen außer auf ihn. Durch ihn (a.) wurde der wichtigen Aufgabe Genüge getan und das gewünschte (Ziel) erreicht; seine Ordnung wurde festgelegt, das Wohlergehen der Muslime (wurde gesichert) und die Religion verbreitet. Die Tatsache, dass Zubair mit dem Fürsten der Gläubigen (a.) entsandt worden war, kann ihm nicht als Verdienst angerechnet werden, denn er erfüllte seine Aufgabe nicht (da er der Frau den Brief nicht entlocken konnte), und seine Ausführung war nutzlos. Der Gesandte Allahs (s.) hatte ihn nur deshalb geschickt, weil er durch seine Mutter Safiyya
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bint 'Abd al-Muttalib zu den Banu Haschim gehörte, und er wollte die Aufgabe, deren Ausführung der Geheimhaltung bedurfte, speziell einem Mitglied seiner Familie geben. Al-Zubair war mutig, zusätzlich zu seiner verwandtschaftlichen Bindung zu dem Fürsten der Gläubigen (a.). Er (der Prophet, s.) wusste, dass er (al-Zubair) ihm (Imam Ali, a.) in seiner Mission helfen würde, denn die Ausführung der Aufgabe war für beide wichtig, denn sie hing mit ihnen insoweit zusammen, da das, was die Banu Haschim allgemein betraf, für sie beide besonders galt. Al-Zubair war ein Anhänger des Fürsten der Gläubigen (a.). Doch es unterliefen ihm (Fehler) während seiner Mission, die mit einem korrekten Urteilsvermögen nicht in Einklang standen, und der Fürst der Gläubigen (a.) hinderte ihn daran (,diesen Taten zu folgen). Es gibt darin, was wir in dieser Geschichte dargelegt haben, Beweise für die Vorrangstellung des Fürsten der Gläubigen (a.) hinsichtlich seiner Ruhmestaten und Tugenden, die niemand mit ihm gemein hatte, und niemand anders konnte ihn an Verdiensten auch nur annähernd erreichen, und Allah ist der Gepriesene.
Das Tragen des Banners bei der Eroberung Mekkas1
Unter den (Beweisen für Imam Alis besondere Stellung ist die Tatsache), dass der Prophet (s.) am Tage der Eroberung das Banner Sa'd ibn Ubada gab und diesem befahl, damit in Mekka einzumarschieren und es vor sich herzutragen. Sa'd nahm es und rezitierte folgenden Reim: „Heute ist der Tag des Schlachtens, der Tag, an dem jede Frau gefangen genommen wird. "2 „Hörst du denn nicht", fragten einige der Leute den Propheten (s.), „was Sa'd ibn Ubada sagt? Bei Allah, wir fürchten, dass der heutige Tag für ihn (nur) ein Angriff auf die Quraisch bedeutet." „Hole Sa'd ein," sagte er (der Prophet, s.) zum Fürsten der Gläubigen (a.) „und nimm ihm das Banner weg. Du sollst derjenige sein, welcher mit ihm einmarschiert."
So lenkte der Gesandte Allahs(s.) durch den Fürsten der Gläubigen (a.) das wieder in die richtige Bahn, was durch Sa'ds (überschwängliches) Vorpreschen und seinen (beabsichtigten) Angriff auf die Mekkaner beinahe entgleist wäre. Er wusste, dass es den Ansar nicht gefallen würde, wenn irgendjemand von den Leuten das Banner von ihrem Führer Sa'd wegnehmen und ihn seiner Stellung entheben würde, außer wenn es jemand wäre, der in einem ähnlichem Zustand war wie der Prophet (s.) hinsichtlich seines mächtigen Rangs, seiner hohen Position und seiner Befehlsgewalt, dem zu gehorchen verpflichtend war und der nicht zulassen würde, dass Sa'd darin zögert, ihm jenes Kommando zu übergeben. Wenn jemand außer dem Fürsten der Gläubigen (a.) in Gegenwart des Propheten (s.) gewesen wäre, der
Dieser Bericht basiert auf al-Tabari, 1, 1632, Ibn Ishaq zitieren, Ibn Hischam: „Sira": 816: ausführlichere Version siehe al-Waqidi: „al-Maghazi": 1: 1731-2 Hier nur sinngemäß übersetzt (Anm. d. Übers.)
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die Angelegenheit wieder ins rechte Lot bringen könnte, dann hätte er sich mit der Sache an ihn gewandt, oder er hätte dort seine Eignung dafür erwähnt, das der Fürst der Gläubigen (a.) in Angriff nahm. Wenn man nur anhand der tatsächlichen Taten urteilen kann, dann war das, was der Prophet (s.) mit dem Fürsten der Gläubigen tat, deswegen, um ihn zu erhöhen und zu ehren und ihm die Würdigung zuzuerkennen, der er (Imam Ali, a.) seiner Meinung nach würdig war, (nämlich) hinsichtlich dessen, dass er die Dinge korrigierte und das berichtigte, was durch die Tat eines anderen als ihn falsch gelaufen wäre, wie wir erwähnt haben, und dann muss man ihn in dieser ruhmreichen Tat als jemanden betrachten, der sich durch diese von anderen unterschied, die ihm nicht gleich waren, und (als jemand, der) durch ihre Ehrenhaftigkeit vor all den anderen ausgezeichnet worden war.
(Ein weiteres Beispiel für die Sonderstellung Imam Alis (a.),) worüber alle Historiker (ahl-al-sira) übereinstimmen, ist (die Tatsache, dass) der Prophet (s.) Chalid ibn al-Walid zu den Jemeniten schickte, damit er sie zum Islam einladen sollte. Er schickte eine Gruppe von Muslimen mit ihm, darunter Bara'a ibn Azib (r.). Chalid hielt sich sechs Monate bei den Leuten auf und lud sie zum Islam ein, doch niemand ging darauf ein. Das kränkte den Gesandten Allahs (s.). Er rief den Fürst der Gläubigen (a.) und befahl ihm, Chalid und diejenigen, die mit ihm waren, zurückzuschicken. Jedoch sagte er, dass, wenn irgendjemand von Chalids Leuten mit ihm (Imam Ali, a.) bleiben wolle, er ihn lassen solle.
Al-Bara'a berichtete: „Ich war einer von denen, die ihm (Imam Ali, a.) folgten. Als wir zu den ersten der Jemeniten kamen und die Nachricht (vom Kommen Imam Alis, a.) die Leute erreichte, versammelten sie sich bei ihm. Ali ibn Abi Talib (a.) verrichtete das Morgengebet mit uns, dann stellte er sich vor uns. Er lobte und pries Allah, dann verlas er den Leuten den Brief des Gesandten Allahs (s.). Alle Leute des (Stammes) Hamdan nahmen an einem einzigen Tag den Islam an. Der Fürst der Gläubigen (a.) teilte dieses brieflich dem Gesandten Allahs (s.) mit, und als dieser den Brief las, war er erfreut und beglückt. Er vollführte eine Niederwerfung aus Dank (sadschda al-schukr) an Allah, den Erhabenen. Er hob sein Haupt und setzte sich. Er sagte: , Friede sei mit den Hamdan, dann, nachdem die Hamdan den Islam angenommen haben, werden (die restlichen) Jemeniten ihnen in den Islam folgen.'"
Auch dies ist die großartige Tat des Fürsten der Gläubigen (a.). Niemand von seinen Gefährten hatte weder das gleiche, noch auch nur Ähnliches vollbracht. Denn er (der Prophet, s.), als er die Angelegenheit stoppen wollte, wegen der er Chalid
Dieser Bericht ist derselbe wie von al-Tabari berichtet, 1,1731-2
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ibn al-Walid geschickt hatte, weil er fürchtete, dass er Verderben stiften könne, fand niemanden, der ihm helfen konnte, außer dem Fürsten der Gläubigen (a.). So beauftragte er ihn, und er führte die Aufgabe bestens aus. Es war die Vorgehensweise Allahs, dass er sie mit Erfolg meisterte, wie es der Vorliebe des Propheten (s.) entsprach. Er war (ein Mann) der Rechtschaffenheit, Freundlichkeit, mit bestem Organisationstalent, reiner Absicht im Gehorsam gegenüber Allah, dem Mächtigen und Hohen, mit (bester) Führungsstärke für diejenigen unter den Leuten, die von ihm geführt wurden, und er ging auf die ein, die auf den (Ruf zum) Islam eingingen. Er war (maßgebend) bei der Kultivierung der Religion, der Stärke des Glaubens und bei der Erläuterung der Botschaft des Propheten (s.) gemäß dessen, was der Prophet (s.) ihm vorgegeben hatte. (Er war fähig,) die Dinge so zu organisieren, wie (vom Propheten gewünscht), dass es ihn (den Propheten) erfreute. Seine frohe Botschaft wurde durch ihn verbreitet, wie seine Freude (des Propheten) an seiner Vollkommenheit unter den gesamten Muslimen. Es wurde festgelegt, dass der Gehorsam von großer Wichtigkeit ist aufgrund der großen Bedeutung des Nutzens, der dadurch erreicht wird, wie auch der Ungehorsam schwerwiegende Folgen nach sich zieht aufgrund des Schadens, der dadurch entsteht. Deshalb sind die Propheten (a.) die Geschöpfe, die den größten Lohn (von Allah) erhalten, dank des großen Nutzens durch ihre Einladung (zu Allah) im Vergleich zu den restlichen Nutzen, die durch Taten der anderen Menschen außer ihnen (ausgeführt) werden können.
Übernahme des Banners bei der Schlacht von Chaibar1
Ähnlich diesem war auch die Vertreibung derjeniger, die bei Chaibar zu fliehen gezwungen waren. Der ehrenwerte Rang des Bannerträgers wurde hochgeschätzt. Dadurch, dass der Bannerträger in die Flucht geschlagen wurde, entstand so viel Verwirrung, das es nicht vor denjenigen mit Einsicht verborgen werden konnte. Dann gab der (erfolglose) Bannerträger das Banner an denjenigen nach ihm weiter. Jedoch auch dieser wurde in die Flucht geschlagen wie der, der ihm vorangegangen war. Dadurch entstand Furcht für den Islam und seine Stellung, nachdem zwei Männer (die das Banner getragen hatten) in die Flucht geschlagen worden waren. Das beunruhigte den Gesandten Allahs (s.), und es zeigte, wie er ignoriert wurde, und es zeigte die schlechte Einstellung ihm gegenüber. So kündigte er an: „Morgen werde ich das Banner einem Mann geben, den Allah und Sein Gesandter lieben, und der Allah und Seinen Gesandten liebt, als einer, der zu (zu der Schlacht) zurückkehrt, ohne zu fliehen, und der nicht zurückkommt, bis Allah ihm den Sieg in seine Hände gelegt hat." Er gab es (das Banner) dem Fürsten der Gläubigen (a.),
Siehe al-Tabari: 1: 1579; ibn Hischam: „Sira": 761-2. Die beiden gescheiterten Männer sind als Abu Bakr und Umar identifiziert worden. Die Verse sind nicht von irgendjemand Bedeutsamen berichtet worden.
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und ihm wurde der Sieg verliehen. Seine Worte bezeichneten diejenigen, die fliehen wollten, und hinderten sie daran, die Eigenschaft zu verkennen, die dem Fürsten der Gläubigen zugesprochen worden waren, wie sie beide auch vor dem Angriff flohen und vor dem Befehl zum Kampf. In der Korrektur (a.) der Situation von Chaibar durch den Fürsten der Gläubigen (a.), die alle anderen außer ihm in den Schatten stellte, lag ein einzigartiger Verdienst, den niemand anderer mit ihm gemeinsam hatte. Darüber sagte Hassan ibn Thabit al-Ansari (folgendes): „'Ali hatte eine Augenentzündung, er brauchte Medizin, doch er konnte niemanden finden, der ihn behandelte. Der Gesandte Allahs heilte ihn mit Speichel, und er segnete den Heiler (raqi). Der Geheilte wurde gesegnet, und (auch) der Heiler. Er (der Prophet, s.) sagte: ,Ich werde das Banner heute einem harten Mann geben, einem Mutigen, der seinen Gott liebt als sein Anhänger. Er liebt meinen Gott, und Gott liebt ihn. Durch ihn wird Allah die unzugänglichen Festungen erobern'.
Damit zeichnete er Ali vor allen anderen Geschöpfen aus, und er nannte ihn seinen Helfer und Bruder."
Offenbarung der Verse der Lossagung2 in Mekka
Ähnlich ist auch das, was in der Geschichte von der Lossagung (bara'a) vorkam, welche der Prophet (s.) an Abu Bakr gab, damit er das Abkommen mit den Götzendienern aufkündigen konnte. Als er noch nicht weit aufgebrochen war, kam Dschibril (a.) zum Propheten herab und sagte zu ihm:
„Allah verliest Seine Grüße an dich und sagt dir: „ (Der Akt der Aufkündigung) soll von niemandem ausgeßhrt werden außer von dir oder einem Mann von dir (d.h. der dir nahe steht)." Der Gesandte Allahs (s.) rief Ali (a.) und sagte zu ihm: „Nimm meine Kamelstute al-Adhba' und hole Abu Bakr ein. Nimm ihm (das Dokument) die Aufkündigung aus der Hand und gehe damit nach Mekka und kündige ihnen damit das Abkommen mit den Götzendienern auf. Lasse Abu Bakr die Wahl, mit dir zu reiten oder zu mir zurückzukehren."
Der Fürst der Gläubigen (a.) bestieg die Kamelstute des Gesandten Allahs (s.), al-Adhwa' und ritt davon, bis er Abu Bakr eingeholt hatte. Dieser war erschrocken, als er sah, dass er von ihm eingeholt worden war. Er ging ihm entgegen und sagte: „Warum bist du gekommen, Abu al-Hassan? Willst du mit mir reisen, oder ist es
1 „Al-Tabaqat al-kubra": 2: 110, „Sahih al-Buchari": 5: 171; „Sahih Muslim": 3: 1441; „Musnad Ahmad": 4: 52: „Al-Mustadrak 'ala al-Sahihain": 3: 38, „Dala'il al-Nubuwwa" 4: 205-213; „Tarich ibn Asakir- tardschuma 'Amir al-Mu'minin (a.)": 1: 174-247; „Al-Bidaya wa al-N'ahaya": 4: 184-188, „Manaqib Ibn al-Maghazi": 176-189. Bara a
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wegen etwas anderem?" „Der Gesandte Allahs (s.) befahl mir, dich einzuholen", antwortete der Fürst der Gläubigen (a.), „damit ich die Verse der Aufkündigung von dir nehme und damit das Abkommen mit den Götzendienern annulliere, und er befahl mir, dir die Wahl zu überlassen, ob du mit mir kommst oder zu ihm (dem Propheten) zurückkehrst." „Ich werde zu ihm zurückkehren", sagte (Abu Bakr), und er ritt zum Propheten zurück, und als er bei ihm ankam, sagte er: „Gesandter Allahs, du hast mich für eine Aufgabe geeignet befunden, wegen der (andere) ihre Hälse zu mir gereckt haben (weil sie es auch gern ausßhren wollten), und als ich mich dafür auf den Weg gemacht hatte, hast du mich davon zurückgeholt. Was ist es, was im Qur'an bezüglich mir herabgesandt wurde?" „Nein", antwortete der Gesandte Allahs (s.), „aber der Vertrauenswürdige (Dschibril, a.) kam zu mir von Allah, dem Allmächtigen und Erhabenen, (mit folgendem Befehl) herab: ,Sie (die Aufkündigung) soll von niemandem für dich ausgeführt werde, außer von dir (selbst) oder einem Mann von dir.' Ali ist von mir, und sie soll an meiner Stelle nur von Ali ausgeführt werden." Dieser Bericht erscheint in einem berühmten Hadith.1
Die Annullierung des Abkommens war demjenigen vorbehalten, der es abgeschlossen hatte, oder demjenigen, der seine Stelle einnehmen konnte im Hinblick auf Befehlsgewalt, Höhe des Ranges, Erhabenheit des Grades, Ehrenhaftigkeit der Stellung: demjenigen, der nie in seinen Taten in Schuld fiel, dessen Worten nicht widersprochen werden konnte, jemand, der genauso war wie derjenige, der das Abkommen abgeschlossen hatte und dessen Anliegen sein Anliegen war. Wenn er ein Urteil fällte, dann führte er es auch durch und blieb dabei, und es war vor Widerspruch gefeit. Denn die Annullierung des Abkommens hing mit der Stärke des Islam zusammen, der Vervollkommnung der Religion und mit dem Wohl der Muslime, mit der vollendeten Eroberung Mekkas und der Förderung des Heils. Allah, der Erhabene, wollte dieses durch die Hand desjenigen durchführen, der einen gepriesenen Namen hatte und hohes Ansehen genoss. Das zeugt von seinem Verdienst, weist auf seinen erhabenen Rang hin und zeichnet ihn vor anderen außer ihm aus. Jener war der Fürst der Gläubigen, Ali ibn Abi Talib (a.). Niemand der Leute besaß Vorzüge, die den Vorzügen nahe kamen, die wir beschrieben haben, noch hatte irgendjemand von ihnen mit ihm irgendetwas gemeinsam von dem, was wir erläutert haben.
Die Beispiele dessen, was wir erwähnt haben, sind so zahlreich, dass die Aufzählung davon dieses Buch zu lang machen würde. Und (allein) die Reden (Imam Alis, a.) würden es ausfüllen, und was wir davon erläutert haben, genügt für das Ziel, das wir gesetzt haben, (nämlich) die mit Vernunft Begabten zu erreichen.
Siehe „Tarich al-Ya'qubi" . 2: 76, „Sira" von Ibn Hischam: 4: 190, „Musnad Ahmad": 1: 3, „Al-Mustadrak ala Sahihain": 3: 51, und Dschami' al-Bayyan" von al-Tabari: 10: 46, „al-Durr al-Manthur": 3: 209, „Tarich Dimaschq- tardschuma Amir al-Mu'minin (a.)": 2: 376-390, „Kanz al-Ummal": 2: 417.
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Militärische Erfolge des Fürsten der Gläubigen (a.)
Was den Kampf betrifft, durch den die Regeln des Islam in Kraft gesetzt wurden und durch die Schaffung dessen, mit dessen Hilfe die Gesetzte und Urteile der Gemeinschaft (milla) festgelegt wurden, war der Fürst der Gläubigen so hervorragend, dass sein Ansehen unter den Menschen verbreitet war und die Berichte über ihn unter den Sunniten und Schiiten sehr zahlreich waren. Weder gab es darüber Meinungsverschiedenheiten unter den Gelehrten, noch bestritten die Rechtswissenschaftler dessen Richtigkeit. Der einzige Zweifel darin (wäre das Ergebnis von) Nachlässigkeit von jemandem, der nicht die (historischen) Berichte betrachtet hat. Niemand von denjenigen, die die historischen Werke betrachtet haben, kann es ablehnen, abgesehen von einem störrischen Lügner, der keine Scham besitzt.
Ein Beispiel dafür ist das, was er bei der Schlacht von Badr tat, und es ist im Qur'an erwähnt. Es war der erste Krieg, der eine Prüfung (des Glaubens der Muslime) war. Furcht erfüllte die Herzen einer Anzahl von Muslimen, und sie wollten aus Angst und Unwillen sich davor zurückhalten, wie es absolut im Tibyan1 erwähnt wurde, wo Er (Allah), der Mächtige und Erhabene, von ihnen erzählt in voller Klarheit und Deutlichkeit: „Dies, weil dein Herr dich nicht ohne Grund aus deinem Hause ßhrte, indes ein Teil der Gläubigen abgeneigt war. Sie streiten mit dir über die Wahrheit, nachdem sie doch deutlich kund geworden, als ob sie in den Tod getrieben würden und (ihn) vor Augen hätten."
Das in Verbindung mit den Worten Allahs: „Seid nicht wie jene, die prahlerisch und um von den Leuten gesehen zu werden aus ihren Wohnstätten auszogen, und die abwendig machen von Allahs Weg. Und Allah umschließt alles, was sie tun .. "3
Die Berichte über ihre Umstände darin folgen aufeinander, auch wenn die Ausdrücke verschieden sein mögen, so stimmt ihre Bedeutung doch überein. Die kurze Zusammenfassung des Berichts über diesen Angriff ist, dass die Götzen nach Badr kamen mit der Absicht, zu kämpfen und rechneten mit dem Sieg aufgrund ihres vielen Geldes, der Anzahl ihrer Ausstattung und ihrer Männer. Die Muslime waren zu jener Zeit eine kleine Gruppe. Einige kamen (zu der Schlacht) unwillig, und sie zeigten ihren Widerwillen und ihren Zwang. Die Quraisch forderten sie zum Einzelkampf heraus und riefen sie dazu auf, sich in der Schlachtlinie zu formieren und
Erklärung, d.h. Heiliger Qur'an
Heiliger Qur'an 8:5-6
Heiliger Qur'an 8, 47 bis zum Ende der Sure
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ihre Plätze einzunehmen. Sie schlugen vor, dass gleichwertige (Kämpfer) aufeinandertreffen sollten. Die Ansar zögerten, vorzutreten, doch hinderte der Prophet sie daran, (das zu tun). „Die Leute haben gleichwertige (Kämpfer) herausgefordert, " sagte er, dann befahl er 'Ali, dem Fürsten der Gläubigen (a.), vorzutreten und rief Hamza ibn 'Abd al-Muttalib und TJbaida ibn al-Harith (r.), damit die beiden mit ihm vortreten. Als sie sich vor ihnen aufgestellt hatten, erkannte die Leute sie zuerst nicht, da sie Helme trugen. „Wer seid ihr?", fragten sie, und sie zählten ihnen ihre Abstammungslinie auf. „Sie sind (wirklich) (uns) gleichwertig und edel," sagten sie (die Quraisch). Dann begann der Krieg zwischen ihnen. Al-Walid trat gegen den Fürsten der Gläubigen (a.) an, und es dauerte nicht lange, bis dieser ihn tötete. TJtba griff Hamza (r.) an, und dieser tötete ihn. Schaiba trat gegen TJbaida an, und sie kämpften mit (ihren Schwertern). Einer von ihnen traf den Oberschenkel von TJbaida. Der Fürst der Gläubigen rettete ihn, indem er Schaiba mit einem überraschenden Schwerthieb traf und ihn (damit) tötete. Hamza (r.) nahm auch daran teil. Es war das erste (Zeichen) von Schwächung der Götzendiener, dass diese drei getötet wurden. Es überkam sie Schwäche, Angst und Schrecken vor den Muslimen. So waren schon Anzeichen eines Siegs der Muslime sichtbar. Dann trat der Fürst der Gläubigen (a.) gegen al-Aas ibn Said ibn al-Aas an, nachdem sich alle Muslime außer ihm von ihm ferngehalten hatten, und es dauerte nicht lange, bis er ihn getötet hatte. Hanzala ibn Abi Sufyan griff ihn an, und er tötete ihn. Tu'aima ibn Adi trat gegen ihn an, und er tötete ihn. Nach ihm tötete er Naufal ibn Chuwailid - er war einer der Teuflischsten (schayatin) der Quraisch. Er (Imam Ali, a.) tötete weiterhin einen nach dem anderen von ihnen, bis es soweit war, dass die Hälfte der Gefallenen von ihm getötet worden waren. Sie waren siebzig Getötete, von denen die Hälfte von all den Muslimen getötet waren, die bei (der Schlacht) von Badr anwesend waren, zusammen mit dreitausend Engeln, die geschickt worden waren. Jedoch der Fürst der Gläubigen (a.) tötete die andere Hälfte allein mit Allahs Hilfe und Unterstützung, mit Seinem Erfolg und Sieg. So wurde der Sieg (den Muslimen) durch seine Hand beschert. Die Sache wurde (letztendlich) durch den Propheten (s.) besiegelt, indem er eine Handvoll Kieselsteine nahm und sie in ihre Gesichter warf und sagte: „Mögen ihre Gesichter durch Hässlichkeit entstellt werden ", niemand von ihnen blieb übrig, der nicht den Rücken zur Flucht wandte. Allah war die Genüge der Gläubigen in der Schlacht durch den Fürsten der Gläubigen (a.) und die, die an der Unterstützung der Religion teilhatten, die aus dem engsten Familienkreise des Propheten (s.) stammten, und die edlen Engel, die ihn unterstützt hatten, wie Allah im Qur'an sagte: „ Und Allah genügte ihnen im Kampf. Allah ist gewaltig, allmächtig." 1
1 Heiliger Qur'an: 33:25
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hatte, unter Übereinstimmung und Übereinkunft mit dem, was sie berichtet hatten. Die Namen, die sie aufzählten, waren (folgende):
• Al-Walid ibn 'Utba, wie wir zuvor erwähnten, er war mutig, kühn, mörderisch und unverschämt, ein Mann, den die Männer fürchteten,
• Al-Aas ibn Said: Er war ein Mann, der anderen großen Schrecken einflößte, vor dem selbst Helden sich fürchteten. Er war derjenige, vor dem 'Umar ibn Chattab zurückwich. Seine Geschichte, hinsichtlich dessen, was wir erwähnt haben, ist berühmt, und wir werden sie später erwähnen, so Allah will,
• Tu'aima ibn 'Adi ibn Naufal: Er war einer der Oberhäupter der Irregeleiteten,
• Naufal ibn Chuwailid: Er war einer der erbittertsten Feinde des Gesandten Allahs (s.) unter den Götzendienern. Die Quraisch pflegten ihm eine Vormachtsstellung sowie eine große Position einzuräumen und ihm zu gehorchen. Er war derjenige, der Abu Bakr und Talha vor der Hidschra in Mekka aneinander band, sie mit einem Seil fesselte und sie Tag und Nacht folterte, um sie ü-ber ihre Beziehung (zum Propheten, s.) zu verhören.1 Als der Gesandte Allahs (s.) von seiner Anwesenheit bei Badr bemerkte, bat er Allah, den Allmächtigen und Erhabenen darum, dass Er ihm Genüge sein möge, (ihn zu vernichten): Er sagte: „Oh Allah, sei mir die Genüge gegen Naufal ibn Chuwailid", und der Fürst der Gläubigen (a.) tötete ihn,
• Zam'a ibn Aswad,
• 'Aqil ibn al-Aswad
• Al-Harith ibn Zam'a,
• Al-Nadhr ibn al-Harith ibn 'Abd ad-Dar,
• 'Umair ibn 'Uthman bin Ka'b ibn Ta'im, der Onkel von Talha ibn 'Ubaidullah,
• 'Uthman und Malik, die beiden Söhne von 'Ubaidullah und die Brüder von Talha ibn 'Ubaidullah,
• Massud ibn Abu Ummaya ibn al-Mughira,
• Quais ibn al-Fakih ibn al-Mughira,
• Hudhaifa ibn Abu Hudhaifa ibn al-Mughira,
• Abu Qais ibn al-Walid ibn al-Mughira,
• Hanzala ibn Abi Sufyan,
• 'Amr ibn Machzum,
• Abu al-Mundhir ibn Abu Rifa'a
• Munabbih ibn al-Hadschadsch al-Sahmi,
• Al-Aas ibn Munabbih,
• 'Alqama ibn Kalda,
• Abu al-Aas ibn Qais ibn 'Adi
• Muawiya ibn al-Mughira ibn Abi al-Aas,
Über Details dieser Angelegenheit und die Antworten darauf siehe „As-Sahih min sira al-Nabi al-A'zam" von Sayyid Dscha'far Murtadha al-Amuli: 2: 54-57.
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• Lawdhan ibn Rabi'a,
• 'Abdallah ibn al-Mundhir ibn Abu Rifa'a,
• Massud ibn Umayya ibn al-Mughira,
• Hadschib ibn Sa'd ibn 'Uwaimir,
• Aus bin al-Mughira ibn Lawdhan,
• Zaid ibn Mulis,
• 'Asim ibn Abu 'Auf,
• Said ibn Wahb, Bundesgenosse der Banu 'Amir,
• Muawiya ibn 'Abd al-Qais,
• 'Abdallah ibn Dschamil ibn Zuhair ibn al-Harith ibn Al-Assad,
• Al-Salb ibn Malik,
• Abu al-Hakam ibn al-Achnas,
• Hischam ibn Abu Umayya ibn al-Mughira.
Diese 36 Männer, diejenigen nicht mitgerechnet, über die (deren Tod) es Unstimmigkeiten gibt oder der Fürst der Gläubigen zusammen mit anderen daran (an ihrem Tod) beteiligt war, sie sind mehr als die Hälfte, die bei Badr getötet wurden, wie wir bereits erwähnten.
Schu'ba berichtete von Abu Ishaq, von Harith ibn Mudharrib, welcher berichtete:
„Ich hörte 'Ali ibn Abi Talib (a.) sagen: 'Wir waren bei Badr ohne einen Reiter außer Miqdad ibn al-Aswad, und wir verbrachten die Nacht vor (der Schlacht von) Badr, und da war kein Mann unter uns, der nicht schlief, außer dem Gesandten Allahs (s.). Er stand an dem Stamm eines Baumes, verrichtete das rituelle (Nacht-)Gebet und rief Allah an bis zum Morgen.'"1
'Ali ibn Haschim berichtete von Muhammad ibn ' Ubaidullah ibn Abu Rafi', von seinem Vater, von seinem Großvater Abu Rafi', dem Gefolgsmann des Gesandten Allahs (s.), welcher berichtete:
„Als die Leute am Morgen von (der Schlacht von) Badr erwachten, formierten sich die Quraisch, und 'Utba ibn Rabi'a, sein Bruder Schaiba und sein Sohn al-Walid waren an ihrer vordersten Front. 'Utba rief dem Gesandten Allahs (s.) zu: ,Mu-
1 „Tarich al-Tabari": 2: 426; „Misbah al-Anwar": 304; „Irschad al-Qulub": 239; und mit leichter Abweichung bei „Musnad Ahmad": 1: 125; „Dala'il al-Nubuwwa": 3: 49; und Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „Bihar al-Anwar": 19: 279 / 17
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hammad, lasse uns Gleichwertige von den Quraisch gegen uns antreten.' Drei der junge Männer von den Ansar traten vor. 'Wer seid ihr?', fragte 'Utba. Sie gaben ihm ihre Abstammung an. , Wir brauchen nicht gegen euch zu kämpfen'; sagte er, 'wir wollten (gegen) die Söhne unseres Onkels (kämpfen).' , Geht zurück auf eure Stellungen', sagte der Gesandte Allahs (s.) zu den Ansar. Dann sagte er: , O 'Ali, steh auf. Hamza, steh auf, , 'Ubaida, steh auf. Kämpft für eure Wahrheit, mit der Allah euren Propheten gesandt hat, da sie mit ihrer Unwahrheit gekommen sind, um das Licht Allahs auszulöschen.' Sie standen auf und formierten sich vor den Leuten. Sie trugen Helme, so dass sie nicht erkannt wurden. 'Sprecht', sagte 'Utba zu ihnen, ,wenn ihr die uns Ebenbürtigen seid, dann werden wir gegen euch kämpfen.' ' Ich bin Hamza ibn 'Abd al-Muttalib', sagte Hamza, ,der Löwe Allahs und der Löwe Seines Gesandten.', 'Ein edler Ebenbürtiger', sagte 'Utba. Da sagte der Fürst der Gläubigen (a.): ‘Ich bin 'Ali ibn Abi Talib ibn 'Abd al-Muttalib.' , 'Ich bin 'Ubaida bin al-Harith ibn 'Abd al-Muttalib', erklärte 'Ubaida. Da sagte , "Utba zu seinem Sohn al-Walid: 'Erhebe dich, Walid'. Der Fürst der Gläubigen (a.) trat gegen ihn an. Zu jener Zeit war er der Jüngste der Gemeinschaft. Sie ßhrten jeder zwei Schwertstreiche gegeneinander, und der Schlag Abu Walids verfehlte den Fürsten der Gläubigen (a.). Dann wehrte er mit seiner linken Hand den Schlag des Fürsten der Gläubigen (a.) ab, und (der Schwertstreich) schlug sie ab."
Es wurde überliefert, dass er (Imam 'Ali, a.) Badr (oft) zu erwähnen pflegte und (die Tatsache), dass er al-Walid getötet hatte. Er sagte in einem seiner Aussagen: „Es war, als ob ich auf das Blitzen seines Ringes an seiner linken (Hand) blickte. Dann traf ich ihn mit einem weiteren Streich, streckte ihn nieder und nahm ihm seine Sachen weg. Ich nahm den Geruch von Safran an ihm wahr, und da wusste ich, dass ich nahe vor meiner Heirat stand."
Dann trat 'Utba gegen Hamza (r.) an, und Hamza tötete ihn. 'Ubaida, der der Älteste von den Leuten war, marschierte gegen Schaiba. Sie schlugen mit den Schwertern gegeneinander, und die Klinge von Schaibas Schwert traf 'Ubaidas Oberschenkel und schnitt ihn ab. Der Fürst der Gläubigen (a.) und Hamza retteten ihn vor ihm (Schaiba), töteten Schaiba und trugen 'Ubaida weg. Er starb in al-Safra'.1
Hind, die Tochter 'Utbas, rezitierte folgendes (Trauergedicht) über die Tötung Utbas, Schaibas und al-Walids: „Oh mein Auge, überquellend vor Tränen, er wandte sich nie von einem Besseren ab von den Chindif. Seine Schar, die Banu Haschim und die Banu al-Muttalib riefen ihn am Morgen. Sie ließen ihn die Klingen ihrer Schwerter kosten. Sie zogen ihn aus, nachdem er vernichtet wurde. "2
Al-Safra': Ein Tal zwischen Mekka und Medina
Siehe „Sira" von Ibn Haschim: 4: 40, und Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 19: 28
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AI-Hassan ibn Humaid überlieferte: Abu Ghassan erzählte uns: Abu Ismall TJmair ibn Bakkar berichtete uns von Dschabir, von Abu Dscha'far (a.): „Der Fürst der Gläubigen (a.) sagte: „Ich war verwundert über den Mut der Leute bei Badr. Ich hatte al-Walid getötet. Hamza hatte Vtba getötet, und wir haben Schai-ba gemeinsam getötet, als Hanzala ibn Abi Sufyan auf uns zu kam. Als er sich mir genähert hatte, traf ich ihn mit einem Schwertstreich. Seine Augen flossen über (vor Tränen), als er getötet auf dem Boden lag. "1
Abu Bakr al-Hudhali berichtete von al-Zuhri, von Salih ibn Kaisan (welcher) berichtete: TJthman ibn 'Affan ging an Said ibn al-Aas vorbei und sagte: „Komm mit uns zum Fürsten der Gläubigen, 'Umar ibn Chattab, damit wir mit ihm sprechen können." Sie machten sich beide auf den Weg. (Said berichtete:) Was TJthman betraf, so nahm er Platz, wo er wollte, doch ich hielt mich an die Seite der Leute. 'Umar schaute mich an und sagte: „Was ist es, was ich da in dir sehe, als ob du eine Feindschaft gegen mich hegst? Denkst du, dass ich deinen Vater getötet habe? Bei Allah, wenn ich sein Mörder hätte sein wollen und ich ihn getötet hätte, dann hätte ich mich nicht dafür entschuldigt, einen Ungläubigen getötet zu haben. Aber ich ging am Tage von Badr an ihm vorbei, und ich sah, wie er auf Kampf aus war, so wie der Stier seine Kuh sucht. Seine Kiefer schäumten wie bei einer Eidechse. Als ich das sah, bekam ich Furcht vor ihm und wich vor ihm zurück. 'Wohin, Ibn al-Chattab?, fragte er. „Da ging 'Ali zu ihm hin und holte ihn ein. Bei Allah, ich behielt meinen Platz, bis er ihn getötet hatte." Er (Said) berichtete weiter: 'Ali war bei der Sitzung anwesend (als 'Umar das erzählte). Er sagte: „Vergebung, oh Allah, die Götzenverehrung ist mit dem, was in ihm war, verschwunden, und der Islam hat ausradiert, was vorher (an Schlechtem) existierte. Was ist mit dir, dass du die Leute gegen mich aufhetzt?!" 'Umar hörte auf (zu reden). Said sagte (später): „Das Einzige, was mich (am Tode meines Vaters) freute, war (die Tatsache), dass sein Cousin Ali ibn Abi Talib meinen Vater getötet hatte."
Die Leute überlieferten (diese Geschichte) in einer anderen Erzählung.2 Muhammad ibn Ishaq berichtete von Yazid ibn Ruman, von 'Urwa ibn al-Zubair: „'Ali (a.) marschierte auf Tu'aima ibn 'Adi ibn Naufal zu und stieß seinen Speer gegen ihn und sagte: „Bei Allah, du wirst uns nicht mehr in Bezug auf Allah bekämpfen nach heute. "3
„A'lam al-Wara": 86, und das Ende (davon) in „Irschad al-Qulub": 240, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 19: 28.
„Maghazi al-Waqidi": 1: 92; und „Scharh al-Nahdsch-al-Balagha (Erklärung von Nahdsch-ul-Balagha") von Ibn al-Hadid: 14: 144, mit leichter Abweichung, und Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 19: 28
„Scharh al-Nahdsch-al-Balagha von al-Hadid: 14: 140, und Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 19: 281
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'Abdurrazzaq überlieferte von Ma'mar, von Zuhri, welcher berichtete: Als der Gesandte Allahs (s.) von der Anwesenheit Naufal ibn Chuwailids bei Badr erfuhr, sagte er: „O Allah, sei meine Genüge gegen Naufal", und als die Quraisch entdeckt wurden, sah ihn 'Ali ibn Abi Talib, und er (Naufal) war verwirrt und wusste nicht, was er tun sollte. Er (Imam 'Ali, a.) marschierte auf ihn zu und traf ihn mit seinem Schwert, und er ergriff seinen Schild und zog ihn fort von ihm. Dann traf er sein Bein, während sein Panzer seinen Körper bedeckte, schnitt es ab und versetzte (Naufal) einen letzten Stoß und tötete ihn. Als er zum Propheten (s.) zurückkehrte, hörte ich ihn sagen: „ Wer weiß, was mit Naufal ist? " „Ich habe ihn getötet, oh Gesandter Allahs", sagte er (Imam 'Ali, a.). „Allahu Akbar!", rief der Prophet (s.) aus, „Preis sei Allah, Der mein Bittgebet in Bezug auf ihn (Naufal) erhört hat. "1
(Der Dichter) Usaid ibn Abu Iyyas rezitierte über die Taten des Fürsten der Gläubigen (a.) in Badr, um die Götzendiener der Quraisch gegen ihn aufzuhetzen: „In jeder Zusammenkunft steckt ein Ziel, das euch beschämt, eine Remonte2, die die siebenjährigen Pferde (an Stärke) übertrifft.3 Allah hat euch mit Reichtum überschüttet, wollt ihr das leugnen? Der Freie, Edle leugnet es undßhlt Scham. Das ist der Sohn Fatimas, der euch in einer Schlacht durch schnelles Töten vernichtet hat, nicht durch wildes Gemetzel. Sie gaben ihm Geld, um seine Schwertstreiche zu vermeiden, eine Tat der Demut und ein Handel, der keinen Gewinn bringt. Wo waren die reifen Männer? Wo waren alle Stützen (der Stämme, Stammesoberhäupter) unter diesen Heimsuchungen? Wo war der Beste des Tales (al-Abtah)?Er (Imam 'Ali, a.) vernichtete sie, indem er sie schnell tötete und mit einem Schlag mit dem Schwert, dessen Klinge nicht stumpf wird."
Auf die Schlacht von Badr folgte die von Uhud. Währenddessen war das Banner des Gesandten Allahs (s.) in der Hand des Fürsten der Gläubigen (s.), wie auch bei (der Schlacht von) Badr. An jenem Tage trug er auch die Flagge, und so bekam er sowohl das Banner als auch die Flagge in seine Hand. Ihm war in dieser Schlacht der gleiche (individuelle) Erfolg beschieden wie bei Badr, jedoch zeichnete er sich (bei Uhud) durch besondere Standhaftigkeit und Geduld gegenüber der Prüfung aus sowie durch die Festigkeit seiner Schritte, als die der anderen ausglitten4, und
1 „Irschad al-Qulub": 24; und al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 19: 281; Ähnliches steht in „al-Maghazi al-Waqidi": 1: 91; „Dala'il al-Nubuwwa":: 3: 94: „Scharh Nahdsch-ul-Balagha": 14: 144
Junges Pferd
Der Dichter vergleicht hier Menschen mit Pferden, Anm. d. Übers
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d.h. sie vor dem Feind in Furcht gerieten, Anm. d. Übers.
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er war von solchem Nutzen für den Gesandten Allahs (s.), wie kein anderer unter den Muslimen. Allah tötete durch sein Schwert die Anführer der Götzendiener und des Irregehens, und durch ihn nahm Allah die Not von Seinem Propheten (s.) hinweg. Dschibril1 (a.) sprach zu den Engeln der Erde und des Himmels über seine Ruhmestaten in jener Situation. Der Prophet der Rechtleitung (s.) hob ihn aufgrund seiner besonderen Eigenschaften hervor, die gewöhnlichen Menschen verborgen waren.
Darüber berichtete Yahya ibn 'Umara: Al-Hassan ibn Musa ibn Riayh - der Gefolgsmann der Ansar - berichtete mir: Abu al-Bachtari al-Quraischi erzählte mir: Flagge und Banner waren zusammen in der Hand von Qusayy ibn Kilab. Das Banner blieb dann in der Hand eines Sohnes von 'Abd al-Muttalib, desjenigen, der beim Krieg anwesend war, bis Allah Seinen Gesandten (s.) berief, und so kam das Banner der Quraisch und andere Dinge (unter die Befehlsgewalt) des Propheten (s.), und er legte fest, dass es die Banu Haschim bekommen sollten. Der Gesandte Allahs (s.) gab es 'Ali ibn Abi Talib (a.) bei der Schlacht von Waddan, und das war die erste Schlacht, bei der ein Banner im Namen des Islam mit dem Propheten getragen wurde. Es blieb bei ihm ('Ali, a.), bei den Ereignissen bei Badr, und das war der größte Sieg - und am Tage vom Uhud war die Flagge bei den Banu 'Abd ad-Dar, und der Gesandte Allahs (s.) gab sie Mus'ab ibn 'Umair, der wurde Märtyrer, und die Flagge fiel aus seiner Hand. Die (Männer der verschiedenen) Stämme schauten auf ihn herab, und der Gesandte Allahs (s.) hob sie auf und schob sie 'Ali ibn Abi Talib zu. An jenem Tage überließ er ihm sowohl Flagge als auch Banner, und beide befinden sich bis zum heutigen Tage bei den Banu Haschim.2
Al-Mufaddhal ibn 'Abdillah überlieferte von Simak, von 'Ikrima, von 'Abdallah ibn al-Abbas, der berichtete: „Es waren 'Ali ibn Abi Talib vier Dinge gegeben, die niemandem (sonst) gegeben waren: Er war der erste unter Arabern wie NichtArabern, der mit dem Propheten (s.) betete.; er war derjenige, der seine (des Propheten) Flagge bei jedem Feldzug trug. Er war derjenige, der mit ihm am Tage
von Mihras3 , d.h. am Tage von Uhud, standhaft blieb, während die (übrigen) Leute flohen; und er war derjenige, der ihn in sein Grab legte. "4
Zaid ibn Wahb al-Dschuhni überlieferte (durch folgende Überlieferungskette): Ahmad ibn 'Ammar berichtete uns: Al-Himmani sagte uns: Scharik berichtete uns von 'Uthman ibn al-Mughira, von Zaid ibn Wahb, welcher berichtete: „Wir fanden
„Manaqib" von Ibn Schahschub: 3: 299, und „Kifaya al-Talib: 335, und „A'lam al-Wara": 193, und Allamah al-Madschlisi über lieferte es in „al-Bihar": 20: 80
Mihras: Ein Fluss, der vom Berg Uhud herabfließt
116; „Kifaya al-Talib": 336; al-Saduq erwähnte es in „al-Chisal": 1: 210 / 33, mit leichter Abweichung, und al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20: 81
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ihn eines Tages in guter Stimmung, und wir baten ihn, uns vom Tag von Uhud zu berichten, und wie (die Schlacht) war. Er sagte: ,Ja', und er erzählte, bis er zum Krieg (selbst) kam. Er sagte: „Der Gesandte Allahs (s.) sagte: ,Zieht gegen sie aus im Namen Allahs.'" Wir zogen aus und formierten uns in einer langen Reihe gegen sie. Er positionierte fünfzig Männer von den Ansar auf dem Bergpfad. Er setzte einen von ihnen als Befehlshaber ein und sagte: , Verlasst diese eure Position nicht, denn wenn wir bis zum Letzten von uns getötet werden, dann werden wir von eurer Position aus angegriffen werden.'" (Zaid) berichtete weiter: „Abu Sufy-an ibn Harb positionierte Chalid ibn al-Walid ihnen gegenüber. Die Flaggen der Quraisch waren im Besitz der Banu 'Abd ad-Dar, und die Flagge der Götzendiener war in der Hand von Talha ibn Abi Talha, der die Stütze der Phalanx genannt wurde. Der Gesandte Allahs (s.) gab die Flagge der Muhadschirun1 'Ali ibn Abi Talib (a.). Er ging weiter, bis er unter der Flagge der Ansar stand. Abu Sufyan ging zu den Flaggenträger. ,Ihr Flaggenträger', sagte er, ,ihr wisst doch, dass die Leute nur wegen ihrer Flaggen nach vorne kommen. Am Tage von Badr kamt ihr nur vor wegen eurer Flaggen. Wenn ihr denkt, dass ihr zu schwach seid, sie zu verteidigen, dann gebt sie uns, damit wir sie für euch verteidigen.' Da wurde Talha ibn Abu Talha wütend und sagte: ,Sagst du uns so etwas? Bei Allah, ich werde euch heute mit ihnen in die Gewässer des Todes führen.'" (Zaid) berichtete weiter: „Talha wurde der Führer der Phalanx genannt. So trat er vor, und 'Ali ibn Abi Talib (a.) trat (ebenfalls) vor. ,Wer bist du?', fragte er. ,Ich bin Talha, der Führer der Phalanx, und wer bist du?' ,Ich bin 'Ali ibn Abi Talib ibn 'Abd al-Muttalib'. Sie trafen aufeinander und schlugen mit den Schwertern gegeneinander und 'Ali ibn Abi Talib (a.) versetzte ihm damit einen Schlag auf die Vorderseite seines Kopfes, seine (Talhas) Augen quollen hervor, und er stieß einen Schrei aus, wie er nie (zuvor) gehört worden war. Die Flagge fiel ihm aus der Hand, und ein Bruder von ihm namens Mus'ab nahm sie. 'Asim ibn Thabit schoss (einen Pfeil) auf ihn ab und tötete ihn. Dann nahm sein (Talhas) Bruder 'Uthman die Flagge, und 'Asim ibn Thabit schoss wiederum (einen Pfeil) auf ihn ab und tötete ihn. Daraufhin nahm sie ein Sklave von ihnen namens Sawab - und er gehörte zu den Schlimmsten der Leute (der Ungläubigen), und 'Ali ibn Abi Talib (a.) schlug ihm die (rechte) Hand ab, so nahm er die Flagge in seine linke Hand, und er (Imam 'Ali, a.) schlug sie (ebenfalls) ab. Da nahm er die Flagge mit seiner Brust und seinen abgeschnittenen Händen. 'Ali (a.) traf ihn mitten auf seinen Kopf, und er fiel niedergestreckt hin, die Leute flohen, und die Muslime nahmen die Kriegsbeute an sich.
Als die Leute auf dem Bergpass sahen, wie sie (die anderen Muslime) die Kriegsbeute an sich nahmen, sagten sie: Jene gehen mit {all) der Beute, und wir bleiben hier?!' Sie sagten zu ihrem Führer 'Abdullah ibn 'Amru ibn Hazm: , Wir wollen (auch) Beute machen wie die (übrigen) Männer.' ,Der Gesandte Allahs (s.) befahl mir, dass ich diese meine Stellung nicht verlassen soll.' erwiderte er. ,Er hat dir
Muslimische Auswanderer aus Mekka
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das befohlen', antworteten sie, ,als er nicht wusste, dass sich die Dinge so entwickeln würden, wie du (jetzt) siehst', und sie gierten nach der Kriegsbeute und verließen sie (d.h. ihre Stellungen). Er (jedoch) blieb an seinem Platz. Da griff Chalid ibn al-Walid ihn an und tötete ihn. Dann kam er von hinten an den Gesandten Allahs (s.) heran und wollte ihn (angreifen), und er erblickte den Propheten (s.) umgeben von seinen Anhängern. Er (Chalid) sagte zu denjenigen, die bei ihm waren: ,Das ist derjenige, den ihr (töten) wollt, er ist derjenige, der für euch wichtig ist', und sie griffen ihn (zusammen) wie ein einziger an, indem sie mit Schwertern schlugen, mit Lanzen zustießen, Pfeile abschossen und Steine schleuderten. Die Gefährten des Propheten (s.) begannen, zu kämpfen, um ihn zu verteidigen, bis siebzig Männer von ihnen getötet wurden. Der Fürst der Gläubigen (a.), Abu Dudschana al-Ansari und Sahl ibn Hunaif unterstützten die Männer bei der Verteidigung des Propheten (s.), und die Götzendiener übertrafen sie an Anzahl. Der Gesandte Allahs (s.) öffnete die Augen und schaute den Fürsten der Gläubigen (s.) an - er war zuvor (von einer Verletzung) ohnmächtig geworden - und sprach: ,AH, was haben die Männer getan?' ,Sie haben ihr Gelübde gebrochen und den Rücken gewandt', antwortete er, ,doch diejenigen, die Zielstrebigkeit bewiesen haben, werden für mich genügen, mein Ziel zu erreichen'. Der Fürst der Gläubigen (a.) griff sie an und trieb sie aus ihrer Stellung. Dann ging er zurück zu ihm (zum Propheten, s.) - der von einer anderen Seite her angegriffen worden war - griff sie an und zerstreute sie. Abu Dudschana und Sahl ibn Hunaif standen an seiner Seite, und jeder von ihnen hatte ein Schwert in der Hand, um ihn zu verteidigen. Vierzehn von seinen Anhängern, die geflohen waren, kamen zurück, unter ihnen Talha ibn 'Ubaidullah und 'Asim ibn Thabit. Die übrigen stiegen den Hügel hinauf, und jemand schrie durch die Stadt: ,Der Gesandte Allahs ist getötet worden!', und dadurch waren sie bis ins Innerste erschrocken, und verwirrt flohen sie zur rechten und zur linken Seite.
Hind bint 'Utba hatte einen Sklaven dazu bringen wollen, den Gesandten Allahs (s.), den Fürsten der Gläubigen (a.) oder Hamza ibn 'Abd al-Muttalib (r.) zu töten. Er antwortete: ,Was Muhammad betrifft, so habe ich keine Chance, denn seine Anhänger umringen ihn (ständig), und 'Ali ist wachsamer als ein Wolf, wenn er kämpft. Doch bezüglich Hamza habe ich Hoffnung, denn wenn er zornig wird, sieht er nicht, was vor ihm ist.' An jenem Tage war Hamza an einer Straußenfeder an seiner Brust erkennbar, und der Sklave lauerte ihm am Fuße eines Baumes auf. Hamza sah ihn und stürmte mir dem Schwert auf ihn zu. Er schlug zu, (doch) sein Streich verfehlte den Kopf (des Sklaven). Dieser erzählte (später): ,Ich bewegte meine Lanze hin- und her, bis ich in einer guten Wurfposition war, und da warf ich sie. Sie traf ihn oberhalb seines Schenkels und durchdrang ihn. Ich ließ ihn (liegen), bis er (vor Leichenstarre) kalt war, ging ich zu ihm und zog meine Lanze (aus seinem Körper). (Die Muslime) waren durch ihre Flucht von mir und ihm abgelenkt.'
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Hind kam und befahl, Hamzas Bauch aufzuschneiden, seine Leber herauszuschneiden und (seinen Körper verstümmelt) zur Schau zu stellen. Sie schnitten seine Nase und Ohren ab und stellten sie zur Schau. Der Gesandte Allahs (s.) war zu beschäftigt, um zu wissen, was mit ihm (Hamza) geschehen war."
Der Überlieferer des Ereignisses, Zaid ibn Wahb: „Ich sagte zu Ibn Massud: ,Sind die Leute vom Gesandten Allahs (s.) weg geflohen, bis nur noch Ali ibn Abi Talib (a.), Abu Dudschana und Sahl ibn Hunaif bei ihm geblieben waren?' Er antwortete: ,(Alle) Leute sind geflohen, außer 'Ali ibn Abi Talib allein, und (nur) einige standen zu dem Gesandten Allahs (s.), die vordersten von ihnen waren 'Asim ibn Thabit, Abu Dudschana und Sahl ibn Hunaif, und Talha ibn Vbaidullah schloss sich ihnen an.', Und wo waren Abu Bakr und 'Umar?' fragte ich. ,Sie waren unter denjenigen, die sich zurückgezogen hatten', antwortete er (Ibn Massud). ,Und wo war 'Uthman?', fragte ich. ,Er kam erst drei (Stunden) nach der Schlacht', erwiderte er, und der Gesandte Allahs (s.) sagte zu ihm: ,Hattest du eine Erklärung dafür (für deine Abwesenheit) vorgebracht?', Und wo warst du?', fragte ich (Zaid) ihn (Ibn Mas'ud). ,Ich gehörte zu denjenigen, die sich zurückgezogen hatten,' antwortete er., Und wer hat dir (dann) davon erzählt?', fragte ich., 'Asim und Sahl ibn Hunaif, sagte er. (Zaid berichtete weiter): „Ich sagte: ,Die Bestätigung von 'Ali (a.) in jener Position war ein Wunder.' Sicherlich wunderst du dich darüber', sagte er, ,wo sich doch (selbst) die Engel gewundert hatten. Wusstest du nicht, dass Dschibril (a.) an jenem Tage sagte, als er zum Himmel aufstieg: ,Es gibt kein Schwert außer Dhu-l-Fiqar,1 und es gibt keinen jungen Mann außer 'Ali.' ,Wie ist das über Dschibril (a.) bekannt geworden?', fragte ich. ,Die Leute hörten eine Stimme, die dieses ausrief sagte er, ,und sie fragten den Propheten (s.) danach, und er antwortete, dass das Dschibril (a.) gewesen sei. '"2
Im Bericht von 'Imran ibn Hussain hieß es: „Am Tage von Uhud, als die Leute sich vom Gesandten Allahs zerstreuten, kam 'Ali (a.) und gürtete sein Schwert um. Er stand vor ihm und der Gesandte Allahs (s.) hob sein ('Alis, a.) Gesicht zu sich und fragte ihn: , Warum bist du nicht mit den (anderen) Männern geflohen?' .Gesandter Allahs', antwortete er, ,soll ich denn als ein Ungläubiger zurückkehren, nachdem ich mich Allah unterworfen habe?!' (Der Prophet, s.) wies ihn auf einige Leute hin, die den Berg hinabkamen, und er (Imam 'Ali, a.) griff sie an und schlug sie in die Flucht. Dann wies er (der Prophet, s.) auf einige andere (feindliche) Männer, und er (Imam 'Ali, a.) griff sie (wiederum) an und schlug sie in die Flucht. Da kam Dschibril (a.) und sagte: , O Gesandter Allahs, die Engel sind erstaunt, und wir sind mit ihnen verwundert über die Wohltätigkeit 'Alis dir gegenüber mit (dem Einsatz von) seinem Leben.' , Wer wird ihn daran hindern', sagte
Dhu-l-Fiqar (Doppelklinge): Das Schwert Imam 'Alis (a.), das zwei Spitzen hatte, Anm. d. Übers. „Misbah al-Anwar": 314, „A'lam al-Wara": 193, „Irschad al-Qulub": 241, und Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20: 81-85
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der Gesandte Allahs (s.), ,denn er ist von mir, und ich bin von ihm.' Und Dschibril (a.) sagte:, Und ich bin von euch beiden. "a
Al-Hakam ibn Zuhair überlieferte von al-Suddi, von seinem Vater, von Ibn 'Abbas (r.): „Talha ibn Abi Talha kam an jenem Tage hervor, stellte sich zwischen die beiden Reihen und rief: ,Ihr Gefährten Muhammads, ihr behauptet, dass Allah, Der Erhabene, uns schnell durch eure Schwerter ins Feuer schicken und euch durch unsere Schwerter eilends ins Paradies befördern wird. Wer von euch wird gegen mich antreten?' Der Fürst der Gläubigen (a.) trat vor ihn und sagte: ,Bei Allah, ich werde mich heute nicht von dir trennen, bis ich dich mit meinem Schwert ins Feuer befördert habe.' Sie kämpften mit den Schwertern gegeneinander, und 'Ali ibn Abi Talib (a.) traf seine beiden Füße und schlug sie ab. Er fiel und wurde überwältigt. Mein Cousin', sagte er, ,ich flehe dich an um Erbarmen!' Dann wandte er (Imam 'Ali, a.) sich von ihm ab und (ging) zu seinem Platz; da sagten die Muslime zu ihm: ,Hast du ihn nicht erledigt?' , Er flehte mich bei Allah und den Verwandtschaftsbanden (zu mir) an (,ihn zu entlassen). Doch bei Allah, er wird niemals danach überleben.' Talha starb an dem Platz, an dem er lag. Die frohe Botschaft darüber wurde dem Propheten (s.) übermittelt. Er freute sich darüber und sagte: ,Das ist der Führer der Phalanx. '"2
Muhammad ibn Marwan überlieferte von 'Umara, von 'Ikrima, welcher berichtete: „Ich hörte 'Ali (s.) sagen: ,Als die Männer am Tage von Uhud vom Gesandten Allahs (s.) flohen, ergriff mich eine Unruhe wie niemals vorher und ich konnte mich kaum kontrollieren. Ich stand vor ihm und kämpfte mit meinem Schwert. Ich ging zurück, um ihn zu suchen, aber ich sah ihn nicht. Ich sagte (zu mir selbst): ,Der Gesandte Allahs würde nicht fliehen.' Doch ich konnte ihn unter den Gefallenen nicht sehen. Ich dachte, dass er schon von uns in den Himmel gehoben worden war. Ich zerbrach die Scheide meines Schwertes und sprach zu mir selbst: ,Ich werde damit so lange kämpfen, bis ich getötet werde (ohne es in die Scheide zurückzustecken). ' Ich griff den Feind an, und sie zerstreuten sich von mir. Dann sah ich plötzlich den Gesandten Allahs (s.), dass er auf den Boden gefallen und be-wusstlos war. Ich stand neben seinem Kopf. Er schaute mich an und sagte: , Was haben die Leute getan, Ali?' ,Sie sind ungläubig geworden, Gesandter Allahs', antwortete ich, ,sie haben den Rücken gekehrt (vor dem Feind) und dich ausgeliefert. ' Da schaute der Prophet (s.) auf eine Phalanx (der Feinde), die sich ihm genähert hatte und sagte zu mir: ,Treibe diese Phalanx von mir fort, Ali,' und so
Al-Tabari erwähnte es mit einer andern Überlieferungskette in seinem „Tarich": 2: 514, Ibn Schahrahschub in „Al-Manaqib": 3: 124, und ein Teil davon in „Madschmu' al-Zawa'id": 6: 114, und „ Scharh al-Nahdsch-al-Balagha": 13: 261, 14 / 250, und Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20: 85.
In „Al-Fusul al-Muhimma": 57; mit leichter Abweichung auch in „Tarich al-Tabari": 2: 509. Und „Tafsir al-Qumi" 1:112; „Manaqib Al Abi Talib": 3: 123; und Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20:86
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griff ich sie mit meinem Schwert an und schlug sie nach rechts und links, bis sie mir den Rücken kehrten. , 'Ali', sagte der Prophet (s.) zu mir, ,hörst du nicht deine Lobpreisung im Himmel?', und ein Engel namens Radhwan rief aus: ,Kein Schwert außer Dhu-l-Fiqar, und kein Kämpfer außer Ali!', und ich weinte vor Freude. Ich verherrlichte Allah, Den Erhabenen, für Seine Segnungen.' "1
Al-Hassan ibn 'Arafa, von 'Umara ibn Muhammad, von Sa'd ibn Tarif, von Abu Dscha'far Muhammad ibn 'Ali (a.), von seinem Vater, der berichtete: „Ein Engel rief vom Himmel am Tage von (der Schlacht) Uhud: ,Kein Schwert außer Dhu-l-Fiqar, und kein Kämpfer außer Ali!'"
Ähnliches überlieferte Ibrahim ibn Muhammad ibn Maimun, von TJmara ibn Tha-bit, von Muhammad ibn TJbaidullah ibn Abi Rafi', von seinem Vater, von seinem Großvater, welcher berichtete: „Wir hören die Gefährten des Gesandten Allahs (s.) immer noch erzählen, dass am Tage von Uhud eine Stimme vom Himmel rief: ,Kein Schwert außer Dhu-l-Fiqar, und kein Kämpfer außer 'Ali. '"2
Sallam ibn Miskin überlieferte von Qatada, von Said ibn al-Musayyib, welcher berichtete: „ Wenn ich die Stellung Alis am Tage von Uhud gesehen hätte, dann hätte ich ihn zur Rechten des Gesandten Allahs (s.) stehen sehen, wie er ihn mit seinem Schwert verteidigte, da die anderen schon den Rücken (zur Flucht) gewandt hatten. "3
Al-Hassan ibn Mahbub überlieferte: Dschamil ibn Salih berichtete uns von seinem Vater 'Ubaida, von Abu 'Abdillah DschaTar ibn Muhammad, der von seinen Vorfahren (a.) berichtete: „Bei der Schlacht von Uhud hielten neun Leute das Banner (der Quraisch). 'Ali ibn Abi Talib (a.) tötete sie bis auf den letzten von ihnen, und die (feindlichen) Leute wurden in die Flucht geschlagen. An jenem Tag versuchte (der Stamm der) Machzum zu entkommen, aber 'Ali (a.) vernichtete sie. 'Ali (a.) trat gegen al-Hakam ibn al-Achnas an, schnitt ihm das Bein von der Hälfte seines Oberschenkels ab, und er starb daran. "4
Als die Muslime so herumwanderten, näherte sich Umayya ibn Abu Hudhaifa ibn al-Mughira - und er hatte einen Panzer angelegt - und er sagte: „Heute ist der Tag
„Alam al-Wara": 194; „Irschad al-Qulub": 242; und ein Teil davon in „Manaqib Ali Abi Talib": 2:124; „Usad al-Ghaba": 4:21; „Ahqaq al-Haqq": 18:83; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20:86.
„Tarich Tabari": 2:514: „Al-Aghani": von Abu al-Faradasch al-Isfahani: 15:192; „Manaqib Ibn al-Maghazi": 197/234; „Scharh Nahdsch (al-Balagha) von Al-Hadidi": 14: 251, mit leichter Abweichung, und Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20:86. 3 Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20: 87
'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20:87, und al-Waqidi erwähnte den Schluss davon in seinem „Maghazi": 1:283.
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(der Rache für) Badr." Einer der Muslime trat ihm entgegen, aber Umayya tötete ihn. 'Ali ibn Abi Talib (a.) wandte sich ihm zu und schlug ihm mit dem Schwert auf den Kopf, und es steckte mitten in seinem Helm. Umayya schlug mit seinem Schwert zu, und der Fürst der Gläubigen (a.) schützte sich mit seinem Schild, und es (das Schwert) blieb darin stecken. Der Fürst der Gläubigen (a.) zog sein Schwert aus seinem (Umayyas) Helm, und Umayya befreite sein Schwert ebenfalls aus dem Schild. Dann griffen sie wiederum einander an. 'Ali (a.) sagte: ,Ich erblickte einen Riss (in seinem Panzer) unter seiner Achsel. Ich schlug dahin mit meinem Schwert und tötete ihn. Dann wandte ich mich von ihm ab. "a
Als die Menschen am Tage von Uhud von der Seite des Propheten (s.) flohen, blieb der Fürst der Gläubigen (a.) standhaft, und er (der Prophet) fragte ihn: „ Was ist, dass du nicht mit den (anderen) Leuten gehst?" „Ich und dich verlassen, o Gesandter Allahs?", fragte der Fürst der Gläubigen (a.), „bei Allah, ich werde dich nicht verlassen, bis ich getötet werde, oder bis Allah Sein Versprechen der Hilfe für dich erfüllen wird." „Höre die frohe Botschaft, Ali," sagte der Prophet (s.), „denn in der Tat hält Allah Sein Versprechen, und sie werden uns nie mehr Ähnliches antun."
Dann schaute er auf eine Truppe, die sich ihm genähert hatte und sagte zu ihm (Imam 'Ali, a.): „Greife diese (Truppe) an, Ali", und der Fürst der Gläubigen (a.) griff sie an. Er tötete davon Hischam ibn Umayya al-Machzumi, und die (übrigen) Leute flohen. Dann kam eine andere Truppe heran, und der Prophet sagte zu ihm: „Greife diese an", und er griff sie an und tötete davon Bischr ibn Malik al-Amiri, die Truppe floh, und nach ihr kam keiner von ihnen mehr zurück.
Diejenigen der Muslime, die geflohen waren, kehrten zum Propheten (s.) zurück, und die Götzendiener zogen sich nach Mekka zurück. Der Prophet (s.) wandte sich nach Medina, und (dort) empfing sie Fatima (a.). Sie hatte ein Gefäß mit Wasser bei sich, und er wusch damit sein Gesicht. Der Fürst der Gläubigen (a.) folgte ihm, und Blut bedeckte seinen Arm von der Hand bis zur Schulter. Er hatte Dhu-l-Fiqar (sein Schwert) bei sich und reichte es Fatima (a.). „Nimm dieses Schwert", sagte er zu ihr, „ es war mir heute treu." Dann begann er folgendes (Gedicht) zu rezitieren:
„Fatima, dieses Schwert ist nicht ohne Ehre, und ich bin kein Feigling, noch bin ich tadelnswert. Bei meinem Leben, ich bin frei von Schuld in der Unterstützung von Ahmad2, und im Gehorsam zu einem Herrn, Der über (Seine) Diener allwissend ist. Entferne das Blut der Leute von ihm, denn wahrlich, es hat der Familie von 'Abd ad-Dar den Kelch mit siedend heißem Wasser (der Hölle) gereicht."
'Allamah al-Madschlisi über lieferte es in „al-Bihar": 20: 87 Weiterer Name des Propheten Muhammad (s.), Anm. d. Übers.
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Der Gesandte Allahs (s.) sagte: „Nimm es, Fatima, denn dein Gatte hat seine Pflicht erfüllt, denn durch sein Schwert hat Allah die Führer der Quraisch getötet."1
Die Biographen über den Propheten (ahl-al-sira) hatten den Tod der Götzendiener bei Uhud erwähnt, und die meisten von ihnen waren durch den Fürsten der Gläubigen (a.) getötet worden. 'Abd al-Malik ibn Hischam überlieferte: Ziyad ibn 'Abdillah berichtete uns, von Muhammad ibn Ishaq, welcher berichtete:
„Der Flaggenträger der Quraisch bei der Schlacht von Uhud war Talha ibn Abi Talha ibn 'Abd al-'Uzza ibn TJthman ibn 'Abd ad-Dar. 'Ali ibn Abi Talib (a.) tötete ihn, und er tötete (auch) seinen Sohn Abu Said ibn Talha, und er tötete (ebenfalls) seinen Bruder Kalada ibn Abu Talha, und er tötete 'Abdullah ibn Hu-maid ibn Zuhra bin al-Harith ibn Asad ibn 'Abd al-'Uzza. Er tötete Abu al-Hakam ibn al-Achnas ibn Schariq al-Thaqafi, er tötete al-Walid ibn Abi Hudhaifa ibn al-Mughira, auch tötete er seinen Bruder Umayya ibn Abi Hudhaifa. Er tötete (ebenfalls) Arta ibn Scharahabil; er tötete Hischam ibn Umayya, 'Amr ibn 'Abdillah al-Dschumahi und Bischr ibn Malik. Er tötete (außerdem) Sawab, den Gefolgsmann der Banu 'Abd ad-Dar. Der Sieg gehörte ihm. Die Leute kamen von ihrer Flucht zu dem Propheten (s.) zurück, während er (Imam 'Ali, a.) immer noch an seinem Platz stand, von dem aus er ihn (den Propheten, s.) ohne sie (die anderen) verteidigt hatte. Der Tadel Allahs kam auf alle von ihnen wegen ihrer Flucht an jenem Tage, außer auf ihn (Imam 'Ali, a.) und die, die fest zu ihm standen von den An-sar, und sie waren acht (Männer), man sagt auch vier oder fünf."
Über die Tötung der (Männer), die er bei Uhud getötet hatte, seine Härten (die er erduldete), und seinen Edelmut im Leiden, rezitierte al-Hadschadsch ibn 'Alat al-Sulami folgendes: „Derjenige, der Seine (Allahs Partei verteidigt), gehört zu Ihm. Ich meine den Sohn der Fatima2, der bedeutende Onkel väterlicher- und mütterlicherseits hat. Wie deine Hände gegen ihn (Talha) tätig wurden mit einem schnellen (Lanzen-) Stoß, als ihr Talha verließt, der wegen eines (Schwertstreichs) auf seine Stirn tot dalag. Du kämpftest hart gegen sie wie ein tapferer Mann, und du triebst sie am Fuße des Hügels, als sie tief hinabstiegen. Du tränktest dein Schwert ein zweites Mal mit Blut, und du zögertest nicht, bis sein Durst gestillt war. "3
Als der Gesandte Allahs (s.) sich zu den Banu Nadhir aufmachte, mit der Absicht, sie zu belagern, schlug er sein Zelt im entferntesten (ausgetrockneten) Flussbett bei
'Allamah al-Madschlisi berichtete es in „al-Bihar": 20: 87. Siehe auch ein Teil davon bei Tabari: 2: 514 und auch 533; „Manaqib" von Ibn Schahrahschub: 3: 124; und ,,'A'lam al-Wara": 194.
Neben Imam 'Alis (a.) Ehefrau hieß auch seine Mutter „Fatima", Anm. d. Übers.
„Kaschf al-Ghumma": 1: 196, und Ibn Hischam erwähnte das Ende davon in seiner „Sira al-Nabawiyya" (Biographie des Propheten): 3: 159, und 'Allamah al-Madschlisi erwähnte es in „al-Bihar": 20: 89
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den Banu Chatma auf. Als die Nacht hereinbrach, schoss ein Mann von den Banu Nadhir einen Pfeil auf ihn ab und traf sein Zelt. Der Prophet (s.), befahl, dass sein Zelt an den Fuße des Berges versetzt werden sollte, und die Muhadschirun1 und die Ansar2 umringten ihn.
In der Dunkelheit verloren sie den Fürsten der Gläubigen, 'Ali ibn Abi Talib (a.), und die Leute fragten: „O Gesandter Allahs, wir sehen 'Ali nicht." „Ich sehe ihn", antwortete er (der Prophet, s.) „wie er mit etwas beschäftigt ist, das eure Angelegenheit zum Guten wenden wird." Es dauerte nicht lange, bis er (Imam 'Ali, a.) mit dem Kopf des Juden kam, der auf den Propheten (s.) geschossen hatte. Man nannte ihn Gharur. Er warf ihn vor den Propheten (s.).
Der Prophet (s.) sagte zu ihm: „Wie hast du das gemacht?" „Ich sah diesen Verbrecher kühn herankommen ", antwortete er, „ und ich legte ihm einen Hinterhalt. Ich sagte zu mir selbst: , Was ihn dazu gebracht hat, in der Mitte der Nacht herauszukommen, ist, dass er uns überraschend treffen will.' Er ging mit seinem gezogenen Schwert voran unter neun (Männern) seiner jüdischen Gefährten. Ich griff ihn an und tötete ihn. Seine Gefährten entkamen, aber sie waren noch nahe. Schicke ein Gruppe (Männer) mit mir. Ich hoffe, dass ich sie überwältigen werde." Der Gesandte Allahs (s.) schickte zehn Männer mit ihm, unter ihnen Abu Dud-schana Saimak ibn Charascha und Sahl ibn Hunaif. Sie erreichten sie, bevor sie in der Festung Zuflucht suchen konnten und töteten sie. Sie brachten ihre Köpfe zu dem Propheten (s.), und dieser befahl, dass sie ihn die Brunnen von den Banu Chatma geworfen werden sollten. Dies waren die Gründe für die Eroberung der Festungen der Banu Nadhir. In jener Nacht wurde Ka'b ibn al-Aschraf getötet.
Der Gesandte Allahs (s.) nahm das Eigentum der Banu Nadhir an sich. Es war die erste Beute, die der Gesandte Allahs (s.) zwischen den ersten Muhadschirun aufgeteilt hatte. Er befahl 'Ali (a.), das in Besitz zu nehmen, was dem Gesandten Allahs (s.) zustand, und er machte es zur Sadaqa3. Es blieb in seiner (des Propheten) Hand während seiner Lebenszeit, dann nach ihm in der Hand des Fürsten der Gläubigen (a.), und es ist im Besitz der Nachkommenschaft von Fatima (a.) bis heute.
Was (die Rolle) des Fürsten der Gläubigen in dieser Schlacht angeht sowie die Tötung der Juden durch ihn und darüber, dass er die Köpfe der neun Männer zum Propheten (s.) gebracht hatte, rezitierte Hassan ibn Thabit folgendes (Gedicht):
„Allahs ist alles Unglück, womit du durch die Banu Quraiza geprüft worden bist und durch die Männer, die (dir) auflauerten. Er vernichtete ihr Oberhaupt und brachte neun (Köpfe). Bald vertrieb er sie, bald wehrte er sie ab."
Auswanderer, die aus Mekka ausgewandert waren, Anm. d. Übers.
„Helfer" in Median, die Muslime, die die Ausgewanderten aufnahmen, Anm. d. Übers.
Almosen, Anm. d. Übers.
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Die Operation gegen die Verbündeten (Ahzab)
Die Operation gegen die Verbündeten (Ahzab) fand nach der gegen die Banu Nad-hir statt. Eine Gruppe von Juden machte sich auf nach Mekka, unter ihnen waren Sallam ibn Abu al-Huqaiq al-Nadhiri, Huyayy ibn Achtab, Kinana ibn al-Rabi', Haudha ibn Qais al-Walli und Abu 'Umara al-Walli zusammen mit einigen der Banu Wa'ila. Sie reisten zu Abu Sufyan Sachr ibn Harb, denn sie wussten über dessen Feindseligkeit gegen den Gesandten Allahs (s.) Bescheid und dass er es kaum erwarten konnte, ihn zu bekämpfen. Sie erzählten ihm, was sie von ihm erlitten hatten und baten ihn um Beihilfe beim Kampf gegen ihn. „Ich bin mit euch, wo immer ihr es wünscht", sagte Abu Sufyan, „daher geht zu den Quraisch und drängt sie zum Krieg gegen ihn und garantiert ihnen Hilfe und Unterstützung bis, ihr ihn vernichtet habt."
Sie gingen von einem Führer der Quraisch zum anderen und stachelten sie zum Krieg gegen den Propheten (s.) an. „Unsere Hände werden mit euren Händen sein ", sagten sie zu ihnen, „ und wir werden mit euch sein, bis ihr ihn vernichtet habt". „Ihr Juden", sagten die Quraisch, „ihr seid die Leute der ersten Schrift und des früheren Wissens, und ihr kennt die Religion, die Muhammad gebracht hat und die Religion, an die wir glauben1. Ist unsere Religion nun besser als seine Religion, oder ist er mehr im Besitze der Wahrheit als wir?" „In der Tat, eure Religion ist besser als seine ", sagten sie (die Juden), und die Quraisch führten sich ermutigt, als sie (die Juden) sie zum Krieg anstachelten gegen den Gesandten Allahs (s.).
Abu Sufyan kam zu ihnen und sagte ihnen: „Allah hat euch über euren Feind Macht verliehen, und jene Juden werden an eurer Seite mit euch gegen ihn kämpfen, und sie werden sich nicht von euch trennen, bis alle von ihnen (den Muslimen) ruiniert worden sind, oder wir ihn und alle, die ihm folgen, vernichtet haben." Damit wurde ihre Entschlossenheit zum Krieg gegen den Propheten (s.) gestärkt. Dann gingen die Juden zu den (Stämmen der) Ghatafan und Qais 'Ailan und riefen sie zum Krieg gegen den Gesandten Allahs (s.) auf Sie garantierten ihnen Hilfe und Unterstützung, und sie informierten sie über die (Absicht der) Quraisch, diesen Weg zu verfolgen. Sie versammelten sich mit ihnen.
Die Quraisch kamen mit ihrem derzeitigen Führer Abu Sufyan Sachr ibn Harb, und die Ghatafan kamen mit ihrem Oberhaupt 'Uyayna ibn Hisn, begleitet von den Banu Fazara. Die Banu Murra kamen mit Harith ibn 'Auf, und Bara ibn Turaif kam mit seinem Klan der Aschdscha', und die Quraisch versammelten sich mit ihnen.
Götzendienst, Anm. d. Übers.
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Als der Gesandte Allahs (s.) von der Versammlung der Verbündeten (Ahzab) gegen ihn hörte und von ihrer starken Entschlossenheit, gegen ihn Krieg zu führen, beriet er sich mit seinen Gefährten. Sie stimmten (alle) in der Meinung überein, in Medina zu bleiben und die (feindlichen Stämme) zu bekämpfen, wenn sie über die Bergpfade zu ihnen kommen sollten. Salman al-Farsi (r.) schlug dem Gesandten Allahs (s.) vor, einen Graben (auszuheben). Er (der Prophet) befahl, dass er ausgehoben werden sollte und arbeitete selbst daran, wie auch die (anderen) Muslime.
Die Verbündeten (Ahzab) marschierten gegen den Propheten (s.), und ihre Macht erfüllte die Muslime mit Schrecken, und sie wurden aufgrund ihrer großen Anzahl und Schar von Furcht ergriffen. Sie ließen sich nahe des Grabens nieder. Sie verharrten in ihrer Position etwas mehr als zwanzig Nächte, dann fand zwischen ihnen kein Krieg statt, außer dass sie Pfeile abschossen und sie belagerten.
Als der Gesandte Allahs (s.) die Schwäche in den Herzen der meisten Muslime sah aufgrund der Belagerung und ihre Kampfschwäche, schickte er (einen Boten) zu TJyayna ibn Hisn und al-Harith ibn 'Auf - sie waren beide Anführer der Ghatafan - und rief sie zum Frieden mit ihm auf, dazu, von ihm abzulassen und mit ihren Leuten vom Krieg abzusehen, wofür er ihnen ein Drittel der Erträge Medinas geben wollte. Er beriet sich mit Sa'd ibn Mu'adha und Sa'd ibn 'Ubada darüber, was er 'Uyayna und Harith übermitteln lassen sollte. Die beiden sagten: „Wenn die Situation so ist, dann gibt es keinen Zweifel daran, dass wir danach handeln müssen. Denn Allah hat dir das befohlen, was du getan hast, und die (göttliche) Offenbarung ist zu dir gekommen. Daher tue, was dir angemessen erscheint. Wenn du das um unsretwillen tun willst, dann ist dies auch unsere Ansicht." Er (der Prophet, s.) sagte: „Darüber ist keine Offenbarung zu mir gekommen, aber ich habe die Araber sich gegen euch vereinigen1 sehen, und sie kamen von allen Seiten gegen euch (aufmarschiert). So wollte ich ihren Angriff für eine Weile gegen euch abbrechen." „Diese Leute und wir pflegten Allah etwas beizugesellen und Götzen zu verehren", sagte Sa'd ibn Mu'adha, „wir verehrten Allah nicht und wir kannten Ihn nicht. Aber dann speisten wir sie nicht mit unseren Früchten, außer Gästebewirtung oder beim Handel. Jetzt, da Allah uns mit dem Islam geehrt und uns damit rechtgeleitet hat sowie uns durch dich stark gemacht hat, sollen wir ihnen unser Eigentum geben? Welche Notwendigkeit haben wir, dies zu tun? Bei Allah, wir werden ihnen nichts als das Schwert geben, bis Allah zwischen uns und ihnen urteilt." „Jetzt habe ich eure Einstellung erkannt", sagte der Gesandte Allahs, „daher bleibt dabei. Allah, Der Erhabene, lässt Seinen Propheten nicht im Stich, noch liefert Er ihn (seinen Feinden) aus, bis Er Seine Verheißung erfüllt." Dann erhob sich der Gesandte Allahs (s.) unter den Muslimen, rief sie zum Dschihad (Kampf) gegen den Feind auf, ermutigte sie und versprach ihnen den S ieg.'
wörtlich: „mit einem einzigen Bogen gegen euch schießen", Anm. d. Übers.
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Reiter von den Quraisch meldeten sich freiwillig, um gegen (die muslimischen Kämpfer) anzutreten, unter ihnen waren: 'Amr ibn 'Abd al-Wudd ibn Abu Qais ibn 'Amer ibn Lu'ayy bin Ghalib, 'Ikrima ibn Abi Dschahl, Hubaira ibn Abi Wahb - beide von den Machzum - Dhirar ibn al-Chattab und Mirdas al-Fihri. Sie rüsteten sich für den Kampf, dann bestiegen sie ihre Pferde und ritten zu den Häusern der Banu Kinana. Sie riefen: „Macht euch für den Krieg bereit, ihr Banu Kinana!" Dann ritten sie hochmütig fort, bis sie am Graben anhielten. Nachdem sie darüber nachgedacht hatten, sagten sie : „Bei Allah, dies ist ein Trick, den die Araber noch nie angewandt haben." Dann begaben sie sich zu einer Stelle, an der der Graben eng war. Sie peitschten ihre Pferde, und die sprangen blind hinab. Sie (ihre Pferde) brachten sie auf den sumpfigen Grund zwischen dem Graben und Sula'1
Der Fürst der Gläubigen 'Ali ibn Abi Talib (a.) kam heraus mit einer Gruppe von Muslimen, so dass sie die Spalte (unter ihre Verteidigung) nehmen konnten, die diese (Feinde) übersprungen hatten. Da trat 'Amr ibn 'Abd Wudd mit der Truppe hervor, die mit ihm gekommen war. Er erhob sein Banner, so dass seine Stellung sichtbar wurde. Als er die Muslime sah, hielten er und seine berittene Truppe an. Er sagte: „Gibt es jemanden, der im Einzelkampf antreten will?" Der Fürst der Gläubigen (a.) trat vor, und 'Amr sagte zu ihm: „ Gehe zurück, Sohn meines Bruders, denn ich will dich nicht töten." „Du hast Allah ein Versprechen gegeben, 'Amr, dass kein Mann der Quraisch dich zu zwei Sachen aufruft, ohne dass du eine von ihnen wählst." „In der Tat", sagte 'Amr, „was ist das?" „Ich rufe dich zu Allah und Seinem Gesandten und dem Islam auf", sagte er (Imam 'Ali, a.). „Das brauche ich nicht", antwortete er. „Dann rufe ich dich zum Kampf." „Gehe zurück", sagte er ('Amr), „zwischen deinem Vater und mir war Freundschaft, und ich will dich nicht töten." „Aber ich - bei Allah - ich will dich töten, so lange du die Wahrheit verweigerst", sagte der Fürst der Gläubigen (a.). Da wurde er ('Amr) wütend und fragte: „Willst du mich töten?!" Er stieg von seinem Pferd ab, verletzte es und schlug es ins Gesicht, bis es wegsprang. Dann ging er auf 'Ali (a.) mit gezogenem Schwert zu. Er brachte schnell einen Schwerthieb gegen ihn an, aber sein Schwert blieb im Schild 'Alis (a.) stecken, und der Fürst der Gläubigen (a.) versetzte ihm einen Schwerthieb und tötete ihn. Als 'Ikrima ibn Abu Dschahl und Hubaira ibn Dhirar Amr niedergestreckt sahen, wendeten sie ihre Pferde und flohen. Sie sprangen über den Graben, ohne irgendetwas zu sehen. Der Fürst der Gläubigen (a.) wandte sich zu seiner ersten Stellung. Die Gemüter derjenigen, die (mit 'Amr) zum Graben gekommen waren, waren voller Beklemmung, als er ('Ali, a.) rezitierte:
Sula': Ein Ort in der Nähe von Medina
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„Er half den Steinen aufgrund von Dummheit, und ich half dem Herrn von Muhammad aufgrund von Richtigkeit. Ich schlug ihn (nieder) und ließ ihn wie ein Stumpf eines Palmenbaums liegen zwischen Sand und Stein. Ich enthielt mich seiner Kleider, auch wenn er, wenn ich gefallen wäre, mich meiner Kleider beraubt hätte. O ihr Ahzab, wähnet nicht, dass Allah Seine Religion und Seinen Propheten im Stich lässt."
Muhammad ibn 'Umar al-Waqidi überlieferte: 'Abdullah ibn Dscha'far berichtete uns von Bin Abu 'Aun, von al-Zuhri, der berichtete: ,,'Amr ibn 'Abd al-Wudd, 'Ikrima ibn Abu Dschahl, Hubaira ibn Abu Wahb, Naufal ibn 'Abdillah ibn al-Mughira und Dhirar ibn al-Chattab kamen am Tage von Ahzab zum Graben und begannen, um ihn herumzugehen und suchten eine enge Stelle, damit sie ihn überqueren können. Sie kamen an eine (unbewachte) Stelle, an der sie ihre Pferde zwangen, sie zu überqueren, und sei begannen ihre Pferde zu reiten im Gebiet zwischen dem Graben und Sal'. Die Muslime blieben stehen, und keiner von ihnen trat ihnen entgegen. 'Amr ibn Abd al-Wudd rief zu einem Einzelkampf auf, indem er den Muslimen entgegentrat und sagte: ,Ich bin von Rufen von euch heiser geworden, gibt es (irgendeinen von euch), der (gegen mich) antritt?'
Die ganze Zeit stand 'Ali ibn Abi Talib (a.) unter ihnen bereit, um gegen ihn zu kämpfen, doch der Gesandte Allahs (s.) befahl ihm, sich zu setzen und zu warten, so dass jemand anders zur Tat schreiten könnte. Die Muslime waren (so reglos), als ob Vögel auf ihren Köpfen sitzen würden, wegen der Stellung 'Amr ibn Wudds und vor Angst vor ihm und auch vor denjenigen, die bei bzw. hinter ihm waren.
Nachdem 'Amr für eine lange Zeit zum Kampf gefordert hatte und der Fürst der Gläubigen (a.) wieder aufstehen wollte, sagte der Gesandte Allahs (s.) zu ihm: ,Komm her zu mir', und er (Imam 'Ali (a.)) ging zu ihm hin, und er (der Prophet) nahm seinen (eigenen) Turban ab und setzte ihn ihm ('Ali) auf. Dann gab er ihm sein Schwert und sagte: ,Führe deine Aufgabe aus', dann sage er: ,0 Allah, hilf ihm', und er ('Ali, a.) rannte auf 'Amr zu, und mit ihm Dschabir ibn 'Abdillah al-Ansari (r.), um zu sehen, was zwischen ihm ('Ali, a.) und 'Amr passieren wurde. Als der Fürst der Gläubigen (a.) bei ihm angekommen war, sagte er : „ 'Amr, in der Zeit der Unwissenheit (Dschahiliyya) sagtest du immer: ,Niemand wird mich zu den dreien aufrufen (gemeint waren al-Lat, al- 'Uzza (und Manat)1, ohne dass ich sie annehme oder einen davon.'“ „Ja", antwortete er . „Ich rufe dich zu dem Zeugnis auf, dass es keinen Gott außer Allah gibt, und dass Muhammad der Gesandte Allahs ist, und dass du dich dem Herrn der Welten unterwirfst." „ Sohn meines Bruders", sagte er, „verschiebe diese Angelegenheit eine Weile von mir." „Es wäre besser für dich, wenn du es annehmen würdest", erwiderte der Fürst der
Götzen, die im vorislamischen Arabien verehrt wurden, Anm. d. Übers.
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Gläubigen, dann sagte er: „Es gibt noch eine andere (Möglichkeit)." „Und die wäre?" „Dass du dahin zurückgehst, woher du gekommen bist." „Die Frauen der Quraisch werden das niemals akzeptieren", antwortete er ('Amr). „Es gibt noch eine Alternative ", sagte er (Imam 'Ali, a.). „ Und welche? " „Dass du absteigst und gegen mich kämpfst." Da lachte 'Amr und sagte: „Dies ist nicht die Sache, von der ich annahm, dass ein Araber sie von mir verlangen wird, und ich möchte keinen edlen Mann wie dich bekämpfen, denn dein Vater war ein guter Freund von mir." „Aber ich möchte dich töten, so steig ab, wenn du willst." Da wurde 'Amr wütend stieg ab und schlug seinem Pferd auf den Kopf (wörtlich: ins Gesicht), bis es zurücklief.
Dschabir (r.) berichtete: „Staub wirbelte um sie herum auf, so dass ich sie nicht sehen konnte. Aber ich hörte „Allahu Akbar1" darunter, und da wusste ich, dass 'Ali (a.) ihn ('Amr) getötet hatte. Seine Anhänger flohen, wobei ihre Pferde über den Graben sprangen. Die Muslime eilten voran, als sie den Ruf „Allahu Akbar" hörten, um zu sehen, was die Feinde getan hatten. Sie sahen Naufal bin 'Abdillah mitten im Graben, und sein Pferd konnte nicht daraus entkommen. Sie begannen, auf ihn Steine zu werfen. ,Der Tod ist schöner als das', sagte er, ,einer von euch soll herabkommen und gegen mich kämpfen', und der Fürst der Gläubigen (a.) stieg zu ihm herab und schlug ihn (mit dem Schwert), bis er ihn getötet hatte. Er verfolgte Hubaira und machte ihn kampfunfähig, indem er den erhöhten Teil seines Sattels traf, so dass der Panzer (des Pferdes) herunterfiel. Ikrima floh, und Dhirar ibn al-Chattab ergriff die Flucht."
Dschabir erzählte (weiter): Ich kann die Tötung 'Amrs durch 'Ali (a.) mit nichts anderem vergleichen als mit der Geschichte von Dawud und Dschalut2, die Allah (im Qur'an) erzählt: So schlugen sie jene nach Allahs Gebot; und Dawud erschlug Dschallut?"
Qais ibn al-Rabi' überlieferte: Abu Harun al-Abdi berichtete uns, von Rabi'a al-Sa'di, welcher sagte: „Ich ging zu Hudhaifa ibn al-Yaman und fragte ihn: ,Abu 'Abdillah, lass uns über 'Ali (a.) und seine hervorragenden Eigenschaften sprechen, denn die Einwohner von Basra sagen zu uns, dass wir hinsichtlich 'Alis (a.) übertreiben. Bist du nicht einer, der Ereignisse über ihn überliefert?' ,Rabi'a', sagte Hudhaifa, ,was willst du mich über 'Ali (a.) fragen? Bei Dem, in Dessen Händen mein Leben ist, wenn man die gesamten Taten der Gefährten Muhammads (s.), (die sie von der Zeit an vollbracht hatten,) seit Allah Muhammad (s.) (zum Propheten) berufen hatte bis zum Tage der Auferstehung in eine Waagschale der
1 „Allah ist am Größten", Anm. d. Übers.
David und Goliath, Anm. d. Übers. 3 Heiliger Qur'an: 2: 251
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Mizan1 legen würde und die Taten Alis (a.) in die andere Waagschale, dann würden die Taten 'Alis (a.) all ihre Taten überwiegen.' ,Das ist etwas, was man weder stehend noch sitzend akzeptieren könnte', erwiderte Rabi'a. ,Du alberner Kerl', sagte Hudhaifa, ,was denkst du (dass es anders sein könnte)? Wo waren denn Abu Bakr, Vmar, Hudhaifa und all die Gefährten Muhammads an dem Tag, an dem 'Amr bin Abd al-Wudd sie zum Kampf herausforderte?! Er forderte sie zum Einzelkampf heraus, und all die Leute schreckten zurück, außer 'Ali (a.), und er trat gegen ihn an, und Allah tötete ihn durch seine (Imam 'Alis, a.) Hand. Bei Dem, in dessen Hand das Leben Hudhaifas ist, seine Tat an jenem Tag war von größerem Lohn (bei Allah) als die Taten der Gefährten Muhammads (s.) bis zum Tage der Auferstehung. '"2
Hischam ibn Muhammad überlieferte von Ma'tuf ibn Charrabudh, welcher erzählte: „'Ali (a.) sagte am Tage von Chandaq (Graben)3: ,War ich es, gegen den die Reiter anstürmten? Berichtet meinen Anhängern über mich und das (Ereignis). An jenem Tage hinderte mich mein Zorn an der Flucht, und ein entschlossenes Schwert ist nicht stumpf. Ich vernichtete 'Amr, als er am unverschämtesten wurde mit (einem Schwert) aus reinem Eisen, erprobt und scharf. Ich ging fort, nach dem ich ihn hingestreckt liegen ließ wie einen Palmstumpf zwischen sandigem Grund und Hügeln. Ich enthielt mich seiner Kleider, auch wenn er, wenn ich gefallen wäre, mich meiner Kleider beraubt hätte. '"4
Yunis ibn Bukair überlieferte von Muhammad bin Ishaq, welcher berichtete: „Als 'Ali ibn Abi Talib (a.) 'Amr getötet hatte, ging er mit lächelndem Gesicht zu dem Gesandten Allahs (s.). 'Umar ibn al-Chattab sagte zu ihm: ,Hast du ihm nicht seinen Panzer weggenommen, 'Ali? Denn es gibt unter den Arabern nichts, was ihm ähnelt.' ,Ich schämte mich, die Scham meines Cousins zu entblößen', antwortete der Fürst der Gläubigen (a.) .5
'Umar bin al-Azhar überlieferte: von 'Amr ibn 'Ubaid, von al-Hassan: „Als 'Ali (a.) 'Amr bin 'Abd al-Wudd getötet hatte, schnitt er dessen Haupt ab, nahm ihn und warf ihn vor den Gesandten Allahs (s.). Abu Bakr und 'Umar küssten das
Waage, auf der die guten und schlechten Taten der Menschen gewogen werden, Anm. d. Übers. 2 „Flam al-Wara": 195, „Scharh al-Nahdsch-al-Balagha" von al-Hadidi: 19: 65, „Irschad al-Qulub": 245, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 256: 20
Daher auch die Bezeichnung: Grabenkrieg, Anm. d. Übers.
4 „Al-Mustadrak al-Sahihain": 33: 3, „Dala'il al-Nubuwwa": 3: 439, „Manaqib Al Abi Talib": 3: 137, „Al-Fusul al-Muhimma": 61, und 'Allamah al-Madschlisi über lieferte es ich „al-Bihar al-Anwar": 20: 257 und 264.
Überliefert mit Hinzufügungen oder Auslassungen bei: „Al-Mustadrak 'ala Sahihain:" 3: 33, „Dala'il al-Nubuwwa": 3: 439, „Manaqib Ali Abi Talib": 3: 137, „Al-Fusul al-Muhimma": 61, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar al-Anwar": 20: 257 und 264.
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Haupt 'Alis (a.).1 'Ali ibn al-Hakim al-Adawi sagte: „Ich hörte Abu Bakr ibn 'Ayyasch sagen: „ Ali versetzte einen Schlag, der im Islam nicht seinesgleichen hat - den (Schwert-) Streich gegen 'Amr ibn 'Abd al-Wudd. Er (a.) wurde von einem Schlag getroffen, der überraschender kam als jeder Schlag im Islam, und das war der Schlag von Ibn Muldscham (l.).2"
Hinsichtlich der Schlacht gegen die Verbündeten (Ahzab) sandte Allah herab: „Da
sie über euch kamen von oben her und von unten her, und da eure Blicke wild waren und die Herzen in die Kehlen stiegen und ihr verschiedene Gedanken hegtet über Allah. Da wurden die Gläubigen geprüft, und sie wurden erschüttert in heftiger Erschütterung. Und da die Heuchler und die, in deren Herzen Krankheit ist, sprachen: „Allah und Sein Gesandter haben uns bloßen Trug verheißen." 3 bis zu der Ayah4: „ Und Allah genügte den Gläubigen im Kampf. Allah ist gewaltig, allmächtig "
Dadurch richtete Er an sie Vorwürfe, Tadel, Schelte und Vorhaltungen, und keiner wurde davon ausgenommen, außer, unter allgemeiner Zustimmung, der Fürst der Gläubigen (a.), 'Ali ibn Abi Talib (a.), da der Sieg durch ihn errungen wurde und durch seine Hände. Und die Tötung 'Amrs und Naufal ibn Abdullahs durch ihn war der Grund für die Niederlage der Götzendiener.
Nachdem diese Leute getötet worden waren, sagte der Gesandte Allahs (s.): „Jetzt werden wir gegen sie kommen, und sie werden uns nicht (mehr) überfallen. "5
Yusuf ibn Kulaib hatte von Sufyan überliefert, von Zubaid, von Murra und anderen, von 'Abdullah ibn Mas'ud (welcher folgende Ayat verlas): „Und Allah genügte den Gläubigen im Kampf. Allah ist gewaltig, allmächtig. "6
Über die Tötung 'Amr ibn 'Abd al-Wudds schrieb Hassan ibn Thabit (r.) folgendes (als Gedicht): „Der junge Amr ibn Abd kam am Abend überfallartig und uner-
1 „Madschmu' al-Bayyan": 8: 344; „Scharh Nahdsch-ul-Balagha" von Al-Hadidi: 19: 62, und Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20: 258
„Manaqib Al-i- Abi Talib3: 138, „Madschmu' al-Bayyan": 344, „Scharh al-Nahdsch (al-Balagha) von Al-Hadidi: 19: 61; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar". 20: 258. 3 Heiliger Qur'an: 33: 10-25 Die Überlieferungsquellen:
„Al-Durr al-Manthur": 6: 590; „Manaqib Al-i-Abi Talib: „3:134; „Scharh al-Nahdsch al-Hadidi": 13: 284; von Ibn 'Abbas, „Irschad al-Qulub": 245; „Mizan al-I'tidal": 2: 380; „Ta'wil al-Ayat": 2: 450 / 11, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20: 258
Vers des Heiligen Qur'an
5 „Sahih al-Buchari": 5: 141, „Musnad Ahmad": 4: 394, „Madschmu' al-Bayyan": 8: 345, und # Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20: 258
6 Heiliger Qur'an: 33/25
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wartet in die Umgebung von Jathrib1. Du fandest unsere Schwerter gezogen und unsere guten Pferde waren gut in Form. Du hast eine Schar am Morgen von Badr gesehen, die dir einen Schlag versetzte, der nicht schlecht gerüstet war. Du bist dahin gekommen, 'Amr, dass du nicht mehr zu einem großen Tag (militärische Operation) gerufen werden wirst oder zur Ausführung einer schlechten Tat."
Man sagt, dass, als das Gedicht von Hassan die Banu 'Amir erreichte, einer ihrer jungen Männer ihm antwortete. Er rezitierte in Antwort auf Hassans Verherrlichung der Ansar folgendes: „Beim Hause Allahs, ihr habt gelogen. Ihr habt uns nicht getötet, sondern es war durch das Schwert der Haschimiten, so seid stolz auf das Schwert von Ibn 'Abdillah Ahmad (d.h. Muhammad) und durch die Hand 'Alis habt ihr es erreicht, so hört auf. Ihr habt Amr nicht Kraft euren Mutes getötet, sondern es war ein starker, kampferfahrener Löwe. Es war Ali, der stolz lange ausharrte. So macht nicht so viele Behauptungen gegen uns und seid nicht stolz. In Badr zogt ihr zum Kampf, und die Führer der Quraisch hielten sich von euch zurück und verzögerten (den Kampf). Dann, als Hamza und Vbaida gegen sie kamen und Ali hervorkam, wobei er sein indisches Schwert schwang, sagten sie : 'Ja, das sind wahrhaftig (uns) Ebenbürtige', so traten sie schnell vor, da sie den Kampf wollten und zeigten Stolz. 'Ali zirkelte das Feld in haschemitischer Art ab, und er zerstörte sie, als sie Stolz und Überheblichkeit zeigten. Ihr habt keinen Grund, euch über uns andere zu erheben, und es gibt keinen berechtigten und erwähnenswerten Grund für (euren) Stolz. "2
Ahmad ibn 'Abd al-Aziz überlieferte: Sulaiman ibn Ayyub berichtete uns, von Abu al-Hassan al-Madalni, welcher sagte:
„Als 'Ali ibn Abi Talib (a.) 'Amr ibn 'Abd Wudd getötet hatte und die Nachricht über dessen Tod seiner Schwester überbracht wurde, fragte sie: , Wer hat ihn angegriffen?' Ali ibn Abi Talib', war die Antwort. ,Sein Tod', sagte sie, ,kann daher nur so gewertet werden, als dass er durch die Hand eines Edlen, Gleichwertigen gekommen ist. Meine Tränen haben nicht zu fließen aufgehört, die ich über ihn vergossen habe, er hat Helden getötet und ist gegen Gleichwertige angetreten (in der Schlacht). Es war sein Schicksal, von der Hand eines Edlen und Gleichwertigen aus seinem Volk (getötet zu werden). Ich habe noch nicht (von einem Mann) gehört, der stolzer als dieser war, ihr Banu 'Amir.' Dann begann sie zu rezitieren: , Wenn derjenige, der Amr getötet hat, ein anderer als jener gewesen wäre, dann hätte ich für immer geweint. Aber der, der 'Amr getötet hat, war ohne Fehler. Er
Jathrib: Früherer Name von Medina (Anm. d. Übers.)
„Al-Fusul al-Muchtara": 238, und das Gedicht von Hassan ist in der „Sira al-Nabawiyya" von Ibn Hischam: 3: 281, und „Scharh al-Nahdsch al-Hadidi": 13: 29, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20: 259.
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war ein Mann, der als der Altvorderste und der Wesentliche des Landes bezeichnet wird. "a
Sie sagte ebenfalls über die Tötung ihres Bruders und die Erinnerung an 'Ali ibn Abi Talib (a.): „Zwei Löwen attackierten einander auf einem engen Schlachtfeld, und jeder von ihnen war edel und tapfer, einander gleichwertig. Jeder von ihnen wollte dem anderen die innerste Seele entreißen in der Mitte des Schlachtfelds, durch Täuschung oder Tötung. Beide gingen mit Feuereifer in den Kampf, und sie ließen sich durch nichts davon ablenken. Geh, 'Ali, denn du hast niemals so einen Sieg wie diesen errungen. Das ist ein wahres Wort, und darin ist keine Voreingenommenheit. Die Blutrache wird mein sein, und wenn ich über ihn komme, dann wird meine Blutrache vollkommen sein. Die Quraisch sind gedemütigt worden nach dem Tod eines Reiters, und diese Demütigung wird sie zerstören, und Schande ist allgegenwärtig." Dann sagte sie: „Bei Allah, die Quraisch werden meinen Bruder nicht rächen, so lange die alte Kamelstute ungedeckt bleibt."
Der Feldzug gegen die Banu Quraiza
Als die Verbündeten (Ahzab) in die Flucht geschlagen wurden und den Muslimen den Rücken kehrten, wandte sich der Gesandte Allahs (s.) gegen die Banu Quraiza. Er schickte den Fürsten der Gläubigen 'Ali ibn Abi Talib (a.) mit dreißig (Männern) vom Stamme der Chazradsch zu ihnen. „Schau, ob die Banu Quraiza ihre Festungen verlassen haben", sagte er zu ihm. Als er über ihre Wände schaute, hörte er sie lästerliche Reden führen. Er kehrte zum Propheten (s.) zurück und berichtete ihm. Dieser sagte:
„Lass sie, Allah wird uns Macht über sie verleihen, Er ist Derjenige, Der dir die Macht über 'Amr ibn Abd al-Wudd gab. Er wird dich nicht im Stich lassen. So warte, bis sich die Leute vor dir versammeln und du ihnen vom Sieg Allahs berichtest, denn Allah hatte mir geholfen, indem Er (unter den Götzendienern) Schrecken verbreitete von hier bis (zur Entfernung von) einer Monatsreise."
'Ali (a.) berichtete: „Die Leute versammelten sich vor mir, und ich ging nahe an ihre Wände heran. Sie schauten auf mich, und als sie mich sahen, schrie einer von ihnen: ,Da ist der Mörder von 'Amr', und ein anderer sagte:' Der Mörder Amrs ist zu euch gekommen', und sie begannen, einander das zuzurufen, und Allah jagte Schrecken in ihre Herzen, und ich hörte jemanden rezitieren:
„Al-Fusul al-Muchtara": 237: „Al-Fusul al-Muhimma": 62, mit leichter Abweichung; und Ähnliches in „al-Mustadrak ala al-Sahihain": 3: 33, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20: 26
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Ali hat 'Amr getötet. - 'Ali hat einen Falken gejagt.
'Ali zerbrach ihm den Rücken, - 'Ali hat ihre Sache schwach gemacht,
Ali brachte Schande über sie.'
Ich sagte: , Preis sei Allah, Der dem Islam den Sieg verliehen und die Götzendiener ei zu Fall gebracht hat'. Der Prophet (s.) sagte zu mir, als ich mich zu den Banu Quraiza aufmachte: , Geh mit dem Segen Allahs, denn in der Tat, Allah hat dir ihr Land und ihre Wohnstätten versprochen. 'So ging ich und war der Hilfe Allahs, Des Mächtigen und Erhabenen, gewiss. Ich setzte das Banner an den Fuß der Festung. Sie empfingen mich, wobei sie in ihrer Festung blieben und den Gesandten Allahs (s.) beschimpften!
Als ich hörte, wie sie ihn (s.) beschimpften - und ich hasste es, dass der Gesandte Allahs (s.) das hörte - entschloss ich mich, zu ihm zurückzukehren. Doch da war er schon erschienen und hörte, wie er beschimpft wurde. Und so rief er ihnen zu : ,Ihr Brüder von Affen und Schweinen, wenn wir auf dem Hof der Leute erscheinen, wie schrecklich wird dann der Morgen für diejenigen, die gewarnt worden waren1. Sie sagten zu ihm: ,Abu al-Qasim, du bist kein Unwissender, noch ein Lästerer!' Der Gesandte Allahs (s.) fühlte sich beschämt, und zog sich eine Weile zurück." Dann ließ er sein Zelt gegenüber ihrer Festung aufschlagen."
Der Prophet (s.) belagerte die Banu Quraiza noch fünfzehn Nächte, bis sie baten, (sich zu ergeben), und sie stimmten zu, sich unter das Kommando von Sa'd ibn Mu'adh zu begeben. Und Sa'd fällte das Urteil, dass die Männer getötet werden, die Frauen und Jugendlichen versklavt und ihr Eigentum aufgeteilt werde sollte.
Der Prophet (s.) sagte: „Sa'd, du hast über sie geurteilt gemäß dem Urteil Allahs von den sieben Firmamenten." Der Prophet befahl, dass die Männer herabgebracht werden sollten - und es waren neunhundert Männer- und sie wurden nach Medina gebracht, ihr Vermögen wurde aufgeteilt, die Frauen und Kinder wurden versklavt.
Als die Gefangenen nach Medina gebracht wurden, wurden sie in die Häuser der Banu Nadschar eingesperrt. Der Gesandte Allahs (s.) ging hinaus zu dem Platz, der heute der Markt ist. Gräben waren dort ausgehoben worden. Der Fürst der Gläubigen (a.) war anwesend und mit ihm die Muslime, und er befahl ihnen, dass sie herauskommen sollten. Er hatte dem Fürsten der Gläubigen (a.) zuvor befohlen,
Ein Hinweis auf den Vers: „Doch wenn sie (die Strafe Allahs) dann in ihre Höfe hinabsteigt, übel wird dann der Morgen sein für die Gewarnten." (37 / 177)
Über die Glaubhaftigkeit dieser Passage gibt es unterschiedliche Ansichten, da der Sprachgehbauch nicht der erhabenen Sprache des Propheten entspricht, auch die Handlungen des nächsten Abschnitts sind in der Authentizität umstritten bzw. gelten als unvollständig, wobei wichtige Aspekte der damaligen jüdischen Feindschaft gegenüber dem Propheten (s.) unerwähnt blieben, und dadurch missverständlich, Anm. d. Übers.
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dass (die Gefangenen) enthauptet werden sollten, so dass (sie) in die Gräben (fallen würden). Sie wurden in Gruppen vorgeführt, und unter ihnen waren Huyayy ibn Achtab und Ka'b ibn Asad, und sie waren - zu jener Zeit - die Führer ihres Volkes, und sie sagten zu Ka'b ibn Assad, als sie zu dem Gesandten Allahs (s.) gebracht werden sollten: „Ka 'b, was glaubst du, wird er mit uns machen? ", und er sagte; „Ihr begreift anscheinend gar nichts. Seht ihr nicht, dass der, der uns ruft, nicht zurückstecken wird, und dass derjenige, der geht, nicht zurückkehren wird, bei Allah, es ist der Tod (der uns bevorsteht)."
Huyayy ibn Achtab wurde herausgebracht, und seine Hände waren hinter seinen Nacken gefesselt. Als er zu dem Gesandten Allahs (s.) schaute, sagte er: „Bei Allah, ich mache mir keine Vorwürfe, dass ich Feindschaft gegen dich hegte, aber wen Allah verlässt, der ist verlassen." Dann wandte er sich an sein Volk und sagte: „Leute, es gibt kein Entrinnen von dem Beschluss Allahs. Es ist geschrieben und festgesetzt, und so ein Massaker ist das Los der Söhne Israels."
Dann stand er vor dem Fürsten der Gläubigen (a.) und sagte: „Ein ehrenvoller Tod durch die Hand eines Ehrenvollen." „Vielmehr", sagte der Fürst der Gläubigen, „werden die Besten im Volk die Schlimmsten töten, und die Bösen unter ihnen werden die Besten töten. Wehe denjenigen, die die Besten und Ehrenhaftesten töten, und wohl denen, die die ärgsten Ungläubigen töten." „Das ist wahr", sagte er (Ka'b), „aber plündere mich nicht aus." „Es wäre höchst erniedrigend für mich, das zu tun", (sagte Imam 'Ali (a.)). „Du hast mich bedeckt (indem du mich nicht ausplündern wirst), so möge Allah dich bedecken ", sagte (Ka'b) und streckte seinen Nacken aus. 'Ali (a.), enthauptete ihn, und er zog ihm nicht vor den Leuten die Kleider aus. Dann fragte der Fürst der Gläubigen (a.) diejenigen, die ihn gebracht hatten: „ Was hat Huyayy gesagt, als er zu seiner Hinrichtung geführt wurde?" Sie antworteten, dass er gesagt habe: „Bei deinem Leben, Ibn Achtab macht sich keinem Vorwurf, doch wen Allah verlassen hat, der ist verlassen. Er kämpfte bis zum Äußersten und strebte nach Größe in jeder turbulenten Situation." Da sagte der Fürst der Gläubigen (a.): „Er war (ein Mann) von Ernst, ernst in seinem Unglauben, er wurde gefesselt zu uns gebracht, wie er in der Gruppe hergebracht wurde. Ich traf seinen Nacken mit dem Schwert mit dem Hieb eines Zornigen. Er ging zu dem Grund der Hölle als Gefangener, der er war. Dies ist der Ort der Rückkehr ßr die Ungläubigen, während diejenigen, die dem Befehl Allahs gehorchen, in der Ewigen (Glückseligkeit) verweilen werden."
Der Gesandte Allahs (s.) erwählte von ihren Frauen Rayhana bint 'Amr ibn Chu-nafa, und eine einzige Frau von ihren Frauen tötete er. Sie hatte einen Stein auf ihn geworfen, als er zu den Juden gekommen war, um mit ihnen zu verhandeln, bevor der Krieg zwischen ihnen ausbrach, und Allah bewahrte ihn vor diesem Stein1. Der
Es handelte sich offensichtlich um eine lebensgefährliche Bedrohung, Anm. d. Übers.
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Sieg über die Banu Quraiza und der Sieg Allahs für Seinen Propheten kam durch den Fürsten der Gläubigen (a.) zustande, durch die, die er getötet hatte sowie durch den Schrecken, den Allah in ihre Herzen geworfen hatte. Diese große Tat ist schon unter den (anderen) seiner Ruhmestaten aufgezählt worden, und deren Rang ähnelt auch denen, die schon von seinen Qualitäten aufgelistet wurden, Friede sei mit ihm.
Die Schlacht von Dhat al-Salasil
(Die Rolle, die) der Fürst der Gläubigen in der Schlacht von Wadi al-Raml (spielte) - sie wird (auch) die Schlacht von al-Salsila genannt - ist von den Gelehrten bewahrt, von den Rechtsgelehrten aufgeschrieben, von den Chronisten (ashab al-athar) überliefert und von den Geschichtsschreibern (naqala al-achbar) berichtet worden, als eine der Dinge, die seinen Qualitäten zugeschrieben werden, und die beschrieben wurde als eine seiner hervorragenden Verdienste in der Schlacht, und sie ähnelt seinen Ruhmestaten im Kampf (Dschihad). Über die Bedeutung des Ereignisses herrscht unter allen Menschen Übereinstimmung.
Die Biographen (über das Leben) des Propheten (ashab al-siyar) haben berichtet, dass der Prophet (s.) eines Tages dasaß, als ein Beduine zu ihm kam, vor ihm nieder kniete und sagte; „Ich bin zu dir gekommen, um dir einen Rat zu geben", und (der Prophet) fragte: „ Und was rätst du mir? " „Eine Gruppe von Beduinen ", sagte er, „plant, dass sie dich nachts in Medina angreifen werden ", und er beschrieb sie ihm.
Er (der Prophet) befahl dem Fürsten der Gläubigen (a.), zum Gemeinschaftsgebet zu rufen, und die Muslime versammelten sich. Er bestieg die Kanzel, lobpries Allah, dann sagte er: „Ihr Leute, es gibt einen Feind von Allah und von euch, der auf euch zukommt, und es heißt, dass er euch heute Nacht in Medina angreift. Wer also von euch wird zum Tal gehen?" Ein Mann von den Muhadschirun1 stand auf und sagte: „Ich werde dorthin gehen, o Gesandter Allahs", und so gab er ihm das Banner und sammelte siebenhundert Männer für ihn und sagte zu ihm: „Gehe im Namen Allahs." Er ging und kam zu den Leuten nach Sonnenaufgang. Sie sagten: „Wer ist dieser Mann?" „Ich bin ein Abgesandter des Gesandten Allahs", sagte er. Entweder sagt: „Es gibt keinen Gott außer Allah allein, und er hat keinen Teilhaber, und dass Muhammad Sein Diner und Sein Gesandter ist, oder ich werde euch mit dem Schwert treffen." Sie sagten: „ Geh zurück zu deinem Herrn, denn wir sind so viele, dass du damit nicht mithalten kannst." Der Mann kehrte zurück und berichtete dem Gesandten Allahs (s.) darüber, und der Prophet (s.) fragte (er-
Die „Auswandernden", die mit dem Propheten von Mekka nach Medina ausgewandert waren (Hidschra).
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neut): „Wer geht zum Tal?" Einer der Muhadschirun stand auf und sagte: „Ich, o Gesandter Allahs." Er gab ihm das Banner, und er ging los, dann kam er so zurück, wie (auch) sein Gefährte erst zurückgekehrt war. Da sagte der Gesandte Allahs (s.): „Wo ist 'Ali ibn Abi Talib?", und der Fürst der Gläubigen (a.) erhob sich und sagte: „Ich bin hier, o Gesandter Allahs", und er sagte: „Gehe zum Tal". „Ja", erwiderte er (Imam 'Ali, a.), und er besaß einen Turban, den er erst umbinden sollte, wenn der Prophet (s.) ihn auf eine ernste Mission schicken würde.
Er ging zum Hause Fatimas (a.) und bat sie um den Turban. „ Wohin wirst du gehen?", fragte sie, „wohin hat mein Vater dich geschickt?" „Zum Tal Al-Raml", antwortete er, und sie weinte aus Angst um ihn. Der Prophet (s.) kam zu ihr, als sie in diesem Zustand war. „Warum weinst du?", fragte er. „Fürchtest du, dass dein Gatte getötet werden könnte? In der Tat, das wird ohne Allahs Wille nicht geschehen. "
„Enthalte mir nicht das Paradies vor, o Gesandter Allahs", sagte 'Ali (a.). Dann zog er mit dem Banner des Propheten (s.) aus, bis er nach Mitternacht auf die Leute traf. Er blieb bis zum Morgen, dann verrichtete er mit seinen Gefährten das Morgengebet. Er ordnete sie in Reihen an und stützte sich auf sein Schwert, als er auf den Feind zuging und rief ihnen zu: „Ihr Männer, ich bin der Abgesandte des Gesandten Allahs zu euch, damit ihr erklärt, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist. Wenn ihr das nicht tut, dann werde ich euch mit dem Schwert angreifen." „ Gehe zurück, wie auch deine Gefährten", und er sagte: „Ich soll zurückgehen?! Nein, bei Allah, (ich werde nicht zurückweichen), bis ihr den Islam annehmt, oder ich werde euch mit diesem meinem Schwert niederschlagen, ich bin 'Ali ibn Abi Talib ibn 'Abd al-Muttalib."
Die Leute gerieten in Unruhe, als sie ihn erkannten. Sie fassten den Mut, gegen ihn zu kämpfen, und sie kämpften gegen ihn (a.). Er tötete sechs oder sieben von ihnen, und die Götzendiener ergriffen die Flucht. Die Muslime waren siegreich. Sie sammelten die Beute ein und machten sich auf den Weg zum Propheten (s.).
Es wurde von Umm Salama1 (r.) überliefert, dass sie berichtete: „Der Prophet hielt gewöhnlich Mittagsruhe in meinem Haus, als er von einem Traum aufschreckte. Allah ist dein Beschützer', sagte ich zu ihm. ,Du hast recht gesprochen', sagte er, ,Allah ist mein Beschützer, jedoch Dschibril (a.) gab mir Nachricht, dass 'Ali kommen wird.'"
Dann ging er zu den Leuten hinaus und befahl ihnen, 'Ali (a.) zu empfangen. Die Muslime formierten sich in zwei Reihen mit dem Gesandten Allahs (s.). Als er (Imam 'Ali, a.) den Propheten erblickte, stieg er von seinem Pferd ab und beugte
Eine Ehefrau des Propheten (s.), Anm. d. Übers.
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sich zu dessen Füßen herab, um sie zu küssen. Der Prophet (s.) sagte zu ihm: „Steig auf, Allah, Der Erhabene, und Sein Gesandter sind mit dir zufrieden." Der Fürst der Gläubigen (a.) weinte vor Freude und machte sich auf den Weg zu seinem Haus. Die Muslime übergaben die Beute.
Der Prophet (s.) sagte zu einigen, die mit ihm (Imam 'Ali, a.) in der Armee waren: „ Wie habt ihr von eurem Anführer gedacht? " „ Wir haben nichts von ihm bemerkt, außer, dass er kein Gebet von uns leitete, ohne darin zu rezitieren:,Sprich: Er ist Allah, Der Einzige1'," antworteten sie . „Ich werde ihn darüber befragen", sagte der Prophet (s.). Als er zu ihm kam, fragte er ihn: „Warum hast du in den Pflichtgebeten nur die Sure „Al-Ichlas2" gelesen?" „Ich liebte sie, o Gesandter Allahs", antwortete er. „Wahrlich, Allah liebt dich so, wie du Ihn liebst", sagte der Prophet (s.). Dann sagte er zu ihm: „ 'Ali, wenn ich nicht die Sorge hätte, dass einige Gruppierungen über dich das sagen werden, wie die Christen über Jesus, den Sohn der Maria sagen, dann würde ich heute sagen, dass du nie eine Versammlung von Menschen passieren wirst, ohne dass sie (vor Ehrfurcht) die Erde unter deinen Füßen nehmen werden3."
Der Sieg in dieser Schlacht ist ganz besonders dem Fürsten der Gläubigen (a.) zuzuschreiben, nachdem andere vor ihm gescheitert waren. 'Ali (a.) wurde vom Propheten (s.) besonders lobend hervorgehoben. Dies sind Ruhmestaten, die von keinem anderen vollbracht wurden. Viele Biographen (über das Leben) des Propheten (ashab al-siyar) haben berichtet, dass im Hinblick auf diese Schlacht die Sure „Al-Adiyat"4 - „Die schnaubenden Renner" dem Propheten (s.) offenbart worden war, und dass sie die Umstände erwähnt, in den der Fürst der Gläubigen (a.) agierte.
Die Schlacht gegen die Banu al-Mustaliq
Er (Imam 'Ali, a.) wurde durch die Banu al-Mustaliq geprüft, und (die Berichte darüber) sind bei den Gelehrten berühmt. Der Sieg kam durch ihn zustande, nachdem einige der Leute von den Banu 'Abd al-Muttalib eines Tages getötet worden waren. Der Fürst der Gläubigen (a.) tötete zwei der Feinde, Malik und dessen Sohn. Der Prophet (s.) nahm viele Gefangene und teilte sie unter den Muslimen auf.
1 Sure 112, 1
Die 112. Sure des Heiligen Qur'an, Anm. d. Übers. Weil die Erde unter den Füßen von Heiligen als heilig gilt, Anm. d. Übers.
4
Die 100. Sure des Heiligen Qur'an, Anm. d. Übers.
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Unter denen, die eines Tages gefangen genommen wurden, war Dschuwayra bint al-Harith ibn Abi Dhirar. Die Parole der Muslime am Tage (von der Schlacht gegen die) Banu al-Mustaliq lautete: „Ya Mansur amit - Oh Siegreicher, bringe den Tod." Der Fürst der Gläubigen (a.) nahm Dschuwayra gefangen, und er ging mit ihr zum Propheten (s.), und der erwählte sie (zu seiner Ehefrau). Ihr Vater kam zum Propheten (s.), nachdem der Rest der Leute den Islam angenommen hatten und sagte: „O Gesandter Allahs, meine Tochter soll nicht gefangen genommen werden, denn sie ist eine edle Frau." „Geh und frage sie nach ihrer Wahl", erwiderte (der Prophet, s.). „Du bist gut und freundlich", sagte er (der Vater Dschu-wayras). Ihr Vater ging zu ihr und sagte: „Meine Tochter, entehre nicht deinen Stamm", doch sie sagte: „Ich habe Allah und Seinen Gesandten gewählt." „Allah hat das für dich getan", sagte ihr Vater. Der Gesandte Allahs (s.) befreite sie und nahm sie unter seine Ehefrauen auf.
Das Abkommen von al-Hudaibiyya
(Der Schlacht gegen) die Banu al-Mustaliq folgte das Ereignis von al-Hudaibiyya. Das Banner befand sich bei dem Fürsten der Gläubigen (a.), wie es auch bei den Ereignissen vorher der Fall gewesen war. Die Nachricht über seinen mutigen Einsatz in den Reihen der Männer im Krieg verbreitete sich weithin. Das war nach dem Treueid, den der Prophet (s.) von seinen Gefährten (ashab) wie auch ihr Gelöbnis ihm gegenüber, standhaft zu bleiben, entgegengenommen hatte. Der Fürst der Gläubigen (a.) nahm anstelle des Propheten (s.) den Treueid von dessen Frauen entgegen. An jenem Tage war (die Art und Weise) ihres Treueides so, dass er ein Kleidungsstück zwischen sich und sie warf und mit seiner Hand darüber strich, und sie leisteten dem Propheten (s.) den Treueid, indem sie (mit der Hand) über das Kleidungsstück strichen. Daraufhin strich der Gesandte Allahs (s.) über das Gewand von 'Ali ibn Abi Talib (a.). Noch andere Dinge sind mit dem Ereignis von al-Hudaibiyya verbunden wie folgt:
Als Suhail ibn 'Amr sie sah, dass sich die Dinge gegen ihn (und seine Leute) wandten, bat er dem Propheten (s.) demütig um Frieden, und dieser bekam die Offenbarung, dass er darauf eingehen und den Fürsten der Gläubigen (a.) an jenem Tage zu seinem Schreiber machen sollte, damit er das Friedensabkommen mit seiner Handschrift niederschreiben sollte. Der Prophet (s.) sagte zu ihm: „Schreibe auf Ali: ,Bismillahi-r-Rahmani-r-Rahim - im Namen Allahs, Des Gnädigen, Des Barmherzigen.'" „Da ist etwas zwischen dir und mir geschrieben worden, Muhammad", sagte Suhail ibn 'Amr, „so beginne mit etwas, das wir kennen, so schreibe: ,Bismika allahumma - in Deinem Namen, o Allah'. Der Gesandte Allahs (s.) sagte zu dem Fürsten der Gläubigen (a.): „Radiere aus, was du geschrieben hast, und schreibe: ,Bismika allahumma - in Deinem Namen, o Allah.'" „Wenn nicht mein Gehorsam dir gegenüber wäre, o Gesandter Allahs", sagte der Fürst
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der Gläubigen, „dann würde ich ,Im Namen Allahs, Des Gnädigen, Des Barmherzigen ' nicht ausradieren ", dann radierte er es aus und schrieb: „In Deinem Namen, o Allah." „Schreibe auf:" sagte der Prophet (s.), „Das ist das Abkommen, das zwischen Muhammad, dem Gesandten Allahs, und Suhail ibn 'Amr getroffen wurde. " „ Wenn ich dem, was da zwischen uns geschrieben wurde, stattgeben würde ", wandte Suhail ein, „ dann würde ich damit dein Prophetentum akzeptieren! Und es ist gleich, ob ich das aus Überzeugung gegen mich selber bezeugen oder es nur mit meiner Zunge äußern würde. Radiere diesen Namen aus und schreibe: ,Das ist das, wozu Muhammad ibn 'Abdallah seine Zustimmung gegeben hat.' "Wahrlich, bei Allah, er ist wirklich der Gesandte Allahs, trotz deiner Arroganz", sagte der Fürst der Gläubigen (a.). „Schreibe seinen Namen als eine Bedingung, die erfüllt werden muss", beharrte Suhail. „Wehe dir, Suhail", sagte der Fürst der Gläubigen (a.), „lasse ab von deiner Halsstarrigkeit." „Radiere es aus, 'Ali", sagte der Prophet. „Gesandter Allahs", sagte 'Ali, „meine Hand wird sich nicht bewegen, um deinen Namen auszuradieren, der dein Prophetentum ausdrückt." „Dann lege meine Hand darauf", sagte er (der Prophet, s.), und der Gesandte Allahs (s.) radierte es mit seiner eigenen Hand aus und sagte zu dem Fürsten der Gläubigen (a.): „Du wirst aufgefordert werden, das Gleiche zu tun, und du wirst es tun, auch wenn es dir Schmerzen verursacht." Der Fürst der Gläubigen (a.) vervollständigte das Dokument. Als das Friedensabkommen vervollständigt worden war, leistete der Gesandte Allahs (s.) sein Schlachtopfer an dem Ort, an dem er war.
Das System der Organisation dieser Schlacht hing vom Fürsten der Gläubigen (a.) ab. Alles, was sich darin abspielte, einschließlich des Treueides, des Anordnens der Leute in Reihen für die Schlacht und daraufhin (das Abkommen für den) Waffenstillstand, wie auch des Niederschreibens des Ganzen, war alles auf den Fürst der Gläubigen (a.) zurückzuführen. Das war, was Allah eingerichtet hatte wie das Ersparen von Blutvergießen und das Wohlergehen der islamischen Sache. Die Menschen haben über ihn in dieser Schlacht berichtet, zusätzlich zu dem, was wir erwähnt haben - zwei herausragende Tugenden, durch die er sich auszeichnete, und die zu seinen großen Tugenden und umfangreichen Ruhmestaten hinzugefügt wurden.
Ibrahim ibn TJmar berichtete von seinen Männern, von Qayid, dem Gefolgsmann von 'Abdallah ibn Salim, welcher berichtete: Als der Gesandte Allahs (s.) zu der TJmra von al-Hudaibiyya aufbrach, machte er bei Dschuhfa Halt, und er fand dort kein Wasser. Er schickte Sa'd ibn Malik mit Wassersäcken, jedoch Sa'd kehrte zurück, nachdem er nicht weit gegangen war und sagte: „O Gesandter Allahs, ich konnte nicht weitergehen. Meine Füße stoppten aus Furcht vor dem Feind." „Setz dich", sagte der Prophet (s.). Dann schickte er einen anderen Mann los, und er ging mit den Wassersäcken, bis er an den Ort kam, an den (schon) der Erste (seinen Weg) beendet hatte, und kehrte (ebenfalls) zurück. „ Warum bist du zurückgekommen?", fragte ihn der Prophet (s.). „Bei Dem, Der dich mit der Wahrheit ge-
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sandt hat, ich konnte vor Furcht nicht weitergehen." Da rief der Gesandte Allahs (s.) 'Ali ibn Abi Talib (a.) und schickte ihn mit den Wassersäcken los. Diejenigen, die durstig waren, kamen heraus, jedoch beklagten sie sich nicht über seine Rückkehr, da sie gesehen hatten, wie seine Vorgänger (unverrichteter Dinge) zurückgekommen waren. 'Ali (a.) machte sich mit den Wassersäcken auf den Weg, bis er nach al-Harar kam, und schöpfte (dort) Wasser. Dann ging er damit zum Propheten (s.), und es gab Jubelschreie dafür. Der Prophet (s.) sagte „Allahu Akbar - Allah ist am Größten ", und er erbat (von Allah) Gutes für ihn.
Bei dieser Schlacht kam Suhail ibn 'Amr zum Propheten und sagte zu ihm: „Muhammad, unsere Sklaven haben sich dir angeschlossen, gib sie uns zurück." Der Prophet wurde so ärgerlich, dass sein Ärger an seinem Gesicht sichtbar wurde. Er sagte: „Lasst ab, ihr Quraisch, oder ich werde euch einen Mann schicken, dessen Herz Allah (bereits) auf seinen Glauben geprüft hat, der eure Nacken treffen wird der Religion gemäß." Einer der Anwesenden sagte: „ O Gesandter Allahs, ist Abu Bakr dieser Mann?" „Nein", sagte er (der Prophet). „Und 'Umar'?", fragte jemand. „Nein", antwortete der Prophet, „sondern der, der in (seinem) Zimmer Sandalen flickt", und die Leute rannten zu dem Zimmer, um zu sehen, wer der Mann denn sei, und da sahen sie den Fürsten der Gläubigen, 'Ali ibn Abi Talib (a.).
Eine Gruppe von Männern berichteten dieses, beruhend auf der Aussage des Fürsten der Gläubigen (a.), und sie sagten darin, dass 'Ali (a.) diese Geschichte berichtete, dann sagte er: „Ich hörte den Gesandten Allahs (s.) sagen: „Wer gegen 'Ali vorsätzlich lügt, wird einen Platz im Feuer bekommen."1 Das, was der Fürst der Gläubigen (a.) reparierte, war der Riemen einer der Sandalen des Propheten (s.) Er war gerissen, und er flickte ihn.
Isma'il ibn 'Ali al-Ammi berichtete von Na'il ibn Nadschih, von 'Amr ibn Schimr, von Dschabir ibn Yazid, von Abu Dscha'far, von seinem Vater (a.), welcher berichtete: „Der Riemen der Sandale des Gesandten Allahs (s.) war gerissen, und er gab sie 'Ali (a.), damit er sie flickte. Dann ging er mit einer Sandale etwa einen Pfeilwurf weit. Er ging zu seinen Gefährten und sagte: „Einer von euch wird sich für die Auslegung (des Qur'an) einsetzen, wie er sich mit mir für seine Herabsendung eingesetzt hat." „Bin ich dieser, o Gesandter Allahs?", fragte Abu Bakr. „Nein", antwortete er. „Und ich, o Gesandter Allahs?", fragte 'Umar. „Nein", war die Antwort. Da hörten die Leute auf (zu fragen) und schauten einander an. Da sagte der Gesandte Allahs (s.): „Vielmehr ist es derjenige, der die Sandale flickt", und er wies auf 'Ali ibn Abi Talib (a.): „Er wird sich für die Auslegung (des Qur'ans) einsetzen, wenn meine Sunna aufgegeben und verworfen werden wird,
Überliefert in „Kifaya al-Talib": 96; „Misbah al-Anwar": 121; mit leichter Abweichung in „Sunan al-Tirmidhi": 5: 297; „A'lam al-Wara": 191; Ähnliches in „Al-Mustadrak 'ala al-Sahihain": 4: 298; „Tarich Bagdad": 1: 133, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 20: 360.
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wenn das Buch Allahs verdreht werden wird, und wenn diejenigen über die Religion sprechen werden, die kein Recht dazu haben. 'Ali (a.) wird sie bekämpfen, um die Religion Allahs, Des Erhabenen, zu beleben."1
Nach dem Ereignis von al-Hudaibiyya folgte Chaibar, und der Sieg darin gehörte (wiederum) zweifelsohne dem Fürsten der Gläubigen (a.). Die Berichte, die darüber gesammelt worden waren, zeigen seinen großen Verdienst in dieser Schlacht und charakterisieren ihn in seinen Eigenschaften als einzigartig, die von niemanden geteilt wurden.
Muhammad ibn Yahya al-Azdi berichtete von Mas'ada ibn Alyasa' und TJbaidullah ibn 'Abd al-Rahim, von 'Abd al-Malik ibn Hischam und Muhammad ibn Ishaq und anderen Traditionisten (ashab-al-athar), die sagten: „Als der Gesandte Allahs (s.) sich Chaibar näherte, sagte er: ,Haltet an', und die Leute hielten an. Er erhob seine Hände zum Himmel und sagte: , O Allah, Herr der sieben Himmel und was sie überschatten, und Herr der sieben Erden und was sie enthalten. Herr der Satane und was sie irreführen, ich bitte Dich um das Gute für dieses Dorf und um das Gute, was es enthält, und nehme meine Zuflucht zu Dir vor dem Übel und dem Übel, was es (das Dorf) enthält.' Dann ließ er sich unter einem Baum (an diesem Platz) nieder. Er blieb dort, und (auch) wir blieben dort für den Rest des Tages.'"2
Am Mittag (des nächsten Tages) rief uns ein Rufer des Gesandten Allahs (s.), und wir versammelten uns bei ihm. Ein Mann saß bei ihm. Er sagte: „Dieser Mann kam zu mir, als ich schlief. Er zog mein Schwert und sagte: ,Muhammad, wer schützt dich heute vor mir?' Ich sagte: , Allah wird mich vor dir schützen', und er steckte das Schwert in die Scheide und saß da, wie ihr seht, ohne sich zu bewegen. " ,0 Gesandter Allahs, vielleicht ist etwas mit seinem Verstand', sagten wir. , Ja', erwiderte der Gesandte Allahs (s.), , las st ihn.' Dann wandte er sich von ihm ab und widmete ihm keine Aufmerksamkeit mehr.
Der Gesandte Allahs (s.) belagerte Chaibar für mehr als zwanzig Nächte, und in jenem Tage war das Banner in der Hand des Fürsten der Gläubigen (a.). Eine Augenentzündung hatte ihn befallen, die ihn vom Krieg abhielt. Die Muslime pflegten
1 „Al-Mustadrak ala al-Sahihain": 3: 122; „Musnad Ahmad": 3: 82; „Sharh Nahdsch al-Balagha" von al-Hadidi: 3: 106.
2 „Al-Maghazi": 2: 642; „Sira al-Nabawiyya": 3: 343; „Majmu' al-Bayan": 9: 119; „Dala'il al-Nubuwwa": 4: 204; und 'Allahma al-Madschlisi über lieferte es in „al-Bihar al-Anwar": 21: 14 / 11.
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die Juden vor ihren Festungen und von den Seiten anzugreifen. Eines Tages eroberten sie das Tor und hoben um sich herum einen Graben aus. Da kam Marhab zu Fuß auf sie zu, um ihnen im Kampf entgegenzutreten.
Der Gesandte Allahs rief Abu Bakr und sagte zu ihm: „Nimm du das Banner", und dieser nahm es mit einer Anzahl von Muhadschirun, und sie kämpften, ohne etwas bewirken zu können, und er (Abu Bakr) kehrte zurück und tadelte die Leute, die ihm gefolgt waren, und sie machten ihm Vorwürfe. Am nächsten Tag gab er (der Prophet) (das Banner) 'Umar. Dieser ging nicht weit damit, dann kehrte er zurück, während er seine Gefährten der Feigheit bezichtigte, und sie machten ihm den gleichen Vorwurf.
Da sagte der Prophet (s.): „Dieses Banner ist nicht ßr den, der es getragen hat, bestimmt, über den man sich bei mir wegen Feigheit beklagen kann. Es ist für 'Ali ibn Abi Talib." „Er hat entzündete Augen", wurde ihm entgegnet. „Lasst mich ihn sehen ", sagte er, „ und ihr werdet mir einen Mann zeigen, der Allah und Seinen Gesandten liebt, und den Allah und Sein Gesandter lieben. Er nimmt sie (die Flagge) auf rechte Art, und er wird nicht fliehen." Sie brachten 'Ali (a.) und führten ihn zu ihm. „Was fehlt dir, 'Ali?", fragte der Prophet (s.). „Ich habe entzündete Augen, so dass ich nicht sehen kann, und Kopfschmerzen", erwiderte er. „Setz dich und lege deinen Kopf auf meinen Oberschenkel", sagte (der Prophet). 'Ali (a.) tat dies, und der Prophet (s.) betete für ihn. Er spuckte in seine Hand und rieb damit über seine ('Alis, a.) Augen und Kopf. Er öffnete seine Augen, und die Kopfschmerzen, die er gehabt hatte, wurden gelindert. Er (der Prophet, s.) hatte in seinem Bittgebet gesprochen: „ O Allah, schütze ihn vor Hitze und Kälte."
Er gab ihm das Banner - und das Banner war weiß - und sagte zu ihm: „Nimm das Banner und gehe damit los. Dschibril (a.) ist bei dir, und der Sieg liegt vor dir, und Schrecken ist in den Herzen der Feinde verbreitet, und wisse - o Ali - dass sie in ihrem Buch gefunden haben, dass derjenige, der sie zerstören wird, Ilya heißt. Wenn du sie triffst, dann sage: „Ich bin 'Ali, dann werden sie ablassen, so Allah will."
'Ali (a.) berichtete weiter: „Ich ging damit (mit dem Banner), bis ich zur Festung kam. Marhab kam hervor, er trug einen Helm, in den ein Stein ein Loch gebohrt hatte und so das Weiße an seinem Kopf zeigte, und er rezitierte: „ Chaibar weiß, dass ich Marhab bin, ich trage meine Waffe als ein Held, der auf die Probe gestellt worden war. Ich bin der, den meine Mutter einen Löwen genannt hat, ein Löwe der Wälder, mit großer Härte. Ich werde euch mit meinem Schwert das Gewicht eines abgeschnittenen Ohres aufwiegen." Wir kämpften mit dem Schwert, ich sprang auf ihn zu und traf ihn. Ich durchschnitt das Loch im Helm und durch seinen Kopf, so dass mein Schwert seine Zähne erreichte, und er fiel tot um."
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In der Überlieferung wird berichtet, dass der Fürst der Gläubigen (a.) sagte: „Ich bin 'Ali ibn Abi Talib." Einer der Rabbiner der Leute sagte: „Bei dem, was zu Musa herabgesandt worden ist, ihr werdet besiegt werden", und in ihre Herzen zog Schrecken ein, so dass sie es nicht zu ertragen vermochten. Als der Fürst der Gläubigen (a.) Marhab getötet hatte, zogen die, die mit Marhab gewesen waren, ab und verriegelten das Tor zur Festung vor ihm. Der Fürst der Gläubigen (a.) ging dagegen an, und er bearbeitete es so lange, bis er es geöffnet hatte, jedoch die meisten Leute auf der einen Seite des Grabens kamen nicht mit ihm mit. Der Fürst der Gläubigen (a.) nahm das Tor und benutzte es als eine Brücke über den Graben, so dass sie ihn überqueren und die Festung erobern konnten. Sie bemächtigten sich der Kriegsbeute. Als sie sich von der Festung abwandten, nahm der Fürst der Gläubigen (a.) (das Tor) in seine rechte Hand und schleuderte es mehrere Meter über die Erde. Normalerweise bedurfte es zwanzig Männer, um jenes Tor zu schließen.
Als der Fürst der Gläubigen (a.) die Festung erobert und Marhab getötet und nachdem Allah den Muslimen ihr (der Juden) Eigentum als Kriegsbeute geschenkt hatte, bat Hassan ibn Thabit den Gesandten Allahs (s.) um Erlaubnis, ein Gedicht vortragen zu dürfen. „Sprich (es)", sagte er (der Prophet). Er rezitierte:
„ Ali hatte eine Augenentzündung und brauchte Medizin,
doch er fand niemanden, der ihn heilte.
Der Gesandte Allahs heilte ihn mit Speichel, und er segnete den Heilenden, und Er segnete den Geheilten.
Er sagte:
, Heute werde ich das Banner einem tapferen und unerschrockenen Mann geben, der den Gesandten Allahs als ein Anhänger liebt.
Er liebt meinen Gott, und sein Gott liebt ihn. Durch ihn eroberte Allah die Festung und gab sie zu Allah zurück.
Er zeichnete dadurch 'Ali vor allen Geschöpfen aus, und er bezeichnete ihn als seinen Helfer und sein Bruder."
Die Chronisten (ashab al-athar) überlieferten von al-Hassan ibn Salih, von A'masch, von Abu Ishaq, von Abu ,Abdillah al-Dschadali, welcher berichtete:
„Ich hörte den Fürsten der Gläubigen (a.) sagen: ,Als ich das Tor von Chaibar niederriss, benutzte ich es als Schild und kämpfte damit gegen die Feinde. Als Allah sie demütigte und ich das Tor als Brücke zu ihrer Festung nutzte, warf ich es in den Graben.' Ein Mann fragte ihn: ,Wie konntest du dieses Gewicht tragen?' ,Es war nicht mehr als mein Schild, den ich bei anderen Gelegenheiten trug. "a
'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 21: 16; und der Schluss davon wurde bei „Mana-qib" von Ibn Schahschub erwähnt.
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Die Biographen (über das Leben) des Propheten (s.) berichteten, dass als die Muslime Chaibar verließen, sie das Tor zu tragen versuchten. Es konnte nur von siebzig Männern getragen werden.1
Über den Fürsten der Gläubigen, wie er das Tor trug, sagte ein Dichter:
„ Wahrhaftig, ein Mann, der ein riesiges Tor trug bei Chaibar
am Tage (der Schlacht gegen) die Juden.
Er trug das große Tor, ein Tor, was das Tor zu den unruhigen Herzen ist, als die Muslime und die Leute von Chaibar antraten.
Er warf es hin, und es brauchte siebzig Männer,
um wieder die Last aufzuheben, und alle strengten sich an.
Sie hoben es mit größter Anstrengung und Mühe auf
und unter gegenseitigem Anfeuern."
Der Schlacht von Chaibar folgten Szenen, die nicht wie die waren, die ihnen vorangegangen waren. Wir werden uns ihnen (kurz) zuwenden. Sie bestehen mehrheitlich aus Missionen, an denen der Gesandte Allahs (s.) nicht teilgenommen hatte, und ihre Bedeutung war nicht so groß wie die Bedeutung derer, die ihnen vorausgegangen waren. (Dies war) aufgrund der Schwäche des Feindes und der Tatsache, dass manche Muslime andere dafür nicht (zur Hilfe) benötigten. Wir haben darauf verzichtet, sie (diese Szenen) aufzuzählen, obwohl der Fürst der Gläubigen (a.) an allen von ihnen einen reichlichen Anteil in Wort und Tat hatte.
Dann folgte die Eroberung Mekkas2, und dadurch wurde das Werk des Islams gestärkt, und (der Weg der Religion) wurde dank dessen, was Allah dem Propheten (s.) verliehen hatte, geebnet. Das Versprechen, das Allah vorher mit Seinen Worten gegeben hatte: „Wenn die Hilfe Allahs kommt und der Sieg,...."3 sowie Jhr würdet gewisslich, so Allah will, in die Heilige Moschee eintreten in Sicherheit, mit geschorenem Haupt oder mit kurz geschnittenem Haar; ihr würdet keine Furcht haben.4 "
(Aller) Augen richteten sich darauf, und Hälse wurden (in Erwartung dessen) danach lang ausgestreckt. Der Prophet organisierte die Angelegenheit, indem er seine Reise nach Mekka geheim hielt, und dadurch, dass er seine Entschlossenheit zu seinem Wunsch vor den Einwohnern (Mekkas) verbarg. Er bat Allah, Den Erhabenen, darum, dass Er die Informationen darüber vor den Mekkanern geheimhalten
Siehe „Dala'il al-Nubuwwa": 4: 212; „Madschmu' al-Bayyan": 9: 121:; „Manaqib" von Ibn Schahrahschub: 2: 293.
Die Mekkaner hatten das Abkommen von al-Hudaibiyya durch einen Anschlag gebrochen, so dass das Friedensabkommen und der Nichtangriffspakt nicht mehr gültig war, Anm. d. Übers.
3 Heiliger Qur'an: 110/1
4 Heiliger Qur'an: 48: 27
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möge, damit er sie durch sein Einmarschieren dorthin überraschen konnte. Unter der Gemeinde war derjenige, dem dieses Geheimnis anvertraut wurde, der Fürst der Gläubigen, 'Ali ibn Abi Talib (a.). Er war der Partner des Gesandten Allahs (s.) in dieser Idee. Dann berichtete es der Prophet (s.) einer anderen Gruppe. Die Sache wurde veranlasst hinsichtlich der Umstände, in all denen der Fürst der Gläubigen (a.) einzigartig in seinen Verdiensten war, die niemand mit ihm teilte unter den Leuten.
Als Hatib ibn Abi Balta'a - und er war ein Mekkaner, und er hatte mit dem Propheten (s.) bei Badr gekämpft - den Mekkanern einen Brief schrieb, in denen er sie über das Geheimnis des Gesandten Allahs (s.) informierte, dass er zu ihnen kommen würde, kam die Offenbarung auf den Gesandten Allahs nieder (und informierte ihn darüber), was Hatib getan hatte und dass er einen Brief an die Feinde geschrieben hatte. Der Gesandte Allahs (s.) lenkte dieses durch den Fürsten des Gläubigen 'Ali ibn Abi Talib (a.) wieder in die richtige Bahn. Wenn (die Situation) nicht durch ihn gerettet worden wäre, dann wäre die Organisation verdorben worden, von der der gesamte Sieg der Muslime abhing. Ein Bericht darüber ist bereits gegeben worden, und es ist nicht nötig, dass wir ihn wiederholen.
Abu Sufyan kam nach Medina, um den Vertrag zwischen dem Gesandten Allahs (s.) und den Quraisch zu erneuern, nachdem (der Vorfall) mit den Bani Bakr gegen die (Bani) Chuza'a geschehen war, als sie die getötet hatten, die (zuvor) einige von ihnen getötet hatten. Abu Sufyan wollte seine frühere (Position) im Volk verbessern. Er fürchtete sich vor der Hilfe des Gesandten Allahs (s.) für sie (die Bani Chuza'a), und er sorgte sich, was mit ihnen (den Quraisch) am Tage der Eroberung (Mekkas) passieren würde. Er ging zum Propheten und sprach mit ihm darüber, doch er (der Prophet) gab ihm keine Antwort. Er stand von ihm auf, und er traf Abu Bakr und packte ihn. Er dachte, dass er das, was er vom Propheten (s.) wollte, durch ihn erreichen könnte, und er bat ihn, mit ihm zu sprechen. Er (Abu Bakr) sagte: „Ich kann das nicht tun", denn er wusste, dass sein Bitten nichts nützen würde. Dann nahm Abu Sufyan an, dass 'Umar ibn Chattab (den Einfluss) haben würde, von dem er gedachte hatte, dass Abu Bakr ihn besäße, und sprach mit ihm darüber, doch (der letztere) schob ihn beiseite mit einer Härte und Rohheit, die fast die (gute) Meinung über den Propheten (s.) verdorben hätte.
Er wandte sich zum Hause des Fürsten der Gläubigen (a.). Er fragte um Erlaubnis (eintreten zu dürfen), und ihm wurde die Erlaubnis gegeben. Bei ihm ('Ali, a.) waren Fatima, al-Hassan und al-Hussain (a.), und er sagte: „ 'Ali, du stehst mir unter den Leuten am nächsten hinsichtlich Verwandtschaft, und du bist mir der Nächste unter ihnen. So bin ich zu dir gekommen, schicke mich nicht so enttäuscht fort, wie ich gekommen bin. Lege für mich bei dem Gesandten Allahs (s.) ein gutes Wort ein wegen dem, was ich von ihm erbitte." Er ('Ali, a.) sagte: „ Wehe dir, Abu Sufyan, wenn der Gesandte Allahs eine Sache entschieden hat, dann können wir
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nicht mit ihm darüber sprechen." Abu Sufyan wandte sich an Fatima (a.) und sagte zu ihr: „ Tochter Muhammads, kannst du deinen Söhnen sagen, dass sie mir unter den Leuten Schutz gewähren, dann werden sie die Herren der Araber bis ans Ende aller Zeiten sein." „Meine Söhne haben noch nicht das Alter erreicht, um dir unter den Leuten Schutz zu gewähren, und niemand wird gegen den Gesandten Allahs (s.) Schutz gewähren", antwortete sie. Abu Sufyan war verwirrt und bestürzt. Dann ging er auf den Fürsten der Gläubigen (a.) zu und sagte: „Abu al-Hassan, ich sehe, dass die Dinge zweifelhaft für mich sind, so gib mir einen Rat." „Ich sehe nichts, was dir nützen könnte. Aber du bist der Führer der Banu Kinana, so erhebe dich und gewähre den Leuten Sicherheit. Dann gehe zurück zu deinem Land." „Bist du der Meinung, dass das mir helfen wird?," fragte er. „Nein, bei Allah, das glaube ich nicht", sagte er ("Ali, a.), „aber ich kann für dich nichts (anderes) finden, außer diesem." Abu Sufyan stand in der Moschee auf und sagte: „ O Leute, ich bin gekommen, um unter den Leuten Sicherheit zu gewähren." Dann bestieg er sein Kamel und ritt fort.
Als er zu den Quraisch kam, sagten sie zu ihm: „Wie ist (die Situation), die du hinter dir gelassen hast?" „Ich ging zu Muhammad", sagte er, „und ich habe mit ihm gesprochen. Bei Allah, er hat mir keine Antwort gegeben. Dann ging ich zu Ibn Abi Quhafa (Abu Bakr), und ich fand nichts Gutes bei ihm. Dann traf ich Ibn al-Chattab, und ich fand ihn hart und roh, ohne Güte. Danach ging ich zu 'Ali, und ich fand ihn am freundlichsten von den Leuten zu mir. Er wies mich auf eine Sache hin, und das tat ich. Bei Allah, ich weiß nicht, ob es mir etwas nützen wird oder nicht." „Was hat er dir geboten?", fragten sie. „Er gebot mir", erwiderte er, „dass ich unter den Leuten eine Schutzfunktion wahrnehme, und das tat ich." „Hat Muhammad das (auch) erlaubt?", fragten sie. „Nein", erwiderte er. „Wehe dir, bei Allah!", riefen sie, „der Mann hat nichts getan, als mit dir zu spielen, und das nützt dir nichts." Abu Sufyan sagte: „Nein, bei Allah, (aber) ich habe nichts anderes gefunden."
Die Haltung des Fürsten der Gläubigen (a.) gegenüber Abu Sufyan war die angemessenste hinsichtlich der Erfüllung der Angelegenheit der Muslime und (hinsichtlich) bester Planung. Durch ihn (Imam Ali, a.) brachte er (Abu Sufyan) bei den Leuten etwas für den Propheten zustande, wozu er (Abu Sufyan) nicht in der Lage gewesen wäre, wenn er nicht (den Leuten) hätte zeigen können, dass er (Imam Ali, a.) ihn in seiner Stellung bestätigte. Das erreichte er (Imam 'Ali, a.) auch durch seine Freundlichkeit ihm gegenüber, so dass er (Abu Sufyan) glaubte, als er Medina verließ, etwas erreicht zu haben. Durch seine Abreise unter diesen Umständen nahm er davon Abstand, seinen Plan auszuführen, mit dem er die Planung des Propheten (s.) durcheinander gebracht hätte. Denn, wenn er (Imam 'Ali, a.) ihn in Verzweiflung zurückgelassen hätte, wie es die beiden Männer1 getan hatten, dann
Abu Bakr und 'Umar, Anm. d. Übers.
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hätte er die Meinung der Leute aufs Neue bekräftigt, gegen ihn (den Propheten) Krieg zu führen und sich vor ihm zu wappnen, wie es ihnen (nun) nicht (mehr) einfiel, nachdem Abu Sufyan ihnen (die Nachricht) gebracht hatte, was er für sie getan hatte. Oder er wäre in Medina geblieben, um sein Ziel zu erreichen, die Fürsprache des Propheten (s.) zu erlangen. Dadurch hätte er erneut versucht, den Propheten (s.) von den Quraisch abzuhalten oder ihn an ihnen scheitern lassen, so dass er (der Prophet, s.) das, was er wollte, nicht erreicht hätte. Der Erfolg Allahs war mit der Einstellung des Fürsten der Gläubigen (a.) verbunden, was er für richtig hielt hinsichtlich des Umgangs mit Abu Sufyan, da er dadurch den Propheten (s.) in die Lage versetzte, Mekka zu erobern, wie er es gewünscht hatte.1
Als der Gesandte Allahs (s.) Sa'd ibn TJbada befohlen hatte, in Mekka mit dem Banner einzuziehen, wurde er gegen die Leute zornig und zeigte ihnen die Wut, die er gegen sie hegte. Er sagte, während er einzog: „Heute ist der Tag des Schlachtens, heute ist der Tag, an dem jede Frau gefangen genommen wird."
'Abbas (r.) hörte dies und sagte zum Propheten (s.): „Hörst du nicht, was Sa'd ibn Vbada sagt? Ich bin nicht sicher, ob er sich nicht auf die Quraisch stürzen wird", und der Prophet (s.) sagte zu dem Fürsten der Gläubigen (a.) : „Gehe zu Sa'd und nimm ihm das Banner weg, und marschiere du damit in Mekka ein ", und der Fürst der Gläubigen (a.) ging zu ihm und nahm es ihm weg, und Sa'd hinderte ihn nicht daran.
Der Schaden in dieser Sache, der von Sa'd verursacht worden wäre, wurde vom Fürsten der Gläubigen (a.) beseitigt, und der Gesandte Allahs (s.) betrachtete niemanden unter den Muhadschirun und den Ansar als geeignet, dem Führer der An-sar das Banner abzunehmen, außer den Fürsten der Gläubigen (a.). Er wusste, dass wenn irgendjemand anders diese Aufgabe übernommen hätte, Sa'd ihn gehindert hätte und dass durch diese Weigerung der Plan verdorben worden und zu einem Wortgefecht zwischen den Ansar und den Muhadschirun geführt hätte. Denn Sa'd hätte sich nie von irgendeinem der Muslime von seinem Posten herunterholen lassen, noch von allen (anderen) Menschen (zusammen), außer vom Propheten (s.), und es wäre für den Gesandten Allahs keine gute Entscheidung gewesen, wenn er das Banner selbst genommen hätte. So ernannte er jemanden, der wirklich seinen Platz einnehmen konnte und nicht von ihm (dem Propheten, s.) unterschieden werden konnte, jemand unter den (Leuten), dem Gehorsam gezollte werden musste wie keinem anderen, und er sah niemand anderen, der ihm an Rang gleichgestellt wäre.
Es war eine Kapitulation Abu Sufyans und dadurch Eroberung Mekkas ohne Blutvergießen. Abu Sufyan war dazu bereit, weil ihm der Eindruck erweckt wurde, dass er Sicherheit genießen würde und selbst auch denjenigen Sicherheit gewähren konnte, die sich ihm in seinem Kampf gegen den Islam angeschlossen hatten.
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Niemand teilte die Eigenschaften, die den Fürsten der Gläubigen (a.) auszeichneten, noch war irgendjemand ihm gleich. Es war eine Lektion von Allah, dem Allerhöchsten und Seines Gesandten im Hinblick auf die Erfüllung des öffentlichen Interesses durch die Entsendung des Fürsten der Gläubigen vor allen anderen. Dies zeigte seine Wahl in wichtigen Angelegenheiten, wie es auch eine Lektion von Allah, Dem Erhabenen, war hinsichtlich dessen, den Er für das Prophetentum und die Vervollkommnung des öffentlichen Wohls erwählt hatte, indem Er ihn gesandt hatte. Das zeigte, dass sie (beide) die besten aller Geschöpfe waren.
Der Gesandte Allahs (s.) verpflichtete die Muslime bei seinem Aufbruch nach Mekka dazu, nur diejenigen zu töten, die sie bekämpft hatten. Er garantierte denjenigen Sicherheit, die sich an dem Tuch der Kaaba (astar al-Ka'ba) festhielten, außer einer Gruppe, die ihm Schaden zugefügt hatte. Unter denen waren: Miqiyas ibn Suhaba, Ibn Chatal 'Abd al-TJzza und Ibn Abi Sarh sowie zwei Sängerinnen, die beleidigende Lieder über den Gesandten Allahs (s.) wie auch Trauerlieder über die (gefallen Mekkaner) von Badr gesungen hatten. Der Fürst der Gläubigen 'Ali ibn Abi Talib (a.) tötete eine der beiden Sängerinnen und die andere floh, bis Zuflucht für sie gefunden wurde. Ein Reiter erwischte sie bei Abtah im Regierungsbereich 'Umar ibn al-Chattabs und tötete sie. Der Fürst der Gläubigen (a.) tötete auch al-Huwairith ibn Nufais ibn Ka'b. Er gehörte zu denjenigen, die dem Gesandten Allahs (s.) in Mekka Schaden zugefügt hatten.
Er (Imam 'Ali, a.) erfuhr, dass seine Schwester Umm Hani' einigen Leuten der Banu Machzum Unterschlupf gewährt hatte, einschließlich al-Harith ibn Hischam ibn Qais ibn al-Sa'ib. Er machte sich auf zu ihrem Haus, und er war maskiert durch einen eisernen Helm, und er rief: „ Treibt die heraus, denen ihr Unterschlupf gewährt habt", und sie taten - bei Allah - wie die Truppen, die vor Angst Kot lassen.
Umm Hani' kam heraus, und sie erkannte ihn nicht-und sagte: „Diener Allahs, ich bin Umm Hani', eine Cousine des Gesandten Allahs (s.). Ich bin die Schwester Ali ibn Abi Talibs, gehe weg von meinem Haus." „Holt sie heraus", sagte der Fürst der Gläubigen, und sie sagte: „Bei Allah, ich werde mich bei dem Gesandten Allahs über dich beschweren ", da nahm er seinen Helm ab, und da erkannte sie ihn. Sie kam auf ihn zu, bis sie ihn umarmen konnte. Sie sagte: „Möge ich dein Opfer sein, ich habe geschworen, dass ich mich bei dem Gesandten Allahs (s.) über dich beklagen werde ", und er sagte zu ihr. „ Geh und löse deinen Schwur ein, er ist auf der Höhe des Tals." Umm Hani berichtete weiter: „Ich ging zu dem Propheten (s.), und er war in einem Zelt und wusch sich. Fatima (a.) schirmte ihn (vor Blicken) ab. Als der Gesandte Allahs (s.) meine Stimme hörte, sagte er: .Willkommen, Umm Hani!'" Sie sagte: „Bei meinem Vater und meiner Mutter, ich beklage mich bei dir darüber, was mir vonseiten Alis heute passiert ist." Der Gesandter Allahs (s.) sagte: „Hast du denen nachbarlichen Schutz gewährt, von denen es berichtet wird?" Dann sagte Fatima (a.) : „Du bist nur gekommen, um dich über Ali zu
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beschweren, weil er die Feinde Allahs und dessen Gesandten eingeschüchtert hat!" „Allah hat 'Ali seine Anstrengungen vergolten ", sagte der Gesandte Allahs (s.), „und ich gewähre demjenigen Schutz, dem Umm Hani Schutz gewährt hat, wegen ihres (verwandtschaftlichen) Verhältnisses zu Ali ibn Abi Talib."
Als der Gesandte Allahs (s.) die Moschee betrat, fand er dort dreihundertsechzig Götzen vor. Manche waren mit Blei miteinander verschmolzen, und er sagte zum Fürsten der Gläubigen (a.): „Gib mir eine Handvoll Kieselsteine", und der Fürst der Gläubigen (a.) sammelte eine Handvoll davon und gab sie ihm. Dann warf er sie auf sie (die Götzen) und sagte: „ Sprich: Die Wahrheit ist gekommen, und das dahingeschwunden ist das Falsche. Siehe, das Falsche schwindet schnell." 1 Alle Götzen fielen auf ihre Gesichter, dann befahl er, dass sie aus der Moschee entfernt, hingeworfen und zerbrochen werden sollten.
In den Taten des Fürsten der Gläubigen, die wir erwähnten, hinsichtlich der Feinde Allahs, die er in Mekka tötete, in der Furcht, die er (ihnen) einflößte, in der Hilfe für den Gesandten Allahs (s.) bei der Reinigung der (Heiligen) Moschee von den Götzen, in der großen Tapferkeit auf (dem Wege) Allahs und in der Nichtachtung von Verwandtschaftsbanden gegenüber dem Gehorsam gegenüber Allah sind der beste Beweis dafür, dass er sich durch herausragende Verdienste auszeichnete, die niemand anders besaß, wie wir bereits berichteten.
Im Anschluss an die Eroberung Mekkas folgte die Entsendung Chalid ibn Walids zu dem Bani Dschadhima bin Amer. Sie wohnten in al-Ghumaisa.2 Er sollte sie zu Allah einladen, Dem Allmächtigen und Hohen, und er hatte ihn nur deswegen zu ihnen geschickt, da es zwischen ihm (Chalid) und ihnen eine Blutfehde gab.
In der Zeit der Dschahiliyya (Unwissenheit)3 hatten sie Frauen von den Bani Mug-hira geraubt und al-Fakih ibn al-Mughira getötet, den Onkel Chalid ibn al-Walids, und sie hatten auch 'Auf ibn Abd ar-Rahman ibn 'Auf getötet. Der Gesandte Allahs (s.) schickte ihn deswegen, und er sandte mit ihm 'Abd ar-Rahman ibn 'Auf, der eine ähnliche Blutfehde mit ihnen hatte. Wenn das nicht gewesen wäre, dann hätte der Gesandte Allahs Chalid für die Befehlsgewalt über die Muslime nicht für würdig befunden. Wir haben schon Dinge erwähnt insofern, als dass er gegen die Verpflichtung ('ahd) gegen Allah und die Verpflichtung Seines Gesandten opponierte, und er handelte gemäß der Verfahrensweise der Unwissenheit (Dschahi-
1 Heiliger Qur'an: 17, 81
Ein Ort in der Arabischen Wüste in der Nähe von Mekka, wo die Bani Dschadhima ibn Amer ibn 'Abdu Manat ibn Kinana lebten, die Chalid ibn Walid im Jahre der Eroberung überfallen hatte, und der Gesandte Allahs (s.) sagte: „ O Allah, ich sage mich bei Dir von dem los, was Chalid getan hat", und er zahlte ihnen die Entschädigungszahlung (für ihre Getöteten) durch die Hand Ali ibn Abi Talibs (a.), Mu'dscham al-Buldan: 4: 214).
Die Zeit vor dem Islam in Arabien
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liyya). Er verwarf die Regierung des Islams. Der Gesandte Allahs (s.) hatte sich aufgrund seiner Taten von ihm losgesagt, und der Schaden, den er zugefügt hatte, war vom Fürsten der Gläubigen (a.) beseitigt worden. Wir haben dies schon vorher erklärt, und so ist es nicht notwendig, das hier zu wiederholen.
Danach ereignete sich die Schlacht von Hunain, in der der Gesandte Allahs (s.) aufgrund der großen Zahl (der Feinde, die) sich (gegen ihn) versammelt hatten, um Hilfe gebeten hatte. Er (der Prophet) zog gegen den Feind (zusammen) mit zehntausend Muslimen aus. Die meisten von ihnen dachten, dass die niemals besiegt werden würden, als sie ihre (der Muslime) große Anzahl und ihre Waffen sahen. Abu Bakr war voller Verwunderung über die große Anzahl (der Muslime) an jenem Tage und sagte: „ Wir werden heute wegen unserer geringen Zahl keine Niederlage erleiden", doch die Sache kehrte sich ins Gegenteil von dem, was sie angenommen hatten, und Abu Bakr hatte durch seinen Stolz auf sie1 dazu beigetragen.
Als sie auf die Götzendiener trafen, dauerte es nicht lange, bis diese sie alle in die Flucht schlugen, und nur noch zehn Mann waren bei dem Propheten (s.): Neun von den Bani Haschim, der Zehnte war Aiman ibn Umm Aiman, und Aiman wurde getötet, möge Allah barmherzig mit ihm sein. Die neun Männer der Banu Haschim hielten stand, bis diejenigen, die geflohen waren, zu dem Gesandten Allahs (s.) zurückkehrten, und sie kamen zurück, einer nach dem anderen, bis sie dicht aufeinander folgten und sie (genug waren), um einen Angriff gegen die Götzendiener zu starten. Bei dieser Gelegenheit sandte Allah, Der Erhabene, hinsichtlich des Stolzes Abu Bakrs folgenden (Vers) herab: „...und am Tage von Hunain, als eure große Zahl euch stolz machte - allein sie frommte euch nichts, und die Erde, in ihrer Weite, wurde euch eng; da wandtet ihr euch zur Flucht. Dann senkte Allah Seinen Frieden auf Seinen Gesandten und auf die Gläubigen. "2
Damit3 war der Fürst der Gläubigen, Ali ibn Abi Talib (a.) gemeint sowie diejenigen der Banu Haschim, die mit ihm standhaft geblieben waren. Sie waren an jenem Tage acht, und der Fürst der Gläubigen (a.) war der Neunte von ihnen: 'Abbas ibn 'Abd al-Muttalib war auf der Rechten des Gesandten Allahs (s.), und Al-Fadhl ibn al-Abbas ibn 'Abd al-Muttalib auf seiner Linken. Abu Sufyan ibn al-Harith hielt den Schweifriemen am Sattel seines Maultieres fest, und der Fürst der Gläubigen (a.) stand mit dem Schwert vor ihm. Naufal bin al-Harith, Rabi'a ibn al-Harith, 'Abdallah ibn al-Zubair ibn 'Abd al-Muttalib, sowie 'Utba und Mu'attib, die bei-
Auf die große Anzahl der Kämpfer 2 Heiliger Qur'an: 9: 25-26 Mi den „Gläubigen" im vorangehend zitiertem Vers, Anm. d. Übers.
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den Söhne von Abu Lahab, umringten ihn. All die anderen wandten ihren Rücken (zur Flucht), außer denjenigen, die wir erwähnten.
Darüber erzählte Malik ibn 'Ubada al-Ghafiqi (dichterisch): „Niemand tröstete den Propheten außer den Banu Haschim, im Angesicht der Schwerter am Tage (der Schlacht) von Hunain.- Die Männer flohen, außer der Schar der neun, sie riefen den Männern zu: Wo seid ihr? Dann standen sie mit dem Propheten im Angesicht des Todes, und sie verweigerten uns jede Zier, außer Entehrung. - Aiman beschützte al-Amin1 vor dem Feind und wurde dabei Märtyrer, und so bekam er die (ewige) Glückseligkeit als Lohn (dafür)."
Al-Abbas ibn 'Abd al-Muttalib sagte über diese Situation (dichterisch): „Wir neun halfen dem Gesandten Allahs im Krieg, und diejenigen, die fliehen konnten, waren geflohen und hatten sich zerstreut. Immer, wenn al-Fadhl mit seinem Schwert gegen die Feinde losstürmte, waren meine Worte: ,Noch einmal, mein Sohn, sie kommen zurück!' Wir erlebten den Tod selbst, denn was auf (dem Wege) Allahs gegeben wird, verursacht keinen Schmerz.'"
(Im ersten Gedicht) ist Aiman ibn Umm Aiman gemeint.
Als der Gesandte Allahs die Feinde vor ihm fliehen sah, sagte er zu al-Abbas (r.), der eine sehr laute starke Stimme hatte: „Rufe die Leute und erinnere sie an den Schwur ('ahd)", und 'Abbas rief mit allerlautester Stimme: „ Oh ihr Leute, die ihr am Baum den Treueid geschworen habt, ihr Leute von der Sure al-Baqarah, wohin flieht ihr? Erinnert euch an den Schwur, den ihr dem Gesandten Allahs (s.) abgelegt habt", jedoch die Leute wandten weiterhin ihren Rücken (zur Flucht), und es war finsterste Nacht. Der Gesandte Allahs (s.) befand sich im Tal, die Götzendiener kamen von den Schluchten des Tals, von allen Seiten und Engen gegen ihn, mit ihren gezogenen Schwertern, Keulen und Steinen.
(Es wurde berichtet): Der Gesandte Allahs (s.) schaute auf die Männer, wobei er ihnen einen Teil seines Gesichts in der Dunkelheit zuwandte, und es leuchtete, als ob es der Mondschein in einer Vollmondnacht sei. Dann rief er den Muslimen zu: „Wo seid ihr, die ihr Allah geschworen habt (die Wahrheit zu beschützen)?" Der erste von ihnen hörte es, dann der andere, und es gab keinen (einzigen), der es hörte, ohne sich auf die Erde zu werfen, und sie ließen sich herabfallen, wo sie im Tal waren, bis sie auf den Feind stießen.
Ein Mann von den Hawazin näherte sich den Leuten auf einem Kamel mit roter (Decke) mit einem schwarzen Banner auf einem langen Speer. Immer, wenn er über die Muslime einen Sieg errang, warf er sie auf das Gesicht. Wann immer
Al-Amin: „Der Vertrauenswürdige", Titel des Propheten (s.)
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einer der Leute ihm entkam, reichte er ihn an die Götzendiener hinter ihm weiter, die ihn verfolgten.
Er rezitierte: „Ich bin Abu Dscharwal, es wird keinen Rückzug geben, bis wir den Feind zerstören, oder wir zerstört werden." Der Fürst der Gläubigen (a.) begab sich zu ihm. Er schlug auf das Hinterteil seines (Abu Dscharwals) Kamels und brachte ihn zu Fall, dann schlug er ihn nieder und warf ihn auf die Seite, dann sagte er: „Jetzt wissen die Leute, wem der Morgen gehört. Ich bin derjenige, der (den Feinden) Schande bringt."
Die Flucht der Götzendiener begann mit der Tötung Abu Dscharwals (l.). Dann fühlten sich die Muslime getadelt und formierten sich in Reihen gegen den Feind. Der Gesandte Allahs (s.) sagte: „O Allah, du hast den ersten Quraischiten eine Strafe kosten lassen, so lasse den Letzten eine Gabe (des Sieges) kosten ", und die Muslime und die Götzendiener bekämpften einander. Als der Prophet (s.) das sah, legte er seinen Sattel auf sein Reittier, damit er einen Überblick über ihre Truppen hatte und sagte: „Jetzt ist der Feuerofen angezündet worden.1 Ich bin der Prophet, das ist keine Lüge, und ich bin der Nachkomme von 'Abd al-Muttalib."
Schon sehr bald danach kehrten die Feinde ihre Rücken (zur Flucht), und die Kriegsgefangenen wurden gefesselt vor den Gesandten Allahs (s.) gebracht.
Als der Fürst der Gläubigen (a.) Abu Dscharwal (l.) tötete und die Feinde durch dessen Tötung geschwächt waren, schwangen die Muslime ihre Schwerter gegen sie. Der Fürst der Gläubigen (a.) führte sie an, bis er vierzig Männer von den Feinden getötet hatte, und da ereignete sich die Flucht und die Gefangennahme (der Feinde). Abu Sufyan2 Sachr ibn Harb nahm an dieser Schlacht teil, und er war unter der Schar derjeniger unter den Muslimen, die (zuerst) geflohen waren. Es wurde von Muawiya ibn Abi Sufyan (dazu) folgendes überliefert: „Ich traf meinen Vater3, als er gerade mit den Mekkanern aus dem Stamme seines Vaters (Banu Umayya) floh. Ich rief ihm zu:, O Sohn des Harb, bei Allah, hast du denn nicht mit deinem Vetter ausgeharrt? Du hast nicht ßr deine Religion gekämpft, noch hast du deine Frauen vor diesen Beduinen geschützt.' ,Wer bist du?', fragte er4. ,Ich bin Mu'awiya', antwortete ich. ,(Bist du) der Sohn Hinds?', fragte er. Ja', erwiderte ich. ,Mögen mein Vater und meine Mutter für dich geopfert werden!', rief er, dann blieb er stehen, und die Mekkaner versammelten sich um ihn. Ich schloss mich ihnen an, dann griffen wir die Feinde an und überwältigten sie, und die Muslime fuhren fort, die Götzendiener zu töten und (andere) von ihnen gefangen zu
Gemeint ist: „Jetzt ist der Krieg ausgebrochen", Anm. d. Übers. Der inzwischen zum Islam konvertiert war, Anm. d. Übers. Abu Sufyan, Anm. d. Übers.
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Offensichtlich erkannte er seinen Sohn nicht, Anm. d. Übers.
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nehmen, bis es Mittag wurde. Der Gesandte Allahs befahl, von ihnen abzulassen und rief aus, dass keiner der feindlichen Kriegsgefangenen getötet werden sollte."
Während der Tage der Eroberung (Mekkas) hatte (der Stamm) der Hudhail einen Mann namens Ibn al-Akwa'1 als Spion auf den Propheten (s.) angesetzt, um Informationen über ihn zu bekommen. Er war mit seinen Informationen zu den Hudhail zurückgekehrt, und am Tage von (der Schlacht von) Hunain wurde er gefangengenommen. TJmar ibn al-Chattab ging an ihm vorüber. Als er ihn sah, ging er zu einem Mann von den Ansar und sagte: „Das ist der Feind Allahs, der als Spion bei uns war, und jetzt ist er ein Gefangener. Töte ihn.", und der Mann von den Ansar köpfte ihn. Als das dem Propheten (s.) zu Ohren kam, missfiel ihm dies, und er sagte: „Habe ich euch nicht befohlen, dass ihr keinen Kriegsgefangenen töten sollt?!" Dschamil ibn Mu'mmar ibn Zuhair wurde nach ihm (ebenfalls) getötet, und er war Kriegsgefangener. Da schickte der Prophet (s.) nach den Ansar, und er war (immer noch) zornig und sagte: „ Was hat euch dazu verleitet, ihn zu töten, wo doch der Gesandte doch zu euch gekommen war, dass ihr keinen Kriegsgefangenen töten sollt?" „Wir töteten ihn nur auf 'Umars Worte hin", sagten sie. Der Gesandte Allahs (s.) wandte sich (von ihnen) ab, bis TJmair ibn Wahb bei ihm vorsprach, dass er ihnen vergeben möge.
Der Gesandte Allahs (s.) teilte die Beute von Hunain auf, vor allem unter den Qu-raisch. Er gab einen reichhaltigen Anteil (an sie), um die Herzen zu besänftigen, wie (die Herzen) von Abu Sufyan ibn Harb, Ikrima ibn Abi Dschahl, Safwan bin Umayya, al-Harith ibn Hischam, Suhail ibn 'Amr, Zuhair ibn Abi Umayya, 'Abdullah ibn Abi Umayya, Muawiya ibn Abi Sufyan, Hischam ibn al-Mughira, al-Aqra' ibn Habis und 'Uyayna bin Hisn, um einige Beispiel zu nennen.
Es heißt, dass er den Ansar nur wenig gegeben hat, und das meiste denjenigen, die wir aufgezählt haben. Eine Gruppe der Ansar wurde darüber zornig, und ihre Aussagen des Unwillens erreichten den Propheten (s.). Er rief sie, und sie versammelten sich. Er sagte: „ Setzt euch, und niemand soll außer euch mit euch sitzen." Als sie saßen, kam der Prophet (s.), und der Fürst der Gläubigen (a.) folgte ihm. Er setzte sich in ihre Mitte und sagte zu ihnen: „Ich werde euch über eine Sache fragen, und ihr sollt mir antworten." Sie sagten: „Sprich, o Gesandter Allahs." Er fragte: „Wahrt ihr nicht im Irrtum, und Allah hat euch durch mich geleitet?" „Doch", sagten sie, „(es ist) die Gnade Allahs und Seines Gesandten." Er fragte weiter: „ Wart ihr nicht am Rande einer Feuergrube, und Allah hat euch durch mich davor gerettet?" „Doch", antworteten sie, „(es ist) die Gnade Allahs und Seines Gesandten." „ Wart ihr denn nicht wenige, und Allah hat euch durch mich gemehrt?" „Doch", erwiderten sie, „(es ist) die Gnade Allahs und Seines Gesandten. " „ Wart ihr denn nicht Feinde, und Allah hat eure Herzen durch mich ver-
In anderen Versionen: Ibn Anwa'
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söhnt?" „Doch", sagten sie, „(es ist) die Gnade Allahs und Seines Gesandten." Dann schwieg der Prophet (s.) für eine kurze Weile, dann sagte er: „Werdet ihr mir dementsprechend antworten, was in euren Gedanken ist?" „ Was für eine andere Antwort können wir dir geben, als dass unsere Väter und unsere Mütter dir geopfert seien?", erwiderten sie, „wir haben dir bereits geantwortet, dass du äußerste Tugenden, Gnade und Macht über uns hast." „Wenn ihr gewollt hättet", sagte er, „dann hättet ihr sagen können: ,Du kamst zu uns als ein Vertriebener, und wir gaben dir Obdach. Du kamst zu uns in Furcht, und wir gaben dir Sicherheit. Du kamst zu uns, der Lüge geziehen, und wir glaubten dir.'" Ihre Stimmen erhoben sich im Weinen, und ihre Ältesten und ihre Führer standen auf und küss-ten seine Hände und Füße, dann sagten sie: „ Wir sind zufrieden mit Allah und Seinem Gesandten. Hier ist unser Eigentum zu deiner Verfügung. Wenn du willst, dann teile es unter deinem Volk auf. Diejenigen von uns, die gegen dich gesprochen haben, taten es nur aus Feindschaft und Groll im Herzen. Sie dachten, dass (deine Aktion) im Zorn gegen sie geschah und um sie zu erniedrigen. Sie haben Allah um Vergebung ßr ihre Sünden gebeten, so vergib ihnen (auch), o Gesandter Allahs." Der Prophet(s.) sagte: „O Allah, vergib den Ansar, den Söhnen der Ansar und den Söhnen der Söhne der Ansar. Ihr Leute der Ansar, seid ihr nicht damit zufrieden, dass niemand außer euch mit Gnade und Wohltaten zurückkehren wird? Denn wenn ihr zurückkehrt, dann wird euer Anteil (der Lohn für die Schlacht) bei dem Gesandten Allahs sein (in eurer Stadt)." „Ja, wir sind (damit) zufrieden", sagten sie. Der Prophet (s.) sagte: „Meine engsten Anhänger sind die Ansar und meine Familie. Wenn die Leute das Tal entlang gegangen wären, und die Ansar einen Bergpass, dann wäre ich den Bergpass der Ansar entlanggegangen. O Allah, vergib den Ansar."
An jenem Tage hatte der Gesandte Allahs (s.) al 'Abbas ibn Mirdas (nur) vier Kamele gegeben, und dieser war darüber ärgerlich und rezitierte (folgendes Gedicht): „ Teilst du meinen Anteil der Beute und Anteil von al- Vbaid unter Vyayna und al-Aqra' auf? Weder Hisn noch Habis stehen über meinem Führer (Scheich) in der Versammlung, Ich bin nicht weniger Mann als die beiden. Wen du erniedrigt hast, der wird heute nicht erhöht werden."
Der Prophet (s.) erfuhr, was er gesagt hatte und rief ihn zu sich. Er sagte: „Hast Du (folgende Worte) gesprochen: , Teilst du meinen Anteil der Beute und den Anteil von al-Vbaid unter al-Aqra' und Vyayna auf?' „Nein (das kann doch nicht sein), mögen mein Vater und meiner Mutter für dich geopfert werden", sagte Abu Bakr zu ihm, „du bist nicht der Dichter." „Wie kommt das?", fragte er (der Prophet). „Er sagte doch: .Zwischen Vyayna und al-Aqra'", sagte er (Abu Bakr)1. „Erhebe dich, 'Ali", sagte der Gesandte Allahs (s.) zu dem Fürsten der Gläubigen
Abu Bakr betätigt sich als Anwalt von 'Abbas ibn Mirdas und versucht darzulegen, dass die Anschuldigung nicht richtig sein kann, weil die Namen in umgekehrter Reihenfolge zitiert wurden, Anm. d. Über.
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(a.), „und schneide seine Zunge ab (für das, was er gesagt hat)." Da sagte 'Abbas ibn Mirdas: „Bei Allah, diese Worte waren härter ßr mich als bei der Schlacht von Chath'am, als sie in unsere Häuser eindrangen." Er ergriff die Hand von 'Ali ibn Abi Talib und sagte:
„Bringe mich fort (von hier). Wenn ich irgendjemanden wüsste, der mich hiervon befreien würde, ich würde ihn rufen. 'Ali, wirst du derjenige sein, der meine Zunge abschneidet?" „Ich werde nur ausßhren, was mir aufgetragen wurde", sagte er ('Ali, a.). Danach ging er mit mir fort, und ich sagte: „ 'Ali, schneidest du mir die Zunge ab?" „Ich führe nur aus, was mir aufgetragen wurde", sagte er. Er ging mit mir weiter, bis er mich zu den (Kamel-) Gehegen führte. Er sagte: „Zähle zwischen Vier und Hundert1", und ich sagte: „Bei meinem Vater und meiner Mutter, wie edel, sanftmütig und wissend du bist!." „Der Gesandte Allahs (s.)," sagte er (Imam 'Ali, a.), „hat dir vier (Kamele) gegeben, und das machte dich so zu einem der Auswanderer (Muhadschirun)2. Wenn du willst, dann behalte sie. Jedoch, wenn du willst, dann nimm hundert, dann bist du unter (denen, denen) hundert (gegeben wurden).3" „Gib mir einen Rat", sagte ich. Er sagte: „Ich rate dir, dass du das nimmst, was der Gesandte Allahs dir gegeben hat und damit zufrieden bist." „Das werde ich tun", sagte ich.
Als der Gesandte Allahs (s.) die Beute von Hunain aufgeteilt hatte, kam ein hochgewachsener Mann auf ihn zu, der zwischen seinen Augen eine Hautverdickung hatte, die Spur der (vielen) Niederwerfungen (im Gebet). Er grüßte ihn (den Propheten, s.), ohne ihn als den Propheten anzusprechen, dann sagte er: „Ich habe gesehen, was du mit dieser Beute gemacht hast." „Wie hast du das gesehen?", fragte er (der Prophet, s.). „Ich habe gesehen, dass du nicht gerecht gehandelt hast", erwiderte der Mann. Da wurde der Gesandte Allahs (s.) zornig und sagte: „Wehe dir! Wenn ich nicht gerecht bin, wer dann?!" „Sollen wir ihn töten?", fragten die Muslime. „Lasst ihn", sagte der Prophet, „er wird Anhänger haben, die sich von der Religion trennen werden, wie sich der Pfeil vom Bogen trennt. Allah wird ihnen durch die Hand desjenigen den Tod bringen, der ihm nach mir am liebsten ist (Imam 'Ali, a.)." Der Fürst der Gläubigen (a.), 'Ali ibn Abi Talib (a.) tötete ihn bei der Schlacht von Nahrawan unter den Chawaridsch, die er tötete.
Man betrachte die Qualitäten des Fürsten der Gläubigen (a.) in dieser Schlacht. Wenn man darüber nachdenkt und sich deren Bedeutsamkeit vor Augen führt,
Damit ist gemeint, dass 'Abbas ibn Mirdas sich zwischen vier und hundert Kamelen aussuchen kann, so viel er wünscht, und damit würde „seine Zunge abgeschnitten" werden, denn seinem Vorwurf wird statt gegeben und er darf sich nehmen, was er wünscht, Anm. d. Übers.
'Abbas ibn Mirdas erhielt genau so wenige Kamele, wie die andren Auswanderer und ersten Muslime als Ehrung seines Glaubens, da die materiellen Anreize den neuen noch schwachen Gläubigen gewährt wurden.
Also gehört er dann zu denen, die als neue Muslime angesehen wurden.
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dann wird man finden, dass er (a.) jede herausragende Tat ausführte, die darin vorkam. Das kam durch (seine Eigenschaften), die kein anderer in der Ummah teilte. Denn er war derjenige, der mit dem Propheten (s.) ausharrte, als sämtliche Leute flohen, außer wenigen, die an seiner Seite blieben. Wir haben schon über al-Abbas und al-Fadhl, seinen Sohn, von Abu Sufyan al-Harith und den anderen in der Gruppe Informationen über seine Spitzenstellung in Mut, Tapferkeit, Ausdauer und Kraft bekommen und auch durch seine Aktionen bei anderen Gelegenheiten, bei denen keiner von ihnen anwesend war, auch durch die Berichte über diese Schlacht mit Männern gleicher Stärke und der Tötung (ihrer) Helden durch ihn.
Niemand unter ihnen war bekannt für eine ähnliche Stellung, und kein getöteter (Feind) wurde auf diese (anderen) zurückgeführt aufgrund von Berichten. Es war bekannt, dass (selbst) ihre Standhaftigkeit seinetwegen war, und wenn es nicht seinetwegen gewesen wäre1, dann wäre es ein Verbrechen gegen die Religion gewesen, das nicht korrigierbar wäre. Daraus, dass er diese Stellung einnahm und durch seine Standhaftigkeit mit dem Propheten (s.), resultierte die Rückkehr der Muslime zum Krieg und ihre Ermutigung, sich dem Feind zu stellen. Weil er Abu Dscharwal, den Vordersten der Götzendiener, getötet hatte, unterlagen die Feinde und siegten die Muslime. Dadurch, dass er ihn und die vierzig anderen getötet hatte, ergriff die Götzendiener Schwäche, und das war die Ursache für ihre Niederlage und Schrecken, und die Muslime errangen den Sieg über sie. Es war das Fehlurteil desjenigen, der ihn (Imam 'Ali, a.) nach dem Gesandten Allahs (s.) im Kalifat voranging2, dass er die Muslime dazu brachte, über die (eigene) große Anzahl Bewunderung zu äußern (und so überheblich zu werden), und ihre Flucht geschah aus diesem Grunde, oder (es) war (zumindest) einer der Gründe.
Dann war es sein (Abu Bakrs) Gefährte3, der die Tötung feindlicher Kriegsgefangener veranlasste, obwohl der Prophet (s.) ihre Ermordung verboten hatte. Dadurch verübte er eine große Sünde gegen Allah und Seinen Gesandten.
Er ('Ali, a.) war dem Propheten Allahs (s.) eine Hilfe, da er die Ansar versöhnte, indem er sie versammelte und zu ihnen sprach, und so wurde die Religion durch ihn gestärkt, und durch ihn wurde die Furcht vor Zwietracht (fitna) beseitigt, die die Leute überschattete aufgrund der Aufteilung (der Kriegsbeute). So teilte er mit dem Gesandten Allahs diesen Verdienst und hatte mit ihm etwas gemeinsam, woran niemand außer ihm Anteil hatte. Was die Angelegenheit um 'Abbas ibn Mirdas betrifft, so führte er es so aus, so dass es eine Vertiefung des Glaubens in dessen Herzen und das Ende des Zweifels seiner Seele über die Religion bewirkte sowie, dass er den Gesandten Allahs (s.) nicht mehr kritisierte, seinen Befehlen gehorchte
Wenn sie nicht Standhaft geblieben wären Gemeint ist Abu B akr, Anm. d. Übers. Gemeint ist 'Umar, Anm. d. Übers
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und sich mit dessen Urteil zufrieden gab. Weiterhin machte der Gesandte Allahs (s.) ihn (Imam 'Ali, a.) zum Ausführenden seines Urteils gegen denjenigen, der gegen seine Zuteilung protestierte, als ein Zeichen, dass er in seinen Taten im Recht war und (als Zeichen) der Rechtmäßigkeit seiner Kriegsführung. Er rief zum Gehorsam ihm gegenüber auf und warnte vor dem Ungehorsam gegen ihn. In der Tat herrschte das Recht in seinem Einflussbereich und seiner Umgebung, und er bezeugte es, indem er das beste aller Geschöpfe war.
Das steht im Gegensatz zu den Taten, die von seinen Gegnern ausgingen, die sich seine Stellung (des Kalifats) widerrechtlich aneigneten, und es steht auch im Gegensatz zu dem, was sie gegen ihn unternahmen, und das schloss sie von den Verdiensten aus und führte sie zu Fehlern, die wiederum den Betreffenden zugrunde richtete oder es fast getan hätte. Dieses ist noch zusätzlich zu der Größe der Taten (Imam 'Alis, a.), die über denen der Aufrichtigen in jener Schlacht stehen, die nahe am Geschehen des Krieges waren, in dem sie kämpften. Dadurch unterschieden sie sich durch ihre Fehlerhaftigkeit, die wir beschrieben haben, von der (Lobpreisung), die wir erwähnt haben.
Feldzüge nach Awtas und al-Taif
Als Allah, Der Erhabene, die Truppen der Götzendiener bei Hunain zerstreut hatte, teilten sie sich in zwei Gruppen: Die Beduinen sowie die, die ihnen folgten, gingen nach Awtas1, während Thaqif und die, die ihnen folgten, nach Ta'if gingen. Der Prophet (s.) schickte Abu Amir al-Asch'ari nach Awtas mit einer Gruppe von Männern, darunter Abu Musa al-Asch'ari, und er schickte Abu Sufyan Sachr ibn Harb nach Talf.
Abu Amir ging mit dem Banner voran und kämpfte, bis er getötet wurde, und die Muslime sagten zu Abu Musa: „Du bist der Vetter des Kommandanten, und er wurde getötet, so nimm du das Banner, dass wir unter ihm kämpfen." Abu Musa nahm es, und die Muslime kämpften, bis Allah ihnen den Sieg verlieh. Abu Sufyan dagegen marschierte gegen Thaqif, sie (Thaqif und seine Leute) griffen ihn frontal an, und er (Abu Sufyan) floh und kehrte zum Propheten (s.) zurück. „Du hast mich mit Männern geschickt, die nicht mal fähig waren, die Ledereimer von Hudhail zu heben und mit Beduinen. Sie waren mir von keinem Nutzen." Der Prophet (s.) schwieg dazu. Dann ging er selbst nach Talf und belagerte sie einige Tage. Er schickte den Fürst der Gläubigen (a.) mit einigen Reitern, und er befahl ihm, alles (Götzendienerische) niederzutreten, was er vorfand, und jeden Götzen zu zerstören, auf den er stoßen würde.
Awtas: ein Tal im Gebiet von Hawazin, wo das Ereignis von Hunain stattfand.
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Er marschierte vor, bis er auf die berittene Truppe von Chath'am innerhalb einer zahlreichen Truppe stieß. Ein Mann der feindlichen Truppe namens Schihab trat gegen ihn an, in der Dunkelheit vor der Morgendämmerung. „Gibt es jemanden, der gegen mich (im Einzelkampf) antreten will?" „Wer von euch wird gegen ihn kämpfen?", fragte der Fürst der Gläubigen (a.). Niemand stand auf. Da erhob sich der Fürst der Gläubigen (a.), um gegen ihn zu kämpfen. Da sprang Abu al-As bin al-Rabi' auf, der Mann einer Tochter des Gesandten Allahs (s.) und sagte: „Du wirst ihm leicht gewachsen sein (oh, Fürst der Gläubigen)", sagte er. (Imam Ali (a.) sagte:) „Wahrlich, aber falls ich getötet werde, dann wirst du das Kommando über die Leute übernehmen." Der Fürst der Gläubigen (a.) trat gegen ihn an und sagte: „Es ist für jeden Anßhrer verpflichtend, dass er den Kanal wässert, oder er wird zerstört. "1 Dann schlug er ihn nieder und tötete ihn.
Er ging mit jenen Reitern mit, bis er die Götzenbilder zerstört hatte. Er kehrte zu dem Gesandten Allahs (s.) zurück, als dieser gerade Ta'if belagerte. Als der Prophet (s.) ihn sah, verherrlichte er Allah für den Sieg, indem er „Allahu Akbar!" rief. Er nahm ihn bei der Hand, nahm ihn beiseite und sprach eine lange Zeit allein mit ihm.
'Abd ar-Rahman ibn Subaba und al-Adschlah überlieferten beide von Abu Zubair, von Dschabir ibn 'Abdillah al-Ansari: Als der Gesandte Allahs (s.) mit 'Ali (a.) beim Feldzug gegen Ta'if eine vertrauliche Unterredung hatte, kam TJmar ibn al-Chattab zu ihm und sagte: „Nimmst du ihn beiseite und sprichst mit ihm allein und schließt uns aus?" „ TJmar", sagte er (der Prophet, s.), „nicht ich hatte mit ihm eine vertrauliche Unterredung, sondern Allah."2^ 'Umar widersprach ihm: „Das ist genau dasselbe, wie als du gesagt hast, vor (dem Abkommen) von Hudaibiyya: „...Ihr würdet gewisslich, so Allah will, in die Heilige Moschee eintreten in Sicherheit...4", aber wir sind nicht dort eingetreten, und wir wurden von ihr zurückgetrieben. " Da rief der Prophet (s.): „Ich habe nicht gesagt, dass ihr dieses Jahr darin eintreten werdet!"
Die Aussage soll erläutern, dass die Verpflichtung eines Anführers nicht nur darin besteht, den Kanal auszuheben (den Weg zu eröffnen), sondern auch zu bewässern (die Fortsetzung der Arbeit sicher zu stellen), daher hat Imam Ali vor dem Kampf seine mögliche Nachfolge festgelegt, Anm. d. Übers.
Mit leichter Abweichung überliefert bei „Sunan al-Tirmidhi": 5: 303, und „Tarich Bagdad": 7: 402, und „Manaqi al-Maghazi": 124, „Usad al-Ghaba": 4: 27. „Kifaya al-Talib". 327.
Gemeint ist, dass diese Unterredung auf Befehl Allahs erfolgte, Anm. d. Übers. 4 Heiliger Qur'an: 48: 27
I'lam al-wara": 124, siehe auch ein Teil davon in „sunan al-tirmidhi": 5:639/3726; „Jami' al-Usul" 8: 658/6505; „Tarich Baghdad": 7: 402, „Manaqib al-Maghazi": 124 / 163, „Kifaya al-Talib": 327, „usad al-Ghaba": 4: 27; „Misbah al-Anwar": 88; „Kanz al-'Ummal": 11:625/33098, von al-Tirmidhi und al-Tabari.
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Dann kam Nafi' ibn Ghailan ibn Mu'tib von der Festung von al-Ta'if mit einigen Reitern von Thaqif. Und der Fürst der Gläubigen (a.) traf bei Batn Wadsch1 auf ihn, tötete ihn, und Schrecken ergriff die Götzendiener. Eine Gruppe von ihnen kamen zu dem Propheten (s.) herab und nahmen den Islam an. Die Belagerung durch den Propheten (s.) dauerte einige Tage länger als zehn Tage.
Auch in dieser Schlacht charakterisierte Allah, Der Erhabene, den Fürsten der Gläubigen (a.) mit Qualitäten, die ihn als Einzigen unter allen Menschen auszeichneten, und der Sieg darin wurde Dank ihm errungen. Er tötete jene Männer von Chath'am, die er (zudem) alle allein tötete; dort ereignete sich die geheime Unterredung, die der Gesandte Allahs (s.) Allah zuschrieb, Erhaben sei Sein Name. Dadurch werden sein hervorragender Vorzug und seine besondere Stellung gegenüber allen (anderen) Geschöpfen durch Allah, Den Erhabenen, hervorgehoben. (Die starke Reaktion) seiner Feinde weist auf seine verborgenen (Qualitäten) hin, und Allah brachte die Wahrheit über seine Geheimnisse und sein Inneres ans Licht, und darin ist eine Lehre für die mit Verstand Begabten.
Dann ereignete sich die Schlacht von Tabuk, und Allah, Gesegnet und Erhaben sei Sein Name, offenbarte dem Propheten (s.), dass er selbst dorthin gehen und Leute zum Kampf aufrufen solle, damit sie mit ihm ausziehen. Er (Allah) teilte ihm (dem Propheten, s.) mit, dass es dabei keine Notwendigkeit zum Krieg gab, dass es keinen Kampf gegen den Feind geben würde, da seine Angelegenheiten ohne Schwert für ihn geregelt werden würden. Dies machte er sich dazu zunutze und um seine Gefährten zu testen, ob sie gewillt waren, mit ihm auszuziehen, um sie auf die Probe zu stellen, damit sie voneinander unterschieden werden konnten, und damit ihre Geheimnisse offenbar werden würden.
Der Prophet (s.) rief sie zum Kampf auf gegen die Länder des Byzantinischen Reiches. Jedoch waren ihre Feldfrüchte reif geworden (die sie ernten wollten), und die Sommerhitze war für sie schwer zu ertragen. So waren die meisten von ihnen langsam2 im Gehorsam gegen ihn aus dem Wunsch heraus nach Verzögerung, aus Gier nach Lebensunterhalt und Wohlstand sowie aus Furcht vor der starken Sommerhitze, der weiten Entfernung und dem Zusammentreffen mit dem Feind. Aber
1 Wadsch: al-Ta'if im Sinne von „Widerwillig", Anm. d. Übers.
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einige von ihnen erhoben sich, obwohl es beschwerlich für sie war, um aufzubrechen, während andere zurückblieben.
Als der Prophet (s.) aufbrechen wollte, ernannte er den Fürsten der Gläubigen (a.) als seinen Vertreter über seine Familie, seine Kinder, seine Gattinnen und seinen Zufluchtsort, und er sagte zu ihm: „ "Ali, Medina wird es nur durch mich oder dich wohlergehen." Er sagte dies, weil er die schlechten Absichten der Beduinen kannte sowie die der Mekkaner und derjenigen, die um Mekka herum wohnten, die er bekämpft und deren Blut er vergossen hatte. Er hatte die Sorge, dass sie danach streben würden, Medina (zu kontrollieren,) während er fern von ihr (Medina) sein und die Länder des byzantinischen Reiches oder die umliegenden (Länder) einnehmen würde. Da es dort (in Medina) niemanden gab, der seinen Platz einnehmen konnte, gäbe es keine Sicherheit vor ihrer Schändlichkeit und der Verderbnis, die sie in der Stätte der Auswanderung (Hidschra) verursachen würden, sowie davor, dass sie sich gegenseitig darin übertreffen würden in Taten, die seiner Familie und seinen Zurückgelassenen Schaden zufügen würden. Er wusste, dass es niemanden gab, der seinen Platz einnehmen könnte hinsichtlich der Einschüchterung der Feinde, der Bewachung des Zufluchtsortes und der Behütung dessen Einwohner, außer dem Fürsten der Gläubigen (a.). Daher ernannte er (der Prophet, s.) ihn offiziell zu seinem Nachfolger und bestimmte ihn klar zum Imam nach ihm.
Das wurde verdeutlicht durch die Überlieferung, dass als die Heuchler erfuhren, dass der Gesandte Allahs (s.) 'Ali (a.) zu seinem Nachfolger über Medina ernannt hatte, sie ihm dies neideten. Nach dem Auszug des Propheten (s.) wurde seine ('Alis, a.) Position für sie unerträglich, da sie wussten, dass diese (Stadt) von ihm bewacht werden würde, und dass den Feinden dort keine Hoffnung bleiben würde, und das missfiel ihnen. Daher hätten sie es vorgezogen, dass er ('Ali, a.) mit ihm (dem Propheten, s.) mit ausgezogen wäre, wegen Verderbnis und Chaos, auf dessen Eintreten sie bei Abwesenheit des Propheten (s.) von Medina hofften, während diese (Stadt) ohne einen Mann sein würde, der sie bewachen und (unter den Heuchlern) Furcht erzeugen würde.
Sie beneideten ihn (und klagten ihn an), ein luxuriöses und angenehmes Leben zu haben, indem er bei seiner Familie blieb, während die, die ausgezogen waren, Härten zu ertragen hatten durch Reisen und Gefahren. Sie verbreiteten Gerüchte über ihn, indem sie behaupteten: „Der Gesandte Allahs (s.) hat ihn gar nicht zu seinem Vertreter ernannt, weil er ihn ehrt, achtet und liebt, sondern weil er ihm eine Last war." So verleumdeten sie ihn mit der Verbreitung dieser Gerüchte, wie die Quraisch den Propheten (s.) verleumdet hatten, indem sie ihn manchmal der Besessenheit bezichtigten, zu anderen Zeiten mit (bösartigen) Gedichten, ihn manchmal der Zauberei, zeitweise der Wahrsagerei anklagten. Dabei wussten sie genau, dass (die Tatsachen) genau dem Gegenteil entsprachen und im Widerspruch (zu ihren Aussagen) standen, wie auch die Heuchler wussten, dass (die Tatsachen)
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im Gegensatz und völlig konträr zu den Gerüchten standen, die sie über den Fürsten der Gläubigen (a.) verbreiteten. Der Prophet (s.) hatte den Fürsten der Gläubigen (a.) gegenüber den Menschen hervorgehoben, und er war ihm der Liebste unter den Menschen, der, der bei ihm am glücklichsten war sowie der, der ihm unter ihnen am nächsten stand.
Als der Fürst der Gläubigen (a.) von den Gerüchten der Heuchler über ihn erfuhr, wollte er zeigen, dass sie Lügner waren und sie bloßstellen. So folgte er dem Propheten (s.) und sagte: „Gesandter Allahs, die Heuchler behaupten, dass du mich zurückgelassen hast, weil ich eine Last für dich war und weil du mich hasst!" „Kehre zurück an deinen Ort, mein Bruder", sagte der Gesandte Allahs (s.), „denn Medina wird es nur durch mich und dich wohl ergehen. Du bist mein Stellvertreter unter meiner Familie, an dem Ort, nach dem ich ausgewandert bin und bei meinem Volk. Bist du denn nicht damit zufrieden, dass du die gleiche Stellung bei mir hast wie Harun bei Musa, außer dass es nach mir keinen Propheten geben wird?" Diese Aussage des Gesandten Allahs (s.) enthielt seine ("Alis, a.) Ernennung zum Imam (nach dem Propheten, s.) und sah ihn gegenüber allen (anderen) Menschen für die Stellvertreterschaft (chilafa) vor. Das war ein Hinweis auf seine Vorzugsstellung, die keiner mit ihm teilte. Er (der Prophet, s.) sprach ihm damit alle Ränge zu, die Harun bei Musa innehatte, abgesehen von dem Brauch der (leiblichen) Bruderschaft, und er schloss ihn auch vom Prophetentum aus.
Ist denn nicht (deutlich) sichtbar, dass er (s.) ihm all die Rangstufen einräumte, die auch Harun von Musa bekam, mit der (einzigen) Ausnahme, die seine Worte und der gesunde Menschenverstand ausschließen würde? Jeder, der über die Bedeutung des Qur'an nachgedacht und die Überlieferungen und Berichte studiert hatte, wusste, dass Harun (a.) der Bruder von Musa (a.) war, durch seinen Vater und seine Mutter und Anteil an seiner Mission hatte. Er war sein Helfer, und er war bei seinem Prophetentum und der Verkündigung der Botschaften seines Herrn (dabei). Allah, Der Erhabene, stärkte ihm (Musa, a.) den Rücken durch ihn (Harun, a.); er war sein Stellvertreter bei seinem Volk, hatte die Funktion des Imams über sie inne, denn die Verpflichtung zum Gehorsam ihm (Harun, a.) gegenüber war wie das Imamat von ihm (Imam Ali, a.) und die Verpflichtung, ihm zu gehorchen. Er war ihm der liebste unter seinem Volk und der Verdienstvollste in seinen Augen. Allah, Der Erhabene, erzählt über Musa (a.): Er (Musa, a.) sagte: „Mein Herr, weite mir meine Brust, und erleichtere mir meine Aufgabe; und löse den Knoten meiner Zunge; dass sie meine Rede verstehen; und gib mir einen Helfer von meiner Familie, meinen Bruder Harun; mehre meine Kraft durch ihn, und lass ihn Anteil haben an meinem Werk.1" Allah, Der Erhabene, erfüllte ihm seine Bitte und gab seinem Anliegen und seinem Wunsch mit folgenden Worten statt: „Dein
1 Heiliger Qur'an: 20:25-32
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Wunsch ist gewährt, o Musa!"1, und Er erzählt über Musa (a.): ,...und Musa sprach zu seinem Bruder Harun: „ Vertritt mich bei meinem Volk und führe (es) richtig, und folge nicht dem Pfade derer, die Verderbnis stiften. "2
Als der Gesandte Allahs (s.) 'Ali (a.) die gleiche Stellung bei ihm einräumte, wie sie Harun (a.) bei Musa (a.) besessen hatte, forderte er für ihn das gleiche, wie wir schon aufgezählt haben, außer den speziellen Brauch der leiblichen Bruderschaft, und er schloss ihn ausdrücklich vom Prophetentum aus. Diesen Vorzug hatte niemand anderer von den Geschöpfen mit dem Fürsten der Gläubigen (a.) gemeinsam, niemand gleicht ihm in seiner Bedeutsamkeit, noch kommt irgendjemand ihm in irgendeiner Form nahe. Wenn Allah, Der Erhabene, gewusst hätte, dass Sein Prophet (s.) in diesem Feldzug irgendeine Notwendigkeit zum Krieg und zur Unterstützung gehabt hätte, dann hätte er ihm nie erlaubt, den Fürsten der Gläubigen (a.) zurückzulassen, wie wir es bereits erwähnten. Vielmehr wusste Er, dass es im allgemeinen Interesse (maslaha) lag, wenn er (Imam 'Ali, a.) zurückgelassen wurde und dass die Tatsache, dass er an seinem (des Propheten, s.) Ort dessen Platz einnahm, die beste Tat war. Er hatte die Schöpfung und die Religion so geordnet, wie Er es diesbezüglich bestimmt hatte, und Er brachte es so hervor, wie wir verdeutlicht und erklärt haben.
Der Feldzug gegen Amr bin Ma dikarib
Als der Gesandte Allahs (s.) von Tabuk nach Medina zurückkehrte, kam 'Amr bin Ma'dikarib zu ihm. Der Prophet (s.) sagte zu ihm: „Ergib dich dem Islam, 'Amr, dann wird Allah dich vor dem größten Schrecken bewahren." „Muhammad", antwortete er, „und was ist der größte Schrecken? Denn ich habe keine Angst." „ 'Amr," sagte er, „es ist nicht so, wie du vermutest und denkst. Unter den Menschen wird es einen großen Schrei geben, keinen Toten geben, der nicht versammelt wird, und keinen Lebenden, der nicht sterben wird, außer, dass Allah es will. Dann wird es einen anderen Schrei unter ihnen geben, und alle, die tot sind, werden sich in Reihen versammeln. Die Himmel werden sich spalten, und die Erde wird erschüttert werden, die Berge werden niederstürzen, das Feuer wird seufzen und Funken sprühen wie die Berge. Niemand, der eine Seele hat, wird verbleiben, dessen Herz nicht bloßgelegt wird, während er seiner Sünden gedenkt und mit sich selbst beschäftigt sein wird, außer dem, den Allah will. Und wo wirst du dann währenddessen sein, Amr?!" „In der Tat höre ich (von dir) eine schlimme Sache ", antwortete er. Dann glaubte er an Allah und an Seinen Gesandten. (Einige) Leute von seinem Stamm glaubten ebenfalls mit ihm (an den Islam), und kehrten zu ihrem Stamm zurück.
1 Heiliger Qur'an: 20:36
2 Heiliger Qur'an: 7:142
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Dann schaute 'Amr ibn Ma'dikarib zu Ubayy ibn 'Ath'ath al-Chath'ami und packte ihn am Nacken, dann brachte er ihn zum Propheten (s.) und sagte: „Gib mir diesen Sünder zurück, der meinen Vater getötet hat!" „Der Islam lässt das unbeachtet, was in der Zeit der Unwissenheit stattfand"1, antwortete der Prophet (s.). 'Amr ging fort als jemand, der den Islam (daraufhin wieder) verlassen hatte (mur-tadd). Er überfiel die Leute der Banu al-Harith ibn Ka'b und ging zu seinem Stamm. Der Gesandte Allahs (s.) rief 'Ali ibn Abi Talib (a.) und gab ihm den Befehl über die Muhadschirun und schickte ihn zu den Bani Zubaid, und er sandte Chalid ibn al-Walid mit einer Gruppe von Beduinen nach (den Stamm) Dschu'fa, da traf er auf den Fürsten der Gläubigen 'Ali ibn Abi Talib (a.). Der Fürst der Gläubigen (a.) zog aus, schickte Chalid ibn Said ibn al-Aas als seine Vorhut voraus, und Chalid ibn al-Walid schickte Abu Musa al-Asch'ari als Vorhut.
Als die Dschu'fa von den Soldaten erfuhren, teilten sie sich in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe ging nach Jemen, und die anderen schlossen sich den Bani Zubaid an. Dies erfuhr der Fürst der Gläubigen (a.), und er schrieb an Chalid ibn al-Walid: „ Verweile dort, wo mein Botschafter dich erreicht." Doch er (Chalid) verweilte nicht, und so schrieb er ('Ali, a.) zu Chalid ibn Said ibn al-Aas: „Gehe dazwischen, so dass du ihn aufhältst", und Chalid (ibn Said ibn) holte ihn (Chalid ibn al-Walid ) ein und hielt ihn auf. Der Fürst der Gläubigen (a.) holte ihn (Chalid ibn al-Walid) ein und tadelte ihn streng wegen seines Zuwiderhandelns (gegen 'Alis (a.) Befehl). Dann zog er weiter, bis er in einem Tal namens Kuschr2 auf die Bani Zubaid traf. Als die Bani Zubaid ihn sahen, sagten sie zu 'Amr (ibn Ma'dikarib): „Wie geht es dir, Abu Thawr3? Wenn dieser junge Mann von den Quraisch auf dich trifft, wird er Tribut von dir verlangen!" "Er wird wissen, dass er auf mich getroffen ist", sagte er. 'Amr trat vor und sagte: „Ist jemand da, der gegen mich kämpft?", und der Fürst der Gläubigen (a.) erhob sich, doch (auch) Chalid ibn Said stand auf und sagte: „Lass mich, Abu al-Hassan4, bei meinem Vater und meiner Mutter, ich trete gegen ihn an." „Wenn du einverstanden bist", sagte der Fürst der Gläubigen (a.), „dann bleib an deinem Platz." Er blieb (an seinem Platz), während der Fürst der Gläubigen (a.) vortrat. Er stieß einen Schrei gegen ihn aus, und 'Amr wurde in die Flucht geschlagen, sein Bruder und sein Cousin wurden getötet. Seine Frau Rukana bint Salama wurde gefangen genommen, und die anderen weiblichen Stammesmitglieder wurden (ebenfalls) gefangen genommen.
Der Fürst der Gläubigen (a.) ging fort und ließ Chalid ibn Said bei den Abu Zubaid zurück und beauftragte ihn, ihre Almosen einzusammeln und denen Sicher-
Mit der Annahme des Islam werden die früheren Sünden aus der unislamischen Zeit vergeben, Anm. d. Übers.
In der Nähe von San'a (Jemen) Rufname von 'Amr ibn Ma'dikarib, Anm. d. Übers.
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Rufname von Imam 'Ali (a.) mit der Bedeutung: „Vater von Hassan", Anm. d. Übers.
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heit zu gewähren, die von ihrer Flucht als Muslime zurückkehrten. 'Amr ibn Ma'dikarib kam zurück und fragte Chalid ibn Said um Erlaubnis (ihn besuchen zu dürfen), und letzterer gab ihm diese (Erlaubnis), und so kehrte er ("Amr ibn Ma'dikarib) zum Islam zurück. Er sprach mit ihm über seine Frau und seine Kinder, und er gab sie ihm (zurück).
Als 'Amr an der Tür Chalid ibn Saids stand, fand er dort ein geschlachtetes Tier, dem die Kehle durchgeschnitten worden war, und er sammelte seine Knochen und zerschnitt sie mit seinem Schwert allesamt, und sein Schwert trug den Namen „Samsama". Als Chalid ibn Said an 'Amr dessen Frau (von der Gefangenschaft zurück) gab, schenkte 'Amr ihm (das Schwert) Samsama.
Der Fürst der Gläubigen (a.) hatte eine Sklavin von den Gefangenen ausgewählt1, und Chalid ibn al-Walid schickte Buraida al-Aslami zum Propheten (s.) und sagte: „Komm der Armee zuvor und gehe zu ihm (dem Propheten, s.) und informiere ihn darüber, was 'Ali getan hat, indem er eine Sklavin für sich selber von der Chums (Fünftel der Kriegsbeute) aussuchte, und entehre ihn bei ihm." Und Buraida ging und kam zu der Tür des Gesandten Allahs (s.). Und er fand 'Umar ibn al-Chattab bei ihm. Letzterer fragte ihn nach dem Stand ihrer Schlacht und nach dem Grund, warum er gekommen war. Er sagte ihm, dass er nur deshalb gekommen war, um 'Ali (a.) zu entehren, und er erwähnte, dass 'Ali (a.) für sich eine Sklavin unter dem Fünftel der Kriegsbeute ausgewählt habe. „Führe aus, wozu du gekommen bist", entgegnete Umar, „denn er (der Prophet, s.) wird wegen seiner Tochter (Fatima, a.) darüber ärgerlich sein, was Ali gemacht hat." So ging Buraida zum Propheten (s.) und er hatte einen Brief von Chalid bei sich, mit dem Buraida geschickt worden war. Er (der Prophet, s.) begann, ihn (den Brief) zu lesen, und der Gesicht(sausdruck) des Gesandten Allahs (s.) änderte sich. „Gesandter Allahs", sagte Buraida, „wenn du den Leuten Ausnahmegenehmigungen wie diese gestattest, dann geht ihr Anteil an der Kriegsbeute dahin!" „ Wehe dir, Buraida ", sagte der Gesandte Allahs (s.), „du hast eine heuchlerische Tat begangen! 'Ali ist das erlaubt von der Kriegsbeute, was auch mir erlaubt ist. 'Ali ibn Abi Talib (a.) ist der Beste für dich und dein Volk, und der Beste von denen, die ich nach mir zurücklasse, für meine gesamte Ummah. Buraida, hüte dich davor, Ali zu hassen, denn dann wird Allah dich hassen." Buraida berichtete: Ich wollte, dass sich die Erde für mich spaltete, so dass ich darin verschluckt werden konnte. So sagte ich: „Ich suche Zuflucht bei Allah vor dem Zorne Allahs und vor dem Zorn Seines Gesandten. Gesandter Allahs, vergib mir, ich werde niemals 'Ali hassen, und ich werde nur Gutes über ihn sprechen." So vergab ihm der Prophet (s.).
Bei diesem Feldzug (bewies) der Fürst der Gläubigen (a.) hervorragende Eigenschaften, die jenseits des Vergleichs mit den Qualitäten jedes anderen außer ihm
Derartige Ereignisse sind von vielen der zwölf Imame bekannt, dass sie bestimmte Frauen zu deren eigenen Schutz vor anderen zu sich nahmen und schützten, Anm. d. Übers.
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waren, und der Sieg darin war besonders durch seine Hand errungen worden. Er bewies auch seine großen Verdienste und seine Teilhaberschaft beim Propheten (s.) darin, dass ihm der gleiche Anteil an der Kriegsbeute gebührte, den Allah, Der Erhabene, auch dem Propheten (s.) erlaubt hatte. Dadurch zeigte sich seine besondere Stellung, die keiner von den Leuten außer ihm innehatte, und durch die Liebe des Gesandten Allahs (s.) und die Vorzugstellung bei ihm zeigte sich, was denen verborgen war, die kein Wissen darüber hatten. Darin ist auch seine (des Propheten, s.) Warnung an Buraida und an andere davor, ihn (Imam 'Ali, a.) zu hassen und ihm feindlich gesonnen zu sein. Er forderte ihn dazu auf, ihn ('Ali, a.) zu lieben und seine Führerschaft (wilaya) anzuerkennen, wie auch dazu, den Komplott seiner Feinde abzuwehren ihn zu verunglimpfen. Das zeigte, dass er der Beste der Geschöpfe bei Allah, Dem Erhabenen, sowie bei ihm (dem Propheten, s.) war, (wie auch,) dass er seine Position nach ihm zu Recht genoss. Er selbst hatte die hervorragendste und einflussreichste Stellung bei ihm (dem Propheten, s.) inne.
Der Feldzug von Dhat al-Salasil
Dann ereignete sich die Schlacht von al-Salasil, die sich so begab, dass ein Beduine zu dem Propheten (s.) kam. Er setzte sich vor ihn und sagte: „Ich bin zu dir gekommen, um dir einen Rat zu geben." „Was ist dein Rat?", fragte er (der Prophet, s.). „Eine Gruppe Araber haben sich im Tal al-Raml versammelt, und sie haben geplant, dich nachts in Medina zu überfallen", und er beschrieb sie ihm.
Der Prophet (s.) ließ zum Gemeinschaftsgebet rufen. Die Muslime versammelten sich, und er stieg auf die Kanzel. Er lobte und pries Allah, dann sagte er : „Ihr Leute, es gibt einen Feind Allahs und einen eurer Feinde, der geplant hat, euch des Nachts anzugreifen. Wer wird gegen sie (kämpfen)?" Da erhob sich eine Gruppe von den armen Leuten (ahl-as-suffa)1 und sagten: „Wir werden gegen sie ausziehen, o Gesandter Allahs. Daher ernenne über uns, wen du willst." Er loste zwischen ihnen aus, und das Los fiel auf achtzig Männer von ihnen und von anderen. Er (der Prophet, s.) rief Abu Bakr und sagte: „Nimm das Banner und gehe zu den Banu Sulaim, sie sind in der Nähe von al-Harra ", und er machte sich auf den Weg, und die Leute begleiteten ihn, bis sie zu ihrem (der Banu Sulaim) Land kamen. Dort gab es viele Steine und Bäume, und sie (die Banu Sulaim) waren inmitten des Tals, und es war schwierig, zu ihnen hinabzusteigen. Als Abu Bakr zum Tal kam und hinabsteigen wollte, kamen sie (die Feinde) gegen ihn hervor und schlugen ihn in die Flucht, und sie töteten eine zahlreiche Gruppe von den Muslimen, und Abu Bakr floh vor den Feinden. Als sie (wieder) beim Propheten (s.') ankamen, gab er TJmar ibn al-Chattab das Kommando und schickte ihn zu ihnen
Sie übernachteten im Bereich des Eingangs der Prophetenmoschee, daher werden sie „ahl-as-suffa" genannt, Anm. d. Übers.
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(den Banu Sulaim). Sie lauerten ihm versteckt unter Steinen und Bäumen auf, und als er sich anschickte, zu ihnen hinabsteigen, stürzten sie sich (aus ihren Verstecken) auf ihn und schlugen ihn in die Flucht. Dies bekümmerte den Gesandten Allahs (s.), und 'Amr ibn al-Aas sagte zu ihm: „Schicke mich doch zu ihnen, o Gesandter Allahs, denn der Krieg besteht aus List, und vielleicht kann ich sie ü-berlisten." Er (der Prophet, s.) schickte ihn mit einer Gruppe von Männern und beauftragte ihn (die Aufgabe zu erfüllen). Als er zum Tal gelangte, stürzten sie (die Feinde) sich auf ihn, schlugen ihn (ebenfalls) in die Flucht und töteten eine Gruppe von seinen Begleitern.
Danach verweilte der Gesandte Allahs (s.) einige Tage und betete (um Hilfe) gegen sie (die Banu Sulaim), dann rief er den Fürsten der Gläubigen 'Ali ibn Abi Talib (s.) und beauftragte ihn (mit dem Feldzug), dann sagte er: „Ich habe ihn als jemanden geschickt, der angreift, nicht als jemanden, der flieht", dann erhob er seine Hände zum Himmel und sprach: „O Allah, wenn Du weißt, dass ich Dein Gesandter bin, dann beschütze ihn für mich, und handele durch ihn, handele." Dann betete er um den Willen Allahs für ihn ('Ali, a.).
'Ali ibn Abi Talib (a.) zog aus, und der Gesandte Allahs (s.) zog aus, um ihm das Geleit zum Abschied zu geben, und er ging mit ihm zu der Moschee al-Ahzab (der Verbündeten). Er ritt ein Pferd mit hellgelbem Schweif, und er trug zwei jemenitische Gewänder sowie in der Hand einen handbeschriebenen Speer. Dann verabschiedete sich der Gesandte Allahs (s.) von ihm. Er hatte unter den Leuten, die er mit ihm geschickt hatte, auch Abu Bakr, TJmar und 'Amr ibn al-As mitgeschickt. Er (Imam 'Ali, a.) ging mit ihnen in Richtung Irak, indem sie vom (üblichen) Weg abwichen, damit sie (die Feinde) denken sollten, dass er mit ihnen in eine andere Richtung gehen wollte. Er nahm mit ihnen einen versteckten Pfad und marschierte mit ihnen, bis er sich dem Tal von seinem Eingang her näherte, und er marschierte des Nachts und rastete am Tage. Als er dem Tale nahegekommen war, befahl er seinen Gefährten, ihren Pferden die Mäuler zuzubinden (damit sie nicht wiehern konnten), und er ließ sie an einem Platz anhalten und sagte: „ Verlasst eure Plätze nicht", und er ging ihnen voran und blieb an einem etwas von ihnen entfernt liegenden Platz stehen.
Als 'Amr ibn al-Aas sah, was er getan hatte, hatte er keinen Zweifel daran, dass der Sieg ihm (Imam Ali, a.) gehören würde, und er sagte (verärgert1) zu Abu Bakr: „Ich kenne dieses Gebiet besser als 'Ali, und dort gibt es Schlimmeres für uns als die Banu Sulaim, nämlich die Hyänen und die Wölfe. Wenn sie sich auf uns stürzen, fürchte ich, dass sie uns zerreißen werden, sprich zu ihm, so dass er uns das Tal hinaufgehen läs st." Abu Bakr ging vor und sprach mit ihm (Imam 'Ali, a.). Er sprach lange mit ihm, aber der Fürst der Gläubigen (a.) erwiderte ihm kein einziges
'Amr ibn al-'Aas gehörte zu Imam 'Alis (a.) Neidern, der später auch Mu'awiya in seinem Krieg gegen Imam 'Ali (a.) unterstützte, Anm. d. Übers.
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Wort. Er (Abu Bakr) kam zu ihnen zurück und sagte: „Nein, bei Allah, er antwortete mir nicht ein Wort." Da sagte 'Amr ibn al-Aas zu 'Umar ibn al-Chattab: „Du bist einflussreicher bei ihm", und 'Umar ging los und sprach mit ihm. Er (Imam 'Ali, a.) handelte ihm gegenüber genauso, wie er gegenüber Abu Bakr gehandelt hatte, und er (TJmar) kehrte zu ihnen zurück und berichtete ihnen, dass er ihm (auch) nicht geantwortet habe. „Es ist nicht angebracht", sagte 'Amr ibn al-Aas, „dass wir unser Leben verlieren. So kommt doch mit uns das Tal hoch." „Nein, bei Allah", widersprachen die Muslime, „das werden wir nicht tun. Der Gesandte Allahs (s.) hat uns befohlen, dass wir auf 'Ali hören und ihm gehorchen sollen. Sollen wir denn seinen Befehl außer acht lassen, auf dich hören und dir gehorchen?!" Und sie redeten so weiter, bis der Fürst der Gläubigen (a.) eine Art Ehrfurcht1 empfand, denn er konnte auf die Leute Druck ausüben, während sie es nicht merkten, und Allah hatte ihm Macht über sie gegeben. Da wurde dem Propheten (s.) folgende (Sure) offenbart: „Bei den schnaubenden Rennern.... "2
Als der Prophet (s.) in Sicht war, stieg 'Ali (a.) von seinem Pferd3, und der Prophet
(s.) sagte zu ihm: „Steige (wieder) auf, denn Allah und Sein Gesandter sind mit dir zufrieden", und der Fürst der Gläubigen (a.) weinte vor Freude, dann sagte der Prophet (s.) zu ihm: „O 'Ali, wenn ich nicht die Sorge hätte, dass einige Gruppen von meiner Ummah von dir behaupten könnten, was die Christen von Jesus bin Maryam, dem Messias, sagen, dann würde ich heute zu dir sagen, dass keine größere Ansammlung von Menschen an dir vorbeigehen würde, ohne dass sie die Erde unter deinen Füßen sammeln würden."
In diesem Feldzug kam der Sieg vor allem durch den Fürsten der Gläubigen (a.) zustande, nach der Verderbnis, die durch andere entstanden war. So wurde er durch die Lobpreisung des Propheten (s.) im Hinblick auf diese (Schlacht) besonders hervorgehoben, weil er Ruhmestaten vollbrachte, die in keiner Weise von jemand anderem erreicht wurden. Er zeichnete ihn mit einem Rang aus, an dem niemand außer ihm Anteil hatte.
gegenüber Gott, Anm. d. Übers. Heiliger Qur'an 100. Sura (al-'Adiyat):
als Respektsbekundung gegenüber dem Propheten, Anm. d. Übers.
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Die Rolle des Fürsten der Gläubigen (a.) im letzten Jahr des Lebens des Propheten
Die Abordnung der Christen vom Nadschran und die gegenseitige Verfluchung (Mubahala)
Als der Islam sich nach der Eroberung (Mekkas) und den nachfolgenden erwähnten Schlachten ausbreitete und seine Macht gefestigt war, begannen Delegationen, dem Propheten (s.) Besuche abzustatten. Einige von ihnen nahmen den Islam an, während andere (nur) Sicherheit wollten, so dass sie zu ihren Völkern zurückkehren und ihnen über die Einstellung berichten konnten, die er (der Prophet, s.) ihnen gegenüber hatte.
Unter denen, die in einer Delegation zu ihm kamen, war Abu Haritha, der Bischof von Nadschran. Mit dreißig Christen, einschließlich des Stellvertreters ("aqib), des Oberhauptes (Sayyid) und der 'Abd al-Masih1. Sie kamen in Mekka an zur Zeit des Nachmittagsgebets. Sie trugen Gewänder aus Seide2 und Kreuze. Die Juden näherten sich ihnen, und sie befragten einander. Da sagten die Christen zu ihnen: „Ihr fußt auf nichts", und die Juden sagten zu ihnen (ebenfalls): „Ihr fußt auf nichts", und darüber sandte Allah, Der Erhabene, folgendes herab: Die Juden sagen: „Die Christen fußen auf nichts"; und die Christen sagen: „Die Juden fußen auf nichts".3..
Als der Prophet (s.) das Nachmittagsgebet verrichtet hatte, kamen sie auf ihn zu, an ihrer Spitze der Bischof. Dieser sagte zu ihm (dem Propheten, s.): „O Muhammad, was sagst du über den Herrn, den Messias?" „Er ist ein Diener Allahs, den Er erwählt und (dessen Gebet) Er erfüllt hat", sagte der Prophet (s.). „Weißt du, Muhammad, ob er einen Vater hat, der ihn gezeugt hat? ", fragte ihn der Bischof. „Er wurde nicht aufgrund einer Ehe geboren, so dass er einen Vater haben könnte", sagte der Prophet (s.) „Wie kannst du sagen, dass er ein Diener ist, der geschaffen worden ist, da du doch nur jemanden als einen geschaffenen Diener anerkennst, der aufgrund von einer Ehe (zwischen Mann und Frau) geboren wurde und somit einen Vater hat? ", entgegnete der Bischof. Allah, Der Erhabene, offenbarte diese Verse in der Sure „Arimran" als Antwort auf ihn:
Wahrlich, Jesus ist vor Allah wie Adam. Er erschuf ihn aus Erde, dann sprach Er zu ihm: „ Sei!", und er war. Die Wahrheit ist es von deinem Herrn, so sei nicht der Zweifler einer. Die nun mit dir darüber streiten nachdem, was dir an Wissen ward,
Es handelt sich hier vermutlich um Grade der Geistlichkeit der dortigen Christen. Das wird auch deshalb erwähnt, weil im Islam Männer keine Seide tragen dürfen, Anm. d. Übers. 3 Heiliger Qur'an: 2: 113
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(zu denen) sprich: „Kommt, lasst uns rufen unsere Söhne und eure Söhne, unsere Frauen und eure Frauen, unsere Seelen und eure Seelen; dann lasst uns inbrünstig beten und den Fluch Allahs herabbeschwören auf die Lügner. "1
Der Prophet (s.) rezitierte den Christen (diese Verse) und forderte sie zu einem Gebet mit anschließender gegenseitigen Verfluchung (Mubahala) auf und sagte: „Allah, Erhaben ist Sein Name, teilte mir mit, dass die Strafe auf denjenigen herabkommen wird, der nach der Mubahala Unrecht hat, und dadurch wird die Wahrheit von der Falschheit klar unterschieden werden". Der Bischof versammelte sich mit dem 'Abd al-Masih und dem Stellvertreter zu einem Beratungsgespräch, und sie kamen darüber überein, bis zum nächsten frühen Morgen (mit der Entscheidung) zu warten. Als sie zu ihren Leuten zurückkehrten, sagte der Bischof zu ihnen: „Schauen wir, was Muhammad morgen tun wird. Wenn er mit seinen Kindern und seiner Familie kommt, dann seid vor einer Mubahala mit ihm gewarnt. Wenn er aber mit seinen Gefährten kommt, dann macht die Mubahala mit ihm, denn er glaubt an etwas anderes (als an die Wahrheit)."
Als der Morgen hereinbrach, kam der Prophet (s.) und hielt den Fürsten der Gläubigen, 'Ali ibn Abi Talib (a.) bei der Hand, al-Hassan und al-Hussain gingen vor ihnen, und Fatima (a.) ging hinter ihm. Die Christen kamen heraus, an ihrer Spitze ihr Bischof.
Als er den Propheten (s.) sah und diejenigen, mit denen er gekommen war, fragte er, wer das sei, und er bekam die Antwort: „Es ist sein Cousin 'Ali ibn Abi Talib, der sein Schwiegersohn, der Vater seiner beiden Enkel und derjenige war, der ihm von allen Geschöpfen am liebsten war. Diese beiden Kinder sind die beiden Söhne seiner Tochter und von 'Ali (a.), und sie sind ihm am liebsten von allen Geschöpfen. Diese Frau ist seine Tochter Fatima, die ihm der liebste der Menschen ist, und sie steht seinem Herzen am nächsten." Der Bischof schaute den Stellvertreter, den Obersten (Sayyid) und den 'Abd al-Masih an: „Seht doch, er hat die Herausragenden seiner Leute mitgebracht, darunter seine Söhne und seine Familie, um mit ihnen die Mubahala durchzußhren, fest überzeugt, dass er im Recht ist. Bei Allah, er wäre nicht mit ihnen gekommen, wenn er die Befürchtung gehabt hätte, dass der Beweis gegen ihn sprechen könnte. So warne ich euch vor einer Mubahala mit ihm. Bei Allah, wenn es nicht um die Position des Kaisers (von Byzanz) ginge, dann würde ich mich ihm ergeben2. So macht Frieden mit ihm um das, was zwischen ihm und euch vereinbart wird. Geht zurück zu euren Ländern und denkt darüber nach." „Wir sind der gleichen Meinung wie du", sagten sie, und der Bischof sagte: „Abu al-Qasim, wir werden keine Mubahala mit dir machen, vielmehr werden wir Frieden mit dir machen. So schließe (auch) Frieden mit uns, wie wir es
1 Heiliger Qur'an: 3: 59-61 d.h. Muslim werden, Anm. d. Übers.
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vorschlagen." Der Prophet (s.) schloss Frieden mit ihnen für die (Zahlung) von zweitausend Brustpanzern, jeder von ihnen hatte einen Wert von gut vierzig Dirham. Wenn sie im Wert schwankten, würde es mitberechnet. Der Prophet (s.) schrieb ihnen ein Dokument aus, worin (verbrieft) war, über welche (Bedingungen) er mit ihnen Frieden geschlossen hatte, das folgendermaßen lautete:
„Im Namen Allahs, Des Gnädigen, Des Barmherzigen.
Dieses Dokument ist von Muhammad, dem Propheten und Gesandten Allahs, für Nadschran und ihr Gefolge. In Gold und Silber ausgedrückt, Datteln und Sklaven, nichts wird von ihnen genommen werden außer zweitausend Brustpanzern im Werte von vierzig Dirham pro Stück. Wenn der Wert schwankt, dann wird es berechnet (in der Gesamtrechnung). Sie werden tausend davon im Monat Safar bezahlen, und tausend davon im Monat Radschab. Außerdem sind sie verpflichtet, vierzig Dinar für eine Wohnung für meinen Abgesandten zu bezahlen, nicht mehr als das. Auch für jedes Vorkommnis1, das in Jemen passiert, sind sie verpflichtet, von jedem, der Land bewohnt, ein garantiertes Darlehen von dreißig Brustpanzern, dreißig Pferden und dreißig Kamelen zu zahlen, als garantiertes Darlehen. Für diesen (Gegenwert) werden sie den nachbarlichen Schutz Allahs (dschiwar Allah) sowie den Schutz (dhimma) von Muhammad ibn 'Abdallah genießen, und wer von ihnen nach diesem Jahr Wucherzinsen nimmt, dem wird mein Schutz entzogen. "
Die Leute nahmen das Dokument an sich und gingen fort.
In der Geschichte der Leute von Nadschran liegt ein klarer Beweis der Vorzüge des Fürsten der Gläubigen (a.), zusätzlich zu dem Zeichen des Propheten (s.) und dem Wunder, das auf sein Prophetentum hinweist. Ist es denn nicht erkennbar, dass die Christen sein Prophetentum anerkannten, und dass er (Imam 'Ali, a.) sie davon überzeugte, von der Mubahala Abstand zu nehmen, und dass sie wussten, dass wenn sie die Mubahala durchgeführt hätten, sie Strafe verdient hätten? Er (Imam 'Ali, a.) vertraute fest auf den Sieg über sie sowie auf den Erfolg durch den Beweis (den der Prophet, s.) gegen sie (bringen würde). Allah, Der Erhabene, sprach Sein Urteil in dem Vers über die Mubahala, dass der Fürst der Gläubigen (a.) die Seele des Gesandten Allahs (s.) war und dadurch enthüllte, dass er den Gipfel der Tugend erreicht hatte, dass er dem Propheten (s.) hinsichtlich der Vollkommenheit und der Reinheit (Isma) von Sünde gleichgestellt war. Allah machte ihn, seine Gattin und seine beiden Söhne, die altersmäßig sehr nahe zueinander waren, zu einem Beweis für Seinen Propheten (s.) und zu einem Beleg für Seine Religion. Er (Allah) gab ein schriftliches Urteil (im Qur'an), dass al-Hassan und al-Hussain seine (des Propheten, s.) Söhne2 waren, und dass Fatima (a.) „seine
Kriegshandlung, Anm. d. Übers.
Der Prophet (s.) bezeichnete seine beiden Enkel immer als „seine Söhne" womit er die herausragende Stellung des zweiten und dritten Imams auch verdeutlichen wollte, Anm. d. Übers.
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Frauen" war, auf die die Erwähnung und die Anrede im Aufruf zur Mubahala und Diskussion abzielte. Diese Vorzugsstellung teilte niemand mit ihnen in der Um-mah, noch kommt irgendjemand ihnen auch nur darin nahe, noch hat (irgendjemand) etwas ähnliches an sich, das so bedeutsam wäre. Das (alles ist zu berücksichtigen) zusammen mit den hervorragenden Tugenden, die ihm vorangingen, wie wir schon erwähnt haben.
Die Abschiedspilgerfahrt des Propheten und die Bekanntmachung von Ghadir Chumm
Unter den Geschichten, die auf den (Besuch) der Delegation von Nadschran folgten und die von den außergewöhnlichen Verdiensten des Fürsten der Gläubigen (a.) zeugen sowie seine Tugenden gegenüber allen anderen (Gottes-) Dienern besonders hervorheben, ist (auch) ist die Abschieds-Wallfahrt (hadsch al-wida") sowie die Berichte über das, was währenddessen stattfand, und darin hatte der Fürst der Gläubigen (a.) eine erhabene Stellung inne.
Der Gesandte Allahs (s.) hatte ihn (a.) nach Jemen geschickt, um das Fünftel (Chums) von ihren (der Jemeniten) Bodenschätzen einzuholen sowie die Brustpanzer und die Sachwerte, deren Zahlung die Leute von Nadschran zugestimmt hatten. Er (a.) brach auf, um das, was der Gesandte Allahs (s.) ihm aufgetragen hatte, auszuführen, und er tat das im Einklang mit seinem Befehl und unter ei-lenstem Gehorsam ihm gegenüber. Der Gesandte Allahs (s.) vertraute niemandem so, wie er ihm (a.) in dieser Sache vertraute, und er hielt auch außer ihm (Imam 'Ali, a.) niemanden von den Leuten für geeignet, diese (Aufgabe) anzugehen. Er gab ihm darin die gleiche Position, die er selbst auch innehatte und ernannte ihn zu seinem Stellvertreter darin im Vertrauen auf ihn sowie im sicheren Wissen, dass er die Last, die er ihm auferlegt hatte, tragen würde.
Dann wollte der Gesandte Allahs (s.) zur Großen Pilgerfahrt (Hadsch) gehen und das ausführen, was Allah, Der Erhabene, ihm darin zur Pflicht gemacht hatte. Er rief die Menschen zu sich, und sein Ruf erreichte die entferntesten Gebiete im Lande des Islam. Die Leute machten sich bereit, mit ihm auszuziehen und rüsteten sich zusammen mit ihm dafür. Eine große Menschenmenge befand sich in Medina aus den entfernteren und den näheren Gebieten drumherum, und sie schickten sich an, mit ihm (dem Propheten, s.) auszuziehen. Der Prophet (s.) zog mit ihnen in den letzten fünf Tagen des Monats Dhu-1-Qa'da1 aus. Er hatte dem Fürsten der Gläubigen (a.) geschrieben, dass er von Jemen aus zur Pilgerfahrt kommen sollte, aber er hatte ihm gegenüber nicht erwähnt, zu welcher Art von Pilgerfahrt er sich entschlossen hatte.
Elfter Monat des islamischen Mondkalender und Monat vor dem Pilgermonat, Anm. d. Übers.
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Er (der Prophet, s.) war als ein Qarin1 aufgebrochen, wobei er das Opfertier vor sich her trieb. In Dhu-l-Hulaifa2 trat er in den Weihezustand (ihram) ein und die Leute mit ihm. Er rief die Bereitschaftsbekundung (talbiyya) in der Nacht, in der er al-Baida' erreichte, das zwischen den beiden Heiligen Schreinen (haramain) liegt, und er setzte die Bereitschaftsbekundung fort, bis er bei Kura' al-Ghamim3 anlangte.
Die Menschen mit ihm ritten und gingen zu Fuß, die Fußgänger fanden die Reise beschwerlich, und die (Härten) der Reise und die Müdigkeit plagten sie. Sie beklagten sich darüber beim Propheten (s.) und baten darum, (von Reittieren) getragen zu werden. Er ließ sie wissen, dass er kein Reittier für sie finden konnte und sagte ihnen, dass sie ihre Gürtel enger schnallen und Sand mit Milch mischen sollten (, um es auf die Füße zu reiben). Das taten sie, und sie fanden Erleichterung darin.
(Währenddessen) brach der Fürst der Gläubigen (a.) mit den Soldaten auf, die ihn nach Jemen begleitet hatten, und sie hatten die Brustpanzer bei sich, die sie von den Leuten von Nadschran erhalten hatten. Als der Gesandte Allahs (s.) sich Mekka von der Straße von Medina aus näherte, näherte sich der Fürst der Gläubigen (a.) (Mekka) von Jemen aus. Er ging den Soldaten voran, um den Propheten (s.) zu treffen und ließ bei ihnen einen Mann von ihnen zurück (damit er das Kommando in Imam 'Alis (a.) Abwesenheit innehatte). Er erreichte den Propheten (s.), als er über Mekka blickte. Er begrüßte ihn und berichtete ihm, was er getan und was er in Besitz genommen hatte, und dass er vor den Soldaten hergeeilt war, um ihn zu treffen. Der Gesandte Allahs (s.) freute sich darüber und war froh, ihn zu sehen und sagte: „Welches (Tier) hast du (für die Pilgerfahrt) geopfert, 'Ali?" - „O Gesandter Allahs", antwortete er, „du hast mir nichts von deinem Tieropfer geschrieben, du hast es mich nicht wissen lassen, und so habe ich meine Absicht an deine gebunden, und so sagte ich 'O Allah, lass mein Opfer wie das Deines Propheten sein', und ich trieb vierunddreißig Opfertiere vor mir her." „Allahu Akbar (Allah ist am Größten)", sagte der Gesandte Allahs (s.), „und ich habe sechsunddreißig hergetrieben. Du bist mein Teilhaber an meiner Pilgerfahrt, meinen Ritualen und meinem Opfer. So tritt in deinen Weihezustand ein und kehre zu deiner Armee zurück. Dann eile mit ihnen zu mir, so dass wir uns in Mekka treffen, so Allah will."
Qarin: Jemand, der die Kleine Pilgerfahrt ('Umra) zusammen mit der Großen Pilgerfahrt (Hadsch) verrichtet, ohne eine Unterbrechung des Weihezustandes (ihram), der für beide Pilgerfahrten notwendig ist.
Dhu-l-Hulaifa: Ein Dorf, das sechs oder sieben Meilen von Medina entfernt ist, es ist die Weihestelle (miqat), an dem die Medinenser in den Weihezustand (ihram) eintreten
Ein Tal, das auf dem Weg von Medina nach Mekka liegt.
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Der Fürst der Gläubigen (a.) verabschiedete sich von ihm und kehrte zu seiner Armee zurück. Er traf sie in der Nähe an und fand sie dabei, dass sie die Brustpanzer angelegt hatten, die sie bei sich hatten. Er tadelte sie dafür und sagte zu demjenigen, den er bei ihnen (als Vertreter) zurückgelassen hatte: „ Wehe dir! Was hat dich dazu gebracht, ihnen die Brustpanzer zu geben, bevor wir sie dem Propheten (s.) überreicht haben und (obwohl) ich dir das nicht erlaubt habe?" - „Sie haben mich gebeten", erwiderte er, „dass sie sich damit schmücken und darin in den Weihezustand eintreten dürften, um sie danach mir zurückzugeben." Der Fürst der Gläubigen (a.) nahm sie (die Brustpanzer) den Leuten weg und tat sie in die Säcke, und sie grollten ihm deshalb.
Als sie nach Mekka kamen, äußerten sie zahlreiche Klagen über den Fürsten der Gläubigen (a.). Der Gesandte Allahs (s.) ließ sie zusammenrufen und rief ihnen zu: „Hütet eure Zungen, gegen 'Ali bin Abi Talib zu sprechen. Er ist hart, wenn es um Allah geht, und er ist keiner, der seine Religion verrät", und da hörten die Leute auf, über ihn zu reden und erkannten die Stellung, die er ("Ali, a.) beim Propheten (s.) einnahm und (erkannten) seinen Zorn über jeden, der versuchte, ihm Fehler zu attestieren. Der Fürst der Gläubigen (a.) trat, dem Gesandten Allahs (s.) folgend, in seinen Weihezustand ein. Viele der Muslime waren mit dem Propheten (s.) aufgebrochen, ohne dass sie Opfertiere vor sich hergetrieben hatten. Allah offenbarte (folgenden Vers): Und vollzieht die Große Pilgerfahrt (Hadsch) und die Wallfahrt (Vmra)..1
Der Gesandte Allahs (s.) sagte (dazu): „Die kleine Pilgerfahrt (Vmra) ist in die Große Pilgerfahrt mit eingeschlossen worden bis zum Tage der Auferstehung", und er verschränkte die Finger seiner beiden Hände ineinander. Dann sagte er: „ Wenn ich im Voraus (die Folgen) meines Befehls vorausgeahnt hätte, dann hätte ich keine Opfertiere mitgeführt." Dann ließ er die Leute zusammenrufen, und er rief: „Wer von euch keine Opfertiere mitgeßhrt hat, soll seinen (Weihezustand) auflösen, so dass er ihn nur zum Zwecke der Kleinen Pilgerfahrt (Vmra) angelegt hat, und wer von euch Opfertiere mitgeführt hat, soll in seinem Weihezustand (Ihram) verbleiben." Manche Leute gehorchtem (diesem Befehl), andere widersetzten sich, und unter ihnen entstanden Diskussionen darüber, und manche von ihnen sagten: „Der Gesandte Allahs (s.) hat unordentliches Haar und ist staubig; sollen wir Kleider anziehen, mit Frauen verkehren und Parfüm benutzen?"2, und andere sagten: „Schämt ihr euch denn nicht, mit wassertropfenden Köpfen nach der Dschanaba-Ganzkörperwaschung (ghusl al-dschanabahf (zu kommen,) wäh-
1 Heiliger Qur'an: 2: 196
Die beschriebenen Handlungen wären außerhalb des Weihezustandes erlaubt, aber nicht im Weihezustand, weshalb der Prophet (s.), der im Weihezustand war, ungeordnetes Haar hatte. Hier wird die Auflösung des Weihezustandes, zu der einige aufgefordert wurden, in Frage gestellt, Anm. d. Übers.
Obligatorische Ganzkörperwaschung nach dem Geschlechtsverkehr, welcher nur außerhalb des Weihezustandes erlaut ist, Anm. d. Übers.
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rend der Gesandte Allahs (s.) in seinem Weihezustand verbleibt?!" Der Gesandte Allahs (s.) missbilligte die Widersetzlichkeit darin und sagte: „Wenn ich keine Opfertiere mit mir gebracht hätte, dann wäre ich aus meinem Weihezustand ausgetreten und hätte ihn nur für die Kleine Pilgerfahrt ('Umra) angelegt. Darum sollen diejenigen unter euch, die kein Opfertier dabei haben, aus ihm (dem Weihezustand) austreten." Manche von den Leuten nahmen von ihrer Widersetzlichkeit Abstand, andere bestanden darauf.
Unter denjenigen, die auf ihrer Opposition bestanden, war 'Umar ibn al-Chattab. Der Gesandte Allahs (s.) rief ihn und fragte ihn: „Wie kommt es, dass ich dich immer noch im Weihezustand sehe, hast du ein Opfertier mitgebracht?" „Ich habe keines", antwortete er ('Umar). „ Und warum trittst du nicht (aus deinem Weihezustand) aus? Ich hatte doch befohlen, wer kein Opfertier dabei hat, soll daraus austreten." „Bei Allah", sagte er (TJmar), „ich konnte nicht daraus austreten, während du noch im Weihezustand bist.". „Du wirst nie daran glauben, bis du stirbst", antwortete der Prophet (s.).
Das war der Grund, warum er die Pilgerfahrts-Zeitehe (mut'a al-Hadsch)1 ablehnte, bis er in seiner Regierungszeit auf die Kanzel stieg und sie erneut unter Androhung von Strafe verbot.
Als der Gesandte Allahs (s.) die Riten seiner Pilgerfahrt ausgeführt hatte, machte er 'Ali (a.) zu seinem Teilhaber an seinem Tieropfer. Dann begann er seine Reise nach Medina, und er ('Ali, a.) und die Muslime gingen mit ihm, bis sie an einen Ort namens Ghadir Chumm kamen. Zu jener Zeit war es kein geeigneter Rastplatz, da es weder Wasser noch Weideland dort gab. Er (der Prophet, s.) ließ sich an dem Ort nieder, und die Muslime mit ihm. Er hielt an diesem Ort an, weil eine qur'anische Offenbarung auf ihn herabgesandt worden war, dass der Fürst der Gläubigen (a.) sein Nachfolger für die Ummah nach ihm sein würde. Die Offenbarung war schon vorher zu ihm gekommen, aber ohne einen bestimmten Zeitpunkt (zu dem er sie verkünden musste), und er zögerte (die Verkündigung) hinaus, bis eine Zeit kommen würde, zu der er vor jeder Meinungsverschiedenheit darüber unter ihnen (d.h. den Muslimen) sicher sein würde. Allah, Der Erhabene, hatte ihm darüber Kenntnis gegeben, dass wenn er Ghadir Chumm überschreiten würde, viele Menschen sich von ihm trennen würden, da sie ihre Heimatländer, -orte und -täler ansteuern würden. Allah wollte, dass er sie (alle) versammeln würde, damit sie die Ernennung des Fürsten der Gläubigen (a.) hören sollten, und um die Beweise darüber ihnen gegenüber zu bestätigen. Daher offenbarte Allah, Der Allmächti-
Der Prophet hatte die Zeitehe und sexuellen Freuden gemäß qur'anischer Anordnung bei der Pilgerfahrt, außerhalb des Weihezustandes erlaubt, was 'Umar ablehnte, da er ja den Weihezustand auch nicht verließ. In seiner später Kalifenzeit hat 'Umar die Zeitehe generell abgeschafft, auch die Pilgerfahrts-Zeitehe, Anm. d. Übers.
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ge, (folgenden Vers): O du Gesandter, verkünde, was dir herabgesandt wurde von deinem Herrn...1, d.h. die Nachfolge von 'Ali und seine Ernennung zum Imam.
...und wenn du es nicht tust, dann hast du deine Botschaft nicht verkündet. Allah wird dich vor den Menschen schützen.2
Dadurch bekräftigt dieser (Vers) die Pflicht, die er (der Prophet, s.) diesbezüglich hatte sowie die Furcht, die ihn zu der Verzögerung veranlasst hatte, und Er garantierte ihm Schutz und Verteidigung gegen die Menschen.
Der Prophet machte an dem erwähnten Ort Halt aufgrund dessen, was wir bereits beschrieben und erklärt haben hinsichtlich des Befehls für ihn dafür. Die Muslime blieben um ihn herum stehen. Es war ein glühend heißer Tag. Er befahl 'Ali (a.), sich dort unter große Bäume zu begeben, er fegte alles darunter weg und befahl allen Reisenden, sich an diesen Platz zu begeben und sich nacheinander aufzureihen. Dann beauftragte er einen Rufer, zum Gebet zu rufen.3 Die Reisenden versammelten sich bei ihm, und die meisten von ihnen wickelten ihre Gewänder um ihre Füße wegen der starken Hitze (des Sandes). Als sie sich versammelt hatten, stieg er (auf eine Empore) über die Reisenden, so dass er über ihnen stand und rief den Fürst der Gläubigen (a.), dieser stieg zu ihm hoch, bis er an seiner Rechten stand.
Dann wandte er sich (der Prophet, s.) an die Menschen, lobte und pries Allah und sprach sehr eloquent mit mahnenden und eindringlichen Worten. Er kündigte seiner Ummah sein (baldiges) Ableben an und sagte: „Ich bin gerufen worden, und es ist bald Zeit für mich, dass ich dem Folge leiste. Die Zeit ist gekommen, dass ich bald nicht mehr unter euch sein werde. Ich hinterlasse euch etwas, dass wenn ihr daran festhaltet, ihr niemals irregehen werdet: Das Buch Allahs und meine Familie, meine Ahl-al-Bait, und sie werden nie voneinander getrennt werden, bis sie bei mir an der Quelle (im Paradies) eintreffen."
Dann rief er mit lautester Stimme: „Bin ich nicht der am besten Geeignete von euch, (euch zu regieren)?" - „Bei Allah, ja!", riefen sie, und er sprach zu ihnen ununterbrochen, und er nahm den Fürst der Gläubigen (a.) bei den Armen und hob sie hoch, so dass die weiße (Haut) unter seinen Achseln zu sehen war und sagte: „ Wessen Anführer (mawla) ich bin, dessen Anführer ist auch dieser Ali. O Allah, sein dem ein Freund, der ihm ein Freund ist, und sei dem ein Feind, der ihm feind-
Heiliger Qur'an: 5: 67
Heiliger Qur'an: 5: 67
Wenn der Gebetsruf außerhalb der Gebetszeit gerufen wurden, wie in diesem Fall, war das eine Aufforderung an die Muslime zu einer außerordentlichen Versammlung für einen wichtigen Anlass zusammenzukommen, Anm. d. Übers.
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lich gesonnen ist. Hilf dem, der ihm hilft, und lass den im Stich, der ihn im Stich lässt."
Dann stieg er (s.) hinab - es war (knapp vor der) Mittagszeit - und er betete zwei Gebetseinheiten (rak'at)1, dann begann sich die Sonne (von ihrem Höchststand) zu neigen, und der Gebetsrufer rief zum Pflichtgebet (zu Mittag), und er (der Prophet, s.) führte sie beim Mittagsgebet an. Er (der Prophet, s.) setzte sich in sein Zelt und befahl 'Ali (a.), sich in seinem Zelt ihm gegenüber zu setzen. Dann ließ er die Muslime gruppenweise hereinkommen, um ihm zu gratulieren und seine Führerschaft über die Gläubigen anzuerkennen. Alle Menschen taten dies, und dann befahl er seinen Ehefrauen und allen Frauen der Gläubigen, die bei ihm waren, zu ihm zu gehen und seine Führerschaft über die Gläubigen (ebenfalls) anzuerkennen, und sie taten dies.
Unter denen, die in ihrer Gratulation maßlos übertrieben, war 'Umar ibn al-Chattab, er zeigte öffentlich Freude über ihn und sagte: „Bravo, bravo, 'Ali, du bist mein Führer geworden sowie der Führer jedes Gläubigen, ob Mann oder Frau." Hassan (ibn Thabit) kam zu dem Gesandten Allahs (s.) und sagte: „O Gesandter Allahs, erlaubst du mir, (ein Gedicht) zu rezitieren, womit Allah hinsichtlich seiner ('Alis, a.) Position zufrieden ist? " „ Trag es im Namen Allahs vor, Hassan", sagte er (der Prophet, s.). Er stand auf erhöhtem Grund. Die Leute reckten ihre Hälse, um seine Worte hören zu können, und er begann zu rezitieren:
„Ihr Prophet rief sie am Tage von al-Ghadir, nach Chumm, und so hört auf den Gesandten Allahs, der da ruft. Er rief: , Und wer ist euer Herr und euer Führer?' Sie erwiderten ohne Anzeichen von Opposition: ,Dein Gott ist unser Herr, und du bist unser Führer, du wirst niemals Ungehorsam in uns gegen dich finden. Er sagte zu ihm: ,Steh auf, 'Ali, ich bin zufrieden, das du Imam und Anführer nach mir sein wirst. Wessen Herr ich bin, dessen Herr ist auch 'Ali. Seid ihm darum aufrichtige Helfer und Gefolgsleute.' Dann betete er: , O Allah, sei seinem Freund ein Freund, und sei seinem Feind ein Feind.'"
„Mögest du immer mit dem Heiligen Geist gestärkt werden, Hassan", sagte der Gesandte Allahs (s.), „so lange wie du uns mit deiner Zunge unterstützen wirst." Der Gesandte Allahs (s.) schloss diese Bedingung in sein Bittgebet ein, weil er wusste, dass seine (Hassans) Haltung in Opposition (gegen Imam 'Ali, a.) enden würde. Wenn er gewusst hätte, dass seine Haltung in zukünftigen Umständen einwandfrei bleiben würde (hinsichtlich 'Alis, a.), dann hätte er sein Bittgebet ohne Bedingung ausgesprochen. Eine ähnliche Bedingung hatte Allah auch bei dem Lob der Gattinnen des Propheten (s.) gestellt. Er hatte sie nicht ohne Bedingung gelobt, da Er wusste, dass einige von ihnen vom (Wege) der Rechtschaffenheit, für die sie
Das ist u.a. die Form eines Dankbarkeitsgebet, Anm. d. Übers.
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Lob und Ehrung verdienten, später abweichen würden. Er (Allah) sagte (im Qur'an): O ihr Gattinnen des Propheten, ihr seid nicht wie andere Frauen, wenn ihr gottesfürchtig seid..1.
Er verfuhr mit ihnen somit nicht so wie mit der Familie (Ahl-al-Bait) des Propheten (s.) hinsichtlich von Ehrung und Lob, wo sie ihr Vermögen den Armen, den Waisen und den Gefangenen gaben. Darum hatte Allah, Der Erhabene, wegen 'Ali ibn Abi Talib, Fatima, Hassan und Hussain (a.) eine Offenbarung herabgesandt, nachdem sie es vorgezogen hatten (ihr Essen hinzugeben), trotz ihrer eigenen Bedürftigkeit danach: ...und sie geben Speise, aus Liebe zu Ihm, dem Armen, der Waise und dem Gefangenen. (Indem sie sprechen): „Wir speisen euch nur um Allahs willen. Wir begehren von euch weder Lohn noch Dank. Wir fürchten von unserem Herrn einen Tag des Finsterblickens und des Unheils." Darum wird Allah sie vor dem Übel jenen Tages bewahren und ihnen Freude und Glück bescheren, Und Er wird sie für ihre Standhaftigkeit belohnen mit einem Garten und seidenen (Gewändern)2.
So versprach Er ihnen den Lohn absolut und stellte keine Bedingung, wie Er es bei anderen getan hatte, weil Er ihre unterschiedlichen Umstände kannte, wie wir (bereits) erklärt haben.
In der Abschieds-Pilgerfahrt lag (ein Beispiel) von dem Verdienst des Fürsten der Gläubigen (a.), der dadurch charakterisiert wurde, wie wir es erläutert haben. Darin war er als einzigartig hervorgehoben worden durch seinen erhabenen Rang, wie wir es erwähnt haben. Er war der Teilhaber des Gesandten Allahs (s.) an dessen Pilgerfahrt, seinem Opfer und seinen Riten, und Allah, Der Erhabene, setzte seine Absicht (niyya) mit der des Propheten gleich und bescherte ihm auch Übereinstimmung mit ihm in seinen Gottesdiensten. Seine Stellung beim Propheten (s.) wurde deutlich gemacht wie auch seine erhabene Position bei Allah, Dem Erhabenen, was seine Lobpreisung hervorhob und die Verpflichtung der (übrigen) Menschen zum Gehorsam ihm gegenüber erforderlich macht, aufgrund seiner Ernennung zum Nachfolger (chalifa), wie auch dadurch, dass er (der Prophet, s.) klarstellte, dass sie ihm zu folgen hatten und nicht gegen ihn opponieren durften. (Das alles geschah) auch durch sein Gebet für diejenigen, die ihm in der Religion folgten, das Gebet gegen die, die gegen ihn opponierten sowie durch den Fluch gegen die, die in Feindschaft gegen ihn antraten. Das (alles) enthüllte, dass er (nach dem Propheten, s.) der Beste der Geschöpfe Allahs, Des Erhabenen, war und das edelste Geschöpf. Auch das ist eines der Dinge, die niemand sonst in der Ummah mit ihm gemeinsam hatte, noch gab es einen Ersatz, der hinsichtlich Tugend ihm auch nur nahe kam, wie es für jeden, der denken kann, keinen Zweifel geben kann. Es
Heiliger Qur'an: 33: 32 (Hervorhebung durch den Übersetzer) 2 Heiliger Qur'an: 76: 8-12
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ist offensichtlich für jeden, der die Bedeutung der Wirklichkeit kennt, und Allah ist Der Gepriesene.
Die Umstände der letzten Krankheit des Propheten und seines Todes
Zu den Dingen, die seine Verdienste und seine besondere Stellung bekräftigten und seinen besonderen Rang charakterisierten, gehörten die Ereignisse, die der Abschieds-Pilgerfahrt folgten, die eine neue Bedeutung durch den Gesandten Allahs (s.) erhielten und die aufgrund der Bestimmung Allahs passierten. Dies war, als der Prophet durch die Nähe seines Ablebens (die Notwendigkeit) erkannte, (zu tun), was er seiner Ummah schon gesagt hatte. Er sprach Mal um Mal zu den Muslimen und warnte sie vor Zwietracht nach ihm sowie vor Widersetzlichkeit gegen ihn ("Ali, a.). Er bekräftigte seine Empfehlung, an seiner Sunna und den Dingen festzuhalten, über die es Eintracht und Übereinstimmung gab. Er drängte sie, seiner Familie zu folgen, ihr zu gehorchen, sie zu unterstützen, zu behüten und an ihnen in der Religion festzuhalten, und er warnte sie eindringlich davor, gegen sie zu opponieren oder vom Glauben abzufallen.
Eine der Angelegenheiten, die er erwähnte und über die unter den Überlieferern Übereinstimmung und Konsens herrscht ist, dass er (der Prophet, s.) sagte: „O ihr Menschen, ich bin euch vorangegangen und ihr werdet zu mir kommen bei dem See (des Paradieses). Wahrlich, ich werde euch nach den beiden schwerwiegenden Dingen (thaqalain) fragen. Gebt acht, wie ihr mir hinsichtlich dessen folgen werdet, denn Der Gütige und Allkundige hat mir mitgeteilt, dass diese beiden sich nie voneinander trennen werden, bis sie mich treffen werden. Ich bat meinen Herrn darum, und Er gewährte es mir. Wahrlich, ich habe diese beiden euch hinterlassen: Das Buch Allahs und meine Familie (Ahl-al-Bait). Versucht nicht, ihnen zuvorzukommen, denn dann werdet ihr euch zerstreuen, vernachlässigt sie nicht, denn dann werdet ihr zugrunde gehen, und versucht nicht, sie zu (be)lehren, denn sie sind wissender als ihr. O ihr Menschen, auf dass ich euch nach mir nicht vorfinde, dass ihr wieder Ungläubige geworden seid und einige von euch die anderen töten, denn dann werdet ihr mich in einem Regiment finden wie eine Flut von Soldaten. Wahrlich, 'Ali ibn Abi Talib ist mein Bruder und mein Testamentsvollstecker. Nach mir wird er für die (wahrhaftige) Interpretation des Qur'an kämpfen, so wie ich für dessen Herabsendung kämpfte."1
Er (s.) veranstaltete eine Sitzung nach der andern, bei der er diese und ähnliche Worte benutzte. Dann übertrug er 'Usama ibn Zaid ibn Harith das Kommando. Er
Ein Ausschnitt von dem Hadith kommt vor bei „Al-Tabaqat al-Kubra": 2: 194; „Tarich al-Ya'qubi": 2: 111 und 112; „Sahih Muslim": 4: 1873; „Musnad Abi Ya'la": 2: 297, 303; „Mustadrak al-Hakim": 3: 109; „Misbah al-Anwar": 285. Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 22: 465 / 19.
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beauftragte ihn, mit einer großen Anzahl der Ummah dahin auszurücken, wo sein Vater im byzantinischen Imperium getötet worden war. Er beschloss, die Vordersten von den Muhadschirun und den Ansar in seiner Armee auszuschicken, so dass zur Zeit seines Ablebens sich keine Leute (mehr) in Medina befinden würden, die über die Führerschaft uneinig sein und sich Hoffnungen auf die Befehlsgewalt über die Menschen machen würden. So wollte er die Situation für denjenigen ordnen, der nach ihm kommen würde, so dass sich keine Streitparteien über sein Recht streiten würden. So gab er (TJsama) den Befehl, wie schon erwähnt, und drängte auf den Auszug (der Männer). So befahl er 'Usama, aus Medina mit dem Heer nach al-Dschurf auszuziehen, und er drängte die Leute, zu ihm zu gehen und mit ihm auszuziehen, und er warnte sie davor, (diesen Befehl) zögerlich und schwerfällig (auszuführen).
In dieser Situation kam ein Leiden über ihn, an dem er (später) verschied. Als er die Krankheit fühlte, die ihn heimsuchte, nahm er 'Ali bin Abi Talib (a.) bei der Hand. Eine Gruppe von Leuten folgte ihm, und er ging in Richtung des (Friedhofs) al-Baqi', und er sprach zu denen, die ihm gefolgt waren: „Mir wurde befohlen, für die Leute von al-Baqi' (den Toten) um Vergebung zu bitten ", und sie gingen mit ihm, bis er vor ihnen stehen blieb, und er sprach: „Friede sei mit euch, ihr Leute der Gräber, möge es euch wohl ergehen, wo ihr jetzt seid (im Gegensatz zu der Situation), in der sich die Menschen befinden, wo Zerwürfnisse über die Menschen gekommen sind wie der Einbruch der finsteren Nacht, wenn das erste (Zerwürfnis) dem letzten folgen wird." Dann bat er lange für die (Toten) in den Gräbern um Vergebung, dann ging er auf den Fürsten der Gläubigen, 'Ali ibn Abi Talib (a.), zu und sagte: „Dschibril (a.) pflegte jedes Jahr mit mir den Qur'an einmal durchzulesen. Dieses Jahr (aber) las er ihn zweimal mit mir durch. Das kann ich nur so verstehen, dass meine Zeit gekommen ist." Dann sagte er: „ 'Ali, ich hatte die Wahl, ewig bei den Schätzen der Welt zu verbleiben oder ins Paradies zu kommen. Ich wählte das Zusammentreffen mit meinem Herrn. Wenn ich gestorben bin, dann wasche mich. Bedecke meine Blöße, so dass nur ein Blinder sie sehen kann."
Dann kehrte er zu seinem Haus zurück und blieb dort drei Tage in schwachem Zustand. Dann ging er zur Moschee mit verbundenem Kopf, mit seiner rechten Hand auf den Fürsten der Gläubigen 'Ali ibn Abi Talib gestützt, und auf al-Fadhl ibn 'Abbas mit seiner linken. Er stieg auf die Kanzel, setzte sich darauf und sagte: „Ihr Menschen, die Zeit meines Fortgangs von euch ist gekommen. Wessen Güter noch bei mir sind, der soll zu mir kommen, ich werde sie ihm geben, und wem ich noch etwas schulde, der soll es mich wissen lassen. Ihr Leute, zwischen Allah und jedem (Menschen) ist nichts, womit Er ihm das Beste geben oder womit Er das Böse von ihm abhält, außer die Taten. Ihr Leute, bei Dem, Der mich mit der Wahrheit gesandt hat, lasst niemanden behaupten oder wünschen, dass irgendetwas anderes als die (gute) Tat zusammen mit der Gnade Allahs (euch) retten kann.
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Wenn ich (Allah) ungehorsam gewesen wäre, dann wäre ich (in Verdammnis) hinabgestürzt. O Allah, habe ich (nun Deine Botschaft) verkündet? "
Er stieg hinab und führte die Leute in einem kurzen Gebet an, dann ging er ins Haus. Zu dieser Zeit war er im Hause Umm Salamas (r.) und blieb dort ein oder zwei Tage. 'Alscha kam zu ihr, um sie zu bitten, ihn zu ihrem Haus zu bringen, damit sie ihn betreuen konnte. Sie hatte die (anderen) Frauen des Propheten (s.) gefragt, und sie hatten es ihr erlaubt.
Nachdem er den (letzten) Gruß (des Gebets) gesprochen hatte, ging er in sein Haus (zurück) und rief Abu Bakr, TJmar und eine Gruppe von Muslimen, die in der Moschee anwesend gewesen waren. „Habe ich euch nicht befohlen, mit der Armee von Vsama zu gehen?", fragte er. „Doch, o Gesandter Allahs", sagten sie. „Warum habt ihr dann nicht sofort meinen Befehl ausgeführt?", fragte er (der Prophet, s.) . „Ich bin (dorthin) gegangen", erwiderte Abu Bakr, „aber ich kehrte zurück, um meinen Treueid mit dir zu erneuern ", und 'Umar sagte: „ Gesandter Allahs, ich bin nicht ausgezogen, weil ich die Reisenden nicht nach dir fragen wollte." „Geht zu der Armee von Vsama", sagte der Prophet (s.), „geht zu der Armee von 'Usama!" Dies wiederholte er dreimal, dann wurde er ohnmächtig vor Schwäche, die über ihn gekommen war sowie vor Kummer. Er blieb eine Weile bewusstlos, während die Muslime weinten, und seine Gattinnen wie auch die Frauen und Kinder der Muslime, sowie die (anderen) Muslime, die anwesend waren, erhoben ein Wehklagen. Der Gesandte Allahs (s.) kam zu sich und schaute sie an, dann sagte er: „Bringt mir Tinte und Papier, ich will euch etwas aufschreiben, damit ihr nach mir niemals irregehen werdet", dann wurde er (wieder) ohnmächtig, und einer von den Anwesenden stand auf, um nach Tinte und Papier zu suchen. „Komm zurück" sagte TJmar zu ihm, „er ist im Delirium!", und er ließ ab (vom Suchen).(Später) bereuten diejenigen, die dabeigewesen waren, ihre Trägheit, dass sie (dem Propheten nicht schnell genug) Tinte und Papier gebracht hatten, und beschuldigten sich gegenseitig. Sie sagten: „Allahs sind wir, und zu Ihm kehren wir zurück, und wir sind bekümmert über unseren Ungehorsam gegen den Gesandten Allahs."
Als der Gesandte Allahs (s.) zu sich kam, sagte einer von ihnen (den Anwesenden): „Wir werden dir nicht Papier und Tinte bringen, o Gesandter Allahs," und er (der Prophet) sagte: „Möge (Allah) den vernichten, der euch „Nein" sagen ließ. Aber ich werde euch etwas Besseres durch meine Familie vermachen." Dann wandte er sich von den Leuten ab. Sie erhoben sich (um hinauszugehen), und al-Abbas, al-Fadhl, 'Ali ibn Abi Talib und seine engsten Familienmitglieder blieben bei ihm. „Gesandter Allahs", sagte al-Abbas, „wenn diese Sache auf uns übertragen wird, dann teile es uns mit, und wenn du weißt, dass wir besiegt werden, dann gib uns eine Empfehlung." „Ihr werdet nach mir die Entrechteten sein", sagte (der Prophet, s.), dann schwieg er. Die Leute standen auf und weinten vor Verzweiflung (über den bevorstehenden Verlust) des Propheten (s.). Als sie hinausgegangen
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waren, sagte er (s.): „Bringt meinen Bruder 'Ali ibn Abi Talib und meinen Onkel zu mir zurück." Sie schickten jemanden, um sie zu rufen, und sie brachten sie. Als er sie Platz nehmen lassen hatte, sagte der Gesandte Allahs (s.): „O 'Abbas, Onkel des Gesandten Allahs, wirst du mein Vermächtnis annehmen, mein Versprechen erßllen und meine Schuld begleichen?" „Gesandter Allahs, dein Onkel ist ein alter Mann mit großer Familie, du wetteiferst mit dem Wind in Sachen Freigiebig-keit und Großzügigkeit. Du hast Versprechen gemacht, die dein Onkel nicht einhalten kann." Dann wandte er sich an 'Ali ibn Abi Talib und sagte zu ihm: „Mein Bruder, wirst du mein Vermächtnis annehmen, mein Versprechen erfüllen, meine Schuld begleichen und dich um die Belange meiner Familie kümmern nach mir? " „Ja, Gesandter Allahs", sagte er ('Ali, a.). „Komm näher zu mir", sagte er (der Prophet). Er ging zu ihm, und er umarmte ihn. Er (der Prophet, s.) nahm seinen Ring vom Finger und sagte: „Nimm diesen und stecke ihn an deinen Finger", sagte er (der Prophet). Dann rief er nach seinem Schwert, seiner Rüstung und seinem Brustpanzer, und er überreichte sie ihm ('Ali, a.). Er hielt nach dem Tuch Ausschau, das er sich um seine Taille geschlungen hatte, wenn er seine Waffen anlegte, um in den Krieg zu ziehen. Es wurde ihm gebracht, und er überreichte es dem Fürsten der Gläubigen (a.) und sagte zu ihm: „ Geh im Namen Allahs in dein Haus."
Am nächsten Tage wurden die Leute von ihm abgeschirmt, da er schwer krank war. Der Fürst der Gläubigen (a.) trennte sich nur von ihm, wenn er Notwendiges zu tun hatte, und dann musste er gehen, um sich um einige Dinge zu kümmern. Er (der Prophet, s.) kam zu Bewusstsein und vermisste 'Ali (a.) und sagte, während seine Gattinnen um ihn herum waren: „Ruft meinen Bruder und Gefährten zu mir." Seine Schwäche überkam ihn (erneut), und er schwieg. „Ruft Abu Bakr zu ihm", sagte 'A'ischa1, und dieser wurde gerufen. Er kam zu ihm (dem Propheten) herein und setzte sich an sein Kopfende. Als er seine Augen öffnete, sah er ihn an und wandte sich von seinem Gesicht ab. Abu Bakr stand auf und sagte: „Wenn er das Bedürfnis hätte, mich (zu sehen), dann hätte er es mir mitgeteilt." Als er hinausgegangen war, wiederholte der Gesandte Allahs (s.), was er gesagt hatte: „Ruft meinen Bruder und Gefährten zu mir", und Hafsa2 sagte: „ Ruft TJmar", und er wurde gerufen. Als der Prophet (s.) ihn sag, wandte er sich von ihm ab, und er ("Umar) ging weg. Dann sagte er (der Prophet): „Ruft meinen Bruder und Gefährten zu mir", und Umm Salama (r.) sagte: „Ruft 'Ali zu ihm, denn er meint niemand anderen ", und der Fürst der Gläubigen (a.) wurde gerufen. Als er nahe an ihn herangekommen war, machte er (der Prophet, s.) ihm ein Zeichen, dass er sich zu ihm niederbeugen sollte. Der Gesandte Allahs (s.) sprach geheim zu ihm eine längere Zeit. Dann stand er ('Ali, a.) auf und setzte sich neben ihn, bis der Gesandte Allahs (s.) in Schlummer fiel. Die Leute sagten zu ihm: „ Was hat er gesagt, Abu
A'ischa ist die Tochter Abu Bakrs, Anm. d. Übers. Hafsa ist die Tochter von 'Umar, Anm. d. Übers.
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al-Hassan?" „Er lehrte mich tausend Tore (des Wissens), und jedes Tor eröffnete mir (weitere) tausend Tore. Er vermachte mir, was ich übernehmen werde, so Allah will." Dann wurde er sehr schwer krank, dem Tode nahe, und der Fürst der Gläubigen (a.) war bei ihm. Als seine Seele kurz vor dem Entschwinden war, sagte er zu ihm ("Ali, a.):
„Lege meinen Kopf in deinen Schoß, 'Ali, denn der Befehl Allahs, Des Erhabenen, (für meinen Tod) ist gekommen. Wenn meine Seele fortgeht, dann nimm sie in die Hand und reibe dein Gesicht damit. Dann lege mich in Richtung Gebetsrichtung (Qibla). Führe meinen Befehl aus und bete für mich (das Totengebet) als erster von den Leuten, und trenne dich nicht von mir, bis du mich in mein Grab gelegt hast, und erbitte die Hilfe Allahs Des Erhabenen."
Da nahm 'Ali (a.) seinen Kopf und legte ihn in seinen Schoß. Dann verlor er (der Prophet, s.) die Besinnung. Fatima (a.) beugte sich hinab, um in sein Gesicht zu sehen, trauerte und weinte um ihn: „Möge er mit den weißen Wolken (die Wasser) auf sein Gesicht (gießen) getränkt werden. (Er war) die Hilfe für die Waisen und der Schutz für die Witwen."
Der Gesandte Allahs (s.) öffnete seine Augen und sagte mit schwacher Stimme: „Mein Töchterchen, das ist, was dein Onkel, Abu Talib, gesagt hatte. Sag es nicht, sage vielmehr: „Muhammad ist nur ein Gesandter. Vor ihm sind Gesandte dahingegangen. Wenn er nun stirbt oder getötet wird, werdet ihr umkehren auf euren Fersen?"1
Sie weinte lange, und er bedeutete ihr, nahe zu ihm zu kommen. Sie tat es, und er vertraute ihr etwas an, was ihr Gesicht aufleuchten ließ. Dann verschied er (s.), und die rechte Hand des Fürsten der Gläubigen (a.) war unter seinem Kinn, und seine Seele ging hinein (in 'Alis, a.) Hand. Er hob sie hoch an sein Gesicht und wischte damit darüber2, dann legte er ihn in die Richtung der Qibla, schloss seine Augen, breitete sein Taillengewand (izar) über ihn aus und beeilte sich, seinen Befehl auszuführen.
Der Überlieferung zufolge wurde Fatima (a.) gefragt: „Was war es, was der Gesandte Allahs (s.) dir anvertraute, das den Kummer und Erschütterung über seinen Tod von dir nahm?", und sie antwortete: „Er teilte mir mit, dass ich das erste Mitglied der Ahl-al-Bait sein werde, das ihm folgen wird, und dass es nicht lange
Heiliger Qur'an: 3:144
Diese Beschreibung ist als symbolischer Akt zu verstehen, wie die eines Bettlers, der seine Hände zum Himmel emporhebt und das Geschenk Allahs dann über sein Gesicht streicht, so strich Imam Ali (a.) die ihm übertragene Verantwortung dankbar über sein Gesicht, Anm. d. Übers.
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dauern wird, bis ich bei ihm sein werde. Das nahm den Kummer von mir hinweg."1
Als der Fürst der Gläubigen (a.) ihn waschen wollte, rief er al-Fadhl ibn al-Abbas und befahl ihm, für seine Waschung Wasser zu bringen, nachdem er ein Tuch auf seine Augen gebreitet hatte. Dann riss er sein Hemd auf von der Tasche bis zum Nabel. Er (a.) führte seine Waschung aus, balsamierte (seinen Körper) ein und wickelte ihn ins Leichentuch, während al-Fadhl ihm das Wasser reichte und ihm half. Als er die Waschung und die Herrichtung (des Körpers) beendet hatte, trat er vor und verrichtete allein für ihn (das Gebet), und niemand war dabei, der mit ihm gebetet hatte.
(Währenddessen) erörterten die Muslime in der Moschee (die Frage,) wer ihnen im (Toten-) Gebet für ihn (den Propheten, s.) vorstehen und wo er bestattet werden sollte. Der Fürst der Gläubigen (a.) kam zu ihnen und sagte: „Der Gesandte Allahs (s.) ist unser Imam, ob lebendig oder tot. Darum soll eine Gruppe nach der anderen von euch (für ihn beten), und sie sollen für ihn ohne einen Imam beten und weggehen. Allah, Der Erhabene, nahm (die Seele eines) Prophet(en) nur an einem Ort (zu sich), an dem er gerne begraben werden möchte. Ich werde ihm in dem Zimmer begraben, in dem er hinweggenommen wurde." Die Leute akzeptierten dies und waren damit einverstanden.
Als die Muslime für ihn (den Propheten, s.) gebetet hatten, schickte al-Abbas ibn 'Abd al-Muttalib einen Mann zu Abu TJbaida ibn al-Dscharrah, und der hob gewöhnlich die Gräber für die Mekkaner aus, und das war bei den Mekkanern üblich. Er ließ außerdem (jemanden) zu Zaid ibn Sahl, der die Gräber und Gruften für die Medinenser auszuheben pflegte. Er rief sie beide und sagte: „O Allah, erwähle (einen von den beiden) für deinen Propheten." Es stellte sich heraus, dass das Abu Talha Zaid ibn Sahl sein würde, und es wurde ihm befohlen, ein Grab für den Gesandten Allahs (s.) auszuheben, und er hob eine Gruft für ihn aus. Der Fürst der Gläubigen (a.) betrat sie, (zusammen mit) al-Abbas ibn 'Abd al-Muttalib, al-Fadhl ibn al-Abbas und Usama ibn Zaid, um das Begräbnis des Gesandten Allahs (s.) durchzuführen, und die Ansar riefen von hinter dem Hause her: „ 'Ali, wir erinnern dich an Allah und unser Recht hinsichtlich des Gesandten Allahs (s.), (da wir be-ßrchten), dass wir es verlieren. Lasse einen Mann von uns eintreten, so dass auch wir einen Anteil an dem Begräbnis des Gesandten Allahs (s.) haben." „Lasst Aus ibn Chawali hereinkommen ", erwiderte er. Er war ein hervorragender Mann von den Bani 'Auf von den Chazradsch, der an (der Schlacht) von Badr teilgenommen hatte. Als er eintrat, sagte 'Ali (a..) zu ihm: „Geh hinab ins Grab", und er ging hinab. Der Fürst der Gläubigen (a.) nahm (den Körper) des Gesandten Allahs (s.) auf seine Arme und legte ihn in die Grube. Als er (der Körper) die Erde erreichte,
1 „Tabaqat al-Kubra": 2: 193, 247; „Sahih al-Buchari": 6: 12; „Sahih Muslim": 4: 1904; „Musnad Ahmad": 6: 77, 240, 282:; „Sunan al-Tirmidhi": 5: 361.
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sagte er: „Gehe hinaus", und er verließ (die Gruft) und 'Ali ibn Abi Talib (a.) stieg ins Grab hinab. Er deckte das Gesicht des Gesandten Allahs (s.) auf und legte ihn auf dessen rechte Wange in Gebetsrichtung (Qibla) auf die Erde. Er warf Lehm auf ihn, dann schüttete er die Erde über ihn. Dieses ereignete sich am Montag, zwei Tage (vor dem Ende) vom Monat Safar im elften Jahre seiner (des Propheten, s.) Hidschra, und da war er dreiundsechzig Jahre alt.
Mehr Leute waren bei dem Begräbnis des Gesandten Allahs (s.) nicht anwesend, aufgrund des Streits um die Angelegenheit des Kalifats, der sich zwischen den Muhadschirun und den Ansar zugetragen hatte. Die meisten von ihnen versäumten auch das Gebet für ihn deswegen. Fatima rief aus: „Wie übel ist der Morgen für ihn doch!", und Abu Bakr hörte sie und sagte: „Dein Morgen ist ein übler Morgen. "
Die Leute nutzten die Gelegenheit, da 'Ali ibn Abi Talib mit dem Gesandten Allahs (s.) beschäftigt war und weil die Banu Haschim von ihnen getrennt waren aufgrund des Unglücks, das sie hinsichtlich des Gesandten Allahs (s.) heimgesucht hatte. So beeilten sie sich, die Angelegenheit unter (ihre) Kontrolle zu bekommen. Man einigte sich auf Abu Bakr aufgrund des Unwillens der Ansar, und aufgrund des Unwillens der neu-konvertierten Mekkaner (tulaqa') und derjeniger, deren Herzen besänftigt worden waren, mit der Sache zu warten, bis die Banu Haschim (mit dem Begräbnis) fertig waren. So wurde die Angelegenheit festgelegt, und (die Leute) leisteten Abu Bakr den Treueid, weil er am Ort anwesend war. Es waren wohlbekannte Faktoren, die es den Leuten erleichterten (das zu akzeptieren), und dazu gehörten ihre eigenen Wünsche. Dieses Buch ist nicht der Platz, sie zu erwähnen, und wir werden darauf (an anderer Stelle) detaillierter eingehen.
Es wurde berichtet, dass nachdem die (Angelegenheit) im Sinne Abu Bakrs vollendet worden und diejenigen, die ihm den Treueid schwören wollten, es getan hatten, ein Mann zum Fürsten der Gläubigen (a.) kam, als er gerade das Grab des Gesandten Allahs (s.) mit einer Schaufel in seiner Hand ebnete. Er sagte: „Die Leute haben Abu Bakr den Treueid geleistet, und die Ansar haben aufgegeben wegen ihrer Meinungsverschiedenheiten, die neuen mekkanischen Konvertiten (tulaqa') haben sich beeilt, dem Mann den Treueid zu leisten, aus Furcht, dass du die Befehlsgewalt erhältst." Er (Imam 'Ali, a.) legte den Griff der Schaufel auf die Erde, während er die Hand immer noch darauf hatte und antwortete: „Im Namen Allahs, Des Gnädigen, Des Barmherzigen. Alif Lam Mim. Meinen die Menschen, sie würden in Ruhe gelassen werden, wenn sie bloß sagen: „ Wir glauben ", und sie würden nicht auf die Probe gestellt? Wir stellten doch die auf die Probe, die vor ihnen waren. Also wird Allah gewiss die bezeichnen, die wahrhaftig sind, und
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gewiss wird Er die Lügner bezeichnen. Oder glauben diejenigen, die böse Taten begehen, dass sie Uns entrinnen werden. Übel ist, wie sie urteilen." 1,2
Abu Sufyan kam zu der Tür des Gesandten Allahs (s.), während 'Ali und al-Abbas sich hingebungsvoll um dessen Angelegenheiten kümmerten, und rief aus: „Ihr Banu Haschim, die Leute haben kein Verlangen nach euch. Speziell (für sie) sind die (Clans) der Taim ibn Murra und 'Adi. Doch die Befehlsgewalt soll nur bei euch und für euch (vorbehalten) sein. Nur Abu al-Hassan3 steht sie zu - Abu al-Hassan, ergreife sie mit fester Hand. Denn mit dir geschieht etwas, was du lange Zeit befürchtet hast." Dann rief er mit sehr lauter Stimme: „Banu Haschim, Banu 'Abd Manaf, seid ihr damit einverstanden, dass der verworfene Vater eines entwöhnten Kamels, der Sohn eines Verworfenen, Macht über euch haben soll?! Nein, bei Allah, wenn ihr wollt, dann werde ich Pferde und Männer daßr zur Verfügung stellen." „ Gehe zurück, Abu Sufyan", rief der Fürst der Gläubigen, „denn bei Allah, du sagst das nicht um Allahs Willen. Du intrigierst immer noch gegen den Islam und seine Anhänger. Wir sind mit dem Gesandten Allahs (s.) beschäftigt. Jeder Mensch bekommt, was er verdient, und er ist nur für das verantwortlich, was er begangen hat. "4 Abu Sufyan ging zur Moschee und fand die Banu Umayya darin versammelt. Er drängte sie, in der Angelegenheit (etwas zu tun), aber sie gingen nicht darauf ein. Zerwürfnisse waren allgegenwärtig und Heimsuchung (von Unheil) allumfassend. Schlimme Ereignisse fanden statt, durch die Schaitan5 Macht gewann sowie durch die Zusammenarbeit lügnerischer und feindseliger Leute (mit ihm). Die wahrhaft Gläubigen wurden dadurch, dass diese (Ereignisse) geleugnet wurden, im Stich gelassen. Das war die Deutung der Worte Allahs: „ Und hütet euch vor einer Drangsal, die gewiss nicht bloß die unter euch treffen wird, die Unrecht getan haben..." 6
In den herausragenden Tugenden des Fürsten der Gläubigen (a.), die wir bereits aufgezählt haben, nach dem, was wir schon hinsichtlich der Abschieds-Pilgerfahrt erwähnt haben, liegt der Beweis, der darauf hindeutet, dass er (a.) durch diese (Tugenden) besonders charakterisiert wurde auf eine Weise, die niemand7 sonst aus der Menschheit mit ihm teilte. Jede seiner (Tugenden) war eine (spezielle)
1 Heiliger Qur'an: 29:1-4
2
' Al-Huwaizi überlieferte es im Tafsir „Nur al-Thaqalain": 4: 149 / 11
4
Rufnahme Imam Alis (a.), Anm. d. Übers.
Es war nicht Abu Sufyans Absicht, den rechtmäßigen Nachfolger Imam Ali (a.) zu seinem Recht zu verhelfen, sondern die ohnehin schon bestehende Zwietracht unter den Muslimen anzuheizen, Anm. d. Übers.
Satan, Anm. d. Übers. 6 Heiliger Qur'an: 8: 25
In dieser häufig wiederholten Formulierung ist zweifelsohne immer „niemand außer dem Propheten" gemeint, was aus dem Gesamtkontext immer klar und deutlich wird Anm. d. Übers.
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Es ist sicherlich erkennbar, dass seine besondere Bestimmung durch den Propheten (s.) während dessen Krankheit, bis (zu dem Zeitpunkt), als Allah ihn (zu Sich) nahm, (einen besonderen) Vorzug in der Religion und der Nähe zum Propheten (s.) erforderte. (Das ist sichtbar) durch seine Taten, auf die der Prophet (s.) sich ruhigen (Herzens) verlassen konnte. Er hob ihn so von allen Leuten ab, damit er sich (am Ende seines) Lebens um ihn kümmern sollte. (Man beachte) die besondere Liebe, die er ihm zuteil werden ließ, die niemand mit ihm teilte. (Da ist auch) das testamentarische Vermächtnis (wasiyya), das er ihm hinterließ, nachdem es jemand anderem1 unterbreitet wurde und der es abgelehnt hatte wegen der Last und Verantwortung, die mit dessen Verwirklichung verbunden waren, (und damit zu schwer war) für diese andere Person, das Vertrauenspfand (amana) zu erfüllen. Er zeichnete sich dadurch aus, dass er mit dem Gesandten Allahs (s.) verbrüdert wurde, sowie dadurch, dass er während seiner Krankheit bei ihm war, als er ihn rief. In ihm war das Wissen der Religion niedergelegt, was ihn von jedem anderen einzigartig machte. Er vollführte seine (des Propheten, s.) Waschung und die Herrichtung (für dessen Reise) zu Allah. Er sprach das (Toten-) Gebet für ihn vor jedem anderen, und er hatte Vorrang vor ihnen (den Leuten) durch seine Stellung bei dem Gesandten Allahs (s.) und bei Allah, Dem Erhabenen. Er führte die Um-mah an in der Art, wie er das Gebet für ihn sprach, als die Angelegenheit für sie zweifelhaft war. Er leitete sie zu dem Ort, an dem er (der Prophet, s.) begraben werden sollte, trotz der Meinungsverschiedenheiten, die sie diesbezüglich hatten. Sie gehorchten ihm darin, zu dem er sie aufrief, und sahen es als (richtig) an. Dadurch wurde er einzigartig in seiner Vorzugsstellung. Damit brachte er die Großtat im Islam zur Vollendung, die er von seinem Beginn an angefangen hatte bis zum Ableben des Propheten (s.), und dadurch entstand bei ihm ein zusammenhängendes System von Vorzügen, und keine Nachlässigkeit trat in seinen Taten in der Religion auf. Kein Aspekt seiner Vorzugsstellung, die wir aufgezählt haben, setzt irgendeine Grenze im Äußersten seiner hervorragenden Eigenschaften des Glaubens und in den Tugenden des Islams, und das sollten man auch im Zusammenhang sehen mit seinen strahlenden Wundern, die das Gewohnte (in der Natur) durchbrachen. Er war solcherart, wie es niemanden gab außer dem Propheten (s.), der gesandt worden war (mit der Botschaft des Islams) oder einem Engel, der Allah nahe stand (muqarrab) und solche, die ihnen gleich waren, was den Grad ihrer Tugenden anging bei Allah. Im Hinblick auf diejenigen, die diesen drei Kategorien entgegenstehen, folgt das traditionelle Wissen ("ada) einem entgegengesetzten (Weg) mit der Zustimmung derer, die Verstand haben, die Zungen haben (zum Ansprechen der Wahrheit) und die die traditionellen Wissenschaften ("adat) ken-
'Abbas, Onkel des Gesandten Allahs, siehe oben, Anm. d. Übers.
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nen. Wir bitten Allah um Erfolg, und durch Ihn werden wir vor Irrtümern geschützt werden.
Die Rechtsurteile des Fürsten der Gläubigen (a.)
Die Berichte, die über seine hervorragenden Urteile erschienen sind und über seine Rechtsurteile (ahkam) hinsichtlich der Religion und seine wissenschaftlichen Urteilssprüche (ahkam), nach denen die Gläubigen insgesamt ein Bedürfnis hatten, sind zu viele, um aufgezählt zu werden, und zu gewaltig, das sie (zufriedenstellend) abgehandelt werden könnten. Wie etwa diese, die wir (schon) bestätigt haben, was (darin) vorkommt an Menge hinsichtlich seiner Vorzugsstellung im Wissen, seiner Auszeichnung in der Erkenntnis (ma'rifa) und Verständnis. Die Gelehrten unter den Gefährten (des Propheten, s.) pflegten sich auf ihn in Dingen zu beziehen, die schwierig für sie waren und sich an ihn zu wenden und sich seinen Urteilen darin zu unterwerfen. Ich werde mich bemühen, eine kurze Zusammenfassung zu geben, die auf einige andere danach hinweist, so Allah will.
Hinsichtlich (der Urteile Imam 'Alis, a.) gibt es Urteile von ihm, die die Übermittler der Überlieferungen von den Sunniten ('amma) und den Schiiten (chassa)1 berichtet hatten, während der Prophet (s.) am Leben war. Darin leitete er (der Prophet, s.) ihn (Imam 'Ali, a.) und billigte ihn (d.h. seine Urteile), und er attestierte die Richtigkeit der Entscheidungen, die er abgab. Er machte (die Leute) auf seine Güte aufmerksam und pries ihn dafür. Dadurch hob er ihn durch (seine) Vorzüge von allen (anderen Menschen) ab. Dadurch wies er auf sein Recht auf die Befehlsgewalt nach ihm hin und die Notwendigkeit für ihn, vor allen anderen das Imamat zu übernehmen, wie es auch die Offenbarung beinhaltet, was darauf hinweist in seiner Bedeutung und was aus der Interpretation ihres Inhalts verstanden werden kann, wo Allah, Der Erhabene, sagt: ..Ist nun der, der zur Wahrheit leitet, nicht würdiger, dass man ihm folge, als der, der den Weg nicht zu finden vermag, er werde denn selbst geleitet? Was fehlt euch also? Wie urteilt ihr nur?"2 Sprich: „Sind solche, die wissen, denen gleich, die nicht wissen?" Allein die mit Verstand Begabten lassen sich warnen.
Es gibt noch eine Aussage von Ihm, Dem Allmächtigen und Hohen, in der Geschichte von Adam, als die Engel sagten: „ Willst du denn darauf solche Wesen haben, die darauf Unfrieden stiften und Blut vergießen? Und wir loben und preisen Dich und rühmen Deine Heiligkeit." Er sagte: „Ich weiß, was ihr nicht wisst."
'amma: wörtlich „allgemein" wird für die Glaubensrichtung der Sunniten gebraucht; chassa: bedeutet wörtlich „besonders", bezeichnet die Glaubensrichtung der Schiiten, Anm. d. Übers.
Heiliger Qur'an: 10: 35 3 Heiliger Qur'an: 39: 9
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Und Er lehrte Adam alle Namen, dann stellte Er (die Benannten) vor die Engel hin und sprach: „Nennt mir ihre Namen, wenn ihr wahrhaftig seid." Sie sprachen: „Heilig bist Du! Wir haben kein Wissen, außer dem, was Du uns gelehrt hast; wahrlich, Du allein bist der Allwissende, der Allweise." Er sprach: „ O Adam, nenne ihnen ihre Namen "; und als er ihnen ihre Namen genannt hatte, sprach Er: „Habe Ich euch nicht gesagt: Ich weiß die Geheimnisse der Himmel und der Erde, und Ich weiß, was ihr offenbart und was ihr verhehlt." 1
Allah, Der Erhabene, informierte die Engel, dass Adam des Kalifats würdiger war als sie, weil Er ihm die Namen mitgeteilt hatte, und weil er der Hervorragendste im Wissen war, das ihm mitgeteilt wurde.
Er, erhaben sei Sein Name, sagte in der Geschichte von Talut: Und ihr Prophet sprach zu ihnen: „Allah hat den Talut zum König über euch gesetzt." Sie sprachen: „ Wie kann er Herrschaft über uns halten, obwohl wir der Herrschaft würdiger sind als er und ihm nicht Fülle des Reichtums beschieden ist?" Er sprach: „ Wahrlich, Allah hat ihn erwählt über euch und hat ihn gemehrt an Wissen und an Fleische." Allah verleiht Sein Reich, wem Er will, und Allah ist huldreich, allwissend.2
So lenkte Allah (die Aufmerksamkeit) auf sein Recht auf seinen Vortritt vor ihnen aufgrund dessen, wie Er ihn an Wissen und Körper gemehrt, und ihn vor allen anderen auserwählt hatte. Diese Verse sind in Übereinstimmung mit den rationalen Beweisen, dass derjenige, der wissender ist, auch des Imamats würdiger ist als der, der ihm nicht an Wissen gleicht. Dadurch weisen sie auch auf die Notwendigkeit des Vorrechtes des Fürsten der Gläubigen (a.) vor allen Muslimen auf die Nachfolge des Gesandten Allahs (s.) hin, wie auch auf das Imamat über die Ummah aufgrund seiner Überlegenheit über sie an Wissen und Weisheit, sowie wegen ihrer (der anderen Muslime) Unzulänglichkeit gegenüber seinem Rang darin.
1 Heiliger Qur'an: 2: 30-33
2 Heiliger Qur'an: 2: 247
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Zu den Überlieferungen, die über seine Urteile im Umlauf waren, als der Prophet (s.) noch am Leben war, gehört diese: Als der Gesandte Allahs (s.) ihn mit dem Richteramt im Jemen betrauen wollte und ihn zu ihnen (den Jemeniten) schickte, damit er sie die Gesetzte lehrte, sie mit dem Erlaubten und dem Verbotenen bekannt machte und zwischen ihnen nach dem Qur'an richtete, da sagte der Fürst der Gläubigen (a.) zu ihm: „ Willst du mich, o Gesandter Allahs, mit dem Richteramt betrauen, da ich doch noch ein junger Mann bin ohne Wissen über all (die Angelegenheiten) des Richtens?" „Komm her zu mir", sagte er (der Prophet, s.) zu ihm. Er ging zu ihm hin, und er tippte auf seine Brust und sagte: „ O Allah, leite sein Herz und festige seine Zunge." „Nach diesem Ereignis", sagte der Fürst der Gläubigen, „zweifelte ich nie wieder an (meiner Fähigkeit für) das Richteramt. "1
Als er das (Regierungs-) haus (dar) im Jemen bezogen hatte und sich um das Richten und Entscheiden zwischen den Muslimen kümmerte, womit ihn der Gesandte Allahs (s.) beauftragt hatte, wurden zwei Männer zu ihm gebracht. Bei ihnen war eine Sklavin, über die beide zu gleichen Teilen ein Recht hatten. Sie wussten nicht, dass es ihnen verboten war, mit ihr Verkehr zu haben, und sie hatten beide Verkehr mit ihr gehabt während des selben Menstruationszyklus. (Sie hatten das getan) im Glauben, dass dies erlaubt war, aufgrund ihres kürzlichen Übertritts zum Islam, und weil sie wenig Wissen darüber hatten, was die Scharia an Gesetzen umfasste. Die Sklavin war schwanger geworden und hatte einen Sohn geboren. Sie stritten darüber (wer der Vater war). Er (Imam Ali, a.) warf Lose mit ihrem Namen für den Jungen, und das Los fiel auf einen von ihnen, und er sprach diesem den Jungen zu, aber verpflichtete ihn, die Hälfte des Wertes für ihn zu zahlen, da er Sklave seines Teilhabers war. Er sagte: „ Wenn ich wüsste, dass ihr das getan habt, nachdem der Beweis des Verbotes daßr zu euch gekommen war, dann würde ich dafür Sorge tragen, dass ihr beide bestraft werdet." Dieses Ereignis kam dem Gesandten Allahs (s.) zu Ohren, und er billigte und bestätigte das Urteil darüber innerhalb des Islam und sagte: „Preis sei Allah, Der unter uns, der Ahl-al-Bait, jemanden gebracht hat, der nach der Verfahrensweise und Praxis Dawuds (a.) richtet." Damit meinte er die Rechts sprechung durch Inspiration (ilham), die der Bedeutung von Offenbarung (wahy) gleichkam, wie eines herabgesandten Textes dafür, wenn es eine Erklärung für (solch ein Ereignis) gegeben hätte.3
Mit leichter Abweichung wurde es überliefert in „Tabaqat al-Kubra": 2: 337, „Musnad Ahmad 2: 1: 136, „Sunan Ibn Madscha": 2: 774; „Ansab al-Aschraf“: 2: 101; „Musnad Abi Ya'la": 1: 268 und 323; „Tarich Bagdad": 12: 443; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 244
Die Gerechtigkeit Davids gilt als besonders vorbildhaft unter den Propheten, da er einer der wenigen Propheten war, der auch viel zu richten hatte, Anm. d. Übers.
Ähnliches wurde in „al-Kafi" überliefert: 5: 491,; und in „al-Fakih'“: 3: 54; „Tahdhib al-Ahkam": 6: 238: „Misbah al-Anwar": 182; „Manaqib Al-i -Abi Talib": 2: 353.
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Zu den Dingen, die vor ihn gebracht wurden, während er im Jemen war, gehört der Bericht (von der Begebenheit,) als eine Fallgrube für einen Löwen gegraben wurde und er hinein fiel. Die Leute sammelten sich darum, um ihn anzuschauen. Ein Mann stand am Rand der Grube. Sein Fuß rutschte aus, und er klammerte sich an einen anderen Mann, und der hängte sich an einen dritten, und der Dritte an einen Vierten. Sie fielen alle in die Grube, der Löwe zerriss sie, und sie wurden alle getötet. Er (Imam 'Ali, a.) fällte das Urteil, dass der Erste Opfer des Löwen gewesen sei, und dass er (bzw. seine Familie) für die Zahlung eines Drittels der Entschädigungszahlung für den zweiten (der dem Löwen zum Opfer gefallen war) verpflichtet war, und dass (der Familie) des Zweiten (Opfers) zwei Drittel der Entschädigungszahlung für den Dritten sowie dem Dritten (bzw. dessen Familie) die gesamte Entschädigungszahlung für den Vierten oblag.1 Der Bericht erreichte den Gesandten Allahs (s.). Er sagte: „Abu al-Hassan hat mit dem Urteil Allahs entschieden, Dem Mächtigen und Erhabenen auf Seinem Thron."
Dann wurde der Fall vor ihn gebracht, dass ein Mädchen in einem arglosen Spiel ein anderes Mädchen auf den Schultern trug. Da kam ein anderes Mädchen daher und kniff das Mädchen, das (das andere) trug. Sie machte einen Sprung, weil sie gekniffen wurde, das Mädchen, dass auf (ihren Schultern) saß, fiel hin, brach sich das Genick und starb. Er (Imam 'Ali, a.) entschied, dass das Mädchen, das (die andere) gekniffen hatte, ein Drittel der Entschädigungszahlung zu zahlen hätte und das Mädchen, das gesprungen war, ein (weiteres) Drittel zahlen musste, und das verbleibende Drittel entfiel, da das Reiten des Mädchens, das sich das Genick brach (auf den Schultern des anderen) als Spiel geschah. Der Bericht darüber erreichte den Gesandten Allahs (s.), und dieser bestätigte und bekräftigte dessen Richtigkeit.3
Er (a.) gab (auch) sein Urteil (in dem Fall), als eine Mauer auf einige Leute gefallen war und sie getötet hatte. In ihrer Gruppe befanden sich eine Sklavin und eine freie Frau. Die freie Frau hatte einen kleinen Sohn von einem freien Mann, und die Sklavin hatte einen kleinen Sohn von einem Sklaven, und das freie Kind konnte nicht von dem Sklavenkind unterschieden werden.4 Er warf Lose zwischen ihnen, und er sprach dem die Freiheit zu, auf den das Los des Freien fiel, und er sprach
Dadurch wurde der Schaden unter den Opfern gleichmäßig aufgeteilt. Der Erste zahlt ein Drittel, der zweite erhält ein Drittel und zahlt zwei Drittel (also auch nur ein Drittel), der Dritte erhält zwei Drittel und zahlt drei Drittel (also auch nur ein Drittel), so dass letztendlich der Erste, Zweite und Dritte (die jeweils Schuld am Ableben des nächsten waren) gemeinsam die Entschädigungszahlung an den Vierten unter sich aufteilten, da der unschuldig war, Anm. d. Übers.
2 „Al-Kafi": 7: 286 / 3; „al-Fakih": 4: 86/278; „Tahdhib al-Ahkam": 10: 239/901; „al-Muqanna'a": 750; „Misbah al-Anwar": 182; „Manaqib Al-i-Abi Talib": 2: 354 und 378;, mit leichter Abweichung.
„Al-Muqanna'a": 750 ; „Manaqib Al-i Abi Talib": 2: 354, und mit leichter Abweichung in der Aufteilung der Entschädigungszahlung zur Hälfte und zu einem Drittel in „al-Fakih": 125; „Tahdhib al-Ahkam": 10: 241; und Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 104: 393.
4
Offensichtlich handelte es sich um B abys und die Problematik betraf das Erbrecht, Anm. d. Übers.
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dem die Sklaverei zu, auf den das Los des Sklaven fiel. Dann befreite er ihn (den Sklaven) und machte ihn zum Schutzbefohlenen (des Freien), und so urteilte er hinsichtlich ihres Erbes mit dem Urteil eines Freien und dessen Schutzbefohlenen. Der Gesandte Allahs (s.) bestätigte dieses Urteil, er erklärte dessen Richtigkeit, indem er es bekräftigte, wie wir es vorher schon erwähnt und beschrieben haben.
Ein Streitfall außerhalb Jemens während des Lebens des Propheten (s.)
Es gibt Berichte, dass zwei Männer einen Streit vor den Propheten (s.) brachten, in dem es um eine Kuh ging, die einen Esel getötet hatte. „ O Gesandter Allahs", sagte der eine von ihnen, „die Kuh dieses Mannes hat meinen Esel getötet", und der Gesandte Allahs (s.) sagte: „Geht zu Abu Bakr und befragt ihn darüber", und sie gingen zu Abu Bakr und erzählten ihm ihre Geschichte. „Warum habt ihr den Gesandten Allahs (s.) beiseite gelassen und seid zu mir gekommen?", fragte er. „Er hat es uns befohlen"; sagten die beiden, und er (Abu Bakr) sagte: „Ein Tier hat ein Tier getötet, und daher obliegt seinem Besitzer (des Tieres, das getötet hat) nichts (darüber)." Sie kehrten zu dem Propheten (s.) zurück und berichteten ihm darüber, und er sagte: „Geht zu 'Umar ibn al-Chattab, erzählt ihm eure Geschichte und befragt ihn darüber", und sie gingen zu ihm und erzählten ihm ihre Geschichte, und er sagte: „Warum habt ihr den Gesandten Allahs (s.) gelassen und seid zu mir gekommen?" „Er befahl es uns", sagten sie. „Wie kommt es, dass er euch nicht befohlen hat, zu Abu Bakr zu gehen? ", fragte er ("Umar). „Er hat es uns gesagt, und wir sind (auch) zu ihm gegangen ", erwiderten sie. „ Was hat er euch bezüglich dieser Angelegenheit gesagt?", fragte er. Sie sagten: „(Er entschied) so und so", und er ('Umar) sagte: „Meine Ansicht geht mit der Abu Bakrs konform", und sie kehrten zum Propheten (s.) zurück und berichteten ihm darüber. Er sagte: „ Geht zu 'Ali ibn Abi Talib, damit er zwischen euch richte." Sie gingen zu ihm und erzählten ihm ihre Geschichte. „ Wenn die Kuh in den Stall des Esels eingedrungen ist", erklärte er, „dann muss der Besitzer der Kuh den Preis (des Esels) bezahlen. Aber wenn der Esel in den Stall der Kuh eingedrungen ist, und (die Kuh) ihn tötete, dann obliegt ihrem Besitzer nichts." Sie kehrten zum Gesandten Allahs (s.) zurück und teilten ihm seine (Imam 'Alis (a.) Richtspruch zwischen ihnen mit, und er sagte: „ 'Ali ibn Abi Talib hat mit dem Urteil Allahs, Des Erhabenen, gerichtet. " Dann sagte er: „Preis sei Allah, Der unter uns, den Ahl-al-Bait, jemanden geschaffen hat, der mit der Urteilskraft Dawuds (a.) richten kann."
Einige der Sunniten ('amma) haben überliefert, dass dieses Urteil zwischen den beiden Männern vom Fürsten der Gläubigen (a.) in Jemen gesprochen wurde, und manche von ihnen überlieferten gemäß dem, was wir bereits vorangestellt haben, und Beispiele dafür gibt es viele, die wir hier nur gekürzt wiedergeben.
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Urteile des Fürsten der Gläubigen während des Regierungszeit Abu Bakrs
Dies ist eine kurze Zusammenfassung seiner (Imam Alis, a.) Rechtsurteile während der Regierungszeit von Abu Bakr ibn Quhafa, und darunter sind Berichte, die sowohl von den sunnitischen ('amma) als auch von den Schiiten (chassa) überliefert wurden: Ein Mann, der Wein getrunken hatte, wurde vor Abu Bakr gebracht. Dieser wollte die dafür vorgeschriebenen Strafe (hadd) anwenden. Er (der Angeklagte) sagte: „Ich trank das, ohne dass ich wusste, dass es verboten war, denn ich bin unter Leuten aufgewachsen, die es als erlaubt betrachteten. Ich wusste bis jetzt nicht, dass es verboten war." Da wusste Abu Bakr nicht, wie er über diese Sache urteilen sollte, und er kannte die Art und Weise nicht, darüber zu urteilen. Einige der Anwesenden rieten ihm, den Fürsten der Gläubigen (a.) um Rat zu fragen, was das Urteil dazu wäre. Er schickte jemanden zu ihm, um ihn danach zu fragen. Der Fürst der Gläubigen (a.) sagte: „Zwei Vertrauenswürdige von den Muslimen sollen die Versammlungen der Ansar und der Muhadschirun nacheinander besuchen, um sie zu fragen, ob irgendjemand von ihnen (dem Mann) den Vers des Verbots (des Weintrinkens), oder ob er dieses (Verbot) ihm von dem Gesandten Allahs (s.) berichtet hat. Und wenn zwei Männer von ihnen das bezeugen, dann soll er die vorgeschriebene Strafe (Hadd) anwenden, und wenn niemand das bezeugen kann, dann soll er ihn zur Reue mahnen und ihn seines Weges ziehen lassen." Abu Bakr verfuhr so, und niemand von den Muhadschirun und den Ansar konnte bezeugen, dass er ihm den Vers des (Wein-)Verbots verlesen oder ihm von dem Gesandten Allahs (darüber) berichtet hatte. So mahnte ihn Abu Bakr zur Reue und ließ ihn gehen. Er unterwarf sich 'Ali (a.) in dem Urteil.
Es wurde berichtet, dass Abu Bakr nach der Aussage Allahs gefragt wurde: „Faki-hatan wa abban1", und er kannte nicht die Bedeutung des Wortes „Al-Abb" im Qur'an, und er sagte: „Jeder Himmel, der mich überdacht und jedes Land, das mich trägt.... was soll ich machen, wenn ich etwas über das Buch Allahs sage, was ich nicht weiß. Was „Al-Fakiha " (Frucht) betrifft, so kennen wir seine Bedeutung, aber was „Al-Abb" bedeutet, so weiß es Allah besser." Der Fürst der Gläubigen (s.) wurde über seine Aussage darüber informiert, und er sagte: „Subhanallah (Allah sei Gelobt), wusste er nicht, dass „Al-Abb" frisches Gras (kala') und Weide (mar'a) (bedeutet), und dass Seine Worte „wa fakihatan wa abban" eine Aufzählung von Allahs Gnaden sind, die Er Seinen Geschöpfen zur Speise gegeben und für sie und ihr Vieh geschaffen hat, (das sind einige) der Dinge, mit denen ihre Seelen am Leben gehalten und ihre Körper aufrecht erhalten werden." 2
1 Heiliger Qur'an: 80: 31
Den vorderen Teil davon überlieferte Ibn Schahrahschub in seinen „Manaqib": 2: 32, und Al-Suyuti in „Al-Darr al-Manthur": 6: 317 über die Vorzüge von Abu 'Ubaid und 'Abd ibn Dschamil; und al-
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Abu Bakr wurde nach (der Bedeutung des Wortes) „Al-Kalala" gefragt, und er antwortete: „Ich werde meine Meinung darüber abgeben. Wenn ich Recht habe, dann ist es für Allah, und wenn ich falsch liege, dann ist es von mir und von Schai-tan." Dies kam dem Fürsten der Gläubigen (a.) zu Ohren, und er sagte: „ Was nützt ihm die Meinung an dieser Stelle! Wusste er denn nicht, dass „Al-Kalala " Brüder und Schwestern vom (selben) Vater und Mutter sind, sowie vom Vater allein, und auch von der Mutter gleichermaßen. Allah, Der Allmächtige, sagte: „ Sie fragen sich um Belehrung. Sprich: „Allah belehrt euch über Kalala: Wenn ein Mann stirbt und kein Kind hinterlässt, aber eine Schwester hat, dann soll sie die Hälfte von seiner Erbschaft haben,; und er soll sie beerben, wenn sie kein Kind hat." 1
Und Er sagte, Erhaben und Groß ist Er: „...und wenn es sich um eine Person handelt - männlich oder weiblich - deren Erbschaft geteilt werden soll, und sie hat weder Eltern noch Kinder, hat aber einen Bruder oder eine Schwester, dann haben diese je ein Sechstel. Sind aber mehr (Geschwister) vorhanden, dann sollen sie sich ein Drittel teilen zu (gleichen) Teilen..." 2
Es wurde überliefert, dass ein jüdischer Rabbiner zu Abu Bakr kam und sagte: „Bist du der Kalif dieser Ummah?", und er antwortete: „Ja", und er (der Rabbiner) sagte: „Wirfinden in der Thora, dass die Nachfolger der Propheten die Wissendsten ihrer Gemeinschaften sind, so berichte mir über Allah, Den Erhabenen, wo Er ist, im Himmel oder auf der Erde?" „Er ist im Himmel auf dem Thron", antwortete Abu Bakr, und der Jude sagte: „Daraus verstehe ich, dass die Erde ohne Ihn ist, und ich schließe aus (deiner) Aussage, dass Er an einem (einzigen) Platz ist, ohne an einen anderen (sein zu können)." „Das sind die Worte der A-theisten (zanadiqa)" sagte Abu Bakr, „geh fort von mir, oder ich werde dich töten. " Der Rabbiner wandte sich ab in Verwunderung und Spott über den Islam. Der Fürst der Gläubigen (a.) traf auf ihn. „Du Jude, ich weiß, was du ihn gefragt hast und dir nicht beantwortet wurde", sagte er, „und wir sagen: Allah, Der Erhabene, ist (Selbst) das Wo, es gibt kein „ Wo " für ihn. Er ist darüber erhaben, dass irgendein Ort Ihn enthält. Er ist an jedem Ort, ohne Kontakt mit irgendetwas oder mit etwas benachbart zu sein. Er umfasst Wissen über das, was dort existiert, und nichts davon befindet sich außerhalb Seiner Anordnung. Ich sage dir das, was in einem eurer Bücher steht, welches das bestätigt, was ich dir gesagt habe. Wenn du es verstanden hast, glaubst du daran?" „Ja", erwiderte der Jude. „Habt ihr nicht in euren Büchern gefunden", sagte er (Imam Ali, a.), „das Musa ibn Imran (a.) eines Tages dasaß, als ein Engel zu ihm von Osten kam, und Musa (a.) ihn fragte: , Woher bist du gekommen', und der Engel antwortete: , Von Allah, Dem Erhabenen'. Dann kam, ein anderer Engel von Westen 711 ihm,, und er (Musa. a.)
Bahrani überlieferte es im Tafsir „al-Burhan": 4: 429 / 1; und Al-Huwaizi im Tafsir „Nur al-Thaqalain": 5: 511 / 14; und ' Allamah al-Madschlisi überlieferte es n „al-Bihar": 79: 159 / 13
Heiliger Qur'an: 4: 176
Heiliger Qur'an: 4: 12
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nen'. Dann kam ein anderer Engel von Westen zu ihm, und er (Musa, a.) fragte (auch) ihn: , Woher bist du gekommen?', und er sagte: , Von Allah', und ein weiterer Engel kam zu ihm, und er sagte: , Ich bin vom Siebten Himmel von Allah zu dir gekommen', und ein anderer Engel kam zu ihm und sagte: 'Ich bin zu dir von der Siebten tiefsten Erde gekommen von Allah, Erhaben ist Sein Name', da sagte Musa (a.): , Preis sei Allah, kein Ort ist frei von ihm, und Er ist nicht näher zu einem Ort als zu einem anderen.'" Der Jude antwortete: „Ich bezeuge, dass es die Wahrheit ist, dass es keinen Gott außer Ihm gibt, und dass du berechtigter bist, den Platz deines Propheten einzunehmen als der, der ihn innehat." Es gibt viele Berichte ähnlich diesem.
Unter den (Berichten), die von den Sunniten ('amma) und den Schi'iten (chassa) niedergeschrieben worden waren, ist die Geschichte von Qudama ibn Mazh'un. Er hatte Wein getrunken, und 'Umar wollte die vorgeschriebene Strafe (hadd) über ihn verhängen. Qudama sagte zu ihm: „Es ist nicht nötig, dass du mir die vorgeschriebenen Strafe gibst, denn Allah sagt: Denen, die glauben und gute Werke tun, soll es nicht als Sünde angerechnet werden, was sie essen, wenn sie nur Gott ßrchten und glauben und gute Werke tun, (und) abermals fürchten und glauben, dann nochmals ßrchten und Gutes tun."1 So sah 'Umar von der Strafe ab. Dies kam dem Fürsten der Gläubigen (a.) zu Ohren, und er ging zu 'Umar und sagte zu ihm: „ Warum hast du die Strafe gegen Qudama wegen seines Weinkonsums nicht vollstreckt?", und 'Umar verlas dem Fürsten der Gläubigen (diesen Vers). Der Fürst der Gläubigen (a.) sagte zu ihm: „Dieser Vers bezieht sich nicht auf Qudama, noch kann irgendjemand ihn (als Ausrede) nutzen für das Begehen von etwas, das Allah, Der Erhabene, verboten hat. Diejenigen, die glauben und gute Werke tun können nicht das erlauben, was verboten ist. Lass Qudama holen und lasse ihn dafür Reue nehmen, was er gesagt hat, und wenn er (das) bereut hat, dann vollstrecke die (Hadd-) Strafe an ihm. Und wenn er nicht bereut, dann töte ihn, denn er ist aus der Religionsgemeinschaft ausgetreten." Da wurde 'Umar sich (der wahren Situation) bewusst. Qudama verstand (auch) die Situation, und er zeigte Reue und dass er (von seiner falschen Behauptung) Abstand genommen hatte. 'Umar wandte die Todesstrafe von ihm ab, aber er wusste nicht, wie er an ihm die (Hadd-) Strafe vollstrecken sollte. Er fragte den Fürsten der Gläubigen: „Zeige mir, wie ich ihn bestrafen soll", und er (Imam 'Ali, a.) antwortete: „ Gib ihm die vorgeschriebene Strafe von achtzig (Peitschenhieben), denn wenn der Weintrinker ihn trinkt, dann wird er betrunken. Wenn er betrunken wird, dann redet er wirres Zeug, und wenn
1 Heiliger Qur'an: 5: 93
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er wirres Zeug redet, dann verbreitet er Lügen1", und TJmar verabreichte ihm achtzig Peitschenhiebe und urteilte in dieser Sache nach seinem (Imam 'Alis, a.) Rat. 2
Folgendes wurde überliefert, dass während der (Regierungs-) Zeit TJmars ein Mann eine geisteskranke Frau verführte, und Beweise dafür wurden gegen sie vorgelegt. TJmar ordnete für sie die Auspeitschung nach dem festgelegten Strafmaß (hadd) an. Sie wurde an dem Fürsten der Gläubigen vorbeigeführt, (auf dem Weg) zur Auspeitschung, und er fragte: „ Warum wird die geisteskranke Frau von der Familie so und so herbeigezerrt? " „Ein Mann hat sie verführt und ist geflohen", war die Antwort, „und Beweise wurden gegen sie erbracht, und TJmar ordnete an, dass sie ausgepeitscht werden soll." „Bringt sie zurück zu ihm", sagte er, „und fragt ihn, ob er nicht weiß, dass dies eine geisteskranke Frau ist, und dass der Gesandte Allahs (s.) gesagt hat: 'Die Strafe soll von einem Geisteskranken abgewendet werden, bis er wieder gesund wird!' Ihr Verstand und ihre Seele wurden (von der Krankheit) überwältigt." Sie wurde zu TJmar zurückgebracht, und man berichtete ihm, was der Fürst der Gläubigen (a.) gesagt hatte, und er (TJmar) sagte: „Allah hat (mich) davon befreit, ihre Auspeitschung hätte mich fast vernichtet. " Die Strafe wurde von ihr abgewandt.
Es wurde überliefert, dass eine schwangere Frau, die Unzucht begangen hatte, vor TJmar gebracht wurde, und er verurteilte sie zu Steinigung. Der Fürst der Gläubigen (a.) sagte zu ihm: „ Gib acht, dass du (ein Recht) hast, gegen sie etwas zu unternehmen, das heißt, etwas gegen das, was sich in ihrem Bauch befindet! Denn Allah, Der Erhabene, sagt: „ Und keine Lasttragende trägt die Last einer anderen^." „Ich habe noch kein Problem erlebt, dass Abu al-Hassan nicht meistern konnte", sagte TJmar. Dann fragte er: „ Und was soll ich mit ihr machen?", und er sagte: „Lasst sie, bis sie niedergekommen ist, und wenn sie geboren hat und du jemanden gefunden hast, der sich des Kindes annimmt, dann vollstreckt die vorgeschriebene Strafe an ihr." So wurde TJmar (von seinen Pflichten) entbunden, und in diesem Urteil verließ er sich auf den Fürsten der Gläubigen (a.).
Es wurde überliefert, dass TJmar eine Frau zu sich rufen ließ, die sich mit Männern bei ihr (zu Hause) unterhalten hatte, und als seine Abgesandten zu ihr kamen, erschrak sie, war verängstigt und ging mit ihnen hinaus. Sie erlitt eine Fehlgeburt, und (das Kind) fiel auf die Erde, schrie und starb dann. Dies kam TJmar zu Ohren, und er versammelte die Gefährten des Gesandten Allahs (s.) und fragte sie nach
Wie in diesem Fall geschehen, Anm. d. Übers.
2 Ähnliches wurde in „Al-Kafi": 7: 215 / 10, und „al-Tahdhib": 10: 93, „Tafsir al-'Ayaschi": 1: 341 / 189, „llal al-SharaT": 539 / 7, „Sunan al-Daraqutni" 3: 166, „Dar al-Mansur" 3: 161, beide erwähnten aber nicht den Namen von Qudama ibn Mazh'un, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 249 / 43, und 79: 159 / 14
Heiliger Qur'an: 6: 164
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dem Urteil darüber, und sie sagten alle: „ Wir denken, dass du richtig gehandelt hast, und du wolltest nur das Beste, und dich trifft nichts1 diesbezüglich." Der Fürst der Gläubigen (a.) saß dort und sagte nichts darüber. „ Was denkst du darüber, Abu al-Hassan?", fragte 'Umar ihn. „Du hast doch gehört, was sie gesagt haben", erwiderte er. „Und was sagst du?" - „Die Leute haben doch gesagt, was du gehört hast." „Ich beschwöre dich, dass du deine Ansicht darlegst." „ Wenn die Leute dir nahegekommen sind, haben sie dich getäuscht", sagte er (Imam 'Ali, a.), „ und wenn sie dieser Ansicht sind, dann haben sie (die Tatsache) nicht beachtet, dass die Entschädigungszahlung (diyya) von dir verlangt werden wird, denn der Tod des Kindes rührte von einem Fehler, der mit dir zusammenhängt." „Bei Allah, du hast mir von allen (etwas anderes) geraten", sagte er ('Umar), „Bei Allah, ich werde nicht zögern, bis die Entschädigungszahlung von (meinem Stamm) den Banu 'Adiyy bezahlt wird", und das brachte der Fürst der Gläubigen (a.) zustande.
Es wurde überliefert, dass während der (Regierungs-)Zeit von 'Umar zwei Frauen um ein Kind stritten. Jede von ihnen behauptete, dass es ihr Kind sei, ohne irgendeinen Beweis, aber niemand focht ihre Behauptungen an. Das Urteil darüber war ' Umar nicht klar, und er wandte sich deswegen an den Fürsten der Gläubigen (a.). Er ließ die beiden Frauen rufen, warnte sie eindringlich, aber sie verblieben in Streit und Unstimmigkeit. Da sagte er (a.) angesichts ihres Bestehens auf dem Streit zu ihnen: „Bringt mir eine Säge", und die Frauen fragten: „Was willst du tun?", und er sagte: „Ich werde es (das Kind) in zwei Hälften schneiden, und jede von euch bekommt eine Hälfte". Die eine blieb ruhig, aber die andere sagte: „Oh Allah, Allah, Abu al-Hassan, wenn es keinen Ausweg daraus gibt, dann soll sie es haben", und er sagte: „Allahu Akbar, das ist dein Kind, nicht ihres. Wenn es ihr Kind gewesen wäre, dann hätte sie Mitleid mit ihm gehabt und wäre um es besorgt gewesen." Die andere Frau gab zu, dass ihre Freundin im Recht und das Kind nicht ihres war. So war 'Umar (von seinen Pflichten) befreit, und er betete für den Fürsten der Gläubigen (a.) dafür, dass er ihn durch dieses Urteil gerettet hatte.2
Es wurde von Yunus und Al-Hassan überliefert: Eine Frau (die Unzucht begangen hatte) wurde zu 'Umar gebracht, und sie hatte sechs Monate zuvor ein Kind geboren. Er ('Umar) beabsichtigte nun ihre Steinigung, und der Fürst der Gläubigen (a.) sagte zu ihm: „Wenn du gegen das Buch Allah streitest, dann werde ich mit dir streiten. Allah, Der Erhabene, hat gesagt: „ Und ihn zu tragen und ihn zu entwöhnen erfordert dreißig Monate. "3 Und Er sagt: „ Und die Mütter sollen ihre Kinder zwei volle Jahre stillen, so jemand will, das Stillen zu vervollkommnen. "4 Wenn die Frau die zwei Jahre mit Stillen vollendet hat, dann beträgt die (Dauer) der
d.h. kein Vorwurf, Anm. d. Übers.
„Manaqib Aali-Abi Talib: 2: 367; Ähnliches in „Fadha'il Schadhan": 64, und Allamah al-Madschlisi überlieferte in „al-Bihar": 40: 252 / 26
Heiliger Qur'an: 46: 15 4 Heiliger Qur'an: 2: 233
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Schwangerschaft und das Stillen (des Kindes) dreißig Monate1, und die Dauer ihres bisherigen Stillens beträgt sechs Monate." Da ließ 'Umar die Frau ihres Weges ziehen und bekräftigte die Entscheidung darüber. Die Gefährten und die Anhänger (der Gefährten) (tabi'un) handelten dementsprechend sowie diejenigen, die es annahmen, bis zum heutigen Tag.2
Es wurde überliefert, dass Zeugen gegen eine Frau aussagten, dass sie sie an einen der Wasserstellen der Beduinen vorgefunden hatten, wie sie Verkehr mit einem Mann hatte, der nicht ihr Gatte war. 'Umar befahl ihre Steinigung, da sie einen Ehemann hatte. Sie erklärte: „ Oh Allah, Du weißt, dass ich unschuldig bin ", und da wurde TJmar wütend und sagte: „Erklärst du die Zeugen auch ßr unglaubhaft?", und der Fürst der Gläubigen (a.) sagte: „Bringt sie zurück und fragt sie, vielleicht hat sie eine Entschuldigung", und sie wurde zurückgebracht und nach ihrem Fall befragt, und sie sagte: „Meine Familie hatte einige Kamele. Ich ging mit den Kamelen meiner Familie hinaus und nahm Wasser mit, denn meine Kamele hatten keine Milch. Ein Nachbar von uns ging mit mir und seine Kamele hatten Milch. Mein Wasser war zu Ende, und ich bat ihn um Wasser. Er weigerte sich, mir Wasser zu geben, wenn ich mich ihm nicht hingäbe. Ich weigerte mich. Als mein Leben fast zu Ende war (vor Durst), gab ich mich ihm hin, obwohl ich es verabscheute." „Allahu akbar", sagte der Fürst der Gläubigen, und zitierte den Vers: „Wer aber durch Not getrieben wird - nicht ungehorsam und das Maß überschreitend - für ihn soll es keine Sünde sein." 3, und als 'Umar das hörte, entließ er sie.4
Unter den Berichten über ihn (Imam 'Ali, a.) hinsichtlich seiner Urteilsfähigkeit und richtigen Ansicht, seiner Rechtleitung der Menschen zu ihrem Wohlergehen, seiner Korrektur von Dingen, die sie (die Menschen) beinahe in Verderbnis geführt hätten, wenn er sie nicht auf die (richtige) Sicht der Dinge hingewiesen hätte, ist folgender (Bericht): Schababa ibn Suwar überlieferte von Abu Bakr al-Hudhali, welcher berichtete: „Ich hörte einige Männer von unseren Gelehrten sagen: 'Die
Die Differenz zwischen den dreißig Monate der Gesamtversorgung und der vierundzwanzigmonatigen Stillzeit rührt aus der Ansicht, dass die Seele des Embryos erst im dritten Schwangerschaftsmonat eingehaucht wird und somit die Schwangerschaft eines Wesens mit Seele (nur) sechs Monate dauert, Anm. d. Übers.
Ähnliches ist überliefert in „Dar al-Manthur": 1: 288 und 6: 40: und „Sunan Said ibn Mansur": 2: 66; „Al-Sunan al-Kubra": 7: 442; „Manaqib Aali-Abi Talib": 2: 365; und Al-Huwaizi überlieferte es in „Tafsir Nur al-Thaqalain": 5: 14 / 19; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es en „al-Bihar": 40: 252 121. 3 Heiliger Qur'an: 2: 173
„Manaqib Al-i Abi Talib": 2: 369; und Ähnliches wurde überliefert in „Tafsir al-'Ayaschi": 1: 74. Und in „al-Fakih": 4: 25:; „al-Tahdhib": 1: 49 / 186; „Kanz al-Ummal": 5: 456; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 253 / 27, und 79, 50 / 36.
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Nicht-Araber (a'ajim1) aus Hamadhan, Rayy, Isfahan, Qumus und Nahawand2 korrespondierten miteinander. Sie schickten sich Botschaften, die aussagten:
„Der König der Araber, der ihnen ihre Religion und ihr Buch hervorbracht hat, ist gestorben", und sie meinten den Propheten (s.), „und ihr König, der nach ihm kam, hatte nur wenig Macht, und er starb", und sie bezogen sich auf Abu Bakr -„Ein weiterer kam nach ihm, der ein so langes Leben hatte, dass er bis in euer Land vordrang und seine Soldaten aussandte, um euch anzugreifen", und sie meinten 'Umar ibn al-Chattab - „Und er wird nicht von euch ablassen, bis ihr seine Soldaten, die in eurem Land sind, vertrieben habt. Zieht gegen ihn aus und greift ihn in seinem Land an. Daher bildet eine Allianz (das zu tun) und verpflichtet euch, das (auszuführen)."
Als der Bericht die Muslime in Kufa erreichte, schickten sie in zu TJmar ibn al-Chattab. Als der Bericht zu ihm gedrungen war, erschrak er sehr davor. Dann ging er zur Moschee des Gesandten Allahs (s.), stieg auf die Kanzel, lobte und pries Allah uns sagte: „Ihr Scharen der Muhadschirun und der Ansar, der Schaitan hat Scharen gegen euch versammelt, und er schickte sich an, damit das Licht Allahs auszulöschen. Wahrhaftig, die Leute von Hamdan, von Isfahan, von Rayy, von Qumus und Nahawand haben einen Zusammenschluss und eine Koalition gegen euch gebildet, ungeachtet der Verschiedenheit ihrer Sprachen, Hautfarben und Religionen, um eure muslimischen Brüder aus ihrem Land zu vertreiben und gegen euch auszuziehen und euch in eurem Land anzugreifen. So gebt mir einen Rat, aber fasst euch kurz und macht nicht lange Worte, denn das ist ein Tag für (so einen Rat), nach dem es einen Tag geben wird (für längere Reden)."
Sie sprachen miteinander, und Talha ibn 'Ubaidullah erhab sich, er war einer der Redner der Quraisch, lob und pries Allah, dann sagte er: „Fürst der Gläubigen3, (manche) Dinge haben dich durch schwere Prüfungen erfahren gemacht, und Zeiten haben dir Härten gebracht, Missgeschicke haben dich geprüft und Erfahrungen haben dir Lehren gebracht. Du bist mit Befehlsgewalt gesegnet, von gesegneter Seele. Daher hast du die Regierungsgewalt inne, du besitzt Wissen, dir ist Information gegeben worden, und du weißt sehr wohl Bescheid. Du hast nur durch die Wahl des Guten die Folgen von Allahs Bestimmung vermieden. So wohne dieser Sache bei nach deiner Ansicht und vermeide sie nicht durch Abwesenheit." Dann setzte er sich.
„Sprecht", sagte TJmar, und 'Uthman ibn 'Affan stand auf. Er lob und pries Allah, dann sagte er: „Fürst der Gläubigen, ich denke, dass du die Syrer von Syrien
A'adschim: Plural von 'adscham, Bezeichnung für Nicht-Araber, Anm. d. Übers. 2 Städte im Iran
Hier nannte Talha den zweiten Kalifen mit dem Titel „Fürst der Gläubigen" an, obwohl dieser Titel Imam 'Ali vorbehalten war, Anm. d. Übers.
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und die Jemeniten von Jemen aus erscheinen lässt, und dass du mit den Einwohnern von den beiden Heiligen Stätten gehen solltest sowie mit den Einwohnern der beiden Städte Kufa und Basra. Dann würden alle Götzendiener auf alle Muslime treffen, und du, o Fürst der Gläubigen, du würdest nicht das eigene Überleben dem aller Araber vorziehen, noch würdest du mit Macht die Welt genießen, noch würdest du in einer wohlgerüsteten Festung Zuflucht suchen. Daher wohne der Sache bei nach deiner Ansicht und meide es nicht (durch Abwesenheit)."
„Sprecht", sagte TJmar, und der Fürst der Gläubigen 'Ali ibn Abi Talib (a.) ergriff das Wort: „Alhamdulillah", bis er die Lobpreisungen Allahs und das Segnungs-Bittgebet an den Gesandten Allahs (s.) und seine Familie (salawat) vollendet hatte, „Wenn du die Syrer von Syrien aus schickst, werden die Byzantiner gegen ihre Kinder aufmarschieren. Wenn du die Jemeniten aus Jemen schickst, dann werden die Abessinier gegen ihre Kinder marschieren. Wenn du (die Bewohner) der beiden Heiligen Stätten schickst, dann werden die Beduinen gegen dich von allen Seiten und allen Fronten rebellieren. Daher sind die Familien der Beduinen, die du hinter dir lässt, wichtiger für dich als das, was bei dir ist. Was das angeht, das du über die Vielzahl der Fremden erwähnt hast und deine Furcht vor ihren Scharen, so haben wir in der Zeit des Gesandten Allahs nie im Hinblick auf die Anzahl gekämpft, vielmehr haben wir immer mit der Hilfe Allahs gekämpft. Was das deine Informationen über ihre Versammlung angeht, um gegen die Muslime zu ziehen, so verabscheut Allah ihren Feldzug mehr als du. Er ist Derjenige, Dem es mehr zusteht, das zu ändern, gegen das Er Abscheu hegt. Wenn die Fremden dich sehen, werden sie (zu sich selber) sagen: „Das ist der Mann der Araber, wenn ihr ihn brecht, dann habt ihr die Araber gebrochen, und es wird viel schwerer für sie sein, ihren eifrigen (Feldzug fortzusetzen)." Dadurch würdest du sie gegen dich zusammenrotten lassen, und diejenigen, die sie (bisher) nicht unterstützt hatten, werden sie unterstützen. Aber ich bin der Meinung, dass du jene in ihren Lagern verbleiben lassen und den Leuten von Basra schreiben solltest. Lass sie sich in drei Gruppen aufteilen: Lass eine der Gruppen über ihren Nachwuchs wachen. Lass eine andere Gruppe gegen die Leute angehen, die diese Koalition gebildet hat, um gegen sie zu rebellieren. Lass die dritte Gruppe zu ihren Brüdern gehen als Unterstützung für sie." TJmar sagte: „Das ist die beste Ansicht, und ich bin geneigt, ihr zu folgen." Dann begann er, die Worte des Fürsten der Gläubigen (a.) zu wiederholen, und er traf diesbezüglich Anordnungen in Bewunderung und als seine Wahl.1
Scheich al-Mufid (r.) sagte: „Bedenkt - und Allah möge euch helfen - diese Ansicht, die mit dem Verdienst des rechten Urteils geäußert wurde, als die Leute von Verstand und Wissen (ulu-1-albab wa-l-llm) sich stritten. Denkt nach über den Erfolg, den Allah dem Fürsten der Gläubigen (a.) unter allen Umständen zuteil
1 Siehe auch „Tarich al-Tabari": 4: 124; und „Al-Futuh li Ibn A'tham": 1: 287 - 292 detailliert, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 253 / 28
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werden ließ, und wie die Menschen sich an ihn wandten in verschiedenen Angelegenheiten, zusätzlich zu dem, was wir über die Urteile in der Religion festgestellt haben, zu denen die Vorhergehenden nicht in der Lage waren, so dass sie ihn aufgrund seines Wissens brauchten. Er werdet es im Kapitel über seine Wunder finden, was wir bereits erwähnt haben, und Allah ist der Bringer des Erfolgs."
Dies war eine kurze Zusammenfassung der Berichte über die Rechtsurteile des Fürsten der Gläubigen (a.) während der Regierungszeit von TJmar ibn al-Chattab, und es gibt ähnliche während der Regierungszeit TJthman bin 'Affans.
Darunter ist der Bericht, den die nicht-schiitischen ('amma) und die schiitischen (chassa) Historiker (naqalat al-athar) überliefert haben.
Ein alter Mann heiratete eine Frau. Die Frau wurde schwanger, und der alte Mann behauptete, dass er keinen Verkehr mit ihr gehabt hatte und leugnete ihre Schwangerschaft. Die Angelegenheit war für 'Uthman unklar, und er fragte die Frau: „Hat der alte Mann dich entjungfert?", und sie war Jungfrau (als sie heiratete). „Nein", sagte sie. Da sagte TJthman: „Vollstreckt die vorgeschriebene Strafe (hadd) an ihr." „Eine Frau hat zwei Körperöffnungen (im Schambereich)", sagte der Fürst der Gläubigen (a.), „die Öffnung für das Menstruationsblut und die für den Urin. Vielleicht war der alte Mann ihn nahe, und seine Samenflüssigkeit ist in ihre Öffnung für die Menstruation geflossen, so dass sie von ihm schwanger wurde. Fragt den Mann danach." Sie fragten ihn, und er erwiderte: „Ich hatte gewöhnlich einen Samenerguss, während ich sie küsste, aber ohne dass es dazu kam, dass ich sie entjungferte.", und der Fürst der Gläubigen (a.) sagte: „Die Schwangerschaft kam durch ihn zustande, und das Kind ist sein Kind. Ich bin der Ansicht, dass er durch seine (falsche) Leugnung (dass sie durch ihn schwanger geworden war) bestraft werden soll", und 'Uthman führte sein Urteil darin aus und bewunderte ihn dafür.
Es wurde überliefert, dass ein Mann eine Sklavin1 hatte und er mit ihr ein Kind zeugte. Dann trennte er sich von ihr und verheiratete sie mit einem seiner Sklaven. Der Herr starb, und sie wurde durch den Sohn (von ihrem Herren) befreit. Ihr Sohn erbte (auch) ihren Mann (der noch Sklave war). Der Sohn starb (ebenfalls), und so erbte sie ihren Mann (den Sklaven) (von ihrem Sohn). Sie (die Frau und ihr Mann, der Sklave ihres früheren Herren) kamen mit ihrem Streit vor Uthman, und sie sagte: „Das ist mein Sklave," und er sagte: „Sie ist meine Frau, und ich werde sie
Obwohl der Islam sich entschieden für die Befreiung der Sklaven eintrat, wurde dieses islamische ideal erst nach und nach umgesetzt, Anm. d. Übers.
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nicht entlassen." TJthman sagte: „Das ist eine problematische Angelegenheit". Der Fürst der Gläubigen (a.) war anwesend, und er sagte: „Fragt sie, ob er sich mit ihr nach ihrer Erbschaft vereinigt hatte", und sie verneinte. Da sagte er: „ Wenn ich erfahren hätte, dass er das getan hat, dann hätte ich ihn bestraft. Geh, er ist dein Sklave ohne irgendwelche Handhabe gegen dich. Wenn du willst, dann kannst du ihn in Besitz nehmen, befreien oder verkaufen, das ist dein Recht. "1
Es wurde überliefert, dass in der Zeit von TJthman eine Sklavin, die dabei war, sich freizukaufen, Unzucht beging, und sie hatte schon drei Viertel ihrer Freiheit gekauft, und TJthman fragte den Fürsten der Gläubigen (a.), ob sie mit dem Strafmaß für eine freie Frau ausgepeitscht werden sollte oder mit dem für eine Sklavin. Er fragte auch Zaid ibn Thabit. Dieser sagte, dass sie nach dem für eine Sklavin vorgeschriebenen Strafmaß ausgepeitscht werden sollte. Da sagte der Fürst der Gläubigen (a.): „Wie kann sie nach dem Strafmaß für eine Sklavin ausgepeitscht werden, wenn sie schon drei Viertel ihrer Freiheit gekauft hat? Solltest du sie denn nicht nach dem Strafmaß für eine freie Frau auspeitschen, da sie davon doch mehr hat!" „Wenn das der Fall ist", sagte Zaid, „dann sollte sie auch den Anteil einer freien Frau am Erbe haben." „Ja, das ist notwendig", erwiderte der Fürst der Gläubigen, und Zaid wurde (so) zum Schweigen gebracht, doch TJthman widersprach der Aussage des Fürsten der Gläubigen (a.). Er schloss sich der Aussage Zaids an, ohne sich um den Beweis2 zu kümmern, den er (Imam 'Ali, a.) ihm gegeben hatte.
Es würde das Buch zu sehr in die Länge ziehen, wenn wir noch mehr derartige Beispiele anführen würden, jedoch sind die Berichte über ihn (Imam Ali, a.) alle wohlbekannt.
Die Traditionalisten (ahl-an-naql wa hamalat al-athar) überlieferten, dass eine Frau im Bett ihres Mannes ein Kind gebar, das zwei Köpfe und zwei Körper hatte, die mit einer Lende verbunden waren, und seine Familie war in Zweifel darüber, ob es einer oder zwei waren3. Sie gingen zum Fürsten der Gläubigen (a.), um ihn danach zu fragen, damit sie das Urteil darüber erfuhren, und der Fürst der Gläubigen (a.) sagte zu ihnen: „Beobachtet ihn, wenn er schläft, dann weckt einen der beiden Körper und einen der beiden Köpfe, und wenn sie beide zur selben Zeit erwachen,
„Manaqib Aali-Abi Talib 2: 371, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 257 „Manaqib Aali-Abi Talib:" 2: 371, und 'Allamah al-Madschlisi überliefertre es in „al-Bihar": 40: 257, 29 und 79, 50 / 37 Sogenannte siamesische Zwillinge, Anm. d. Übers.
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dann sind sie ein einzelner Mensch, und wenn einer davon aufwacht und der andere schläft, dann sind sie zwei, und sie haben das Recht auf das Erbe von zwei (Personen)."1
Al-Hassan ibn 'Ali al-Abdi überlieferte von Sa'd ibn Tarif, von al-Asbagh ibn Nubata, welcher berichtete: „Während Schuraih in einer Gerichtssitzung war, kam eine Person zu ihm und sagte: „Abu Umayya, lass mich mit dir vertraulich sprechen, denn ich habe ein (dringendes) Anliegen." Er (Schuraih) befahl denjenigen, die um ihn herum waren, sich zurückzuziehen. Sie gingen fort, und nur seine alle-rengsten Vertrauten (chassa) unter den Anwesenden blieben (dort), und er sagte: „Bringe dein Anliegen vor", und (der Andere) sagte: „Abu Umayya, ich habe (die Geschlechtsmerkmale,) die Männer haben, und (die,) die Frauen besitzen. Wie lautet dein Urteil, bin ich ein Mann oder eine Frau?" „Ich habe über diese Angelegenheit ein Urteil des Fürsten der Gläubigen (a.) gehört, woran ich mich erinnere", sagte er (Schuraih), „sag mir, aus welcher der beiden Körperöffnungen kommt der Urin?" „Von beiden", erwiderte die Person. „Und von welchen der beiden hört er auf? " „ (Auch) von beiden zusammen ", war die Antwort, und Schuraih war verwundert. Die Person sagte: „Ich werde noch eine Sache über meinen Fall anßhren, der noch verwunderlicher ist", und Schuraih sagte: „Und was ist das?" „Mein Vater", sagte die Person, „verheiratete mich unter der Annahme, dass ich eine Frau sei. Ich wurde schwanger von meinem Mann, und ich kaufte eine Sklavin, die mir zu Diensten sein sollte, ich verkehrte mit ihr, und sie wurde von mir schwanger." Schuraih schlug vor Verwunderung die Hände zusammen und sagte: „Das ist ein Fall, der zweifellos vor den Fürsten der Gläubigen (a.) gebracht werden muss, denn ich habe über das Urteil darüber kein Wissen." Er erhob sich, und die (betreffende) Person folgte ihm sowie diejenigen, die mit ihm anwesend waren, und sie gingen zu dem Fürsten der Gläubigen (a.), und er (Schuraih) erzählte seine Geschichte. Der Fürst der Gläubigen (a.) rief die Person, und er fragte ihn nach dem, was Schuraih ihm erzählt hatte, und sie bestätigte es. „ Wer ist dein Mann?", fragte er (der Fürst der Gläubigen, a.). „Der und der“, war die Antwort, „und er hält sich in der Stadt auf." Er wurde herbeigerufen und danach befragt, was (die Person) ausgesagt hatte, und er sagte, dass es der Wahrheit entspräche. „Du musst tapferer sein als ein Löwenjäger", sagte der Fürst der Gläubigen (a.), „wenn du mit dieser Situation konfrontiert wirst," und er rief Qanbar, seinen Gefolgsmann, und sagte: „Bringt diese Person in ein Haus und vier gerechte Frauen mit ihm und lasse sie (die Person) ausziehen und ihre Rippen zählen, nach dem sie sich vergewissert haben, dass ihr Schambereich bedeckt ist." Er (Qanbar) sagte: „Fürst der Gläubigen, weder Männer noch Frauen sind vor dieser Person sicher", und er (der Fürst der Gläubigen, a.) ordnete an, dass ihr (der Person) ein
„Manaqib Aali-Abi Talib": 2: 375; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 257 / 40, und 104: 354 / 3.
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Tabban1 umgebunden und sie im Hause allein gelassen werden sollte. Dann ging er (der Fürst der Gläubigen, a.) hinein und zählte die Rippen, und es waren sieben auf der linken Seite und acht auf der rechten Seite. Er erklärte: „Er ist ein Mann ", und er befahl, dass ihm die Haare geschnitten und dass er mit einer Kappe, Sandalen und einem Gewand (ridaO bekleidet werden sollte. Er trennte (die Person) von ihrem (früheren) Mann.2
Einige Traditionisten überlieferten: Als die Person behauptete, zwei Ausscheidungsöffnungen zu haben, befahl der Fürst der Gläubigen zwei gerechten (adil) Muslimen, sich in einem leeren Haus aufzuhalten, und die Person blieb mit ihnen (dort). Er ließ zwei Spiegel anbringen: Einen gegenüber dem Schambereich der Person, und den anderen gegenüber dem anderen Spiegel, und er befahl der Person, ihren Schambereich zu enthüllen gegenüber dem Spiegel, wo ihn die beiden gerechten (Männer) nicht direkt sehen konnten. Er ließ die beiden gerechten Männer in den Spiegel gegenüber dem ersten Spiegel sehen. Als die beiden gerechten Männer die Richtigkeit der Behauptung der Person über ihre beiden Geschlechtsmerkmale feststellten, stellte er (der Fürst der Gläubigen, a.) seinen Zustand durch Zählen seiner Rippen fest. Als er erklärte, dass er (die betreffende Person) ein Mann war, ignorierte er deren Behauptung über eine Schwangerschaft, ließ sie beiseite und handelte nicht dem (der Schwangerschaft) zufolge. Er erklärte die Schwangerschaft der Sklavin als durch ihn entstanden und er schrieb sie ihm zu.3
Es wurde folgendes überliefert: Der Fürst der Gläubigen (a.) trat eines Tages in die Moschee ein und fand einen jungen Mann vor, der weinte, und um ihn herum waren Leute. Der Fürst der Gläubigen (a.) fragte nach ihm, und er antwortete: „Schuraih hat gegen mich ein Urteil gesprochen und mir dabei Unrecht getan", und der Fürst der Gläubigen (a.) fragte nach seinem Fall. „Diese Leute", und er wies auf einige Anwesende, „nahmen meinen Vater auf eine Reise mit, und sie kamen zurück, er aber kehrte nicht zurück. So fragte ich sie nach ihm und sie sagten, dass er gestorben sei, und ich fragte sie nach dem Geld, das er mit sich genommen hatte. Sie sagten: „ Wir wissen nichts von irgendeinem Geld von ihm", und dann ließ Schuraih sie einen Eid ablegen und befahl mir, mich nicht mehr einzumischen." Der Fürst der Gläubigen (a.) sagte zu Qanbar: „Sammle die Leute und rufe mir die Schurat al-Chamis4 zusammen." Dann setzte er sich nieder und
Tabban: Eine kleine Hose so groß wie eine Handbreit, um nur das Wichtigste des Schambereichs zu bedecken.
Ähnliches wurde überliefert in „Achbar-al-Qudat": 2: 198; „Manaqib al-Chawarizmi": 101/105; „Da'a'im al-Islam": 2:287 „al-Fakih": 4: 238/762; „ Manaqib Al-i - Abi Talib": 2: 376; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 258 ; und 104: 353 / 1.
„Manaqib Al-i - Abi Talib": 2: 376; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 259, und 104: 354 / 2
Schurat al-Chamis: Nach Ahmad ibn Abi 'Abdillah al-Barqi sechstausend von Imam 'Alis (a.) Anhängern, die sich geschworen hatten, ihm bis zum Tod zu dienen. Sie können als eine Kombination aus Leibwächtern, Polizeikräften und Frontsoldaten betrachtet werden.
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rief die Gruppe (damit sie vor ihn trete) zusammen mit dem jungen Mann. Er fragte ihn, was er ausgesagt hatte, und dieser wiederholte seine Behauptung und fing an zu weinen: „Bei Allah, ich klage sie an, meinen Vater getötet zu haben, oh Fürst der Gläubigen, und sie haben mich betrogen, indem sie ihn mit sich nahmen, weil sie ihm nach seinem Geld trachteten." Der Fürst der Gläubigen (a.) fragte die Leute, und sie sagten das Gleiche aus wie Schuraih: „Der Mann ist gestorben, und wir wissen nichts über sein Geld", und er schaute in ihre Gesichter, dann sagte er: „ Was denkt ihr? Denkt ihr, dass ich nicht weiß, was ihr mit dem Vater dieses jungen Mannes getan habt? Dann hätte ich wirklich wenig Wissen!"
Er befahl ihnen, sich zu zerstreuen, und sie zerstreuten sich in der Moschee. Jeder Mann von ihnen wurde angewiesen, sich neben eine der Moscheesäulen zu stellen. Dann rief er TJbaidullah ibn Abi Rafifi, seinen Schreiber zu jener Zeit, und sagte zu ihm, dass er sich setzen sollte, dann rief er einen von ihnen und sagte ihm: „Sage mir, an welchem Tag ihr eure Häuser verlassen habt, während der Vater dieses Jungen bei euch war, ohne deine Stimme zu erheben." „An dem und dem Tag", sagte er, und er wies TJbaidullah an, es niederzuschreiben, dann sagte er zu ihm: „In welchem Monat war das?" „In dem und dem Monat", antwortete er, und wieder ließ er es niederschreiben, dann sagte er: „In welchem Jahr?", und die Antwort war: „In dem und dem Jahr", und TJbaidullah schrieb es auf. „An welcher Krankheit starb er?", fragte er (Imam 'Ali, a.), als Antwort kam: „An der und der Krankheit", und er (der Imam) fragte (weiter): „Und an welchem Ort starb er?" „An dem und dem Ort". „Wer wusch und wickelte ihn ins Leichentuch?" „Der und Der". „Womit habt ihr ihn eingewickelt?" „Mit dem und dem". „Wer betete das (Toten-) Gebet für ihn?" „Der und der". „Wer legte ihn ins Grab?" „Der und der", und TJbaidullah bin Abi Rafi' schrieb all das auf, und als er zu der Aussage über das Begräbnis kam, sagte der Fürst der Gläubigen (a.): „Allahu akbar", und er sagte es so, dass es die Leute in der Moschee hören konnten, dann ließ er den Mann an seinen Platz zurückbringen.
Er rief einen anderen von den Leuten und ließ ihn nahe bei sich sitzen, dann fragte er ihn das, was er den ersten gefragt hatte, und der gab Antworten, die (den Antworten des) Ersten widersprachen die ganze Befragung hindurch. TJbaidullah ibn Abi Rafi' schrieb dies nieder. Als er seine Befragung beendet hatte, sagte er „Allahu akbar", in einer Form, so dass alle in der Moschee es hören konnten. Er befahl, dass die beiden Männer aus der Moschee und ins Gefängnis gebracht werden sollten, doch aber sie warteten an der Tür.
Dann rief er einen Dritten, und er fragte ihn das, was er (schon vorher) die beiden (anderen) Männer gefragt hatte, und er berichtete anderslautend als das, was die beiden gesagt hatten, und dies wurde ihm (Imam 'Ali, a.) gegenüber festgehalten (durch den Schreiber). Dann sagte er „Allahu akbar" und ließ ihn zu seinen anderen beiden Gefährten hinausbringen.
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Er rief einen Vierten von den Leuten, und seine Worte waren wirr, und er stotterte, und so ermahnte und warnte er ihn, und da gab er zu, dass er und seine Gefährten den Mann getötet und sein Geld genommen hatten, und dass sie ihn an einem bestimmten Ort nahe bei Kufa begraben hatten. Der Fürst der Gläubigen (a.) sagte: „AUahu akbar", und er ließ ihn ins Gefängnis bringen.
Er rief einen der Leute, (die bereits befragt worden waren,) und sagte zu ihm: „Du hast behauptet, dass der Mann eines natürlichen Todes gestorben sei, aber du hast ihn getötet. Sag mir die Wahrheit über deine Lage, sonst werde ich dich bestrafen, denn die Wahrheit ist mir schon in deiner Geschichte klargeworden", und er gab zu, den Mann getötet zu haben, was auch sein Gefährte zugegeben hatte. Dann rief er die Übrigen (von ihnen), diese bekannten den Mord, und sie waren verlegen. Ihre Aussagen über den Mord an dem Mann und den Diebstahl seines Geldes stimmten überein. Er ordnete an, dass einige seiner Männer mit einigen von ihnen zu dem Ort gehen sollten, an dem sie das Geld vergraben hatten, und sie gruben es aus und überreichten es dem jungen Mann, dem Sohn des Ermordeten, und er fragte ihn: „ Was willst du jetzt, da du weißt, was sie mit deinem Vater gemacht haben?", und (der junge Mann) antwortete: „Ich will, dass Allah, Der Erhabene, das Urteil zwischen uns fällen soll, so dass ich ihnen ihr Blut (zu vergießen) in dieser Welt ersparen werde." Daher wendete der Fürst der Gläubigen (a.) die vorgeschriebenen Strafe für Mord von ihnen ab, bestrafte sie aber streng. „Fürst der Gläubigen", fragte Schuraih, „wie (hast du) dieses Urteil (gefällt)?", und er erwiderte (mit folgender Geschichte):
„Dawud (a.) ging an einigen jungen Männern vorbei, die beim Spiel waren und einem von ihnen zurief: „Die Religion ist tot", und Dawud sagte zu ihm: „Wie ist dein Name, Junge?", und er antwortete: „Mein Name ist: 'Die Religion ist tot' "-. „Wer gab dir diesen Namen?", fragte Dawud (a.). „Meine Mutter", erwiderte er. „Wo ist deine Mutter?", fragte Dawud (a.), und er sagte: „In ihrem Haus." „Geh mit uns zu deiner Mutter", sagte Dawud (a.), und sie gingen mit ihm zu ihr und riefen sie aus ihrem Hause. „Dienerin Allahs", sagte er (Dawud, a.), „wie heißt dein Sohn?" „Sein Name ist: 'Die Religion ist tot'", erwiderte sie. „Wer hat ihn so genannt?", fragte Dawud (a.), und sie antwortete: „Sein Vater". „Was war der Grund daßr?", fragte er. „Er ging mit einigen Leuten auf die Reise, während ich mit diesem Jungen schwanger war", sagte sie, „Die Leute kamen zurück, aber mein Mann kam nicht zurück, und so fragte ich sie nach ihm, und sie sagten: 'Er ist gestorben', und ich fragte sie nach seinem Geld, und sie sagten, dass er kein Geld zurückgelassen habe. Ich fragte sie, ob er irgendeine testamentarische Ver-ßgung getroffen habe, und sie sagten, dass er gesagt habe, dass ich schwanger sei und wenn ich ein Mädchen oder einen Jungen zur Welt bringen würde, ich ihn/sie dann 'Die Religion ist tot' nennen sollte. Daher benannte ich ihn so, wie er in seinem Testament verfügt hatte, da ich ihm nicht zuwiderhandeln wollte." Dawud
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(a.) frage sie: „Und kennst du die Leute?" „Ja", erwiderte sie, und Dawud (a.) sagte: „Komm mit mir mit diesen", und er meinte die Leute, die vor ihm standen. Dann hatte er sie aus ihren Häusern gebracht. Als sie alle anwesend waren, sprach er das Urteil über sie gemäß diesem (meinem) Urteil. Der Mord wurde ihnen bewiesen, und er nahm das Geld von ihnen (das sie dem Mann der Frau gestohlen hatten). Dann sagte er zu ihr: 'Dienerin Allahs, der Name deines Sohnes ist: 'Die Religion lebt. "
Folgendes wurde überliefert: Eine Frau begehrte einen jungen Mann, sie versuchte, ihn zu verführen, aber der junge Mann weigerte sich. Sie ging fort, holte ein Ei und schmierte das Eiweiß auf ihr Kleid, dann begann sie, Anklagen gegen den jungen Mann zu erheben und brachte ihn vor den Fürsten der Gläubigen (a.) und sagte: „Dieser junge Mann hat sich mir gegenüber schändlich verhalten und mich vergewaltigt", dann nahm sie ihr Kleid und zeigte das Eiweiß darauf du sagte: „Da ist seine Samenflüssigkeit auf meinem Kleid", und der junge Mann fing an zu weinen und schwor seine Unschuld von dem, was sie behauptete und widersprach, und der Fürst der Gläubigen (a.) sagte zu Qanbar: „Lasse jemanden Wasser erhitzten, bis es kocht, dann bringe es in diesem Zustand zu mir". Das Wasser wurde gebracht, und er sagte: „Schütter es über das Kleid der Frau." Sie schütteten es darüber, und das Wasser sammelte das Eiweiß auf und sie kamen zusammen. Er ließ es aufnehmen und zwei seiner Anhänger geben, dann sagte er: „Probiert es und spuckt es aus ", und sie probierten es und fanden heraus, dass es Eiweiß war. Er ordnete die Freilassung des jungen Mannes an sowie die Auspeitschung der Frau als Strafe für ihre falsche Anklage.2
Al-Hassan ibn Mahbub überlieferte: 'Abd ar-Rahman ibn al-Hadschadsch berichtete mir: Ich hörte Ibn Abi Laila sagen: Der Fürst der Gläubigen (a.) fällte ein Urteil in einem Fall, wie er sich noch nie vorher ereignet hatte: Zwei Männer waren auf eine Reise gegangen, und sie setzten sich zum Essen nieder. Einer von ihnen holte fünf Laib Brot hervor, der andere drei. Ein Mann ging an ihnen vorbei, er grüßte sie, und sie luden ihn zum Essen ein. Er setzte sich zu den beiden und aß, und als er mit seiner Mahlzeit fertig war, legte er ihnen acht Dirham hin und sagte: „Das ist der Gegenwert für das, was ich gegessen habe ", und die beiden (anderen) begannen darüber zu streiten. Der mit den drei Laib Brot sagte: „Das sind zwei Hälften zwischen uns (für jeden eine Hälfte)", und der mit den fünf Laib Brot sagte: „Nein, mir stehen fünf (Dirham) zu, und dir drei". Sie gingen zu dem Fürsten der Gläubigen (a.) und schilderten ihm die Geschichte, und er sagte zu den beiden: „Das ist eine Sache, in der Niedrigkeit und Rivalität nicht schön sind, und
'Ähnliches wurde in „Al-Kafi": 7: 371 / 8 überliefert; „al-Fakih": 3: 15 /40; „al-Tahdhib": 6: 316 / 875; „Manaqib Al-i - Abi Talib": 2: 379; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 259. 2 „Kanz al-Fawa'id": 2: 183; Ähnliches in „Al-Kafi": 422; „al-Tahdhib": 6: 304 / 848: „Chasa'is al-Radhi": 82, und darin: In der Zeit der Regierungszeit 'Umars, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 263 / 31
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Versöhnung ist besser", und da sagte der mit den drei Laib Brot: „Ich werde nur mit dem Urteil zufrieden sein", und der Fürst der Gläubigen (a.) antwortete: „ Wenn du nur durch (mein) Urteil zufrieden bist, dann stehen dir ein Achtel zu, und deinem Kameraden sieben". „Subhanallah!", rief der, „wie kommt es dazu?" „Ich werde es dir sagen", sagte er (Imam 'Ali, a.), „hattest du nicht drei Laib Brot?" „Doch", erwiderte er (der Mann). „Und dein Gefährte hatte fünf Laib Brot." „Ja", antwortete er. „Das sind vierundzwanzig Drittel, und du hast acht gegessen, und dein Gefährte (hat) acht (gegessen) und der Gast acht. Daher gab er euch acht Dirham. Sieben davon stehen deinem Gefährten zu (da er dem Gast sieben Achtel des Essens zur Verfügung stellte), und einer (steht) dir (zu), (da du ein Achtel des Essens des Gastes zur Verfügung gestellt hast)." Die beiden Männer gingen fort (und dachten nach über) die Scharfsichtigkeit des Urteils ihres Falles.1
Die Gelehrten für Lebenslauf (sira) (der Ahl-al-Bait, a.) überlieferten: Vier Personen tranken etwas Berauschendes (muskir) während der Zeit (der Regierung) des Fürsten der Gläubigen (a.). Sie wurden betrunken und stachen mit Messern aufeinander ein, und ihr Fall drang zum Fürsten der Gläubigen (a.). Er ließ sie verhaften, bis sie nüchtern waren. Zwei von ihnen starben im Gefängnis, und zwei von ihnen überlebten. Die Familien der beiden (toten) Männer kamen zum Fürsten der Gläubigen (a.) und sagten: „ Gib uns das Recht, gegen diese beiden Vergeltung zu üben, denn diese haben unsere beiden Kameraden getötet", und er (der Imam, a.) fragte: „ Und welches Wissen habt ihr darüber? Vielleicht haben jeder der beiden einander getötet." „Das wissen wir nicht", sagten sie, „so richte über sie gemäß dem, was Allah dich gelehrt hat." „Die Entschädigungszahlung der beiden Getöteten obliegt den Stämmen der vier Männer nach der Aufrechnung der Entschädigungszahlung der beiden Lebenden für ihre Verletzungen. "2 Das war ein Urteil (für einen Fall,) bei dem es keinen anderen Weg zur Wahrheit gab als diesen. Ist es nicht erkennbar, dass es keinen Beweis gab, den Mörder vom Ermordeten zu unterscheiden und keinen Beweis für eine Tötungsabsicht? Daher lautete die Entscheidung darin gemäß eines irrtümlichen Totschlags und auf der Basis der Unklarheit des Mörders und des Ermordeten.
Es wurde überliefert, dass sechs Personen zum Euphrat hinabgingen, und sie versanken im Spiel. Einer von ihnen ertrank, und zwei von ihnen zeugten gegen drei von ihnen, dass sie ihn ertränkt hätten, während die drei gegen die beiden zeugten, dass sie ihn ertränkt hätten. Er (Imam 'Ali, a.) entschied, dass die Entschädigungszahlung in Fünfteln auf die Fünf aufgeteilt werden sollte: Die beiden mussten drei
1 Ähnliches wurde überliefert in „Al-Kafi": 7: 427 / 10; „al-Fakih": 3: 23 / 64, „al-Ichtisas": 107; „al-Tahdhib": 6: 290 / 805; „Kanz al-Fawa'id": 2: 69; „Al-Isti'ab": 3: 41; „Manaqib Al-i -Abi Talib": 2: 52;
und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 263 / 32.
2 Mit leichter Abweichung erscheint es in „al-Fakih": 4: 87 / 280; „Tahdhib al-Ahkam": 10: 240 / 955; Ähnliches in „Manaqib Al-i - Abi Talib": 2: 380; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 264 / 33, 104 / 34.
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Es wurde überliefert, dass ein Mann im Sterben lag und einen Teil seines Vermögens vermachte, ohne ihn näher zu bezeichnen, und die Erben gerieten hernach in Streit darüber. Sie gingen zum Fürsten der Gläubigen (a.), und dieser fällte das Urteil, dass ein Siebtel von seinem Vermögen abgezogen werden sollte und verlas folgenden Qur'an-Vers: Sieben Tore hat sie, und jedem Tor ist ihrer ein Teil zugewiesen.2
Er urteilte (in einem Fall, in dem) ein Mann, der bei seinem Tod eine testamentarische Verfügung über einen Anteil seines Vermögens machte, ohne ihn (näher) zu bestimmen. Als er starb, wurden seine Erben über seine Bedeutung uneins, und sein Urteil bestand darin, dass er ein Achtel seines (des Verstorbenen) Vermögens abzog, und er zitierte die Worte Des Erhabenen: Die Almosen sind nur für die Armen und Bedürftigen und für die mit ihrer Verwaltung Beauftragten... 3
Er (a.) sprach ein Urteil darüber, dass ein Mann ein Vermächtnis machte und sagte: „Befreit jeden meiner Sklaven, die lange in meinem Besitz waren. Als er starb, wusste der Testamentsvollstrecker nicht, was er tun sollte. Er fragte danach, und er (Imam 'Ali, a.) sagte, dass jeder seiner Sklaven befreit werden sollte, der sich sechs Monate in seinem Besitz befunden hatten. Dann rezitierte er Seine Worte, Erhaben ist Sein Name: Und für den Mond haben Wir Lichtgestalten bestimmt, bis er wie ein alter Palmzweig wiederkehrt.4 Es wurde festgestellt, dass der Zweig einer Palme nur dann der Neumondsichel ähnelt, wenn sechs Monate vergangen sind, nachdem die Frucht davon weggenommen wurde.5
Er gab sein Urteil über einen Mann, der gelobt hatte, eine Zeit zu fasten, ohne eine definierte Zeit zu erwähnen. (Er sagte ihm, dass) er sechs Monate fasten sollte, und er verlas die Worte Allahs Des Erhabenen: Er bringt seine Frucht hervor zu jeder
1 Mit leichter Abweichung in „Al-Kafi": 7: 284 / 6, und „al-Fakih": 4: 86 / 277; „Tahdhib al-Ahkam": 10: 239 / 953, „Manaqib Al-i Abi Talib": 2: 380, und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40: 264 / 33 und 395 / 34.
Heiliger Qur'an: 15: 45
Heiliger Qur'an: 9:59 4 Heiliger Qur'an: 36:39
„Kanz al-Fawa'id": 2:99, „Manaqib Al-i-Abi Talib": 2:382, mit leichter Abweichung; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40:265.
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Ein Mann kam zu ihm und sagte: „Fürst der Gläubigen, ich hatte einige Datteln. Meine Frau rannte herbei und nahm eine davon und steckte sie in ihren Mund. Ich schwor, dass sie sie weder essen noch ausspucken sollte." Er (a.) sagte: „Sie soll die Hälfte davon essen und die andere Hälfte ausspucken, dann bist du frei von deinem Schwur. "2
Er urteilte über einen Mann, der eine (schwangere) Frau geschlagen hatte, und sie verlor den Embryo. (Er befahl ihm) die Entschädigungszahlung (diyya) von 40 Dinar zu bezahlen, und er rezitierte die Worte Des Erhabenen:
Wahrlich, Wir erschufen den Menschen aus reinstem Ton. Dann setzten Wir ihn als Samentropfen an eine sichere Ruhestätte, dann bildeten Wir den Tropfen zu geronnenem Blut; dann bildeten Wir das geronnene Blut zu einem Fleischklumpen; dann bildeten Wir aus dem Fleischklumpen Knochen; dann bekleideten Wir die Knochen mit Fleisch; dann entwickelten Wir es zu einer anderen Schöpfung. So sei denn Allah gepriesen, der beste Schöpfer.3
Dann sagte er, dass (die Entschädigungszahlung für) den Samentropfen zwanzig Dinar betrage, für den Embryo (geronnenes Blut) vierzig Dinar, für den Fleischklumpen (mudgha) sechzig Dinar, für den Knochen, bevor er zu einem Geschöpf geformt wurde, achtzig Dinar, für die Gestalt, bevor der Geist (ruh) darin eingekehrt ist, hundert Dinar, und wenn der Geist (bereits) darin (eingekehrt) ist, tausend Dinar.
Dies ist eine Auswahl von seinen (Imam 'Alis, a.) Urteilen und ungewöhnlichen Entscheidungen, die vor ihm noch niemand (in solchen schwierigen Fällen) getroffen hatte, noch hatten weder die Ahl-as-Sunna ('amma) noch die Schiiten (chassa) irgendein Wissen darüber außer ihm. Seine (noble) Abstammung (Itrah) entsprach (seiner Fähigkeit), so zu handeln. Wenn irgendjemand anderes mit (der Aufgabe solch) eines (Richt-)Spruchs geprüft worden wäre, dann hätte er seine Unfähigkeit gezeigt, die Wahrheit darin (zu erkennen), wie es (Imam 'Ali, a.) klargemacht hatte.
Was wir von seinen Urteilen kurz zusammengefasst vorangestellt haben, reicht für unsere Zwecke aus, so Allah will.
1 Heiliger Qur'an: 14:25
2 Abgekürzt in „Tafsir al-'Ayashi": 2: 224, und „Manaqib Al-i-Abi Talib": 2:382; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 40:266/34.
3 Heiliger Qur'an: 23: 12-14
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Denkwürdige Worte und Ansprachen des Fürsten der Gläubigen (a.)
Abu Bakr al-Hudhali überlieferte von al-Zuhri, von Isa ibn Yazid, von Salih ibn Kaisan: Der Fürst der Gläubigen (a.) sagte, wobei er zur Gotterkenntnis drängte und zur (Erkenntnis) Seiner Einheit: „Das Erste im Dienst an Allah ist, Ihn zu erkennen, und die Wurzel der Erkenntnis Seiner ist (die Anerkennung) Seiner Einheit. Die Ordnung Seiner Einheit ist die Ablehnung, Ihn mit (irgend etwas) zu vergleichen, Er ist Erhaben über die Zuschreibung der (menschlichen) Eigenschaften. Während das Zeugnis des Verstandes (erfordert), dass alles, was (menschliche) Eigenschaften hat, erschaffen ist, und das Zeugnis des Verstandes (erfordert), dass Er, Der Allmächtige und Hohe, der Erschaffer ist und nicht erschaffen (wurde). Durch die Schöpfung Allahs, welche auf Ihn selbst hinweist, durch die Vernunft, die die Überzeugung von Seiner Erkenntnis festsetzt, durch Reflexion, die den Beweis (Seiner Existenz) bestätigt, hat Er die Schöpfung zu einem Beweis Seiner (Existenz) gemacht. Dadurch hat Er Seine Göttlichkeit offengelegt. Er ist der Eine, der Einzigartige in Seiner Ewigkeit, Er hat keinen Teilhaber an Seiner Göttlichkeit, niemand ist Ihm ebenbürtig in Seiner Göttlichkeit. Durch die Widersprüchlichkeit der Dinge, die miteinander im Gegensatz stehen, gibt es das Wissen, dass nichts im Gegensatz zu Ihm steht. Durch die Natur der Vergleichbarkeit in Dingen, die miteinander verglichen werden können, ist bekannt, dass nichts mit Ihm verglichen werden kann."
Die gesamte Predigt würde das Buch zu sehr in die Länge ziehen.
Zu den Ansprachen über die Ablehnung jeglichen Vergleichs mit Allah, Erhaben ist Sein Name, gehört die (Ansprache), die Scha'bi überlieferte: Der Fürst der Gläubigen (a.) hörte einen Mann sagen: „Bei Ihm, Der von sieben Ebenen (des
Die Predigt vor in „Al-Ihtidschadsch": 200; in „Tuhaf al-'Uqul": 43; und einiges davon in „Al-Kafi": 1: 108; „Al-Tauhid": 308: „Amali al-Murtadha": 1: 296; „Nahdsch al-Balagha": 2: 144 / 181; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es n „al-Bihar": 4: 253.
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Himmels) verdeckt ist..." und er hob seinen Stock zum Himmel. Dann sagte er zu ihm: „ Wehe dir, Allah ist darüber erhaben, vor irgendetwas bedeckt zu sein sowie darüber, dass irgendetwas vor Ihm bedeckt ist. Gelobt sei Er, Den kein Platz enthält, vor Dem nichts verborgen bleibt, weder auf der Erde noch im Himmel." Da fragte der Mann: „Soll ichßr meinen Schwur Sühne leisten?" „Nein", sagte er (der Imam), „du hast nicht bei Allah geschworen, welches Sühne (kaffara) erfordern würde, denn du hast nur bei etwas anderem geschworen." 1
Die Biographen (ahl-al-sira, Biographen der Ahl-al-Bait, a. und des Propheten, s.,) und die Gelehrten der Überlieferung (TJlama' al-naqala) überlieferten, dass ein Mann zu dem Fürsten der Gläubigen (a.) ging und sagte: „Fürst der Gläubigen, gib mir Kunde über Allah, Den Erhabenen. Hast du Ihn gesehen, während du Ihn angebetet hast?" „Ich bin keiner, der jemanden anbetet, den er nicht gesehen hat", erwiderte der Fürst der Gläubigen (a.). „Wie hast du Ihn gesehen?", fragte er. „Wehe dir", sagte er, „die Augen sehen Ihn nicht mit der menschlichen Sicht, sondern die Herzen sehen Ihn durch die Wahrheiten des Glaubens (iman). (Er kann) durch Beweise erkannt werden und durch Zeichen charakterisiert, die nicht mit den Menschen verglichen noch durch sinnliche Wahrnehmung erreicht werden können." Der Mann ging weg und sagte: „ Wahrhaftig, Allah weiß wohl, wie Er Seine Botschaft verkündet. "2
In diesem Hadith liegt der Beweis, dass er (Imam 'Ali, a.) das direkte Sehen (mit dem Auge) von Allah Dem Erhabenen verneinte.
Hassan ibn Abi al-Hassan al-Basri überlieferte: Ein Mann kam zu dem Fürsten der Gläubigen (a.) nach seinem Aufbruch von der Schlacht von Siffin und sagte zu ihm: „Fürst der Gläubigen, sag mir, war der Krieg zwischen uns und jenen Leuten (das Ergebnis von) Bestimmung und Schicksal von Allah?" „Ihr habt niemals einen Hügel erstiegen noch seid ihr in ein Tal herabgestiegen, außer durch Bestimmung und Schicksal von Allah." „Dann schreibe ich alle meine Sorgen Allah zu". „Warum?", fragte (Imam 'Ali, a.). „Wenn Bestimmung und Schicksal Allahs uns zum Handeln treibt, wie sieht es dann mit dem Lohn für uns aus, wenn wir Ihm gehorchen, und wie mit der Bestrafung, wenn wir Ihm ungehorsam sind?" „Hast du gedacht, mein Freund, dass Bestimmung endgültig und das Schicksal unabwendbar ist? Denk das nicht. Diese Aussage ist die Doktrin der Götzenanbeter, der Partei des Schaitan und der Widersacher des Allgnädigen (ar-Rahman). Es sind diese Leute und ihre Magier (madschus), die diesen Schicksalsglauben angenommen haben. Allah, Der Erhabene, gibt Befehle als freie Wahl (ob sie befolgt werden oder nicht), und die Verbote als Warnung (vor
1 Ähnliches kommt vor bei „Al-Gharat": 1: 112, „Al-Tauhid": 184; „Nadhir Al-Darr": 1: 296: und der Autor erwähnte es mit leichter Abweichung in „Al-Fusul al-Muchtara": 38; und 'Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 3: 310 / 3, und 104: 205 / 1.
„Al-Ihtidschadsch": 209, „Amali al-Murtadha": 1: 104, darin von Imam Sadiq (a.), und # Allamah al-Madschlisi überlieferte es in „al-Bihar": 4: 32 / 8.
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werden oder nicht), und die Verbote als Warnung (vor Strafe bei deren Übertretung). Er erlegt (uns) Leichtes auf, und ihm wird nicht widerwillig gehorcht, noch wird Ihm Ungehorsam entgegengebracht wie jemandem, der besiegt werden kann, und Er hat den Himmel und die Erde sowie das, was zwischen ihnen ist, nicht umsonst geschaffen" (, und er zitierte folgenden Vers): „Das ist die Ansicht derer, die ungläubig sind. Wehe denn den Ungläubigen wegen des Feuers!"1 Da sagte der Mann zu ihm: „ Was ist dann die Bestimmung und das Schicksal, das du erwähnt hast, Fürst der Gläubigen?" „Es ist der Befehl zum Gehorsam und das Verbot des Ungehorsams, die Ermöglichung, Gutes zu tun und Schlechtes zu unterlassen, die Hilfe, Ihm nahezukommen und der Abbruch (der Beziehung mit Ihm) mit denen, die Ihm ungehorsam sind. (Außerdem) die Verheißung (von Lohn) und die Androhung (vor Strafe), die Anregung (Gutes zu tun) und die Abschreckung, (Schlechtes zu tun). All das ist die Bestimmung Allahs im Hinblick auf unsere Taten und Seine Bestimmung unserer Handlungen. Was anderes als das betrifft, so vermute es nicht, denn die Vermutung dessen wird deine Handlungen ungültig machen." „Du hast mich (von meinen Zweifeln) befreit, Fürst der Gläubigen, möge Allah auch dich befreien", und er begann zu rezitieren: „Du bist der Imam, durch dessen Gehorsam wir von Allah, Dem Allgnädigen, am Tage der Rückkehr (zu Ihm) Vergebung erhoffen. Du hast das in unserer Religion klargemacht, was (uns) unklar war, möge dein Herr dich mit reichlicher Güte belohnen." 2
Dieses Hadith klärt durch die Aussagen des Fürsten der Gläubigen (a.) die Bedeutung der (göttlichen) Gerechtigkeit Cadl), die Verneinung des Zwangs (dschabr) und die Feststellung der Weisheit in den Handlungen Allahs, Des Erhabenen sowie die Verneinung (der Annahme) von Sinnlosigkeit darin.